Die beiden Schaltungen unterscheiden sich z.B., dass die Dioden in einem Fall mit Kondensatoren überbrückt sind. Welche Variante könnte die besseren Werte bringen hörmässig ?
Holly
Die beiden Schaltungen unterscheiden sich z.B., dass die Dioden in einem Fall mit Kondensatoren überbrückt sind. Welche Variante könnte die besseren Werte bringen hörmässig ?
Holly
Holger Beyer schrieb:
Erstere hat wenigstens einen angemessenen Ruhestrom.
Gruß Dieter
"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news:4e666ffc$0$6548$ snipped-for-privacy@newsspool4.vodafone-ip.de...
weil durch 2 Dioden die Transisoren ein bisschen mehr aufgemacht werden ?
Holly
"Holger Beyer" schrieb im Newsbeitrag news:j45qt8$nvb$ snipped-for-privacy@online.de...
Beide sind Murks, viel zu viele Bauteile, aber die mit 4 Dioden ist etwas besser, dafür hat sie auch einen deutlich höheren Ruhestrom, noch besser wäre sie, wenn parallel zu den 4 Dioden die 2 Elkos gebaut wären.
"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news:j45scl$is8$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Koenntest Du mal ein Beispiel einstellen, was Dir zusagen könnte und begründen, warum ? Würde mich schon interessieren.
Holly
Dieter Wiedmann schrieb:
mit Kondensatoren überbrückt sind. Welche Variante könnte die besseren Werte
Leider ist der LF356 mittlerweile Geschichte.
"Holger Beyer" schrieb im Newsbeitrag news:j45tss$qek$ snipped-for-privacy@online.de...
Einfach ein ausreichend leistungsfähiger OpAmp als Verstärker-IC wie TS922. THD+N etc sind bei Kopfhörerleistungen gut, Bauteilaufwand ist minimal, zumindest wenn man sowieso schon eine duale Spannungsversorgung hat.
Manche verwenden auch TDA2822, aber der wäre mir zu schlecht.
MaWin schrieb:
LTC1206/1207
(d&w)
Gruß Dieter
Am 06.09.2011 22:27, schrieb Rolf Bombach:
Der Bürklin hat DIP+SO für 50 cent, nur der 357er ist aus.
Butzo
Noe:
Falls Du mehr als eine Rolle brauchst, Future hat 42000 Stueck in SO8 ab Lager.
Am 06.09.2011 21:56, schrieb Holger Beyer:
Dann bitte auch die Werte der beiden Längswiderstände übernehmen. ;-)
Beide Schaltungen sind nicht mehr zeitgemäß. Denn durch die separaten Emitterfolger sinkt die obere Grenzfrequenz. Das wiederum führt im oberen Hörbereich zu einem zu geringen Gegenkopplungsgrad. Mit guten Hörern und guten "Ohren" sollte das wahrnehmbar sein. Nimm den hier schon genannten LTC1206/1207. In der R7 oder T7 Form. Ev noch einen Schutzwiderstand im Ausgang. Etwa 10_Ohm erhöht die Stabilität.
Hallo zusammen,
kann mir jemand einen sinnvollen Grund nennen, warum beide Schaltungen auf einem nichtinvertierenden Verstärker aufsetzen und nicht einfach den ni-Eingang auf die Masse setzen? Warum denn so einfach, wenns auch kompliziert geht?
Marte
Am 07.09.2011 09:42, schrieb Marte Schwarz:
Mann, hochohmiger Eingang. Anwendungsbereich ist größer.
"Horst-D.Winzler" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Echt ? Du auch ?
Ich hab Dieters (d&w) als duck & wech verstanden, schliesslich ist das ein Höchstfrequenz-OpAmp.
Dessen THD Diagramm hört bei 1 MHz auf, da weiß ich jetzt nicht, wie gut der bei Audiofrequenzen ist.
Obwohl die Daten keinen schlechten Eindruck machen.
Am 07.09.2011 11:21, schrieb MaWin: [LTC1206/1207]
So wars auch gemeint,...
...eben weils Overkill ist. Und die Biester sind fast aus Unobtainium.
Der taugt sehr gut, die Bandbreite begrenzt man natürlich sinnvollerweise.
Gruß Dieter
Am 07.09.2011 11:37, schrieb Dieter Wiedmann:
So habs ichs auch aufgefaßt. Aber ich hatte damals solche Kleinleistungsverstärker mit dem LF157 aufgebaut. Damit im oberen Hörbereich noch eine sinnvolle Gegenkopplung über alles möglich war, hatte ich MOSFets eingesetzt. Die Endstufen haben dann auch bestens gearbeitet. Aber zufrieden war ich mit dieser Lösung nicht.
Leider ;-(
Etwas Entwicklungsarbeit ist schon noch nötig. Wenn man hochkapazitive Hörer nutzen will, ist ein Serien-R angebracht. Dann dürfte der Verstärker absolut stabil arbeiten.
Am 07.09.2011 11:21, schrieb MaWin:
Die "üblichen" NF-Endstufen besonders wenn sie Emitterfolger besitzen, sind eigentlich zu langsam. Damit sie trotzdem stabil arbeiten fällt die Gegenkopplung bereits im hörbaren Bereich stark ab. Alternativ es wird der Ruhestrom stark erhöht. Bei Eintaktendstufen mit Trafo eben bis Arbeitspunkt "A". Aber wer will ein Heizkraftwerk wenns doch auch anders geht. ;-) Als es Leistungsmosfets gab war das ein toller Ausweg. Leider haben sie andere Nachteile. Inzwischen gibs aber gute komplemäntäre bipolare Leistungstransistoren die Mosfets in NF-Endstufen gut ersetzen können.
Nach den Daten zu urteilen müßte sich der LTC1206 bestens eignen. Nur leider schwer zu bekommen ;-( Jedenfalls würde ich, so ich den LTC1206 bekommen würde, den nehmen.
"Horst-D.Winzler" schrieb:
Gehe mal einfach davon aus, dass der *nicht* CMOS ist. Dann ist der ganz gut zu kriegen.
MfG hjs
Am 07.09.2011 14:25, schrieb Hans-Jürgen Schneider:
Der LTC1206 ist *nicht* CMOS.... Nur leider für Feizeitbastler schwer zu erhaltzen. ;-(
Am 07.09.2011 18:04, schrieb Horst-D.Winzler:
Hallo
heißt der nicht korrekt LT1206? (Ohne C, das ist AFAIK die Kennzeichnung für CMOS-ICs bei Linear Technology).
Bei Reichelt ist der LT1206 z.B. aufgeführt.
CMOS-Opamps habe ich ansonsten eher selten in guten Audioschaltungen gesehen.
Bernd Mayer
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