Posttechnik zu verschenken

Jan 16, 2025 Last reply: 1 year ago 244 Replies

Muaha. Early Adopter war etwas fünf Jahre früher.

Inzwischen, 30 Jahre später, ist es ein unverzichtbares Gerät zur Alltagskommunikation.

Die Welt hat sich verändert, das Festnetztelefon gehört in vielen Haushalten nicht mehr zur Realität. Ich kenne genug Leute, die kein Endgerät an ihrem Festnetzanschluss haben.

Nein.

Du hast - nach heutigen Standards - kein Benehmen.

Jemand der sozialverträglich kommuniziert fragt zuerst per Messenger an, und NUR wenn es wirklich dringend ist und keinen Aufschub duldet ist ein Telefonanruf ohne Abwarten der Reaktion auf die Messengernachricht akzeptabel.

Weil Du im keller die übertragene Rufnummer siehst, das Gespräch aber nicht annehmen kannst?

Der letzte Anruf aus einem Callcenter, bei dem ich einen Werbeanruf vermutete, war übrigens die Fluggesellschaft, die mitteilen wollte dass sie unseren Schadensersatzanspruch wegen eines beschädigten Koffers in voller Höhe auszugleichen gedenkt.

Grüße Marc

Michael Schwingen, 2025-01-31 19:49:

Bei der 7590AX - ja, da steckt dann ein FPGA drin, wenn man die Version mit S0-Bus lauft.

Arno Welzel schrieb:

Das wäre vor gut eineinhalb Jahren eine Neuigkeit gewesen. Seit einem Jahr hat Gigaset einen neuen Eigentümer und ist weiterhin in vollem Umfang und offenbar stabil am Markt. Das Insolvenzverfahren ist längst beendet.

MfG Rupert

Rupert Haselbeck, 2025-02-02 12:10:

Stimmt:

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Das ist freilich ziemlicher Unfug. Es mag in manchen Gruppen so üblich sein, wie du das beschreibst. Es ist aber sicher kein Standard daraus abzuleiten. Nicht ganz wenige der so Belästigten würden bei derlei schriftlichen Anfragen nach einer Anruferlaubnis wohl eher mit "Spinnst du? Warum musst du da erst fragen? Wenns nicht passt, sag ich dir das schon oder ich drück dich weg!" reagieren

Ja, das ist etwas überraschend. Aber vielleicht hat er ja schon derart moderne Hardware, dass er unerwünschte Anrufer nicht klingeln lässt?!

Das teilen die telefonisch mit? Sowas kommt üblicherweise per Mail

MfG Rupert

Damit wärst Du dann heute in guter Gesellschaft. Ich rufe ungern auf Mobilgeräten an. Beim Festnetz kann ich mit etwas Beachten der Uhrzeit halbwegs sicher sein, ich störe eher nicht oder es ist eben keiner da. Im Mobilnetz habe ich keinerlei Kontrolle darüber, wo ich gerade störend hineinplatze. Bei meiner Tochter zum Beispiel ist es so.

Übrigens bin ich so allein mit meiner Haltung nicht. Von kleineren Gewerbetreibenden wie Hausverwalter oder Hausarzt habe ich die berufliche Nummer und die mobile für Notfälle. Letztere geben die natürlich nur an den heraus, von dem sie wissen, er wird sie nicht mißbrauchen. Und eben das ist heute sehr selten geworden, weshalb ich meine Nummer für mich behalte.

Wir haben zwar noch einen, aber nutzen den fast nur für 3 Szenarien:

  1. Handy suchen (das Festnetz ist fest an der Wand montiert und kann nicht verloren gehen ;)
  2. Kind kommt heim und will Mama oder Papa anrufen (sie hat zwar ein Handy, aber das ist öfter als nicht leer). Außerdem ist das mit der Kurzwahltaste einfach praktisch am Festnetz.
  3. Durchsage/Paging-Funktion: Das machen wir am öftesten. Wir haben zwei Stockwerke, und man muß schon sehr laut schreien, bis jemand im anderen Stock es mitkriegt. "Essen ist fertig" kann man einfacher mit der Durchsagetaste verbreiten. Die Snoms sind auch laut genug dafür.

/ralph

Den Grund hast Du aber gesehen? Wir hatten in der Fraktion übrigens auch einen Berufsfeuerwehrmann.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Nein, weil ich mühelos wenige Minuten später zurückrufen kann. Das ging früher nicht.

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Ich kenne noch von genau einer Familie eine Festnetznummer (außer unserer). Sonst nur Behörden, Firmen, Ärzte.

/ralph

Jetzt bist Du der, der übetreibt. Wir sind hier nicht in der Mathematik mit allgemeingültigen Gesetzen. Marc hat völlig recht, es ist weit verbreitet und nimmt weiter zu. Für die über-achtzig-Jährigen in meinem Umfeld gilt es naturgemäß nicht und die Jungen, in deren Umfeld es zunehmend gilt, kennen außer mir mehrere Alte und sind bis auf weiteres bereit, deren veraltetes Gebaren zu akzeptieren. Irgendwann wird alles anders, aber dann bin ich tot.

Aus meiner Generation leben viele noch, aber Du hast recht, zu den Jüngeren hin nimmt es deutlich ab, längst nicht mehr nur die Jugend.

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Ein Berufsfeuerwehrmann wird eher selten gebraucht, wenn er nicht Dienst hat. Und wenn er doch Bereitschaft haben sollte, dann hat er einen Pager am Gürtel oder in der Tasche, früher, weils nichts anderes gab und jetzt, weil die heute gängigen Handy-Apps als Alarmierungssystem viel zu unzuverlässig sind (aber deutlich billiger als ein Pager, der eben auch in (fast) jedem Keller noch funktioniert). Aber selbst ein altes billiges Handy von anno dunnemal konnte man stumm schalten, so dass es nicht störte. Und etliche davon haben/hatten auch schon sowas wie eine "VIP-Funktion" ("klingele nur, wenn einer aus der VIP-Liste anruft"). Man sollte nicht jammern, wenn das beklagte Problem lediglich dem eigenen Geiz geschuldet ist :->

MfG Rupert

Die Diskussion haben wir glaube ich gerade an anderer Stelle. Es gehört inzwischen zum guten Ton vorher per Messenger nachzufragen, es sei denn es ist wirklich dringend.

Viele kleinere Gewerbetreibende haben nur noch ein Mobiltelefon und dessen Nummer prangt auf dem Briefpapier und dem Firmenfahrzeug.

Und ja, bei sowas rufe ich auch echt ungerne an. Aber die wollen das nicht anders wenn sie nur so eine Nummer publizieren.

Grüße Marc

Wir haben nicht mal Kinder und haben zwei DECT-Telefone im Schlafzimmer, eins im Arbeitszimmer, ein DECT-Headset, und jeweils eins in den Fluren in den oberen Stockwerken. Damit ist die Fritzbox voll und sowohl das Hobbyzimmer der Dame als auch das Gästezimer sind unfreiwillig telefonlos.

Grüße Marc

Die Mail kam erst nach dem Telefonat (das wirklich aus den USA kam, hier war es 22.00 Uhr). In der stand aber auch nix anderes als das was schon am Telefon mitgeteilt wurde: "Wir zahlen, es kann bis 30 Tage dauern, und nicht wundern wenn die Überweisung nicht von American Airlines kommt, wir haben für sowas einen Dienstleister".

Grüße Marc

Hier wird noch fleißig festnetztelefoniert, wobei ich - ich erwähnte das in diesem Thread schon - zunehmend das Mobiltelefon nutze, weil es einfach das bessere Endgerät ist als die DECT-Gurke ohne Headset.

Grüße Marc

Mich würdest Du dann vermutlich direkt aus dem nächsten Gespräch reißen.

Grüße Marc

Ich halte es ähnlich, obwohl ich viele Jahre lang nur einen Mobilfunkanschluss hatte. Seit ein Festnetzanschluss dazugekommen ist, gebe ich normalerweise eine seiner Nummern an. Hat jemand auf dem Mobiltelefon erfolglos versucht, mich zu erreichen, dann rufe ich normalerweise über das Festnetz zurück. Nur sehr wenigen Menschen habe ich explizit gesagt, mich fortan besser über die örtliche Nummer anzurufen; allgemein vermeide ich es, über sowas technisches zu reden. So hat sich mein Telefonieren weitgehend zum Festnetztelefon verschoben.

Man kann meinen, dass sich Zeit unterwegs gut zum Telefonieren nutzen lasse. Aber meistens sind das nur wenige Minuten und lieber habe ich unterwegs Ruhe oder widme mich dem, was um mich herum ist. Zu Hause ist mir das Telefonieren zu üblichen Zeiten meistens recht. Am Festnetztelefon sitze ich günstig am Schreibtisch und kann während des Gesprächs den Kalender benutzen oder etwas am Computer nachsehen. Und am Festnetztelefon nervt mich weder eine Bildschirmdrücksteuerung, noch ein Hochqualitätssprachcodec, der manche Stimmen übel wiedergibt, und die allgemeine Mobilfunkunzuverlässigkeit kann höchstens auf der anderen Seite stören.

Als ich mir vor einigen Jahren einen Festnetzanschluss zulegte, fand ich selber, gegen den Trend der Zeit zu handeln. Er hat sich aber sehr bewährt.

Ursprünglich war mein Ideal, mit einer Nummer über den Heim- und den Mobilanschluss erreichbar zu sein. Doch gerade der differenzierte Umgang mit den Nummern hat sich als bedeutsam erwiesen, um überwiegend zu Hause zu telefonieren, wo es am besten geht.

Marc Haber hat geschrieben:

Ich habe da auch schon die Nennung einer Festnetznummer, die erkennbar immer auf einen Mobilfunkanschluss leitet, festgestellt.

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