Gerrit Heitsch schrieb:
Inzwischen wieder.
Domain Last Updated Date: Sun Jan 02 02:04:54 GMT 2011
Gestern stand da noch
Domain Expiration Date: Sat Dec 31 23:59:59 GMT 2010
Hanno
Gerrit Heitsch schrieb:
Inzwischen wieder.
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Gestern stand da noch
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Hanno
Hm... Dann sollte er bei Gelegenheit mal die hinteren Bremsen checken lassen. Ansonsten... Wie lange hat es gedauert bis er auf die Idee kam die Automatik von D auf N zu stellen?
Gerrit
das ist, auf schnee, keine frage der bremsen; die hinteren sind ja immer schwächer dimensioniert als die vorderen, du hast bei sowas dann nur die wahl, ob du mit durchdrehenden hinterrädern oder blockierten vorderrädern durch die gegend rutscht.
ich hab's übrigens damals auf das kalte öl im drehmomentwandler geschoben, mein 84er mercedes hatte keinen kat und daher wohl auch keine anhebung der leerlaufdrehzahl.
ciao,
cm.
Es wurde noch von anderen berichtet. Der erste hatte Todesfolge. Das macht hierzulande einen riesigen Unterschied, und sollte es.
Ok, naechstes Beispiel:
Es war ein technischer Fehler. Sonst haette Toyota kaum die Mechanik am Gaspedal so vieler Autos reparieren muessen.
Ich war noch nie ein Freund von Elektronik in Autos. Aus mehreren Gruenden. Manchmal habe ich den Eindruck dass dort keine gescheiten Design Reviews stattfinden. Man sollte dabei externe Ingenieure hinzuziehen. Die Flugzeugleute, Medizin, Kraftwerksbereichund viele andere Sparten tun dies. Von einem KFZ-Hersteller habe ich dagegen bisher noch nie eine solche Anfrage bekommen.
Und hast Du den Vorfall dann auch an den QC Chef des Herstellers oder die NTSB gemeldet?
Hier gibt es für solchen Kram eine (leider kostenpflichtig) von der Kommune gestellte Tonne, da findet all sowas seinen Ruheplatz.
Das sind (prä-ABV) oft bewußt und absichtlich vorgesehene Attrappen zum Vermeiden von Drehern und zur Spurhaltung zulasten des Bremsweges. Außerdem unterschätze das Drehmoment nicht, das aus so einem hydraulischen Wandler rauskommt.
Relativ lange. Aber das ist kein Vorwurf, man findet in solchen Situationen nur das schnell, was man gewohnt ist, schnell zu bedienen. Ich schalte Automatiken oft (oder nicht oft, weil ich so Zeugs zum Glück fast nie fahren muß) für ungebremstes Rollen auf N, da wäre ich vermutlich schneller gewesen.
Böse sind manuell geschaltete Halbautomatiken wie im VW Käfer. Ich habe mal maximal und relativ weit ausdrehend beschleunigt und zum schnellen Hochschalten schnellte reflexmäßig der Kupplungsfuß nach vorne.
Ich hatte mal mit dem alten Simca 1308 GLS meines Vaters den Fall, daß die Fußmatte sich unter den Pedalen zusammenrollte und alles verklemmte, ich also auch nicht mehr bremsen konnte. Für einen Fahranfänger mit erst wenigen Stunden Praxis nach der Prüfung erst mal ein Scheißszenario, aber Einkuppeln und Handbremse haben eben noch so gereicht, daß ich nicht voll in die Kreuzung hineinrausche...
-ras
Abgesehen davon würde die DSC diesen Zustand unterbinden. Wenn man einen glatten steilen Berg hochwill, schaltet man sie deshalb am besten ab.
Gerhard
Wenn es also zufällig mal einen kompeteneten Fahrer trifft, der das schlimmste noch abwendet, dann kann es so wichtig ja nicht gewesen sein?
Wenn in einem Kernkraftwerk etwas unerwaretes passiert, zählt man nicht die Toten und freut sich, es sei ja alles harmlos, sondern überprüft die der Sicherheit zugrundeliegenden Fehlerszenarien, ob da wohl Änderungen nötig werden könnten und welche.
Fast im Stand schon. Es wäre nett, wenn auch die hinteren Bremsen die Kraft hätten, alle vier Räder festzuhalten. Und hier reden wir ja nur über Standgas. Ich bin mal einen alten Jaguar probegefahren, bei dem der Motor deutlich stärker als die Bremsen war und das Gaspedal ganz unten hängenblieb.(1) In einem fremden Auto schnell den Zünschlüssel zu finden während man ständig schneller werdend einen Slalom um die Blumenkübel hinlegt vetreibt die Müdigkeit.
(1) Dasselbe passierte auch mal im Fahrschulwagen. Der Lehrer wurde etwas blaß, als ich fragte, ob das öfter vorkomme.
Glaub' ich nicht. Das entscheidende ist ja die Vergrößerung des Drehmoments durch den Wandler und die sollte bei höherer Viskosität eher schlechter werden.
Am 02.01.2011 22:36, schrieb Joerg:
Sollte es nicht! Ein Fehler ist ein Fehler, egal ob die Beteiligten dabei im Einzelfall Glück hatten oder nicht.
NHTSA-Gutachten vs. Pressebericht. Die NHTSA hat auch 75 Unfälle mit insgesamt 93 Toten untersucht, dabei ist gerade mal einer, nämlich der mit der Fußmatte, übriggeblieben. Schon rein nach Statistik dürfte auch hier kein technischer Fehler gegeben gewesen sein.
Und warum hat das die NHTSA keinen Fehler gefunden? Irgendwas zu reparieren kann auch reine versicherungstechnischen oder imagetechnischen Gründe haben. Dem Ansehen von Toyota hat die allgemeine Hysterie nicht gerade gutgetan... wenn sie sich geweigert hätten irgendwas (und sei es noch so sinnlos) zu tun, wäre das noch schlimmer gewesen. Da tauscht man dann schon mal alle Gaspedale aus, um Engagement zu demonstrieren.
Wenn mir das persönlich passiert wäre, hätte ich mit Sicherheit die Welle gemacht. Ich hab das aber erst nen halbes Jahr später von den Beteiligten erfahren. Soweit ich mich erinnere, haben die das dem Autovermieter erzählt und damit war für die der Fall erledigt. Schade eigentlich, weil für andere Leute mglw. tödlich.
Hanno
Am 03.01.2011 09:23, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Das ungefähr meinte ich mit "mir auch niemand erzählen, daß in anderen Autos nie Fußmatten klemmen". Ich vermute mal, beim Simca gab es keine Rückrufaktion...
Definitiv. Ich weiß auch nicht, ob ich da richtig reagieren würde, sowas übt man ja nicht.
Hanno
Am 03.01.2011 23:05, schrieb Axel Berger:
Ich befürchte eher, dass man bei dieser "völlig veralteten, längst abgeschriebenen, sowieso toten Dinosauriertechnologie ohne Zukunft" genau das macht was man auch bei einem 15 Jahre alten Auto machen würde: Wenn die Beifahrerscheibe nicht mehr runtergeht oder der rechte hintere Lautsprecher defekt ist bleibt's halt so :-|
Butzo
[] Du bist mit der Materie vertraut
Ist doch immer so. Hier an die Kreuzung der Hauptstrasse haben sie erst eine Ampel gesetzt nachdem xx schwere Unfaelle passiert sind.
Nun ist das aber auch nicht ein Einzelfall gewesen wie Hanno schrieb. Es gab eine Ecke mehr. Die ersten in der Presse auf der Titelseite, spaeter wurde es dann "langweilig" und es gab eher Randnotizen.
Sehr regulierter Bereich. Kenne ich aus dem Flugzeugbau und Medizin, da ist das aehnlich.
Ja dann sage doch mal was Deiner Meinung nach der Grund beim Prius-Beispiel war.
Bei Elektronikfehlern laesst sich vieles nicht reproduzieren, besonders nicht wenn es einen temporaeren Software-Aufhaenger gab. Wenn die NTSB keinen Fehler finden kann heisst das nicht dass es keinen gab. Es heisst nur dass der nicht mehr reproduzierbar ist.
Wenn der Polizist den Gestank heisser Bremsbelaege riechen konnte glaube ich dem das.
Sowas sollte man immer dem Management beim Hersteller oder der Behoerde melden.
Uns wurden so Sachen in der Fahrschule Hannover noch beigebracht. Das ist aber auch ueber 30 Jahre her. Z.B. wie man mit dem Anlasser von einem Bahnuebergang hoppelt, wie man auf Eis reagiert, was man macht wenn dies oder das versagt.
Dann hat uns unser Vater mit auf Geschicklichkeitstests genommen, jeden von uns. Da gab es "vereiste" Anhoehen, Kurven mit Schmierseife, und so weiter.
Entweder war der Bremskraftverteiler kaputt oder die Bresmsen, oder er hat nicht fest genug draufgetreten. Oder ABS-Fehlentwicklung.
[...]
Es gibt auch durchaus mechanische Probleme... Siehe hier:
(Nach 'Intermezzo' suchen). Nur ergibt das eben nicht gleich immer eine Klagewelle.
Gerrit
Am Prius schrauben nur die haertesten der Hartgesottenen rum. Und selbst die geben das meist in Auftrag, z.B. wenn sie hoehere Batteriekapazitaet oder vollelektrischen Betrieb wollen.
Ui, wenn das der Typ beim TUEV sieht ...
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