Gibt natürlich Zero-Click-Exploits [1], angefangen mit Sasser [2], aber auch CVE-2020-9900 und CVE-2021-30860 für Apple-Geräte, CVE-2021-31956, CVE-2021-
22955, CVE-2021-26855, CVE-2021-33742 für MS Exchange, CVE-2021-22986 in F5 BIG- IP Systemen.
Und bevor sich jetzt die Linux-User selbstzufrieden zurücklehnen: Auch CVE-2024-
3094 (das schon früher erwähnte Problem mit den XZ-Utils) hätte einiges Potential gehabt und wurde nur durch einen Nerd rechtzeitig gestoppt, der sich merkwürdiges Laufzeitverhalten in sshd-Prozessen näher ansah [3].
... welche als Linux-Gerät auch ein Florilegium von Issues mitbringt [4]. Ja, die Referenz ist von 2016. Aktuelle Fritzboxen sind bestimmt komplett fehlerfrei. Deine "korrekte" Konfiguration ebenfalls. Fangen wir doch mal bei den DNS-Servern an. Was hast Du denn da eingetragen? "Vom Internetanbieter zugewiesene DNSv4-Server verwenden (empfohlen)" etwa? DNS over TLS (DoT) aktiviert?
Hochmut kommt vor dem Fall.
Volker
[1]
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J
Jürgen Jänicke
Am 16.09.2024 Mo. um 10:17 schrieb Volker Bartheld:
Kann nicht so schlimm sein. Wenn ich gar ein oder zwei Mal im Jahr ein PUP erwische weil ich mal einen Download/ eine Installation teste, ist das keine Gefahr. Das 'Zurückholen' des max. 7 Tage alten letzten Backups ist in menigen Minuten erledigt. Und wenn es mal in unsichere Gegenden gehen sollte, dann kann ich immer noch die im Schrank lagernde Cisco Meraki Go wieder aktivieren. War vor einiger Zeit mal in Gebrauch, aber die hatte laut deren logs nie tatsächlich was zu tun. . .
Jürgen
J
Jürgen Hüser
Hallo!
Am 15.09.2024 um 18:40 schrieb Rupert Haselbeck:
Gibt es hier sicherlich auch. zähle mich jedoch nicht dazu, obwohl..: DOS6.22...Win 3.11, Win 2k, XP, Win7, Win 10...bei mir an zu treffen sind. Das war eine Notwendige Vorraussetung über die letzten 20-30 Jahre um meinen Beruf ausüben zu können. Und das man heute einen Browser unter Windows XP nicht mehr nutzen kann für die Mehrzahl aller Internetseiten ist eine Tatsache.
Ja, ein pihole habe ich auch seit kurzem.
Jürgen Hüser
F
Frank Müller
"Jürgen Hüser" schrieb:
Habe letztens einen Browser für WinXP gefunden der fast alles kann, außer die Bilder bei Pollin:
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Frank
V
Volker Bartheld
Die Bilder sind im avif-Format. Da kannst Du Dir mit
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und Borland C++ sicher selbst was compilieren.
Volker
F
Frank Müller
Irgendwer bei Pollin hat wohl hier mitgelesen, jedenfalls funktionieren jetzt die Bilder wieder.
Frank
A
Axel Berger
Danke. Mein sparsames Fileserver-Notebook darf zwar natürlich nicht ins Netz, es wäre aber ganz nett, wenigstens z.B. die Fritzbox damit administrieren zu können. Keine Ahnung, warum die für eine simple Oberfläche mit Eintellungsoptionen solchen Schmutz verwenden müssen, den nur das bleeding edge Allerneueste beherrscht.
H
Hans-Juergen Schneider
Ja. Max, der Gute... Bin begeistert.
MfG hjs
H
Hans-Juergen Schneider
Du könntest mal K-Meleon ausprobieren. Den gibt's als portable, was ich als großen Vorteil werte.
MfG hjs
M
Michael Schwingen
Ja, OK - ESR geht auch noch. Alles andere ist kriminell.
Mein Debian hat 130.0 (direkt aus dem Mozilla-repo).
cu Michael
M
Michael Schwingen
Dann darf derjenige sich halt nicht wundern, wenn seine alte Software mit modernen Webseiten nicht mehr kompatibel ist. Der Bereich ist halt in Bewegung - auch ohne Javascript wird eine Seite, die moderne CSS-Features sinnvoll nutzt, auf einem alten Netscape nicht toll aussehen.
Das wäre jetzt das Gegenteil von "gute alte Software". Wer sich derartige Sorgen macht, sollte als erstes die aktuelle Version benutzen, die älteren haben halt reichlich bekannte und teilweise ausgenutzte Sicherheitslücken.
cu Michael
H
Hans-Juergen Schneider
Netscape ist ja auch vollkommen ungeeignet. Da wird einem SSL v2 und SSL v3 angeboten.
Es wäre schön, wenn die gute alte Software noch funktionieren würde. Heutzutage wird immer ertmal Schrott geliefert und die Updates sollen es dann richten. Und kaum ist ein Fehler korrigiert, das hat man schon wieder dreu neue drin. Diee bedaueernswerten Programmierer haben sich eine derart hohe Komplexität geschaffen, die sie selbst nicht mehr beherrschen. Aber es gab auch Zeiten, das war alles fertig und man hat die sogenannten Ostereier gemacht. Ganz ohne irgendwelche Update-Orgien.
MfG hjs
H
Hergen Lehmann
Am 17.09.24 um 09:28 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Das tut sie ja - im Kontext von Eingabedaten, die genauso alt sind.
Das war schon immer so. "Der Markt" verlangt bei einer neuen Version halt vorrangig erst mal neue Features, welche zwangsläufig neue Fehler mit sich bringen. Mit Glück hatten die Programmierer genug Zeit, die gröbsten Schnitzer zu beseitigen, aber viel oft ist das nicht der Fall. Die Konkurrenz hat das Feature seit einem halben Jahr auf dem Markt, wir müssen jetzt nachziehen, sonst sind wir weg vom Fenster...
Und auch das ist nicht neu. Schon seit Beginn des Computereinsatzes wächst die Komplexität der Systeme schneller, als Entwicklungsmethodik und Entwicklungswerkzeuge mithalten können.
Tja, die verklärte "gute alte Zeit", welche es nie gab. Weder bei Software noch in der physischen Welt. Aber der Mensch hat nun mal die Tendenz, sich bevorzugt an die guten Aspekte zu erinnern und die Schlechten zu verdrängen.
A
Axel Berger
Nicht toll aussehen aber alle Inhalte da ist aber etwas anderes als gar nichts.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
H
Hans-Juergen Schneider
Wenn es nur so wäre. Nehmen wir mal das Firmware-Update für einen bis dahin tadellos funktionierenden Tintenstrahldrucker. (Wie viel Fantasie braucht man, um den Charakter solcher Aktionen zu erkennen?) Das eigentliche Problem liegt aber woanders: Vom Marketing wird erklärt "Wie jeder weiß..." oder "Wie allgemein bekannt ist..." oder so ähnlich. Ein alter Trick, mit dem vermieden wird, dass jemand hinterfragt.
Ja. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Der Mensch lässt sich auch gerne auf unvernünftige Bindungen ein, die er auf intellektueller Ebene eher vermeiden müsste.
MfG hjs
M
Michael Schwingen
Wenn die Inhalte in Formaten vorliegen, die es damals noch nicht (verbreitet) gab, dann sieht man halt nichts.
Das hat 2 Seiten, aber ich möchte nicht in die Zeiten von Netscape-WWW, ActiveX, Flash & Co zurück - heute *kann* man Webseiten bauen, die ohne Scripting gescheit funktionieren. Leider tun das nur wenige ...
Leider sind Browser derart komplex, daß man nicht umhin kommt, jeweils eine aktuelle Version zu nehmen, wenn man damit unbekannte, fremde Seiten besuchen will. Das ist aber nicht neu, auch alte Browser hatten reichlich Bugs, von Flash & Co gar nicht zu reden.
cu Michael
H
Hergen Lehmann
Am 17.09.24 um 15:41 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Es gibt viele gut gemeinte Gründe für Firmware-Updates, angefangen von Bugfixes über Sicherheitspatches bis hin zu neuen Features, die für das reibungslose Zusammenspiel mit einer neuen Betriebssystemversion erforderlich sind.
Aber ja, natürlich können einem dabei auch faule Eier untergeschoben werden, etwa verschärftes DRM gegen Nachbau-Patronen.
Muss man sich halt überlegen, ob man bei einem im individuellen Einsatzumfeld funktionierenden Gerät solche Updates einspielt und/oder einem Drucker Internetzugang gewährt.
Die Aussage kann ich jetzt nicht einordnen.
Ja, beim Kauf siegen viel zu oft Bequemlichkeit und GeizIstGeil, mit nicht unerheblichen Folgekosten. Die Mehrzahl der Drucker-Käufer wird wahrscheinlich noch nicht mal vorab recherchieren, für wie viele Seiten die mitgelieferten Patronen reichen und wie viel dann ein neuer Satz Patronen kostet.
K
Kay Martinen
Weil du es eingebunden hast! Das ist aber sicher nicht nach der Installation direkt drin und aktiviert.
Und dann gab's auch noch irgend einen Grund weshalb FF und TB bei Debian längere Zeit nicht; oder nicht unter dem Namen; dabei sein sollten/durften.
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Weist auch nur eine Version 115 aus. Und das ist Debian-Stable in deren Repo.
Es ist also keineswegs Selbstverständlich das jeder immer mit der Gleichen Version herumsurft die du dir selbst auf dein System geholt hast.
Bye/ /Kay
V
Volker Bartheld
Meine höchstpersönliche Erfahrung ist: Da kannst Du Dich totrecherchieren und sitzt möglicherweise trotzdem mit einer Zitrone da. Erinnert noch wer die Kyocera-Werbung mit den Longlife-Entwicklungstrommeln, die man nicht mit den Tonerkartuschen wegwirft? In der Theorie eine Superidee, auch für Wenigdrucker, die keine Lust auf ständig verstopfte, eingetrocknete, teure Tintendruckköpfe haben.
In der Praxis begannen die Probleme meines Kyocera FS-680 mit Papierstaus. Ursache klebrig gewordene Dämpfungspuffer für die zahlreichen elektromagnetischen Aktoren im Papierweg. Da kann und wird man den Drucker aufwendig zerlegen, die Schaumstoffrotze rauskratzen, Anlageflächen mit Etikettenentferner und Isopropanol reinigen und dann passend zurechtgeschnittene Filzfitzelchen kleben.
Dann war irgendwann die (erste) Tonerkartusche leer, Austausch durch Originalware, eh klar. Daraufhin Toner-Leer-Anzeige trotz neuer PU-18/TK-16H, aus welchen Gründen auch immer. Hätte ich das Ding vielleicht energischer aufschütteln sollen, obwohl im Handbuch stand, sanftes Hin- und Herbewegen reiche. OK, dann also mit Schmackes. Auf dem Balkon, mit Staubschutzmaske.
Nachdem sich die Wolke gelegt hatte, entwickelte sich Schattendruck, Abstand etwa ein Umfang der Entwicklungstrommel. Auch das ein gängiger Defekt, da wird dann eine Abstreiflippe spröde und kann den Resttoner nicht mehr sauber abkratzen. Gibts Videos von irgendwelchen Indern, die das mit Scheibenwischern oder zurechtgeschnittenen Plastikstreifen in ihren Badeschlappen auf der Straße reparieren. Ich kaufte stattdessen eine neue Entwicklungseinheit. War aber wohl New-Old-Stock, denn nach etwa einem Jahr dasselbe Problem. Gewährleistung wurde abgelehnt, das sei "normaler Verschleiß".
Da der Drucker auch Probleme beim Papiereinzug entwickelte (Einzugswalze hart geworden, Reinigung brachte nichts, E-Teil nicht mehr verfügbar), landete er schließlich auf dem Wertstoffhof.
Im Lastenheft des Nachfolgers stand:
- Emissionsarm (Feinstaub): JA
- Geruchsarm: JA
- Zuverlässig (Lebensdauer Entwicklungseinheit usw.): JA
- Druckkosten: NIEDRIG
- Farbe: NEIN
- Auflösung: >=300DPI
- Duplex: EGAL
- Netzwerkfähig: EGAL
- Schnittstelle: >=USB2.0 Parallelport: EGAL
- Geschwindigkeit (Seiten/Minute): EGAL
- Geräuschentwicklung: NIEDRIG
- Zeit bis zur 1. Seite: EGAL
- Papierkapazität: AB 25 SEITEN A4
- Papierformat: BIS A4
- Papierstärke: 80g/m^2 (Kassette) bis ~200g/m^2 (manuelle Zuführung)
Es kristallisierten sich folgende Modelle als potentielle Nachfolger heraus:
- Samsung Xpress M2835DW
- Kyocera Ecosys P2035d
- Oki B401d
- Brother HL-2135W
- HP Mono Laserjet Pro P1102w
- Brother HL-2130
Die waren alle schmäler als 39cm, was noch einigermaßen schreibtischtauglich ist. Wirft man noch Tonerkosten=Sehr gut ins Rennen, blieben Samsung Xpress M2835DW und Kyocera Ecosys P2035d übrig. Der Samsung schneidet beim Drucken, in der Handhabung und Vielseitigkeit besser ab.
Die Eigenschaften LAN, WLAN, Airprint, usw. benötigte ich eigentlich nicht. Meine Hoffnung war, die Funkerei wenigstens abzuschalten, denn im Disclaimer steht freilich drinnen, daß man zustimmt, daß der Drucker allerlei persönliche Daten an Samsung sendet. Im Gegensatz dazu unterstützt der Kyocera Postscriptemulationen, man kann seinen Speicher aufrüsten, usw.
Die Entwicklungseinheit soll beim Kyocera 100'000 Seiten halten (Haha, das habe ich beim FS-680 auch schon gehört!) und ist als "Wartungskit MK-160/MK-170" für satte 130€ verfügbar. Im Vergleich hält die gechippte Entwicklungseinheit im Samsung Xpress M2835DW (namens MLT-R116/SEE) nur ca. 9'000 Seiten und kostet auf der Straße 30€.
Zum Samsung berichtet man Probleme beim Duplexdruck (Versatz), aber auch einen schnellen und kompetenten Service. Außerdem steht das (recht kleine) A4-Papierfach hinten ca. 5cm raus und verstaubt ("Wer den Drucker, wie in Europa üblich, mit DIN-A4-Papier betreibt, muß aufpassen, daß er nach längeren Druckpausen keinen Staub in den Drucker zieht, der sich auf der offenen Papierschublade angesammelt hat. Das ist nicht ganz das, was man sich unter einem sorgenfreien Betrieb vorstellt."). Außerdem fehlt ein Netzschalter.
Ich entschied mich dann abwerwitzigerweise für einen gebraucht-neuwertigen Kyocera P2135d in OVP. Inzwischen ist die zweite original Kyocera TK-170 Tonerpatrone mit etwa 5000 Seiten drin, erneut Schattendruck. Eine DV-170 kostet original 142€, natürlich ist auch hier das Alter unbekannt, das Ding kann also schon 6 Jahre irgendwo im Regal verstaubt und neuwertiger Schrott sein. Nachbauten ("Refurb") gibt es um 60€, wie da das Innenleben ausschaut ist unklar.
Also drucke ich mit dem Ding einfach weiter, bis der Defekt vollkommen unerträglich wird, das kann und wird hoffentlich dauern, weil die meiste Kommunikation sowieso nur noch elektronisch abläuft.
Sollte ich jemals wieder die Lust verspüren, mir einen (Laser)Drucker zu kaufen, wird es wohl das billigste Wegwerfding werden, das es bei den Internetkistenschiebern gibt.
Soweit meine Erfahrung zu den Opportunitäts- und Betriebskosten von Laserdruckern. Wer mit seinem Tintenstrahler täglich Bilder auf meterbreite Leinwand druckt und dafür 8 Refill-Köpfe im Einsatz hat, mag natürlich anders denken.
Volker
P.S.: Oh, und einen Konica-Minolta 2350 könnte ich auch noch reparieren: "Service Call 14 Xfer Roller". Da liegen alle Verbrauchsmaterialien (CMYK- Patronen, Kopftrommel, Waste-Tonerbehälter) im Keller, OVP. 12'000 Seiten.
Irgendwo auf der jetzt kaputten Webseite
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eine SEHR plausible Erklärung des Phänomens:
Im Drucker wohnen eine bis viele magnetische Aktuatoren ("Elektromagnete"), um den ganzen Ablauf zu steuern. Wegen der Remanenz und zur Geräuschdämmung kleben zwischen Anker und Arm meistens irgendwelche Filzstückchen. Der Kleber schafft sich durch den Filz, alles wird irgendwie siffig-klebrig und der Elektromagnet läßt seinen Aktuatorarm entweder gar nicht oder verzögert los. Dann gibts Papierstau oder sonstige Ekelhaftigkeiten.
Déjà-vu.
H
Hans-Juergen Schneider
Ohje, da hab ich wohl wieder mal die Abkürzung genommen. Also: Auf diese Weise etabliert man das Paradigma. Denn jeder möchte doch gerne zur Gruppe der Wissenden gehören. (Aber der Mob unterscheidet nicht, wie viel technisches und wie viel wirtschaftliches Interesse dabei eine Rolle spielt.)
MfG hjs
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