Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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Moin Leute!

Ich habe Halbleiterrelais vom Typ CRYDOM D2W202F direkt
an die Datenports der Parallelen Schnittstelle des PC's angeschlossen.
Aufgrund der Halbleitertechnik des Relais und des geringen Stroms
sah ich hier keine Probleme und im Prinzip funktioniert das alles auch
ganz gut. Ich verwende keinerlei WiderstÀnde, weder PullUp, noch
PullDown.
Ich gebe auf die Schnitstelle einfache Befehle wie OUT(&H192) und
so, was auch wiederum meiner Meinung nach kein Problem darstellt,
denn es funktioniert auch.

Jetzt das Problem:
Von Zeit zu Zeit zieht ein nicht angesteuertes Relais mit an, auch wenn
es eigentlich gar nicht aktiviert sein dĂŒrfte.

Woran kann das liegen? Wenn mir jetzt jemand sagt, Mensch, Du mußt
PulldownwiderstĂ€nde verwenden, dann ist das OK, aber ich wĂŒrd dann
auch gern verstehen warum.
Denn wenn ich den Befehl OUT(&H16) rausgebe, dann hab ich doch am
Bit5 doch ein klares High, und an den restlichen Bits ein klares LOW,
oder lieg ich da falsch?

Stephanie




Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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Hallo Stephanie,

die ParallelportausgÀnge sind nicht direkt mit dem Schnittstellenschaltkreis
verbunden, sondern ĂŒber StrombegrenzungswiderstĂ€nde. Die daraus
resultierende "Hochohmigkeit" ( IMO ca. 1kOhm) könnte bei ungĂŒnstiger
Verdrahtung fĂŒr Störungen reichen.

GrĂŒĂŸe
Thilo



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Hallo Thilo

[...]
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Schnittstellenschaltkreis

Ok, was passiert also? Meinst Du, die Registerbits können manchmal
auf High gezogen werden, aufgrund irgendwelcher Interferenzen?
Nehmen wir mal an, das ist der Grund, was soll ich dagegen unternehmen?

Stephanie



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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wenn

Nicht die Registerbits, aber auf der Leitung vom Port zum Relais wÀre ein
Übersprechen denkbar, was zu Fehlschaltungen fĂŒhrt - das wĂ€re aber dann
immer nur kurzzeitig der Fall, außer die Relais hĂ€tten eine
Selbsthaltefunktion. Hast du mal die Signalpegel geprĂŒft, ob die
Fehlschaltung evtl. von einem dauerhaft falschen Bit kommt? Dann kÀme auch
die Softwareseite in Frage. Daß die Register sich ĂŒber Störungen auf der
Leitung beeinflussen lassen, glaube ich nicht.

Thilo




Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
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Schnittstellenschaltkreis

Definitiv nicht, sonst könntest Du jegliche schnellere Datenrate glatt
vergessen.

Martin



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
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Wie kommst du darauf, das das Crydom einen TTL-kompatiblem Eingang hat ?
Es hat ihn nicht, sondern eine simple (Infrarot)LED.
*Offiziell* liefert der Druckerport des PC gar nicht die benoetigten
(vermutlich 10mA, schau ins Datenblatt) des Crydom (inoffiziell werden
wohl schon 5mA bei zusammenbrechender Spannung rauskommen, kann aber
von PC zu PC verschieden sein denn TTL spezifiziert nicht mal 1mA).
*Offiziell* wuerdest du eine andere 5V Quelle suchen (Gameport,
Tastatur, USB) und von dort einen 220Ohm Widerstand vor die LED des
Crydom legen und den Ausgang NACH MASSE schalten lassen (weil er in
der Richtung nach Doku die 10mA aushalten sollte), also eine 0 ausgeben
um das Relais einzuschalten.
Du hast derzeit Glueck, das es dein Relais und dein PC Port nicht
wegen Ueberlast zerstoert, also was redet man von Fehlfunktion....
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Hallo MaWin
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Laut Crydom Datenblatt typischer Eingangsstrom von 3 mA. Das muß die
Parallele Schnitstelle abkönnen, und das tut sie auch, es lÀuft schon seit
Monaten
so.

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Also ich bin nicht doof, aber das habe ich nicht verstanden. Sorry---

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Ich habe lange ĂŒberlegt und nach TTL- bzw. Parallelport Spezifikationen
gesucht. Vergeblich. Dann habe ich mir gedacht, 3mA, das muß die
Parallel-Schnittstelle aushalten und hatte Recht damit.
Ich glaube ich habe auch in dem Buch "MSR ĂŒber die Parallelschnittstelle"
eine Schaltung gefunden gehabt, in der der Port mit 10mA belastet wurde
und da waren alle Zweifel vorĂŒber.

Also, was soll ich tun, damit die Relais ausbleiben, wenn sie auf Low
stehen?

Stephanie




Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
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schnibbel...


Du steuerst die Pins des Parallelport einfach invertiert an, also wenn du
einen
Pin ansteuern willst, setzt Du ihn auf 0 die anderen auf 1. So bekommst du
die Potentialtifferenz des Pins gegen 5V (mit 220Ohm Widerstand) und damit
auch den Strom fĂŒr dein Relais.
Der Grund das so zu machen ist das die Schnittstelle einen 10 mal höheren
sink Strom abkann. Also bei 1mA drain, 10mA sink.

Die heutigen Parallelports sind bauartbedingt nicht mehr so unempfindlich
wie
die aus den Zeiten der 386er.



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Hallo Tim!

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ausgeben

Also, ich ziehe die ganzen Leitungen, die momentan von den Datenleitungen
des Parallelports zu den Positiv-EingÀngen der Relais gehen mit 220 Ohm -
WiderstÀnden gegen 5V. Ist das korrekt?
Und mit Low-Pegeln an der Schnittstelle kann ich sie dann schalten?
Das versteh ich nicht...
Was passiert bei einem High-Pegel?

Stephanie




Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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Nein, Du gehst mit den Pins des Parallelports an die Negativ-EingÀnge(?)
der Relais. Die Positiv-EingĂ€nge(?) verbindest Du ĂŒber 220 Ohm
WiderstÀnde mit 5V+.

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Ja, zu bzw. an.

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Merk ich.

Relais offen, aus. Wo kein Spannungsunterschied da auch kein Strom.

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MFG
Tim



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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Datenleitungen
Ohm -
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Also, sorry bitte, ja!? Ist doch klar, das ich ins grĂŒbeln komme, wenn ich
es
so verstehe, wie ich es oben geschrieben habe, oder?
Habs ja jetzt verstanden...

Ist aber damit auch mein Problem gelöst, oder war das jetzt erstmal nur um
meine Schnittstelle etwas mehr zu schonen?

Stephanie






Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
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Nicht nur zum Wohle deines Parallelportes, kann daran liegen, muss
aber nicht. Eventuell kommt dein Problem aber von irgendeiner
Software Routine deines Betriebssystemes. Windows 2000 und
XP wÀren da ganz schlecht, wegen dem Druckerspooler, etc.



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
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um
Du kannst ja mal versuchen das Programm unter DOS (von Diskette
nicht in einer Box) laufen zu lassen bzw. dafĂŒr mal ein kurzes
Programm basteln.



Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Stephanie Glahs schrieb:

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Eher letzteres, meiner Ansicht nach. Das stört mich schon die ganze Zeit
an diesem Thread, daß das ursprĂŒngliche Problem ganz aus dem Blickfeld
gerÀt. So wichtig es sein mag, die Betriebsdaten der Bauelemente
einzuhalten -- ich möchte wetten, daß das bei Deinem Problem keine Rolle
spielt. Zur ÜberprĂŒfung reicht ein Voltmeter. Wenn ein High-Ausgang
mindestens 3V gegen Masse produziert - bei angeschlossenem Crydom-Modul
natĂŒrlich - muß es gehen.

Du hast selber geschrieben, daß es monatelang funktioniert hat. Seit
wann funktioniert's nicht mehr? Was hat sich geÀndert?

Gruß
Stefan


Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport

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um

Also, es hat immer funktioniert und es wird auch weiterhin funktionieren.
Ich steuere HeizungsschĂŒtze, Ventilatoren und die Hupe fĂŒr die
Pausensignalisierung
in einer Fertigungshalle.
Als ich nun die Hupe in Betrieb nahm, machte es sich erstmal bemerkbar, das
da wohl das Hupenrelais schaltet, wenn es nicht schalten soll. Sonst sind
halt mal
die Ventilatoren gelaufen, wenn sie vielleicht nicht mußten, da viel das
nicht so auf.
Also gehe ich davon aus, das das Problem schon von Anfang an besteht.
Erst dachte ich, Schleifstaub hat sich auf der Platine abgesetzt, in der
Halle wird
nĂ€mlich Metall geschliffen und ich habe die Platine noch nicht endgĂŒltig
verstaut,
weil ich noch in der Testphase bin. Aber auch ein Reinigen der Platine
brachte keinen
Erfolg. Das das Betriebssystem mir da irgendwie reinhaut glaub ich nicht,
denn ich
benutze Win98 und die Datenregister der Schnittstelle und nicht die
Statusregister.

Ich setze einmalig die Pegel an der Schnittstelle und dann erst wieder bei
der nÀchsten
Änderung. Dazwischen muß irgendwie etwas passieren, was einen Highpegel auch
an
anderen Relais auslöst, als an dem gewĂŒnschten. Meißtens wohl schon beim
setzen der
Pegel...

Ich habe die Platine mit der Lötseite stumpf auf einer Pappe liegen... ich
hoffe das macht
mir hier keiner zum VerhÀngnis...

Stephanie




Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Stephanie Glahs schrieb:

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Ich sicher nicht. Ich mache das selber ebenso. Daß man dabei wegen der
220V aufpassen muß brauche ich ja wohl nicht extra betonen (will keine
Eulen nach Athen tragen...)

Also habe ich das richtig verstanden: Die Hupe schaltet unvermittelt an,
ohne daß sonst irgendwas passiert, und bleibt dann an bis die Software
ein neues Datenbyte zum Port schreibt? Passiert auch mal das Umgekehrte,
daß etwas ausgeschaltet wird wenn's an sein sollte? Kann man den
Zeitpunkt der Fehlschaltung mit was anderem in Verbindung bringen?
Betrifft die Fehlschaltung nur einen Ausgang oder kommen dann alle
AusgÀnge durcheinender?

Das mit dem Betriebssystem wĂŒrde ich nicht unterschĂ€tzen. Üblicherweise
sucht das Betriebssystem beim Hochfahren an den AnschlĂŒssen nach GerĂ€ten
(Plug and Pray...). Das fĂŒhrt natĂŒrlich zu Datenverkehr, was bei Deinem
Aufbau dazu fĂŒhren mĂŒĂŸte daß beim Hochfahren des Rechners die Relais
klappern. Erst nach dem Starten Deiner Applikation geht dann alles in
den richtigen Zustand. Ich weiß nicht ob ich es gut finden wĂŒrde wenn
bei jedem Hochfahren des Rechners die Hupe in der Fabrikhalle kurz tönen
wurde ;-)

Das kann man bestimmt irgendwie abstellen, aber dazu kenne ich die
Internas von Windows nicht gut genug.

Was ich auch nicht weiß ist inwiefern Windows wĂ€hrend des Betriebs
Kontrollabfragen an den Druckerport macht, vielleicht um neu
angeschlossene GerÀte zu entdecken. Falls das der Fall ist könnte das
durchaus Deine Schwierigkeiten erklÀren.

Nur zur Kontrolle: Ist es so daß Du bisher jedes Crydom-Relais mit dem
positiven Anschluß an einen Datenpin und mit dem negativen Anschluß an
die Masse des Druckerports angeschlossen hast, mit keinem weiteren
Bauteil parallel oder in Reihe? Es gibt auch keine Querverbindungen
zwischen einzelnen Relais, und die Leitungen sind so gelötet daß sie
sich nicht gegenseitig berĂŒhren können? Versteh mich richtig, ich halte
Dich nicht fĂŒr blöder als mich selber; auch mich haben schon die
dĂŒmmsten Sachen fĂŒr Stunden genarrt. Bei Litzen können einzelne
DrÀhtchen beim Löten "danebengehen" und recht unauffÀllig ziemlich
dÀmliche Effekte erzeugen...

Gruß
Stefan


Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport


Stephanie Glahs schrieb:
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ltig

Hallo,

also wenn man so liest was Du fFC%r Lasten daran hast, wie es aufgebaut20%
ist und wie Du vorgehst dann ist es sehr wahrscheinlich das Du Probleme20%
mit StF6%rungen hast.
Dann hast Du offenbar noch 230 V Netz direkt an der Platine und hast die =

Platine nur auf einer Pappe liegen, na hoffentlich langt da mal niemand20%
aus Versehen dran.
Bei Windows 98 musst Du FC%brigens schon von unerwFC%nschten Zugriffen de=
s20%
Betriebssytems auf den Parport ausgehen.

Kaufe was ordentliches Fertiges!

Bye


Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Stephanie Glahs schrieb:
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Das glaubst du zumindest... Unter Win98 habe ich schon erlebt, daß ich
auf die Schnittstelle (serielle) mit Port-in/out Befehlen geschrieben
hatte, das war auch zurĂŒckzulesen, nur auf den Leitungen ist nichts
angekommen. Wenn das Betriebssystem der Meinung ist, daß gerade jemand
anderer die Schnittstelle hat, dann spiegelt es dir was vor. Ähnliches
habe ich auch schon mit der Druckerschnittstelle erlebt. Es war
notwendig, dem OS zu erklĂ€ren, daß da kein Drucker dranhĂ€ngt, um externe
Dinge steuern zu können. Das waren bei mir Optokoppler ohne zusÀtzliche
5V Versorgung, also zw. GND und Datenpin geschaltet. Die WiderstĂ€nde fĂŒr
höheren Strom gerechnet. Da der Port ja nur fĂŒr 1mA _bei TTL Pegeln_
spezifiziert ist, muß ich mit höherem Spannungsabfall bei höherem Strom
rechnen.
Ich hatte allerdings auch schon eine MultiIO Karte deren Parport bei
Belastung mit 100 Ohm gg. GND noch 4,5V geliefert hat - das wollte ich
aber nicht dauertesten :-)

Martin

Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Stephanie Glahs schrieb:

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Vielleicht ein gaaanz kleines Relais? ;-)

Jorgen

Re: Probleme mit TTL-Signalen vom Parallelport
Hi,
Das Problem heisst "Windows" und umgehen kann man es mit einem der vielen
Utils, die die Ports isolieren und dem Betriebssystem damit wegnehmen. Im
Buch von Bernd Kainka: "PC-Schnitsetellen unter Windows" gibts die Port.dll
dafĂŒr. Googeln hilft da weiter, es gibt noch ein Paar derartige Teile, die
ich aber nicht brauche, die Port.dll reicht mir bisher...

Martin



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