Füllstandsensoren im Spaceshuttle

Dec 10, 2007 483 Replies

Die Zeiten ändern sich. Vielleicht ist es auch nur in unserer Pfarrei so. Glaube ich aber eher nicht.

Die mittelalterlichen Kirchen, die heute noch erhalten sind, wurden vielfach von Fürsten gebaut, die was zum Repräsentieren brauchen. Das war deren "Tranrsapid" und infolgedessen nicht selten entsprechend überzogen und überdimensioniert. Das Ingolstädter Münster wurde vor 600 Jahren begonnen und für ca. 1000 Leute gebaut. So viele Leute gab es damals in der ganzen Umgebung nicht.

würde ich z.B. Kirchenpfleger nennen. Gibt's bei uns genauso. Da macht jede Pfarrei, was sie für sinnvoll hält und abhängig davon, welche Talente sich anbieten.)

Mit Bibelabenden haben wir es hier nicht so. In der Pfarrei gibt es vielleicht eine handvoll, die das machen. Hier interessiert man sich eher für handfesteres. Z.B. ist die Umwelt ein großes Thema, das derzeit aufgebaut wird und bei dem ich auch aktiv mitmache.

Servus Christoph Müller

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Hallo Christoph Müller,

Ehrgeiz ist immerhin ein guter Grund.

Wenn man Gott mit der Natur gleichsetzt dann wird man Gott mit den Naturwissenschaften durchaus näher kommen, selbst wenn man eines Tages beweisen kann das es kein höheres Wesen gibt das alles um uns erschaffen hat. Falls es doch ein höheres Wesen gibt finden wir ja eventuell etwas über seinen Ursprung und seine Intentionen heraus, würde mich persönlich sehr interessieren.

Ehrgeizig bestimmt, hochmütig IMHO nicht. Dürfte aber noch ein langer Weg sein. Selbst wenn die Menschheit eines Tages feststellt das es mit der Wissenschaft nicht weiter geht (worauf bis jetzt nichts hindeutet) so ist es doch nicht umsonst es wenigstens versucht zu haben.

Was auch schon mehrmals öffentlich kritisiert wurde. Ich hoffe einfach mal das es dazu nicht kommen wird, vielleicht siegt ja doch der Verstand über die Machtgier.

Wir selber werden das ganz bestimmt nicht mehr erleben, aber man soll ja die Hoffnung nie Aufgeben.

Grüße Erik

Kinder werden entweder von den Eltern oder dem Jugendamt versorgt. Wenn Du einem 10-jaehrigen einen Hunderter in die Hand druecken wuerdest, taete sich der eh nur ein Videospiel kaufen und das kann man nicht essen. Rentner bekommen aus der Sozialkasse. Geringverdiener muessen zumindest eine Steuererklaerung abgeben. Tun sie es nicht, entgeht denen eventuell der EITC Anspruch, selber schuld. Garnichtsverdiener sind hier auf Sozialhilfe und die ist gar nicht so schlecht.

Weil sich so gut wie jeder steuerpflichtig erklaeren kann. Junge Kids natuerlich nicht, aber die sind ja versorgt.

Wie willst Du es sonst machen? Giesskannenprinzip? Das ist noch jedesmal in die Hose gegangen, wuerde missbraucht.

Das zieht ganz schnell eine Gruppe von Faulpelzen heran.

Bedingungslose Umverteilung per Zwang ist wie Kommunismus. Funzt nicht, ausser vielleicht in ganz kleinen Gruppen. Doch selbst aus Kibbuzim mit weniger als 100 Leuten wurde mir gesagt, dass es dadurch zu Reibereien kam.

Dann gibt's Demos, Stunk und Keilereien ohne Ende. Das wollen wir nicht.

Dachte ich auch. Doch diese Leute waren soweit abgestumpft, denen machte das absolut nichts aus. Die Langeweile "bekaempften" sie abends mit Drogen. Toll. Das wollte ich nicht mitfinanzieren.

Weil die Leute dann Leistungen billiger bekommen. Je groesser der Unterschied, desto hoeher die Versuchung, vieles "unter der Hand" zu machen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Richtig. Pro Kind eine Exemption (Freibetrag?) bei der Steuer.

Ja. Es ist nur eine Behoerde. Allerdings haben wir auch noch in den meisten Bundesstaaten lokale Steuerbehoerden und das ist weniger effizient als bei Euch. In Deutschland konnte ich ESt und USt bei einem Finanzamt erklaeren und zahlen. Hier sind es drei.

Wuerde Faulpelzertum hoch drei verursachen, wenn man auskoemmlich leben koennte, ohne eine Finger krumm zu machen. Faehige Leute, fuer die es Arbeitsplaetze gibt, sollen auch arbeiten.

Eine Buerokratie, die erstmal aufgebaut ist, wird nie mehr wieder abgebaut und kostet dann immer weiter und weiter Geld. Siehe Bruessel. >15 Tonnen Papier. Pro Tag! Seufz :-(

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am Sat, 22 Dec 2007 08:38:13 -0800 schrieb Joerg:

Was nicht zu beweisen war

SCNR

Gibt es noch Sender mit Testbild? Wollte das doch mal meinen Kindern zeigen.

Ich mag die nächtlichen Apollo-Missionen (kommt das eigentlich noch, bin ewig nicht vor dem Fernseher eingeschlafen), auch Bahnfahrten durch schöne Landschaft und Kaminfeuer sind nicht zu verachten. Für den entsprechenden Heizwert müsste es dann aber nicht nur ein Plasmafernseher sein ;-)

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

Am Sat, 22 Dec 2007 18:00:39 +0100 schrieb Christoph Müller:

Das erinnert mich an hiesige Abwasseranlagen ...

Mittlerweile betreut hier ein Pfarrer mehrere Kirchen, ich weiss nicht ob da wirklich wieder mehr Leute als vor 10 oder 20 Jahren hingehen.

Sonntägliche Gottesdienste gibt es dann reihum überall mal.

Ansonsten hat die Kirchgemeinde durchaus eine positive Wirkung, betreibt und saniert auch einige der hiesigen Kindergärten. Allerdings auch mit einigem Geld aus Steuermitteln.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

In article , Erik writes: |> |> Der ist gut. Vielleicht sollten alle Menschen in einen Käfig rein, |> bei dem was die Menschheit so alles anstellt gibts bestimmt genug |> zum gaffen.

Drum laufen wir auch auf einer wöchentlich von FOGNL intergalaktisch ausgestrahlten Reality-Soap namens "Earth".

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Rainer

Nun, in dieser Hinsicht brauche ich eben keine Beweise :-)))

Keine Ahnung, unser Fernsehkonsum beschraenkt sich so ziemlich auf die Abendnachrichten und gelegentliche Filmklassiker, wenn sie denn mal kommen. Wird ab 2009 eher weniger, dann werden die analogen Sender abgeschaltet. Die Abendnachrichten wird es ab da eventuell nur noch bei bestimmten Wetterlagen geben. Aber vielleicht ist bis dahin auch alles schon im Web. Habe sichergestellt, dass der TV einen Computereingang besitzt und auch ein CAT-5 dort hingelegt. Koennte sein, dass bei den Sendern, die blauaeugig in dieses Problem reinschlittern in dem Jahr "personelle Anpassungen" geschehen muessen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Lutz Schulze schrieb:

Die Amis machen wahrscheinlich nicht immer alles automatisch besser als wir. Sehe ich mir den missglückten Stromhandel in Kalifornien an, so erinnert mich das durchaus auch an unseren eigenen Verwaltungswahnsinn.

Reine Optimierungsfrage. Das Optimum ist dort, wo die höchsten Steuereinnahmen generiert werden.

Das dürfte der Dreh- und Angelpunkt der Angelegenheit sein.

Servus Christoph Müller

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Joerg schrieb:

Ja, unglaubliche Menge an Papier. Natürlich nicht vergleichbar mit der New York Times oder anderen Millionenblättern, die jede für sich über 500 Tonnen pro Tag verbrauchen.

Mir ist eine ineffektive Bürokratie übrigens lieber als das, was das FBI gerade anleiert. Eine Monster-Datenbank für $1G mit dem mutmasslichen Endziel, alle Erdlinge total zu erfassen, zwecks lückenloser Totalüberwachung.

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mfg Rolf Bombach

Erik schrieb:

"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

- Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist." Douglas Adams

BTW, gibt es auch nicht-einzelne Individuen? Wir sind alle Individuen.... _ich nicht_ ....

mfg Rolf Bombach

Erik schrieb:

Besonders viel Erfahrung mit Experimentalphysik scheinst du aber nicht zu haben. :-)

mfg Rolf Bombach

Rainer Buchty schrieb:

Bibelforschung bezüglich des AT wäre äusserst interessant, fraglich ist, was man noch rausdestillieren kann. Zu jener Zeit waren wissenschaftliche Publikationen verboten, nur religiöses durfte aufgeschrieben werden. Daher ist alles verklausuliert...

mfg Rolf Bombach

Dieter Wiedmann schrieb:

Indirekt ja. Siehe "der elektrische Mönch" von Douglas Adams. Ein äusserst nützliches Haushaltsgerät, zusammen mit dem Videorekorder und Geschirr- spüler.

mfg Rolf Bombach

das wäre Sache der Erziehungsberechtigten.

Vorausgesetzt, er kriegt das Geld auch wirklich in die Hand gedrückt. Das wäre mit einem allgemeinen Grundeinkommen nicht automatisch der Fall und auch nicht anzustreben. Es geht um die GANZE Familie. Ein Kind kostet hierzulande den Eltern aus ihrer Privatschatulle etwa den Gegenwert eines Einfamilienhauses. Deshalb können Eltern weniger Altersvorsorge leisten wie Kinderlose, die sich die Arbeit mit Kindern "gespart" haben. Die Kinder werden also, wenn sie im Berufsleben angekommen sind, mehr Zeit für die kinderlosen Alten aufbringen müssen als für die eigenen Eltern, die deshalb im alter auch (finanziell) ärmer sein werden. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde da etwas mehr Fairness ins Spiel bringen.

Wer zahlt ein? Wie ist sie finanziert? Umlage- oder anlagefinanziert?

Selber schuld, wenn sie von der Natur nicht genug Hirn mitgekriegt haben. Halte ich nicht für einen sehr christlichen Gedanken.

Damit wird also auch wieder gehöriger Verwaltungsapparat beschäftigt, der das Geld frisst, das die Bedürftigen eigentlich kriegen sollten.

Von wem? Von den Eltern? Denen fehlt das Geld, das sie für ihre Kinder aufwänden. Folglich haben Eltern weniger Geld als Kinderlose. Deshalb ist bei uns auch die Geburtenrate so niedrig.

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, das entsprechend des jeweiligen Steueraufkommens an alle ausbezahlt wird. Genau so, wie ein bestimmter Anteil der Steuern z.B. für das Militär ausgegeben wird, wird dann eben ein anderer Teil an das Volk zurückgegeben, um einen finanziellen Ausgleich zu schaffen.

Eine Optimierung wäre ganz einfach. Am Grundeinkommen wird so weit gedreht, dass sich die Steuereinnahmen im Maximum befinden. Effektiver kann eine Gesellschaft (!, nicht ein Einzelner) dann kaum noch wirtschaften. Interessant ist allerdings, dass man mit Wohlbefinden i.d.R. am Leistungsfähigsten ist. Also sollte man für das Wohlbefinden was tun und das nicht immer nur als Faulpelzerei geißeln.

Wen stört's, wenn das GESAMTergebnis am Ende dann doch besser ist als jetzt? Das Teilen hat im Christentum durchaus ziemlich handfeste Gründe!

Dann habt ihr im Amiland also Kommunismus pur? Ihr zahlt doch Steuern. Nicht zu knapp, wie man hört. Man sagt zwar sicher auch bei euch, dass wer zahlt auch anschafft - aber gilt das auch für Steuern? Bist du dafür, dass noch mehr Geld in den Irakkrieg gepumpt wird, der Öllobby noch mehr zugeschanzt wird usw.? Man sollte das Grundeinkommen wie einen ganz gewöhnlichen Haushaltsposten nehmen.

Diese kommen vermutlich bevorzugt im Zusammenhang mit Neiddebatten zustande.

Dann tun die also was. Folglich kann es nur darum gehen, eben diese Aktivitäten in geordnete Bahnen zu lenken. Wem das nicht gelingt, der ist ein schlechter Manager.

Wenn die auf Drogen sind, dann kriegst du sie davon nicht los, wenn du ihnen den Geldhahn zudrehst. Dann werden sie eben kriminell, um sich den Stoff zu besorgen, wenn's legal nicht funktioniert. Drogen sind also ein ganz anderes Kapitel als ein bedingungsloses Grundeinkommen. Da geht es um Selbsteinschätzung und Selbstwertgefühl im Vorfeld. Wird einem da schon ständig deutlich gemacht, was man denn für ein schlechter Mensch sei, dann ist der Boden für Drogen schon bereitet. Das hat absolut nichts mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun, sondern damit, wie wir miteinander umzugehen gedenken. Also auch damit, wie ernst wir unsere eigene Religion nehmen. Scheinheiligtum hilft da nichts und niemanden irgendwie weiter. Religionen sollten mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen.

Dann muss das heute ja wohl anders sein. Kann ich aber nicht feststellen. Wieso nicht?

Du gehst davon aus, dass mit einem bedingungslosen der Steuersatz enorm ansteigen müsste. Genau das ist aber doch gar nicht zu erwarten. Die Geldumlaufgeschwindigkeit wird sich ganz wesentlich erhöhen. Die Steuereinnahmen hängen hauptsächlich von eben dieser Umlaufgeschwindigkeit ab. Außerdem spart man sich einen riesigen Verwaltungsapparat, der die ganze Berechtigungen prüft und viel teure Justiz sinnlos in Atem hält. Gleichzeitig wird lähmendes Neidklima produziert, das kleinere Aktivitäten schon im Keim erstickt. Die meisten Steuern zahlen die kleinen und mittleren Betriebe. Die Großen zahlen oft gar keine Steuern. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird dafür sorgen, dass sich sehr viel mehr Menschen trauen, ein Unternehmen aufzumachen. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Erfolg haben werden und dementsprechend mehr Steuern bezahlt werden. Nicht umsonst wird hierzulande regelmäßig der Geschäftsklimaindex ermittelt. Er stellt eine ganz zentrale Größe in unserer Wirtschaft dar.

Servus Christoph Müller

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Axel Schwenke schrieb:

"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion." Steven Weinberg

mfg Rolf Bombach

Joerg schrieb:

Mit diesem Buch wurde dermassen viel Unheil angerichtet. Wäre ich Gott, würde ich pausenlos Blut daraus tropfen lassen.

mfg Rolf Bombach

Christoph Müller schrieb:

Zeige das Experiment, wo der Bleistift nicht runterfällt. Die Beweis- last liegt bei dir. Irgendwie scheint mir, du bist hier in der föllig valschen NG.

mfg Rolf Bombach

Erik schrieb:

was heißt gleichsetzen - Gott ist noch eine Nummer größer. Er ist auch noch die Ursache für die Existenz der Natur. Somit brauchen wir uns eigentlich gar keine Hoffnung machen, dass wir Gott je GANZ verstehen werden. Aber wir können uns ihm sehr wohl nähern. Schließlich sind wir ja selbst ein Teil der Natur. So verstehe ich zumindest die Aussage in der Bibel, dass Gott in uns ist, er uns aber trotzdem freie Entscheidungen zugesteht. Auch das ist Natur/Gott.

sehe ich alles das Gleiche. Lediglich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Da sieht das Gleiche oft ganz anders aus.

Mir fällt nichts ein, wie man so einen Beweis in einer Welt der Erfahrungen denn überhaupt angehen sollte.

Damit bist du nach meiner Auffassung jedenfalls an Gott interessiert. Wenngleich auch auf einer wenig aussichtsreichen Ebene.

Ich stehe eher auf dem Standpunkt, dass wir halt sehen sollen, wie weit wir kommen. Ich gehe aber definitiv nicht davon aus, dass wir je alles verstehen werden. Auch nicht als gesamte Menschheit. Denn dann hätte der Zufall überhaupt keine Chance mehr. Dann gäb's auch kein Lotto mehr, weil man ja eh' wüsste, was als Nächstes gezogen wird. Eine langweilige Welt wäre das, wenn man immer schon genau wüsste, was der Nächste im nächsten Augenblick machen wird. Das zu können, wäre aber die Voraussetzung für ein komplettes Verstehen.

In dieser Form auch ein unsinniger, wie ich meine.

Da sind wir wieder beisammen. Halt mal schauen, wie weit wir kommen.

Dass Macht auch eine Sucht im durchaus medizinischen Sinne werden/sein kann, sollte klar sein. Konsequenterweise müssten Menschen in mächtigen Positionen eigentlich regelmäßig auf entsprechende Suchterscheinungen hin überprüft werden. Sie müssten - wie andere Suchtkranke auch - ggf. auch mit Zwang einer entsprechenden Suchtbehandlung zugeführt werden. Nur - wie setzt man das durch?

Ich finde es schon anmaßend, wenn versucht wird, gottgleiche Erkenntnis erreichen zu können. Wir können und sollen uns ihm nähern, indem wir versuchen, möglichst viel zu verstehen. Gottgleiche Erkenntnis ist allerdings nicht von dieser Welt. Deshalb sehe ich absolut keine Chance, sie überhaupt erreichen zu können. Deshalb halte ich es auch für sinnlos, ein solches Ziel überhaupt definieren zu wollen. Die Neugier gehört zum Wesen des Menschen. Sie wird uns schon voran bringen. So viel Gottvertrauen können wir haben.

Servus Christoph Müller

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In article , Rolf_Bombach writes: |> Was ist denn die Ursache dafür, dass ein Urankern nach 10 Milliarden |> Jahren plötzlich und unvermittelt auf die Idee kommt, zu zerfallen?

Ihm ist langweilig.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

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