Sicherung fliegt beim Einschalten der E-Kettensä ge - NICHT

Dec 15, 2010 18 Replies

Ich hatte hier regelmäßig das Problem, dass beim Einschalten meiner billigen E-Kettensäge die Sicherung flog. Eben grade wieder 3-4 Versuche direkt hintereinander. Gelegentlich bleibt sie dann mal drin. Heute aber wollte sie partout nicht. Vermutlich alles zu zäh wegen der Kälte.



Nun hatte ich düster in Erinnerung, dass das an der 50m Kabeltrommel mal ohne fliegende Sicherung ging. Kurzerhand die Kabeltrommel an die gleiche Steckdose gehängt - und dann tatsächlich keine fliegende Sicherung mehr. Ich sehe im Haus kurz das Licht etwas abdunkeln beim Start, aber das wars. Ein Dutzend Startvorgänge ohne Probleme. Die Trommel ist dabei noch fast vollständig aufgerollt.



Kann das sein, dass die Trommel da als Energiespeicher für den Anlaufstrom, oder schlicht wegen der langen Kabellänge als Einschaltstrombegrenzung fungiert?


- Carsten


Eher letzteres. Wegen moeglicher Ueberhitzung solltest du sie aber vor der Verwendung mit der Kettensaege komplett abwickeln!

Gerrit

"C.P. Kurz" schrieb im Newsbeitrag news:ieb0q5$3k7$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Hi, als "Vorwiderstand", ja. Denk dran, aufgerollt kanns der innen zu warm werden.

mfg, gUnther

logisch, 50 m Kabel hat 'nen Ohmschen Widerstand, der für diesen Fall ausreicht. Bei längerem Betrieb wird das Kabel dann warm, im Sommer auch heiß... Hat die Trommel ggf. einen Thermo (ab-) schalter eingebaut? Sonst Kabel lieber abrollen bevor es bruzzelt. Dann fliegt auch >mindestens< die Sicherung wieder.

Gruß, Rolf

"C.P. Kurz" schrieb:

Ich habe hier einen fetten Netzteil, den konnte ich an einem normalen B16-LSS auch nur betreiben, nachdem ich zuvor eine Anlaufstrombegrenzung eingebaut habe (und selbst dann musste der Spannungswähler auf 0 stehen beim Einschalten).

Mittlerweile habe ich einen C16-LSS, da gibt's diese Probleme nicht mehr. Die sind speziell für die Anlaufströme elektrischer Maschinen konzipiert und verhalten sich eher wie eine klassische Schmelzsicherung.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Am 15.12.2010 19:18, schrieb C.P. Kurz:

2x50 Meter = 100 Meter 1,5 mm² aus 56er Kupfer sind mit der elektrischen Leitfähigkeit Kappa: ? = 56,2 Ohm je Meter Länge und mm² Querschnitt bei 25°C

Das ergibt einen Widerstand R = kappa / 100 Meter * 1,5 mm² = 0,843 Ohm (ohne Kontaktwiderstände).

Als Anlasswiderstand offenbar brauchbar. Bei angenommenen 2 kW unter Vollast werden auf der Leitungslänge gut 60 Watt verheizt. Vollständiges abrollen ist also sehr sinnvoll.

Tom

Was?

Nur gut, daß er nicht 1000m hatte, sonst wäre der Widerstand nur 0,0843 gewesen... Vielleicht solltest Du noch mal Deine Einheiten überprüfen. Siemens und Ohm sind nicht ganz dasselbe...

David Kastrup

Stümpt. 1,186 Ohm passen besser. Gute Nacht.

Tom

Am 15.12.10 19:22, schrieb Gerrit Heitsch:

Wobei die schon eher intervallartig läuft. Und bei den gegenwärtigen Temperaturen dürfte das auch nicht so kritisch sein.

Aber den Test, ob es einen Unterschied macht, ob auf- oder abgewickelt, ist es mir wert ;-)

Sowas hier wäre wohl die 'offizielle' Lösung?

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(Muss das so teuer sein?)

Kann man davon ausgehen, dass mit so einem Ding nach dem Anlaufen auch die volle Geräteleistung zu Verfügung steht? Denn das wird bei den 50m Kabel ja wohl eher nicht so sein...

- Carsten

i den 50m=20

Bedienungsanleitung gibt es online. Und da steht drin, dass f=C3=BCr star= ke Verbraucher (=C3=BCber 200VA Scheinleistung) die Einschaltstrombegrenzung =C3=BCberbr=C3=BCckt wird.

Gru=C3=9F, Michael Karcher

*C.P. Kurz* wrote on Wed, 10-12-15 19:18:

Carsten, das von Dir? Sicher sagt Dir die Bezeichnung "bifilar" etwas -- die Induktivität ist vernachlääsigbar. Was wirkt ist der ohmsche Verlust.

Tschö wa Axel

Am 16.12.10 10:23, schrieb Axel Berger:

Ich kann sowas nicht überschlagsmäßig. Spule ist Spule ;-)

Danke für den Hinweis, BiFilar kannte ich bisher als Antennentechnologie. Dass sich das in diesem Fall so auswirkt, konnte ich nicht tranferen.

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- Carsten

-)

Die Trommel ist also eine Gleichtaktdrossel ;)

Gru=C3=9F, Michael Karcher

tes:

5=C2=B0C
0,843

nur 0,0843

berpr=C3=BCfen.

K=C3=B6nnten es nicht auch m=C3=B6glicherweise

1 Milliohm mehr oder weniger sein? :-) Gruss Harald

Nun, im abgewickelten Zustand d=FCrfte das Kabel k=FChler bleiben und damit einen etwas geringeren Widerstand haben.

Vielleicht hat es ELV etwas billiger. Dort gabs mal nen passenden Bausatz. Gruss Harald

Am 18.12.10 20:38, schrieb Harald Wilhelms:

Naja, in der Regel benutzt man so eine Säge (oder jedenfalls ich) doch eher intervallartig, ich glaube nicht, dass da soviel passiert. Ja, ich habe schonmal zusammengeschmolzene Kabelwickel gesehen, aber in diesem Fall... Aber ich wäre sogar bereit, mal das Thermoelement meines Multimeters mit einzuwickeln. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird hier ne Menge Holz zersägt werden.

- Carsten

Genau. So drei Holzscheite reichen f=FCr eine Stunde W=E4rme. Dann geht man wieder raus und s=E4gt die n=E4chste 3 Scheite. :-)

t

Dann w=FCnsche ich Dir hiermit Frohe Weihnachten. Die W=FCnsche f=FCrs neue Jahr kommen dann als Antwort auf Dein Berichtsposting. :-) Gruss Harald

C.P. Kurz schrieb:

Standardunfall auf grösseren Baustellen. Dosenleiste an Dosenleiste an Dosenleiste ad inf. Zuletzt fehlt noch ein Meter, dort kommt dann die Kabelrolle hin.

mfg Rolf Bombach

Erinnert mich an die Festinstallation in unserem Wohnheim. Eine Steckdose zur nächsten gekettet, so ca 20 Stück in Reihe - Alukabel. Im letzten Zimmer lief der Pc dann nicht mehr (da waren am Ende der Kette weniger als 190v).

M.

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