Eben. Das haben Leute wie Du von Anfang an krakeelt. Dann kam 2022 und ich dachte, Ihr würdet jetzt schamhaft den Mund halten. Zu viel erwartet. Auf lange Sicht wird das rückblickend eine der besten Entscheidungen überhaupt im Energiebereich gewesen sein.
Für Rußland hast Du recht. Die waren oberschlau und wollten Stromerzeugung und Erbrüten von Waffenplutonium gleichzeitig in einer Anlage. Anfang der Achtziger hatte ich in der DDR ein populärwissenschaftliches Buch darüber aufgegabelt. Natürlich stand das mit dem Waffenmaterial nicht explizit drin, ergab sich aber aus der Konstruktionsbeschreibung (Brennnstabwechsel im laufenden Lastbetrieb).
Überall sonst sind die Anlagen für zivile und militärische Nutzung allein deshalb komplett getrennt, weil sie komplett anders und völlig inkompatibel gefahren werden.Den letzten Satz hättest Du weglassen sollen, der stört Dein Narrativ von den überzogenen Kernkraftsubventionen. Und der Rest? Zeit eben, was will man erwarten? Wo sind denn die angeblichen Speicher? Richtig ist der Netzausbau für die Leistungsspitzen. Sonst versucht man allgemein, Spitzen z7u glätten statt Infrastruktur überzudimensionieren, aber Wind und Sonne sind wenig verhandlungsbereit, selbst dann nicht, wenn sich Charlotte Alma mit einer Visagistin für zehntausende extra hübsch für sie gemacht hat.