Ingenieurmangel: Nur Gerede oder ist was dran?

Jun 07, 2006 470 Replies

Ja, und? Das gleichew gilt fuer die meisten Editoren im Vergleich mit 'vi'. Letzterer ist auch schwerer zu lernen, aber wenn man ihn beherrscht ist es einer der schnellsten Editoren die zu finden sind. Wers ein bisschen komfortabler braucht nimmt 'vim'.

Eine steile Lernkurve ist nicht wirklich eine Entschuldigung.

Wie machst du das mit den Formatierungen?

Was nebenbei fuer Featureset und Zuverlaessigkeit spricht. Das Rad hat sich in seiner Grundform auch schon eine Weile nicht mehr geaendert... :)

Gerrit

Stimmt. Ich verwende UltraEdit für die meisten Sachen. Ist in etwa vom Funktionsumfang her vergleichbar, bietet eigentlich alles, was das Entwicklerherz begehrt.

Zeit ist Geld. V.a. für eine Kraft wie Sekretärinnen ... die sollen ja schon alles können, wenn sie beginnen. Ich habe auch Bedenken, dass man sich als Firma ein Produkt ohne Support antut. Bei MS kann man anklopfen und jemanden hauen. Bei Tex geht das schwer.

Ich verwende nicht hundert verschiedene, sondern überleg vorher, was ich brauche und verwende nur das. Spart Nerven. Ist dann auch nicht anders, als bei Tex.

Nunja, es gibt mittlerweile auch quadratische... Die benötigen allerdings eine unebene Straße, um eben laufen zu können :-) Die Erfindung geht ja auf die Steinzeit zurück (Siehe Fred Feuerstein ;-)

Johannes You can have it: Quick, Accurate, Inexpensive. Pick two.

Wann wurde MS denn das letzte Mal fuer Fehler in ihrer Software gehauen? Da ist es einfacher von einem OSS-Developer einen Patch fuer sein Programm zu bekommen...

Gerrit

Aber im Fehlerfall ist niemand haftbar ... Das ist v.a. im Serverbereich ein großes Problem. Mit wem schließt du einen Wartungsvertrag für einen Linux Server ab? Da wird dir kaum einer HAftung übernehmen. MS tut das üblicherweise schon. (Hab Einblick in ein paar Verträge).

Bei Office gibts Schulungen zu Hauf. Bei Tex? Nichts. Office ist ein Industriestandard, Tex ein akademischer. Im Druck hat Adobe die Nase vorn. Jeder kocht sein Süppchen, und je nach Geschmack wird sich jeder seine Lieblingsspeise aussuchen.

Wieviele Unternehmen stellen um auf OpenOffice? Sehr wenige. (Ich kenn nur zwei oder drei KMUs die das gemacht haben, um sich die Lizenzen zu sparen...)

Johannes You can have it: Quick, Accurate, Inexpensive. Pick two.

MS haftet und zahlt den Schaden wenn dir der Server um die Ohren fliegt und Daten vernichtet? Das will ich sehen... Da stehen garantiert Bedingungen im Vertrag die es nahezu unmoeglich machen diese Haftung auch zu bekommen. Immer auf dem aktuellen Patchstand ist dabei nur eine uebliche. Nur macht das bei einem Server keiner der noch alle Sinne beisammen hat, schon gar nicht mit Service Packs von MS.

Leider... Wann lernen die Leute eigentlich, dass es 'Word' heisst und nicht 'Text' oder 'Book' und verwenden das Programm endlich entsprechend? ;)

Gerrit

Um... kommt drauf an. Tex auch nicht :-) Es ist nur Spitze im Rendern von Text... Es ist ein Satz-Programm, während Word ein Textverarbeitungsprogramm ist.

Bei Blocksatz eliminiert Word mWn die Leerzeichen nicht (könnte ja sein, dass man es haben möchte ... Ist zwar selten aber kann sein.

Ganz einfach: Nach getaner Arbeit über alle Standard-Formatierungen mit S&R " " -> " " drüber gehen.

Das macht insofern Sinn, als jeder Benutzer doch seine Einstellungen bevorzugt. Auf die Formatierung hat das eigentlich keinen Einfluss. Nur aufs Arbeiten.

Das mit dem Blocksatz werden die auch nicht so schnell ändern, nehm ich an. Das braucht tiefere Änderungen ... v.a. würde es bisher erzeugte Dokumente ändern, was dann nicht zulässig wäre (sind ja einige hundert Milliarden wahrscheinlich :-) Somit müssten sie beite Engines einbinden, was die Codebase wieder um einige Tausend LOC vergrößert... naja.

Hm... das wird schlecht zu schaffen sein :-) (obwohl es gehen müsste... gibt's kein Package dafür?)

Umgekehrt geht es auch. Ich hab einmal die Tex-SChriftarten in Word verwendet. Sah ganz niedlich aus. v.a. Linksbündig war ganz toll... Blocksatz wie gesagt nicht wirklich.

Johannes You can have it: Quick, Accurate, Inexpensive. Pick two.

Das tut es, wenn es sich um eine Sicherheitslücke handelt z.B. oder wenn der SQL-Server Daten schluckt usw.

Das ist klar. Macht man sowieso.

Ähm... Wie bitte? Das meinst du aber nciht ernst jetzt :-)

Klar macht das jeder. Weil eben die HAftung daran geknüpft ist, die Betriebssicherheit verbessert wird usw.

Weil man damit auch gut ein Book und einen Text erstellen kann? ;-)

Eine Hämmer legende Schleifnagel-Bohrmaschine... oder so ähnlich ...

Johannes You can have it: Quick, Accurate, Inexpensive. Pick two.

Hallo Guido,

Obwohl es von Microsoft ist, Word ist bei mir die (relativ) am wenigsten abstuerzende Textverarbeitung unter Windows. Lediglich die DOS Programme waren besser (Null Abstuerze). OO war bisher am schlimmsten.

Fuer mich ist das wie mit den Autos, das Produkt mit den wenigsten Pannen ist das beste Produkt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Johannes,

Ahem, das hatte ich mal versucht und nur einen offenbar in Uebersee befindlichen "Nachschlageordnerableser" bekommen. Der natuerlich nicht helfen konnte.

Lies die End User License Agreements noch mal genauer nach ;-)

Koennte sein, das Haftung bei einem Unterwasserflaechenbrand eintreten wuerde. Aber nur bei bestimmten Konstellationen von Mars und Jupiter.

Stimmt. Der Industriestandard ist Office, da ist nichts mehr dran zu machen. Nach der Entlassungswelle bei Sun erst recht nicht.

Ich kenne gar keins. Ein Kunde benutzt Corel, alle anderen MS.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Guido,

In USA schon.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Ein Dutzend Office-Lizenzen inkl. Betriebssystem kosten für die meisten KMU nicht wirklich die Welt. Viel gefürchteter ist die Umstellung auf ein anderes Programm, in dem Knöpfchen x und Funktion y an anderer Stelle sind, wobei das dann auch meistens die einzigen Elemente sind, die die Mitarbeiter nutzen (5% von den Fähigkeiten des Pakets).

Bei Startups ist das meistens kein Problem, da die Mitarbeiter auch viel jünger (ja, es ist auch eine Frage des Alters) und somit "dynamischer" sind. Ich meine hier nicht, dass es alte Mitarbeiter "nicht bringen", sondern vertrete eigentlich das Gegenteil, dass sie es sind, die die Erfahrung in der Unternehmung sind. Nur sind sie es auch oft, die dickköpfig sind und alles möglichst so haben wollen, wie sie es die letzten 15 Jahre gehabt haben, was ich ja an sich auch nachvollziehen kann.

Allerdings macht Sturköpfigkeit auch unflexibel, das gilt natürlich gleichermaßen für Linux-Propheten sowie auch MS-Adoranten.

Gruß, Mario

Den Vertrag will ich jetzt aber wirklich sehen. Fuer Datenverluste haftet naemlich im Normalfall keiner, schliesslich hast du ein aktuelles Backup zu haben und auch sonst alles zu tun um Datenverluste unwahrscheinlich zu machen.

Du scheinst nur mit Kleinkram zu tun zu haben. Alleine schon die Downtime um ein System zu patchen ist nicht mal so von jetzt auf nachher zu bekommen. Sowas will Tage vorher angefragt werden. Es ist dann nicht garantiert, dass du die Downtime auch bekommst. ('Erst wenn der Jahresabschluss durch ist', wobei der erst in 2 Monaten ueberhaupt angefangen wird.)

Doch, tue ich. Bei so ziemlich jedem Softwarehersteller, incl. und insbesondere MS gab es schon Faelle in denen die Installation eines Patches/Service Packs/Hotfixes das System abgeschossen hat oder bestimmte Applikationen nicht mehr funktionierten. Service Pack 6 fuer NT ist ein Beispiel. Service Pack 2 fuer XP war auch nicht ohne Probleme.

Auf einen Produktionsserver lasse ich Patches usw. also erst nach ausgiebigem Test. Da koennen zwischen Release des Patches und der Installation schonmal ein paar Wochen liegen.

Des weiteren gibt es Software, die, damit du Support vom Hersteller bekommst bzw. sie irgendeine Zertifizierung erfuellt (Finanzsoftware laesst gruessen) dir einen bestimmten Patchstand vorschreibt. Das Ergebnis ist dann ein Catch-22...

Willkommen in der realen Welt, in der es Server gibt die Uptimes von mehr als 1 Jahr haben...

Gerrit

Hallo Mario,

Also nix gegen meinen Rechenschieber hier, woll?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

John F schrieb:

Allerdings. Best=E4tigt =FCbrigens die meisten meiner Gewohnheiten beim T= exten.

Und: "Linksb=FCndiger Flattersatz ist von gleich guter Lesbarkeit wie=20 Blocksatz, wirkt oft moderner und hilft au=DFerdem, unn=F6tige Trennungen= zu=20 vermeiden. Allerdings ergibt ein automatisch generierter Flattersatz=20 (Rauhsatz) ohne Verwendung eines =C4sthetikprogramms oder Nachbearbeitung= =20 von Hand einen unbefriedigenden Zeilenfall."

Geh davon aus, da=DF Word kein "=C4sthetikprogramm" ist. In dem zusammenh= ang=20 f=E4llt mir noch ein Vortzeil vom Latex ein: es eliminiert =FCberfl=FCsss= ige=20 Leerzeichen. Bei Word dagegen zerst=F6ren diese schnell den Blocksatz.=20 Oder kann Word inzwischen diesen Fehler korrigieren (und das auch=20 abschaltbar, weil z.b. in Quelltexten durchaus mehrere Leerzeichen=20 gewollt hintereinander vorkommen k=F6nnen ...).

Vielleicht auf einem Single-User PC. In einer Dom=E4nenumgebung kann das =

recht schnell ganz anders aussehen. Auch wechselnde Benutzerkonten sind=20 keine Seltenheit.

Sieht immer noch genauso grottenschlecht aus, der Blocksatz. NUr das mit =

dem Mauszeiger hab ich (noch) nicht probiert.

:-)=20

99% arbeiten nun aber mal so. Die meisten noch viiiel schlimmer. Die=20 kennen keine Formatvorlagen. Was ich da schon gesehen habe. Allerdings=20 kenne ich auch jemanden, der mit viel M=FChe ein f=FCrchterliches=20 Latex-Dokument zustandegebracht hat. Er wollte, da=DF es so wie in Word=20 aussieht ... (kein Scherz).

Guido

. Word ist f=FCr mich h=F6chstens ein running gag. Betonung lie= gt=20 dabei nicht auf nicht auf "running".

Guido

Rainer Buchty schrieb:

recht

Ja, finde ich auch erstaunkich. Auch wenn es mal =FCber einen halben=20 Millimeter fehlende Zeile meckert ;)

dest

Geht mir auch so. Vielleicht liegst auch nur daran, da=DF Word ein eher=20 unterdurchschnittliches Druckbild erzeugt.

Guido

John F schrieb:

n=20

Aha. Die Eula sagt da aber was anderes aus. Und zum Support von MS kenn=20 ich leider einige blamable Nullnummern. IMmer dann, wenn man nicht=20 gerade das will, was MS als den gerade g=FCltigen Standard ansieht.

Office ist kein Standard. Schon garnicht Industrie-Standard. Auch wenn=20 uns Bill Gates das immer wieder mal weismachen will.

Guido

Hallo Guido,

Nun ja, gerade deshalb einigt man sich darauf, "97 compatible" in der Grundeinstellung einzuschalten. Ich hatte in den letzten fuenf Jahren keinerlei Kompatibilitaetsprobleme mit doc Files. Mit pdf Files schon.

Den ganzen XML Firlefanz braucht man in meinem Job eh nicht. Es wuerde voellig reichen, auch heute noch Word-97 zu installieren. Oder besser noch DOS-Word, das war robust wie ein Ackerschlepper und konnte mit etwas weniger Komfort eigentlich alles, was ich heute auch tue. Nur sind dessen Files leider nicht Windows-Word kompatibel.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

es erzeugt einen =E4sthetisch ansprehenderen Satz.

Naja. Typisch MS. Keiner will es, jeder hat es.

Krank. bei 3 Leerzeuichen gehst du dann 2mal dr=FCber. Auchso: wenn du es= =20 an einer Stelle doch mal haben willst (aber nicht im Block), wars das.

Autsch. Du solltest dir mal ernsthaft die arbeitsweise anderer mit=20 diesem Word ansehen. Dann wirst du herausfinden, da=DF diese Automatiken =

f=FCr viele Layout-Grausamkeiten verantwortlich sind.

Weglach! Schon ein neuer Druckertreiber =E4nder das .doc gelegentlich=20 erheblich und zerst=F6rt das Layout ... das ist kein Argument.

Guido

Joerg schrieb:

liegt=20

n=20

e=20

Ich benutze recht wenige MS Programme. Word st=FCrzt bei mir am meisten=20 ab. Gerne, wenn ich mehrere .docs offen habe und eines ein Problem.doc=20 ist :/

Guido

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