Am 08.08.2023 um 20:39 schrieb Rolf Bombach:
Ein Wissenschaftler, der nicht auch ein "richtiger Spinner" ist, ist kein Wissenschaftler, weil so jemand keine Lösung für irgendwas finden wird. Spinnerei und Kreativität sind aus dem gleichen Holz.
Was das Kaltstellen betrifft: Das erfolgt typischerweise nicht in öffentlichen Diskussionen, sondern eher im Verborgenen. Auch Wissenschaftler müssen überleben und brauchen für ihren Lebensunterhalt Geld. Wie alle Anderen auch. Ein "spinnerter Wissenschaftler" bekommt halt für seine Ideen kein Geld. Damit wird die Idee nicht weiter verfolgt und aus Sicht der Bremser und Verhinderer ist die Welt damit gleich wieder in Ordnung. Der Wissenschaftler macht das, wofür er bezahlt wird. "Spinnereien" gehören da üblicherweise nicht dazu. Die müssen dann schon eigens bezahlt werden; also im Arbeitsvertrag festgezurrt sein. Was bleibt, ist nur noch "Freizeitspinnerei". Damit kann man keine großen Sprünge machen.
Und? Haben dir die Veröffentlichungen nennenswerte finanzielle Vorteile gebracht? Wurden sie von anderen Gruppen aufgegriffen und weiter gesponnen? Oder ging's nur um die Ehre?
Wer bestimmt womit, wer mitmischen darf und wer nicht? Wer setzt die Ziele?