Natürlich will niemand nirgends nix zahlen - jeweils natürlich was (gefühlsmäßig) gerade am meisten einschneidet.
Treibe ich diesselbe Steuermenge A) als Fix-Kopfgeld (GEZ, Health-Pauschale), B) als UST, C) als Einkommensteuer, oder D) einmal als Besitzsteuer (Immo,Vermögen,Erb) ein, so dämpft D) in dieser Serie den Wirtschaftskreislauf und die Kreativität/Initiative am wenigsten. Ohne Kundenkaufkraft gibts gar keinen Anlass. Eine Kuh melke ich am besten hinten nachdem Sie ausreichend gefressen und verdaut hat - nicht zweige ich am Maul ab, sonst hat sie keine Lust mehr zum Werk.
Gegen "mehrfach", einfach, nullfach, ... spricht jeweils in den jeweiligen Situation nichts als die Optimierung der gesamten Volkswirtschaft aus der Vogelperspektive - und das stimmt dann schon ohne zusätzliches emotionales links-rechts Geseufz sehr gut mit dem überein, was für den einzelnen Stammtischbruder gut ist.
Ich habe mal Simulationen zu Reichtumspolarisierung und damit verbundener Austrocknung des Wirtschaftskreislaufs und veränderung von Anreizwirkungen gemacht. Es spielen natürlich auch noch andere Vorbindungen eine Rolle (kein religöse Wahnsysteme, Aufklärung/Bildung, wissenschaftliches Know-How, keine Korruption/intelligenter Mitteleinsatz) - aber ansonsten hängt die allgemeine Wohlfahrt und Gesamtwirtschaftskraft an einem Optimum der Umverteilung (allgmein inkl. aller Staatsleistungen). Zumindest meine einfachen Rechnungen ergaben, daß pauschal gesagt heutige dominierende Wirtschaftssysteme (USA,DE,JP,GB...) zu sehr zu den Sonderinteressen der Kapital-Lobby (etwa gleich: Summe der Lobbys) hin justiert sind - auf Kosten der Gesamtwirktschaftskraft und noch mehr des Allgemeinwohls. Mittels einer Verschiebung von o.g. Steuerwirkung A nach D, Korrekturzöllen, etwas Negativsteuer und Qualitätsinfrastruktur, und sogar etwas Erhöhung der gesamten Staatsquote liesse sich die gamte Wirtschaftskraft eines solchen Landes verdoppeln. Und damit auch das Wachstum (pro Qualitätskonsum). Incl. sinnvoller, langfristig kriegsverhindernder Rückkopplung und Stabilisierung der Reichtumspolarisierung.
50% von einer Million Rendite eines "Escape" programmieren immer noch volkswirtschaftlichen Krebs bis zum Crash. Mit EST kann man das prinzipiell nicht wirksam in den Griff kriegen. Wir sind hier arg Off NG. Aber gerade Elektroniker sollten wissen, dass ein reiner D-Regler unweigerlich in den Graben driftet.Das Problem der abrupten Schock-Wirkung der Erbsteuer. Eine kontinierlichere Vermögenssteuer regelt weit besser. Am besten wasserdicht - mit nur ganz wenigen Ausnahmen wie Freibeträge für Altersvorsorge (Rentenkapital). Könnte man m.E. in einer erwachsenen Demokratie alles ziemlich einfach, aber wirksam regeln. In einer Kinderdemokratie gibts all die tausend kindischen Einzelparagraphen, hinter denen sich die dann die Spitzbuben verbergen.
Seufz - Bill Gates hat ja schon die Müllabfuhrgebühr für seine Kinder vorgeschossen ...
Die Namen der Zutaten und (unzähligen) Argumente von Winkeladvokaten kennt jeder - der Meisterkoch weiss um die rechten Gewichte und Zeiten.
Wirtshausmeinungsexzess ;-) NL, Schweden, Finnland.. funzen heute besser als die Umgebung trotz Kleinheit und fehlender Steuermacht in der EU. Wenn die tiefen Steuern niedrig ist zulasten der Besitzsteuern, wenn die Negativsteuer nicht zu hoch oder multiplikativ anreizend und Qualitätsinfrastruktur - dann hat man eine erhebliche Verbesserung von Anreizwirkung * Kaufkraft * Gleitwirkung. Das Produkt aus Angebot und Nachfrage unter gegeben Limiten macht die Wirtschaft.
0.1 * 0.9 = 0.09 (Kommunismus) 0.8 * 0.2 = 0.16 (heutige Pseudo-Demokratie) 0.5 * 0.5 = 0.25 (richtige Demokratie)Grüsse Robert