Wir haben uns in Deutschland auf die [Endlager]Suche gemacht...
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'türlich. Man kann auch - wie im Freistaat - "ergebnisoffen" suchen, mit dem Vorsatz, vor der eigenen Haustüre nichts zu finden.
Der CSU-Dampfplauderer, der zwischenzeitlich Bayerns Reaktoren notfalls an der bundesdeutschen Verordnung vorbei betreiben wollte...
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forderte ehedem den Ausstieg am lautesten, ja drohte sogar mit Rücktritt:
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Sehr schön auch:
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"Die Explosion und Fukushima hat das Weltbild vieler - ehrlich gesagt auch meines - verändert. ... Auch wenn alles sicher scheint, gibt es den nahezu unwahrscheinlichen Fall, die winzige Möglichkeit, dass etwas passiert und die Folgen sind dann einfach in einer Form dramatisch, die nicht mehr zu akzeptieren gewesen sind, dieses Risiko weiter zu tragen. Hinzu kommt noch, dass bis heute ja die ungeklärte Frage des Atommülls dasteht ... Wir müssen die Energiepolitik nochmal grundlegend voranbringen. Dazu gehört für mich, dass wir vor allem die erneuerbaren Energien fördern. ... Deswegen ist auch zehn Jahre nach Fukushima nicht einfach daran zu denken, wie man ausgestiegen ist, sondern umgekehrt, wie man noch weiter einsteigen kann in eine bessere, in eine effizientere, in eine auch kostengünstigere Energiepolitik, die auf erneuerbare Energien setzt. Das ist die Zukunft und muss die Zukunft für unser Land sein. "
Huch? Sind den schon wieder drei Jahre rum, bis zur Kehrtwende? Jup. Längst.
Überhaupt: Stromtrasse, Stromtrasse... War da nicht mal was?
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Aprospos: Die Ilse Aigner, die unser Fleischblogger wegen Verschleppung des Trassenbaus kritisiert, ist dieselbe Aigner hier:
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Dinosaurier des Jahres 2012 für besonders rückwärtsgewandte Umweltpolitik. Sie zeigte sich 2014 beim Bau von Stromtrassen "kompromißbereit", forderte vom Bund subventionierte Gas(!)kraftwerke *), damit entweder auf die Trasse Südlink oder auf die Südostlink – oder auf beide – verzichtet(!) werden könne.
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Aus dem Wiki-Artikel geht hervor, dass 2031 als Termin, an dem der
> Standort feststeht, wohl nicht zu halten ist.
Sachen gibts!
Fraglich ob ich das noch erlebe. Recht sicher bin ich mir, die Inbetriebnahme
> erlebe ich nicht mehr.
Ich erlaube mir keine Aussage über Deinen Gesundheitszustand, aber sagen wir so:
100 Jahre wirst Du vermutlich nicht und mindestens 50 davon hast Du schon runter. 'nuff said.
Also wird weiter erstmal zwischengelagert. Vorzugweise in Hallen die man
> auf dem Gelände der AKWs gebaut hat. Da stehen dann Castoren und andere
> Behälter drinnen.
Genau. Platz ist ja da - und was soll schon groß schiefgehen?
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menno! Sicher alles Fake News.
Diese Standortsuche soll ja rein wissenschaftlich laufen. Trotzdem kamen
> sehr schnell die typischen NIMBY-Aufschreie als in den ersten Schritten
> praktisch ganz Deutschland als geeignet dargestellt war. Fast jeder
> Landkreis hofft, bei der nächsten Regionalkonferenz "rauszufliegen".
So ist das. Speziell Landkreise, wo es eine hohe Quote an Wählern gab, die "Windräder der Schande niederreißen" will. Ich bin neulich mal mit dem MTB auf einen Windradskeptiker im Hofoldinger Forst aufgelaufen:
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Dachte bei "Ja, solche Windräder sind
_technisch_ ja sehr eindrucksvoll..." schon, dass jetzt die Story mit den suizidalen Rotmilanen, dem Infraschall, dem vernichtenden CO2-Fußabdruck des Betonfundaments und den Blutmineralien im Generatorhaus käme - aber der Kerl fand einfach Biogasverstromung in Kläranlagen und Wärmerückgewinnung aus Abwässern usw. besser.
Hatte dann kurz überlegt, ihn nach seinem Jahresstromverbrauch zu fragen, der Größe der PV-Anlage auf seinem Dach und wieviel er im Vergleich täglich scheißt, nickte dann aber nur wissend. Bringt ja nichts.
Volker