Joerg wrote on Sat, 13-11-16 16:27:
Das sollte aber den überzüchteten TDIs der Neureichen weit mehr ausmachen als den Traktoraggregaten für Notstrom.
Joerg wrote on Sat, 13-11-16 16:27:
Das sollte aber den überzüchteten TDIs der Neureichen weit mehr ausmachen als den Traktoraggregaten für Notstrom.
Alexander Schreiber wrote on Sat, 13-11-16 16:18:
Sind wir etwa den den ganzen Tag bespaßt worden? Das Problem ist die Einzelhaft, laut RAF eine Form von Folter. Uns hat man vor die Tür geschickt und wir sollten wiederkommen, wenn es dunkel wird. Mit vertretbarem Aufwand auffindbar waren wir nicht, da hätte man Dutzende Elternhäuser abklappern müssen, und Telephon hatte damals auf dem Dorf längst nicht jeder.
Wenn sie ihren analogen Anschluss behaelt und vor allem nicht zu dessen Aufgabe gezwungen wird (etwa weil der Vermieter einen "tollen Deal" wittert), gibt es kein Problem. Genau darum ging es. Oder q.e.d., wie die alten Roemer sagten.
Selbst schuld. Erstens hängt hier z.B. die TK-Anlage (zusammen mit dem Haus- Server) an einer USV mit Stützzeit ~4h und zweitens ist mindestens ein notspeisefähiges Telefon im Haus.
OK, mann müsste in den Keller an den NTBA tragen und dort anstöpseln. Und evtl. müsste man es auch umprogrammieren, weil es normalerweise auf MSNs des internen S0-Buses der TK-Anlage programmiert ist, aber das probiere ich jetzt nicht aus. ;-)
Tschüs,
Sebastian
Am 16.11.2013 17:40, schrieb Axel Berger:
Allerdings auch unwahrscheinlch, dass sich was beim Rumstehen "von alleine verstellt". ;)
Sebastian Suchanek schrieb:
Es ist ja gut und schön, wenn deine TK-Anlage an einer USV hängt. D och wird das eher wenig nützen, wenn die Vermittlungsstelle, und all die Techn ik hinter derselben, nicht ebenfalls über Notstrom verfügt
MfG Rupert
Thus spoke Rupert Haselbeck:
Frueher[tm], als es noch Posthörnchen gab, war das so. Im Zeitalter der Telekomiker kann es wohl durchaus sein, dass ein Damager das weggespart hat... :-\
Tschüs,
Sebastian
Sebastian Suchanek schrieb:
Richtig
Wir wollten billig telefonieren und haben daher die Post zuerschlagen u nd privatisiert, um Konkurrenz und damit günstigere Preise zu schaffen.
Geschafft haben wir Pseudo-Konkurrenz (die meisten "Mit-Bewerber" haben keinerlei eigene Technik sondern schmarotzen für Billig-Geld an den
Leistungen der Telekom) und billige Preise. Billige Leistungen haben wi r seither natürlich auch :-(
MfG Rupert
Am 16.11.2013 23:50, schrieb Rupert Haselbeck:
Blödsinn. Ich bin seit Jahren bei der "Pseudo" - Konkurrenz vodafone. Nachdem die Telekomiker mir nach der Zwangsräumung echt und ernsthaft einreden wollten, DSL ginge hier nicht, aber satt ISDN könnte ich einen analogen Anschluss wieder haben - gegen Aufpreis, versteht sich. Und 500 ? "Sicherheitsleistung" im voraus.
Und dann noch die rotzdumme - aber "juristisch abgesicherte" - Frechheit besessen, mir jahrelang Verträge mit anderen Anbietern abzublocken.
War in München mal bei O2 - "Geht nicht, bei Ihnen hat die T-Com die Hand drauf." Zwei Türen weiter bei vodafone war in einer Viertelstunde der neue Vertrag perfekt. Den neuen Anschluss hat mir dann ein Techniker der T-Com freigeschaltet - zähneknirschend zwar, aber immerhin. Im Auftrag von vodafone, über das Netz von arcor. ;) Mir doch sowas von wurscht, ob die das nun vom ehemaligen Staatsmonopolisten gekauft oder gemietet hatten. Alles, was mal arcor hießt, gehört jetzt eh' auch zu vodafone, wenn ich richtig informiert bin. ;)
Am 17.11.2013 00:41, schrieb Hartmut Kraus:
Und einen einzigen Ausfall hatte ich mal, für 1 oder 2 Tage. Da war die "DSL-Easy-Box" (Modem, Router etc.) kaputt - hatte umgehend 'ne neue, musste nur die alte einschicken. Und dafür haben sie mir 20 oder 30 Euren von der nächsten Rechnung erlassen. Von wegen "Pseudo" - Konkurrenz.
Am 17.11.2013 00:45, schrieb Hartmut Kraus:
Ehe jetzt die Frage kommt: "Wie hast du die angerufen?" Mit'm Handy. Kostenlos. Das D2 - Netz wird schließlich auch von vodafone betrieben. ;)
Es geht nicht um Dauerbespaßung, das schafft andere Probleme. Sondern um für das Kind da zu sein, sich Zeit zu nehmen wenn dies erforderlich ist statt es zwecks beschleunigter Verblödung vor der Glotze zu parken.
Ja.
Die Kinder in Watte zu packen, auf das ihnen niemals auch nicht das kleinste Leid passiere ist IMHO arg kontraproduktiv. Kinder probieren aus, testen ihre Grenzen. Manchmal fällt man dabei hin und holt sich blaue Flecken oder Kratzer. Na und, das verheilt schnell wieder und beim nächsten Mal ist man klüger. Und ja, dazu gehört auch definitiv Zeit _ohne_ das wachende Auge der Eltern - wann soll man sonst den Blödsinn anstellen, aus dem man am meisten lernt? ;-)
Man liest sich, Alex.
Für die Kinder "da zu sein" ist ja OK. Aber das kann doch wohl nicht dermaßen ausarten, daß sich die Eltern, zumindest ein Teil, fast ausschließlich als Dienstleister (zB Taxifahrer) der Kinder sehen? Da läuft etwas sehr aus der Bahn. Und Kinder ohne Händy aus dem Haus lassen, geht ja garnicht. Es könnt ja etwas passieren? Da drängt sich doch die Frage auf, wie konnten unsere Eltern ohne Händy überleben?
Am 16.11.2013 20:25, schrieb Axel Berger:
Na und - als Neureicher wechselt man doch das Auto wie andere die Hemden. ;)
Sebastian Suchanek schrieb:
Wo wir gerade beim Thema sind: Gibt es im Zeitalter von VoIP eigentlich noch den Begriff "Erlang"? Ich habe noch im Hinterkopf, dass früher ISDN-Anschlüssen ein doppelter Erlang zugeteilt wurde, dennoch habe ich es zu Stoßzeiten erlebt, dass ich nicht telefonieren konnte, weil die Vermittlungsstellen überlastet waren.
Alexander Schreiber wrote on Sun, 13-11-17 04:20:
Dazu gehört allerdings ein zweites, das heute vokkommen fehlt: Wenn wir zu großen Blödsinn machten, fühlte sich jeder Erwachsene nicht nur berechtigt sondern verpflichtet einzugreifen, was im Extrem durchaus bis hin zu Ohrfeigen gehen konnte und niemand fand das unangemessen. Wer trat sich denn heute noch, ein fremdes Kind auch nur anzusprechen, und wenn es einen ganzen Wald abbrennt? Im positiven Sinn gilt dasselbe. Als vielleicht Fünfjähriger habe ich mir wenige hundert Meter von zu Hause am Roller den Knöchel aufgestoßen und mir angesichts des vielen Blutes eigebildet, jetzt müsse ich sterben. Ich stand paralysiert, handlungsunfähig und panisch brüllend auf der Straße bis eine Nachbarin, die ich nicht kannte, kam, mich mit ins Haus nahm, beruhigte und mir ein Pflaster verpaßte. Elern sind heute nicht nur dehalb so paranoid und dauerkontrollierend, weil sie etwas doof sind (das auch), sondern weil kein anderer sich das heute mit einem fremden Kind trauen würde. Der Britische Pädagoge Frank Furedi nennt das die Solidarität unter Erwachsenen, die vollkommen abhanden kam. (Das Buch Paranoid Parenting lohnt sich übrigens nur bedingt. Die Einleitung, die auch als Essay veröffentlicht wurde, ist hervorragend, der ganze Rest Wiederholung und wiederkäuen.)
Andreas Bockelmann schrieb:
s t
Interessanter Gedanke. Da müßte man sich mal aktuell in
Aber grundsätzlich hängt das natürlich schon (auch) von der Vermitt lungs- stelle ab. IIRC haben wir damals so Aufgaben gelöst wie "wenn von 100 Teilnehmern im Durchschnitt jeder pro Tag eine Stunde telefoniert: mit wieviel Erlang muß dann die Vermittlungsstelle ausgerüstet sein" o.ä .
Zumindest *das* dürfte auch im VoIP-Zeitalter noch gelten. Was man da
*teilnehmerseitig* rumrechnen kann, sehe ich auf den ersten Blick aller- dings auch nicht so deutlich.Gruß Matthias.
Michael Eggert schrieb:
Bist Du Dir da sicher?
Zwingen muß man Sie ja nicht, es reicht schließlich, wenn der Verkaufsdroide ihr VoIP verkaufen will und ihr "Ja, aber" absichtlich als Auftrag mißversteht.
Am 17.11.2013 12:00, schrieb Martin Gerdes:
Viele TAL sind für VoIP ungeeignet.
Andreas Bockelmann schrieb:
Ja. Auch wenn man ihn eher mit anderer Bedeutung verwendet, kommt aus dem gleichen Sektor. ;-)
Gassenbesetzt habe ich im Normalbetrieb seeehr lange nicht mehr erlebt, und wir haben einige S2m, die auch gut genutzt werden. Eigentlich sehe ich das nur auf dem Jahreswechsel, und für _die_ Last kann man wohl kein Netz wirtschaftlich vertretbar auslegen.
Ralf
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required