Und wenn man von Grund auf ein Pedant ist noch langsamer, hast ja recht.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Und wenn man von Grund auf ein Pedant ist noch langsamer, hast ja recht.
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Am 14.05.25 um 20:45 schrieb Hartmut Kraus:
Ähm, Ingrid meint: Meine Verbindung zur Außenwelt ist seit einiger Zeit auch LTE, und das ist merklich schneller als vorher DSL. Die Norm ist das aber sicher nicht, vor llem nicht für größere Firmen, oder?This message was cancelled from within Mozilla Thunderbird
Am 14.05.25 um 20:45 schrieb Hartmut Kraus:
Ähm, Ingrid meint: Die Kommunikation meiner PCs mit der Außenwelt läuft seit einiger Zeit auch via LTE, und das ist merklich schneller als vorher DSL. Die Norm ist das aber sicher nicht, vor allem nicht für größere Firmen, oder?
Naja, das Prinzip von der "warmen Koje" kann man schon auch positiv sehen, m. b. M. n. allerdings nur, wenn die Flexibilität bezüglich des Arbeitsplatzes weiter gedacht wird und dem Mitarbeiter nicht eine 3/5 Präsenzanteil aufgedrückt und die wählbaren zwei Tage Homeoffice als grandiosen Erfolg nach zwei Jahren mit der Option auf 100% verkauft.
Flexibel einsetzbare Arbeitsplätze reduzieren außerdem Bürogrößen und Ausrüstungsaufwand, den finanziellen Vorteil könnte man durchaus an die Mitarbeiter weitergeben, als Zeichen maximale Wertschätzung. Passiert in der Praxis aber höchst selten in Zeiten dünner Auftragsbücher und wo Gehaltserhöhungen (außer bei Rheinmetall vielleicht) nicht einmal die Inflation decken.
Ist nur ein anderer Schmerz gegenüber den beliebten Großraumbüros. Da kommt man sich näher, da begegnet man vielen neuen Gesichtern und darf interessanten Gesprächen lauschen, die diejenigen umsichtigen Zeitgenossen führen, die den Durchgangsbereich mit Aufenthaltsraum oder Kaffeeküche verwechseln. Das sind übrigens dieselben, denen sich die Sinnfäligkeit eines Geschirrspülers nicht erschließt und das Waschbecken nebst Abtropffläche als praktische Ablage für benutztes Geschirr wahrnehmen.
Für die 30s, den Krempel 50cm weiter auf die Geschirrschublade zu tun, damit das der ausländische Niedriglöhner nicht jeden Tag tun muß, der gerne auch die vollgepißten und verschissenen Toiletten putzt, reicht die Aufmerksamkeitsspanne eben nicht. Macht auch nix, wenn Leute, die sich in der Zwangs-Präsenzarbeit einfach nur eine Karaffe Wasser holen wollen, die Klamotten mit Kaffeesabber vollspritzen.
Bevor wir uns mißverstehen: Das ist kein Privileg der Arbeitskultur, sondern ein gesellschaftliches. Wenn "Tit for Tat" wegen Anonymität nicht mehr funktioniert, mehren sich Opportunisten und Parasiten. Und es gibt keine technische Möglichkeit gegen gesellschaftliche Probleme, das betrifft natürlich auch Medienkompetenz, Umgang mit IT-Geräten, Gesundheitswesen und den Straßenverkehr. So gerne sich desinteressierte Faulpelze auch von ihren Pflichten freikaufen würden.
Volker
Tja, so ist das in der Abofalle. Aber da kann man nichts machen. Würde doch endlich jemand freie, quelloffenen Betriebssysteme und entsprechende Software entwickeln und hätte dann jemand aus der Managementriege die Eier, sie auch zu benutzen!
Volker
Vernünftige Firmen geben Leuten mit meinem Aufgabenprofil zwei Rechner: Einen mit der lizenzierten Software für das Unternehmensnetz und einen mit Linux für die eigentliche Arbeit.
Leider sind diese Firmen SEHR selten.
Grüße Marc
Vor allen Dingen, weil es nicht "Home Office" heißt, sondern "Mobiles Arbeiten". Wäre es Home Office, müsste der Arbeitgeber Büromöbel bezahlen und darauf achten das der Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist und die Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden.
Das steigert die Produktivität ungemein, dass man mit den eigenen Teamkollegen nur noch telefonieren oder videofonieren kann. Das macht gleich den richtigen Unterschied zum Arbeiten von daheim, wo man ja direkt neben dem Kollegen sitzt.
Grüße Marc
Die Standorte größerer Firmen haben völlig überraschend mehr Netz als DSL und eine Fritzbox.
"Ralph Aichinger" schrieb am 14.05.2025 um 15:23:49:
Ich kenne mindestens 2 Personen, die im Homeoffice arbeiten, eine tut das sogar dauerhaft. Beiden hat der Arbeitgeber ein IP-Telefon zur Verfügung gestellt, das über eine VPN-Firewall mit dem firmeneigenen SIP-Server verbunden ist. So sind sie zuhause auch unter ihrer dienstlichen Nummer erreichbar.
In Besprechungen mag zumindest ich nicht gestört werden. Auf Dienstreisen ist ein Mobiltelefon aber tatsächlich praktisch.
Das gibt es auch in folgender Form: ein Mitarbeiter geht zu einem beliebigen Schreibtisch und meldet sich auf dem dortigen Computer an. Bei der Anmeldung wird gleichzeitig das IP-Telefon auf dem gleichen Schreibtisch auf die Rufnummer des betreffenden Mitarbeiters provisioniert, so dass dieser immer die gleiche Arbeitumgebung incl. Telefon vorfindet, egal an welchen Schreibtisch er sich setzt.
Zumindest ich nenne diese, in Firmen durchaus weit verbreiteten Arten der Nutzung eines Tisch(!)telefons "Festnetz". Das Telefon selbst steht dabei nämlich immer an einem festen Platz. Im Homeoffice sowieso, und beim Hotdesking wechselt nur der Nutzer. Das Telefon bleibt wo es ist.
Natürlich ist herkömmliche analoge oder gar ISDN-Festnetztelefonie auf dem Rückzug. Was aber nicht heißt, dass Festnetztelefonie generell auf dem Rückzug ist. Die analoge bzw. ISDN-Technik wurde nur durch VoIP ersetzt. Damit sind dann auch Dinge möglich, die mit einem Mobilfunkanschluss nicht gehen, z. B. Weitervermitteln an einen anderen Teilnehmer.
Gruß
Michael
Am 15.05.25 um 08:56 schrieb Volker Bartheld:
Es nimmt dem AN die Möglichkeit, den Arbeitsplatz nach den eigenen Bedürfnissen einzurichten. Das beginnt mit der Ergonomie (z.B. einem Stuhl, auf dem diese konkrete Person gut sitzt), geht über individuell benötigte Arbeitsmittel jenseits der Standardausstattung und endet bei persönlichen Gegenständen, welche den Stress im Arbeitsumfeld reduzieren helfen. Hinzu kommt eine geringere Identifikation der Angestellten mit dem Unternehmen durch die zur Schau gestellte Geringschätzung.
All das wird sich brutal in einem Produktivitätsverlust niederschlagen.
Nur in der Theorie, denn der AN musst auch auf die Tage eingerichtet sein, wo wegen Meetings oder drängender Termine mal fast alle anwesend sind. Sowie auf diejenigen Mitarbeiter, welche es sich aufgrund ihres Status oder ihrer Senior-Stellung leisten können, auf einem festen Arbeitsplatz zu bestehen.
Wenn, wird ja gerne beides kombiniert - Großraumbüro mit "flexibel einsetzbaren" Cubicles. Schlechter gehts kaum noch.
Gerüchteweise gibt es Firmen, die ihren Leuten Linux geben, es dann aber schaffen aus Compliance-Gründen auch auf diesen Linux-Rechnern eine teurer pro Gerät und Monat zu bezahlende Software zu installieren, die irgendwelche magischen Compliance-Eigenschaften herstellt.
/ralph
Die Demographie wird es richten. Zumindest den Teil mit der Geringschätzung.
/ralph
Was du nicht sagst. Nur keine Antwort auf meine Frage. So blöd, wie du's gerne hättest, kann ja wohl kein Mensch sein.
Am 15.05.25 um 10:27 schrieb Hergen Lehmann:
Bin ich froh, dass ich da 'raus bin. ;) Hab' in einer Firma nur die Telefon-Hotline gehört - wie viele Mitarbeiter hatten da wie viele Kunden an der Strippe und brüllten durcheinander. Jetzt als Entwickler mit denen zusammen sitzen? Wie sollte man da arbeiten?
Wie bei den üblicherweise verwendeten Betriebssystemen, dem Compliancetheater und der Fernwartung ohnehin schon geschehen.
Macht ja nichts. Wichtig ist, daß der Laden bei der Industrie wieder brummt. Wer hatte gleich wieder diesen Merz gewählt?
Volker
Am 15.05.2025 um 10:25 schrieb Michael Landenberger:
[...]
Ich kenne das eigentlich nur so, zumindest als Softphone. Auch bei uns gäbe es das. Da aber niemand erwartet, mich unter meiner Dienstnummer zu erreichen, spare ich mir das Gehampel.
Hallo,
Am 15.05.25 um 10:08 schrieb Marc Haber:
Thema verfehlt? Es geht hier nicht um das Netz in den Firmen und Institutionen. Es geht um die Anbindung kleiner, externer Standorte wie Home Office an diese großen Netze. Und diese Home Office hängen hier in Wirtschaftswunderschland sehr häufig hinter AVM-Routern, AKA FritzBoxen. In den wenigsten Home Office sind Ciscos verdrahtet. Allerdings ist in den großen Standorten das Netz auch nicht über LTE sondern WLan oder TP oder Glasfaser … Auch hier ist das Thema verfehlt?
Home Office sind fast immer über DSL angebunden, nur selten (auf dem platten oder hügeligen Land wo kein DSL verfügbar ist) über LTE. Bei DSL geht das idR über AVM-Router. Ich kenne nur wenige Ausnahmen mit Cisco im Home Office. Deren Betreiber sitzen bzgl. der Hardware im ISP an der Quelle. Einige davon haben aber einen AVM-Router als Modem ins DSL. Aus Kostengründen? Oder wegen der Flexibilität?
MfG
Uwe Borchert
Am 15.05.25 um 20:01 schrieb Volker Bartheld:
Für eine einheitliche Software kann es zwecks des reibungslosen Datenaustauschs oder zwecks Fernwartung (bei überwiegend technisch unbeleckten Anwendern) durchaus sachliche Gründe geben.
Die Angestellten als beliebig austauschbares Schüttgut zu betrachten, welches sich jeden Morgen einen Sitzplatz suchen und dort mit einer Minimalausstattung auskommen muss, ist hingegen einfach nur Pfennigfuchserei und zur Schau gestellte Geringschätzung.
Ich nicht. :-P Nachdem die SPD so dumm war, wieder mit Pleitegeier Scholz anzutreten und die Extremisten auf dem Vormarsch sind, gab es aber für viele Wähler aus der Mitte kaum eine Alternative.
Wir lösen das noch anders: Es gibt Notebooks für alle. Die Entwickler haben ihre tragbaren Workstations, die Berater haben Lenovo L-Serie. Alles, was bei den Beratern Performance verlangt, fidnet auf virtuellen Maschinen statt. Ich hatte jahrelang ein fettes Notebook privat herumstehen, da liefen ein paar VMs drauf. Ich habe es dann zu Hause so gemacht wie beim AG: ESXi-Server in den Keller, und alte, kleline, leichte Notebooks im Haus verteilt. Youtube läuft nativ auf den Notebooks, alles andere auf einer der VMs.
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