Wieviel Ampere aus einem Standard Bleiakku (starterbatterie) was: Re: Toyota Prius - Benzin Motor

Jul 03, 2007 103 Replies

Moin,



Wieviel Ampere kann man eigentlich einer Standard-Bleibatterie mit z.B. 36Ah entnehmen ohne dass die langlebigkeit oder der Wirkungsgrad der Batterie großartig darunter leidet?



Gruß,



Markus


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"Tom M."



Na so hatte ich aber nicht gerechnet, ein 100 PS Elektromotor würde wohl für

einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der


Punkt ist halt, wie bekommt man soviel Energie um einen 100 PS E-Motor zu

speisen?


Ich kann mir nicht vorstellen, daß sowas ein klitzekleiner-Benziner zu stande

bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und


mitgenutzt wird.

Nehmen wir einfach mal spaßeshalber an, die Baterien lassen sich auch mit der Steckdose aufladen.


Nehmen wir Spaßeshalber einmal 9 Bleiakkus.



9 mal 12V ergibt ca 108V die der Elektromotor im Maximum umwandeln darf.
100PS sind ca 73 kW.


73000W/108V ergibt einen Stromfluss von 676 Ampere. Das ist also mit herkömmlichen Bleibatterien gar nicht zu schaffen.



einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der

speisen?

bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und

Deswegen bauen die Leute, die sowas nicht spasseshalber entwickeln, da auch keine Bleibatterien, sondern NiMH oder LiIon ein.

cu .\\arc

"maqqusz" schrieb im Newsbeitrag news:468a059b$0$31622$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net...

Steht drauf, so 360A sind anzunehmen.

Tja, der Wirkungsgrad leidet natuerlich immer, schliesslich entsteht ein Spannungsabfall am Innenwiderstand.

Langlebig sind Bleiakkus sowieso nicht, wie dir jeder Gabelspaplerfahrer erzaehlen kann.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

einen Kleinstwagen schon fast overload sein, Der

speisen?

bringt, selbst wenn die Bremsenergie gespeichert und

braucht auch keiner, 73kW bei Nenndrehzahl.

Ich weis ja nicht wie ihr fahrt, aber ich hab noch nie die Leistung meines Motors gebraucht.

Durchschnittlich fährt man mit ca. 10kW Wer auf der Autobahn fährt ggf. 30-50kW Nur bei voll geöffneter Drosselklappe - und - Nenndrehzahl hat ein Verbrennungsmotor die höchste Leistung.

"maqqusz" schrieb im Newsbeitrag news:468a059b$0$31622$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net...

Kurzzeitig, soviel wie draufsteht. Deswegen heisst eine Autobatterie auch Starterakku.

Wenn du den Akku als Stromlieferant für längere Zeit benutzen willst, wird er nicht lange leben. Das haben schon viele Modellbauer feststellen müssen. Ein Bleiakku mag keine Zyklen sondern will immer voll geladen sein.

Michael

Also hättest Du Deinen Motor auch eine Nummer kleiner kaufen können.

Ich nutze die Gesamtleistung des Motors - nicht regelmässig, aber immer mal wieder. Zum Beispiel, um möglichst sicher auf die Autobahn auffahren zu können.

Oder, wie heute früh, um einen 320d zu verblüffen. Das Ding hat zwar massenweise kW und Nm, aber wenn der Fahrer es nicht hinkriegt, die Gänge entsprechend zu sortieren, ist der kleine Hybrid flugs weg. Meine Nennleistung ist nämlich nur einen forschen Tritt mit dem Gasfuss entfernt.

cu .\\arc

MaWin schrieb:

Naja, das ist der Kälteprüfstrom, Nach ENxxxx bei -18°C für 10s, minimale Klemmenspannung 7,5V (bei 12V Nennspannung).

Gruß Dieter

Ach, du glaubst du hälts den motor länger als 2 sec auf nenndrehzahl ?

wenn ja, dann baum ab ja bitte. tolle leistung !

Aber sicher doch. Und zwar genausolange, bis mir entweder der Platz, oder die Lust am Beschleunigen ausgeht.

Gern geschehen.

Mach Dich bei Gelegenheit mal mit den Vorzügen eines stufenlosen Getriebes vertraut.

cu .\\arc

Deine Auto wurde also noch nie bergauf langsamer?

maqqusz schrieb:

Geschätzt um die 180 Amprere. Es steht auf den Baterrien drauf.

Warum nicht?

3 Ketten in Reihe, die du wiederum parallel schaltest schaffen das, um eine ausreichende Kapazität für eine längere Fahrt zu haben brauchst du ohnehin mehr.

Harald

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"Michael Kleff" schrieb:

Nö, eigentlich nicht. Er mag nur nicht umgepolt werden (aber welcher Akku mag *das* schon?), und er darf nicht entladen rumstehen. Klar kosten viele Zyklen auch Lebensdauer, aber ständige Überhitzung in Folge einer Ladung, die ihn an der Obergrenze hält, mag ein Bleiakku genauso wenig. Die APC-Besitzer können dir ein Lied davon singen.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

maqqusz schrieb:

Die sollte man wegen der schlechten Zyklenfestigkeit sowieso nicht nehmen. Heute speichert man übrigens den Strom in Supercaps zwischen, die halten 1E5 Zyklen aus und eignen sich dann auch zur Aufnahme der Bremsenergie. 50 kW und mehr sind da kein Thema.

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mfg Rolf Bombach
*MaWin* wrote on Tue, 07-07-03 10:54:

Das, was draufstreht, ist der Kälteprüfstrom und damit etwas ganz anderes. Bei zivilen Temperaturen und über kurze Zeit kann erheblich mehr gezogen werden, aber eine Beschränkung auf den Prüfstrom ist zugunsten der Lebensdauer sicher nicht verkehrt.

*Matthias D.* wrote on Tue, 07-07-03 11:35:

Im Stau nicht. Ansonsten hat der, der nicht Vollast sehr häufig und Höchstleistung auch regelmäßig braucht einen zu großen Motor und ist wegen des drastisch schlechten Teillastwirkungsgrades ein Verschwender.

Am 04.07.2007, 00:16 Uhr, schrieb Axel Berger :

Ich brauch die 44kW meines Öfchens regelmäßig. Mehr wäre aber auch Verschwendung. Und mehr als 100kW braucht wirklich kein Auto. Damit kommt man auch mit Mann und Maus und Wohnanhänger die Alpen rauf und wieder runter. Und für 160 auf der Autobahn ist es auch genug. Anders gesagt: Die Autos (bzw. deren Besitzer), die mehr haben, oder meinen, mehr zu brauchen, sind überflüssig.

Ansgar

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Axel Berger schrieb:

Zu schwache Motorisierung führt aber ebenfalls zu Mehrverbrauch. Ich kenne den genauen Grund nicht, nehme aber an, dass das Hochdrehen auf Maximum nicht gerade günstig ist. Es gibt eine deutliche "Badewannenkurve" bei Verbrauch versus Motorgrösse. Manche 1200er Spardosen sind keine.

mfg Rolf Bombach

"Rolf_Bombach" schrieb im Newsbeitrag news:468bcecc$1 snipped-for-privacy@news.bluewin.ch... ..

Hi, ganz einfach, hohe Drehzahlen sind die Methode drehmomentschwacher Motore, hohe Leistungen abzugeben. Das maximiert aber auch Reibungsverlsute, Feldverluste in den Metallen sowie ganz allgemein Randverluste durch drehzahlabhängige Peripherie wie Luftkühlung oder Hydraulikpumpen, etwa zur Schmiermittelförderung. Manchmal ist ein dicker Motor hilfreicher als ein effizienterer, aber bei Fahrzeugen sollte man auch die Lebensdauer bedenken, die das Fahrzeug bis zur ersten "ernsten" Reparatur erlebt. Da handelt es sich ja nicht um eine Industriemaschine mit Betreibsstundenzähler, sondern das Fahrzeug erlebt "Unfälle" und kann auch ganz simpel "technisch überholt werden". Man sollte also jedes überflüssig bewegte Gramm bedenken, lieber ein Plastikauto denn einen Tank. Schade, daß sich noch immer keine Tempolimits auswirken, denn bei vorhersehbaren Tempi könnte man endlich auch "aufblasbare" Knautschzonen und Teilzerleger-Karosserien planen. Solange aber jedes Fahrzeug damit "rechnen" muß, zugleich von 40 Tonnen Betonmischmaschine und einem 260km/h-7er "erwischt" zu werden...

mfg, gUnther

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