Am 27.10.2012 16:33, schrieb Joerg:
Und immer brav interpolieren oder gleich den Rechenschieber zücken :-)
Butzo
Am 27.10.2012 16:33, schrieb Joerg:
Und immer brav interpolieren oder gleich den Rechenschieber zücken :-)
Butzo
Teuerere Analogschalter für +/-15V gäbe es, sollten auch fast schnell genug sein. Ist aber nicht die von mir bevorzugte Variante.
Es macht selten viel Sinn einzelne Funktionsgruppen "nach Pflichtenheft" auszulegen. Untersuchen ob man die Gesamtschaltung an andere Versorgung anpassen kann wenn man SC verwenden will.
Der wird die Abtastrate nicht bringen. Der Vorteil von SC gegenüber Mikrocontroller in solchen Trivialjobs ist immer noch die hohe Abtastrate 50 bzw. 100 über Eckfrequenz.
Es sind DIL-ICs die mal echt produziert wurden. Die sind in Kleinmengen heute noch einfacher beschaffbar als SMD-ICs die mal nur beworben werden. Wer Stückzahlen anstrebt würde vermutlich alles in Controller packen.
Ich bin hier gerade dabei einen LM35 Temperatursensor in TO-46 Dose ( kann man aufs Messobjekt auflöten: Metallstecker an dem Thermoelement ankommt ) in ein Gerät das
Am Sat, 27 Oct 2012 07:57:32 -0700 schrieb Joerg :
LM13700 gibt es noch häufig zu kaufen, als DIP wie SO. Wird IIRC auch noch produziert.
Marc
Weiss nicht, ich habe von Filtern ja keine Ahnung. Kann das sein, daß es mehr Abschwächung als 3 dB pro Oktave ist? Habe mal versucht, es anhand meiner Formel auszurechnen und kam nur Unsinn raus, aber in meinem Java-Programm hatte ich die richtig eingegeben: hatte statt f/f0 die beiden Frequenzen addiert auf der Webseite. Also die Formel sollte diese sein: gain=1/sqrt(1+(f/f0)^2), ist jetzt auf der Webseite korrigiert, mit f für die anliegende Frequenz und f0 für die Filtergrenzfrequenz. Mit f0 = 20 Hz in dem Beispiel und f = 100 Hz ergibt das eine Verstärkung von 0,196 (und bei f = 20 die erwarteten 0,7 für RC Filter, die Formel sollte also stimmen). Die Amplitude des 100 Hz Sinus am Eingang ist ca. 1,5 V (ohne das Rechteck, was ja viel höhere Frequenzanteile hat und somit nur verschwindend gering am Ausgangssignal beteiligt ist), sodaß die 0,29 V am Ausgang dann recht genau passen würden.
Scheinen also ca. 6 dB Abschwächung pro Oktave zu sein, also eine Halbierung der Amplitude pro Oktave.
Habe ich bei meinem Vater mal gesehen. Er hatte mir auch erzählt, daß damit die Kinder früher in den Schulen umgehen mussten. Zu meiner Zeit gab es zum Glück schon Taschenrechner :-)
Das wäre aber merkwürdig, denn laut Wikipedia-Seite ist das die diskrete mathematisch Implementierung eines RC-Filters, da müsste sich doch eine reale Schaltung dann genauso verhalten? Muß ich wohl mal mit analogen Bauteilen aufbauen und verifizieren.
"Marc Santhoff" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@puma.das.netz...
Hi, sollte man sich notieren, UND einen Zettel mit dieser Info ins Fach reinlegen. Auch "wer" die derzeit in Stückzahlen abnimmt, da hat man später Schnorrchancen.
Hat eben jeder seine Stärken. Ich würde für Kundenprojekte auch nicht auf die Idee kommen, mal einen Flyback-Regler zu bauen, würde ich viel zu lange brauchen um die Grundlagen zu lernen und würde immer noch nicht alle möglichen Fallstricke kennen, aber hobbymäßig kann das schon Spaß machen.
Ich habe übrigens bei
Hallo Frank!
Ja, so ähnlich hatte ich das auch immer gemacht. Dein Filter ist allerdings ein "one pole"-Filter, und hat nicht ganz das gewünschte RC-Tiefpass-Verhalten (der Phasengang stimmt nicht ganz, und bei hohen Frequenzen ist die Abschwächung kleiner als 3dB / Oktave).
Der hier sollte besser sein:
/** * First-order low pass filter * */ struct lp1_filter { float a; float u_old; float y_old; };
inline void lp1_set_fc(struct lp1_filter *f, float fs, float fc) { f->a = (1 - M_PI * fc / fs) / (1 + M_PI * fc / fs); }
inline void lp1_set_tau(struct lp1_filter *f, float fs, float tau) { f->a = 1 - 1 / (tau * fs + .5); }
inline float lp1_filter(struct lp1_filter *f, float u) { float y = f->a * f->y_old + (1 - f->a) * (u + f->u_old) / 2;
f->u_old = u; f->y_old = y;
return y; }
Bei lp1_set_fc ist jeweils fs die Samplefrequenz, fc die Cutoff-Frequenz.
Die Zeit könnte sogar noch kleiner sein und umfasst nur die Zeit für AD-Wandlung, Interrupt und DAC-Ausgabe.
Wenn der uC noch was anderes machen soll, verwendet man aber eher DMA für ADC und DAC und filtert Blockweise. Damit sollten dann auch 1 MHz mit dem STM32 möglich sein. Nur halt mit Verzögerung von 64 samples oder so.
Nee, _die_ Verzögerung war nicht gemeint.
Was du siehst, ist der Phasengang deines Filters. Wenn du ihn auf 20Hz Grenzfrequenz einstellst, wird ein 20Hz-Eingangssignal um 90° verschoben.
Viele Grüße,
Ja, die Spannung geht pro Oktave um die Haelfte runter, also 6dB.
So isset :-)
Bei uns noch nicht. Mein Vater brachte damals einen aus Amerika mit und alle standen mit aufgerissenen Augen um das Ding herum. Kann sein dass wir die ersten im Staedtchen waren. Bei Computern ziemlich sicher, IBM-5100 (Scamp, mit APL drauf). An der RWTH Aachen waren Anfang der
80er in den meisten Klausuren elektronische Hilfsmittel verboten.
Ich hatte nur gedacht dass ein uC mit alle seinem Overhead viel mehr "Verwaltungstakte" braucht bis das jeweilige Ergebnis rauskommt.
Ich habe mal C++ eingegeben, aber irgendwie tut es die Suchmaschine bei denen nicht. Egal was ich eingebe. Ich bin jedoch eh mehr ein Typ der durch eigenes Basteln und Praxis, oder im Selbststudium lernt. Im Internet gibt es ja fast alles frei Haus, Lernen ist heutzutage kostenlos wenn man dafuer keine Institution oder einen irgendeinen Abschluss braucht. Frueher musste ich je neuem Fachgebiet locker ein paar Hunderter fuer Buecher latzen. Als ich letztens ueber Triebwerkstechnik lernen musste kostete das ... null. Kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich das letzte Fachbuch gekauft habe.
Soviel Kurse haben die scheinbar noch nicht. Gebe ich "Scala" ein, dann wird was gefunden, bei C++ oder C nicht.
Stimmt, aber das gute an so Kursen ist, daß man das dabei etwas systematischer lernt und mit den Terminen pro Aufgabe bleibt man da auch eher dran. Ein Abschluss bei Coursera kann aber auch nicht schaden. Nach Abschlüssen hat mich allerdings bisher noch nie einer meiner Auftraggeber nach gefragt, aber für Leute die als Angestellter arbeiten möchten bestimmt ein Pluspunkt.
Lernen durch eigenes Probieren mache ich aber auch gerne. Falls du C++ lernen möchtest, würde ich übrigens Visual Studio Express empfehlen. Ist kostenlos und wenn du am PC programmierst, dann kann man viel leichter Debugger.
Oder Qt Creator, auch eine sehr gute Entwicklungsumgebung und man kann damit auch leicht Windows Anwendung mit Fenstern und Grafikausgabe programmieren (aber auch genausogut Kommandozeilenanwendungen). Der Download ist allerdings gut versteckt, seit digia die Qt Entwicklermannschaft von Nokia übernommen hat: man braucht nicht die kommerzielle Version zu laden, da das Projekt GPL ist, hier gibt es die kostenlose Version:
Danke, habe ich mir mal gespeichert und werde den mal bei Gelegenheit ausprobieren.
Habe allerdings gerade entdeckt, daß es auf Netflix sechs Staffeln Doctor Who gibt, mit jeweils ca. 14 Folgen. Wird wohl kein programmiertechnisch produktives Wochenende :-)
Joerg wrote on Sat, 12-10-27 21:32:
Aus gutem Grund. Ein Freund hat sich in der Zeit regelmäßig meinen Sharp 1401 ausgeliehen, den Programmspeicher gelöscht und mit Biologie- Lerntext vollgeschrieben. Dann nahm er das Ding als Taschenrechner in die Klausur mit. (Ist verjährt, er ist schon lange Lehrer.)
Thomas Kindler schrieb:
[...]
Was ändert sich, wenn ich auf u_old verzichte und
float y = f->a * f->y_old + (1 - f->a) * u;
verwende?
Servus
Oliver
Marc Santhoff schrieb:
[...]Ich gehe auch davon aus, dass es den noch ein paar Jahre geben wird. Wäre ja auch noch schöner...
Servus
Oliver
Dann hättest du wieder die ursprüngliche single-pole Variante von Frank, mit den genannten Nachteilen.
Wenn ich Zeit hab', kann ich mal den Frequenz- und Phasengang von beiden Plotten.
Mit einem DSP (und evtl. auch uC) sollte die Rechnerei nicht mehr als 1 Sampletakt Verzögerung verursachen. In der Audiotechnik bringen allerdings (Audio-)AD- und DA-Wandler nochmal deutlich mehr Verzögerung (die haben i.d.R. FIR-Filter drin), so dass man am Ende bei 2-3ms für das Gesamtsystem liegt. Mit "normalen" Wandlern und externen Anti-Aliasing- und Rekonstruktions-Filtern kann das evtl. günstiger aussehen.
Markus
Am 26.10.2012 18:19, schrieb Thorsten Just:
Bei den vielen (seriösen) Vorschlägen kann man wenig dazudichten. Aber: es gibt noch die elektronischen Potis (spannungsgesteuert, oder auch per I2C oder SPI). Oder, die Variante "classic rustical": ein mechanischer Poti mit einem Servo :-). Gibts auch als Schieberegler!
Waldemar
Stefan Huebner schrieb:
bestätigen die sicher auch noch RoHS-Konformität für den Sondermüll ;)
ich nicht davon zu überzeugen sein, dass es irgendwem, zum Schluss der Umwelt,
produziert und dann in Afrika abgefackelt werden und dafür eine Handvoll freakiger
auskommen müssen.
Kein Problem sind hingegen die jährlichen 1000 Tonnen Arsen, welche in Form von Zigaretten in der Umwelt verteilt werden.
Zumindest aus dem Gefühl heraus, ausprobiert habe ich es noch nicht, aber schon
wurden
Üblicherweise geht das schon über 4 Grössenordnungen. Gibt da zwei Probleme:- Leitwert und Licht sind nicht mit Faktor 1 proportional, bei besonders geraden Kurven kann Leitwert z.B. nur um 3 Grössenordnungen zunehmen, wenn der Lichtfluss um 4 Grössenordnungen zunimmt. (D9960 und solche).
- Der Zusammenhang ändert sich, Kurve meist steiler bei geringem Licht. (LDR03 Krankheit.)
Der von mir genannte ORP60 ist da ein guter Kompromiss.
Huch? Tonnen? Als ich letzten August in Deutschland war ist mir aufgefallen dass dort erheblich weniger Leute quarzen als frueher. Ueber die Tage verteilt waren es so um die 20 Leute. Draussen, ich wurde immer zum Grillmeister ernannt, da wuerde man mitkriegen wenn sich jemand eine Fluppe anzuendet, besonders dann nach dem Essen. War diesmal kein einziger bei.
Das duerfte hier kaum etwas machen. Und wenn dann koennte man zwei baugleiche LDR gleichzeitig beleuchten und den zweiten in eine Servo-Loop nehmen. Mache ich mit Photodioden schonmal. Dann kann man den Widerstandswert als Stellgroesse direkt anfahren. Dual-LDR gibt es m.W. aber nicht, muss man sich schon einigermassen auf Tracking verlassen koennen.
Am 29.10.2012 22:46, schrieb Joerg:
Vierfach LDRs habe ich hier! Waren als Lautstärkeregler in Quadro Geräten der frühen 70er :-)
Leider steht nix, aber auch gar nix drauf, dito bei einem LDR mit drei Anschlüssen, also quasi Dual mit gemeinsamer Masse.
Butzo
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