Hat jemand Erfahrung, wie genau günstige Feinwaagen aus Fernost sind?
Sowas in der Art:
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Mir würde eine Genauigkeit auf 0,1 g reichen. Ist es sinnvoll, eine Variante mit kleinerem Wäagebereich (0-200 statt 0 - 500 g) zu nehmen um mehr Genauigkeit zu erzielen?
Ich will damit Nahrungsergänzung abzuwiegen, zum Beispiel um eine Vorstellung zu bekommen, wie viel 1 g Taurin ist. Meine auf 1 g auflösenden (und eher nicht genauen) Küchenwaagen sind da keine Hilfe.
cu. Juergen
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H
Hergen Lehmann
Am 30.01.26 um 16:03 schrieb Juergen:
Digitalwaagen sind keine Raketenwissenschaft mehr, und wenn du etwas Sicherheitsabstand zwischen Spezifikation (hier +/-0.05g) und Bedarf lässt, wirst du in der Regel damit zufrieden sein.
Ja, bei Messgeräten aller Art ist es stets sinnvoll, einen zur Anwendung passenden Messbereich zu wählen. Je größer der Abstand zwischen Messbereichsendwert und Messwert, desto ungenau.
Vorsicht: Nahrungsergänzungsmittel sind fast immer mit Füllstoffen versetzt, welche die Handhabung und die Magenverträglichkeit verbessern sollen. Der eigentliche Wirkstoff macht meist nur einen kleinen Gewichtsanteil aus.
O
olaf
Der Unterschied zwischen billigen und teuren Waagen ist nach meiner Erfahrung die Zeit die sie brauchen den korrekten Wert anzuzeigen. Das macht die billigen leider kacke wenn man etwas genaues dosieren will weil man immer erst warten muss nachdem man ein bischen was vom Spatel geschubst hat.
Olaf
H
Hergen Lehmann
Am 30.01.26 um 17:26 schrieb Juergen:
Sagen wir mal so: Wenn der Hersteller die Aggressivität der Lösung so optimiert hat, das bei 20° ein optimaler Kompromiss zwischen Waschergebnis und Schonung der Kleidung erreicht wird, dann wirst du bei
40° evtl. schon die eine oder andere unangenehme Überraschung erleben.
In einigen Ländern (z.B. Japan) wird Wäsche übrigens grundsätzlich kalt gewaschen.
F
Frank Schletz
Ja, die Waschmaschinen messen den Füllstand. Dadurch gibt es sogar automagisches Mengenmanagement (hehe). Die Wäsche saugt Wasser auf und es muss nachgefüllt werden, bis der Pegel wieder stimmt. Der ist je nach Wäscheart unterschiedlich hoch.
Die Wassermenge müsste dann mit Wäsche sogar höher sein. So Pi mal Daumen. Der Pegel bleibt (Programmabhängig) gleich, die Wäsche hält auch noch Wasser.
Frank
J
Juergen
Am Fri, 30 Jan 2026 18:47:23 +0100 schrieb Frank Schletz
Damit es mehr Wasser als ohne Wäsche wird, müsste sie aber mehr Wasser aufsaugen als es ihrem Volumen entspricht ohne ihr Volumen zu vergrößern. Das würde mich sehr wundern. Wenn es überhaupt Fasern und Gewebe gibt, die das hinkriegen, ist immer noch fraglich, ob man ausschließlich solche in der Trommel hat.
cu. Juergen
E
Eric Bruecklmeier
Am 30.01.2026 um 18:35 schrieb Hergen Lehmann:
[...]
Blödsinn!
J
Juergen
Am Fri, 30 Jan 2026 18:35:39 +0100 schrieb Hergen Lehmann snipped-for-privacy@snafu.de zum Thema "Re: Billige Feinwaagen vom Chinesen":
Und ich würde anzweifeln, ob es dann so auf dem Massenmarkt verkauft werden darf wegen Umwelt und Kläranlagen.
cu. Juergen
H
Hergen Lehmann
Am 30.01.26 um 19:12 schrieb Eric Bruecklmeier:
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Und ich war auch selbst oft genug mit knappem Gepäck und regelmäßigem selber waschen drüben. Die Standard-Haushaltsmaschinen waschen kalt.
F
Frank Müller
"Juergen" schrieb:
Ob das sinnvoll ist mußt du selber entscheiden, ich habe eine mit 300g schon mal kaputt gemacht nur weil ich etwas zu sehr drauf gedrückt habe.
Frank
F
Frank Schletz
<snip>
Soso. Hast Du einer Waschmaschine schon mal beim Waschen zugeschaut? Wieso bitte sollte das Volumen der Wäsche nun relevant sein?
Fra'lerne gerne dazu'nk
V
Volker Bartheld
Ich habe die
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und sie taugt.
Volker
V
Volker Bartheld
Interessant. Hast Du Details? Schwitzen die anders? Gibts da keine Corynebakterien oder Staphylokokken? Was für Waschmittel sind das? Nehmen die dazu Wasser oder Tetrachlorethen?
Fragen über Fragen.
Volker, der mit herkömmlichen Waschmitteln bei 30°C nicht himkommt. Aber Einweichen mit Wasserstoffperoxid geht gut, fragt sich nur, wie nachhaltig und energiesparend das ist.
A
Alexander Schreiber
Bist Du eine Katze (ok, Kater)?
SCNR, Alex.
A
Alexander Schreiber
*prust* Die Wärmekapazität des Wassers ist deutlich höher mit ~4.2 J/g/K als die der Wäsche (zwischen 0.88 J/g/K für Baumwolle und 1.08 J/g/K für Nylon) - solange man nicht gerade schweres Segeltuch oder so in Waschmaschine stopft, sollte der Energieverbrauch beim Aufheizen vom Wasser deutlich dominiert werden.
Ja, siehe oben. Wenn die Maschine feste Wassermengen nimmt, dann braucht "ohne Wäsche" aufheizen etwas weniger Energie, wenn hingegen nach Füll- stand Wasser eingelassen wird, dann braucht "Wasser und Wäsche" weniger.
Der Unterschied ist vermutlich messbar, aber kaum relevant.
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Ach, wer hätte das gedacht? Also ich jedednfalls nicht. OK, die Sache mit der Alkoholdehydrogenase und der Lactoseintoleranz war mir bekannt...
Klaro. Die WaMa-Industrie wirbt auch mit A++++ Waschmaschinen, die extremst viel Strom sparen sollen. Tatsächlich bescheißen die Dinger mit der Temperatur und feuchten die Wäsche nur mit ein paar Spritzern Wasser an. Kann man beim einen Tag getragenen Schlüpfer schon machen, aber sicher nicht mit meiner Radlklamotte, die ich drei-vier Tage vollschwitze. Und, nein, mir ist noch kein Hightech-Waschmittel untergekommen, das da bei unter 30°C mit Zeolith und Enzymen aus der Weltrauforschung allein groß was dran getan hätte. Auf Benzalkoniumchlorid, Chlorhexidin, Polyhexanide, Benzimidazole, Quaternäre Ammoniumverbindungen und den anderen Scheiß habe ich vergleichsweise wenig Lust.
Am allerschlimmsten sind Kunstfasern. So eine Enduro- oder Softshelljacke willst Du einfach nicht nach 1x Tragen sofort waschen, einerseits wegen Ressourcenverbrauch - und die Mikroplastik-Geschichte gibts ja auch noch.
Außerdem sind mir - verzeih - die 530Wh Ökostrom Regional der SWM für eine volle Beladung 40°C-Buntwäsche in meiner ollen Siemens WM71631 (auch als Siemens Siwamat iQ 716 bekannt, s. Thread mit Message-ID: snipped-for-privacy@bartheld.net) vollkommen blunzn. Und auch die knapp 100 Liter Münchner Leitungswasser, die dabei durchrauschen. Dafür zahle ich dem Söder ja einen Wassercent und habe vermutlich seit 10 Jahren kein Bad mehr eingelassen.
Volker
V
Volker Bartheld
Wie? Und jetzt käme noch einer und sage, die von unserer Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium vorgetragene Lobeshymne auf E-Fuels stimme gar nicht?
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Ein kafkaesker, unerträglicher Bullshitmarathon. "Wissenschaftler können sich auch täuschen" sagte die Connemann, Baumschul-Absolventin, Schuhverkäuferin und studierte Rechtverdreherin.
Läßt Herrn Carnot wie einen friedfertig-veganen Gyrosspieß im Grab rotieren, trifft außerdem genau meinen Humor als Diplomphysiker, ist aber bestimmt ein Renner bei den geistig degenerierten CxU-Wählern im Bierzelt.
Volker
F
Frank Schletz
Hm, ich habe noch bei keiner Waschmaschine einen Wassermengenmesser/ Durchflussmesser gefunden (ja, ich mache die auf. Wenn mal was nicht geht).
Habe ich da was übersehen? Kann mal ein Modell genannt werden? Dann schaue ich mal in den Plänen nach. Spätestens bei den Ersatzteilen müsste das ersichtlich sein.
Also wie geschrieben: Ich lerne da gerne neues.
Frank
V
Volker Bartheld
Meine olle Siemens braucht signifikant weniger Wasser, wenn ich einen leeren
90°-Waschgang mit Amidosulfonsäure zur Entkeimung/Entkalkung durchlaufen lasse. Wie sie das konkret macht, habe ich noch nicht näher ergründet. Fakt ist auch, dass sie bei saugfähiger Wäsche (Baumwollhandtücher, usw.) immer mal wieder einen Schluck Wasser holt, die Trommel rotiert und den Vorgang bei Bedarf wiederholt.
Waren schon schlaue Füchse, die Ingenieure vor 30 Jahren.
Volker
M
Marte Schwarz
Hi Juergen,
Ich hatte mal bei Action eine gekauft, nur mit dem Ziel, genau diese Frage zu klären. Beim Schnellen Ali hab ich mir mal Referenzgewichte bestellt und die vom Kollegen im Chemielabor nachwiegen lassen. So habe ich eine gute Referenz. Ich war doch sehr erstaunt, wie gut und gleichmäßig die Wägungen waren.
Das darfst Du nachts in süßen Träumen hoffen. Darauf verlassen würde ich mich niemals, ohne vorab mit geprüften Gewichten kontrolliert zu haben.
Die Teile haben in der Regel eine Tastenkombination, mit der man eine Zweipunktkalibrierung durchführen kann. Ich vermute, dass das im Produktionsprozess durchgeführt wird. Ansonsten kann ich mir die erreichte Präzision bei dem Preis echt nicht vorstellen.
Bei entsprechend kleinen Massen immer.
Wenn's wirklich einzelne Gramm sind, dann würde ich noch kleinere Endwerte anpeilen.
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zum Beispiel schon ganz brauchbar aus. Kostet aber geringfügig mehr ;-)
Marte
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