Du zitierst ja nichtmal den einen kurzen Satz vollständig:
"Artikel in Fachzeitschriften wie Elektor oder Elrad waren für mich auch ergiebig, da gab es auch diverse Sonderhefte zum Thema."
Aktuell habe ich Elektor nicht mehr abonniert.
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Hier sehe ich zumindest Sonderhefte "Elector Special Projekt Audio" 1 bis 5.
Die kannte ich noch nicht.
Von Elrad habe ich eine DVD mit dem Inhalt von mehreren Jahren.
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Vieles hat sich bei mir ins Internet verlegt.
Welche aktuellen Fachzeitschriften gibt es denn noch die Elektronik oder Audiotechnik abhandeln?
Welche konstruktive Vorschläge kannst Du dem OP machen zu dessen Frage:
"Falls einer von euch ein gutes Einführungswerk in die "klassische" Audio-Elektronik kennt, wäre ich für einen Tip dankbar."
Bernd Mayer
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B
Bernd Mayer
Am 10.08.23 um 17:33 schrieb Helmut Schellong:
Hallo,
ja - siehe:
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Da sind auch Sonderhefte zum Thema klassische Audiotechnik enthalten.
Bernd Mayer
D
Dr. Rainer Meergans
Am 09.08.2023 um 15:34 schrieb Jörg Barres:
Ich klinke mich hier mal ein, da mir beim Druchblättern ein paar Sachen aufgefallen sind:
Irgendwer schrieb, daß die Wiedergabespannung am Kopf mit steigender Frequenz gleich bleiben müsse - das ist aber falsch. Die induzierte Spannung steigt pro Oktave um 6dB an, Stichwort "Omegagang"
Damit macht es keinen Sinn, an der Entzerrung herumzuspielen, die ist wie ja schon gesagt genormt.
Literatur:
@book{vanbommelEntzerrungMagnetischenSchallaufzeichnung1973, address = {Leverkusen}, edition = {2.}, series = {Agfa-{Gevaert}}, title = {Die {Entzerrung} in der magnetischen {Schallaufzeichnung}}, publisher = {Druckschriften-Abteilung AGFA-GEVAERT}, author = {van Bommel, Peter}, year = {1973}, }
Das ist das beste Buch, das ich zu dem Thema kenne. Eventuell noch ältere elrads
Gruß, Rainer
B
Bernd Mayer
Am 09.08.23 um 21:06 schrieb Bernd Mayer:
konkret:
Paul Skritek, Handbuch der Audio-Schaltungstechnik
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und
Johannes Webers, Handbuch der Tonstudiotechnik
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Von Dickreiter gibt es auch ein Handbuch der Tonstudiotechnik.
Bernd Mayer
R
Rolf Bombach
Bernd Laengerich schrieb:
Falls ich mich nicht schon wieder, wie üblich, verrechnet habe, hat der C bei 1 kHz etwa 16 Ohm Blindwiderstand. Was zusammen mit dem ESR etwa 16 Ohm Scheinwiderstand macht :-). Das wird dann, rechnerisch, allenfalls ab 20 kHz eng. Ziemlich weit hinter dem Komma. Am Blindwiderstand sind bei 1 kHz etwa 1 mV.
Bei 20 Hz sind das dann schon weit über 50 mV, die Bässe kannst du dann natürlich vergessen. Alles weich und schlabbrig.
*duck*
Nunja, die Resonanz verbessert ja die Leitfähigkeit. Da sieht man ja erst den ESR in purer Form :-)
Wahrscheinlich haben die Leute mal was gesehen (gelesen eher nicht) im Zusammenhang mit Abblockung an Digitalkreisen. So mit 10 MHz Rechteck. Da sieht das natürlich ganz anders aus als bei Audio.
Mein Vater war begeisterter Lautsprecherbauer¹, aber auch Ökonom. Jedenfalls liegt hier gerade ein 10 uF 250 V Filmkondensator rum. Knapp so gross wie eine Streichholzschachtel. Visaton 'for professional speaker networks'. Was auch immer das heissen mag; der Beruf ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Ist noch einer der alten orangen flachen Serie.
10.42 uF Piekstech gemessen, 10.26 uF mit meiner improvisierten Miesbrücke bei 1 kHz.
Frequenzgang unauffällig bis 20 kHz, erst dann schleicht sich was induktives an. Auf jeden Fall bis 60 kHz absolut OK. ESR mit meinem Aufbau nicht erkennbar, allenfalls lassen sich
0.03 Ohm nicht wegdiskutieren bei der Resonanz bei 130 kHz.
Aber auch bei 1 MHz noch unter 1 Ohm Scheinwiderstand, Phase natürlich 'falsch' rum, d.h. induktiv.
Kostet wohl heute um 6€. Nicht billig, aber auch keine High- end-Phantasiepreise und IMHO gute elektrische Daten.
¹obwohl er ein Ohr in Stalingrad gelassen hatte.
R
Rolf Bombach
Helmut Schellong schrieb:
Genau dieser Spruch hatte mich auf die falsche Fährte gebracht. Die Schaltung verstärkt bei 20 Hz knapp um 60 dB. Die Verstärkung nimmt dann sanft ab bis 20 kHz und levelt aus auf 23 dB oder 20 dB je nach Bandgeschwindigkeit. Da ist keine Zweihöckrigkeit[tm].
R
Rolf Bombach
Helmut Schellong schrieb:
['(1,6 mF / 68 R ergeben ca. 1,5 Hz)']
Das 1.6mF/68R ist eine abgekürzte Schreibweise für das verwendete RC-Glied. Keine Division beabsichtigt. Hoffe, du rechnest nicht bei "Auto/Diesel" irgend was.
1 / (0.0016 * 68 * 2 * pi) = 1.463...
Nur weil ich es im ersten Anlauf falsch gemacht habe, musst du nicht auch noch :-]
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da kriegst du dann noch viel mehr Kommastellen.
R
Rolf Bombach
Roland Krause schrieb:
Das ist allenfalls zur Abblockung der Betriebsspannung bei Digitalschaltungen oder Opamps höherer Frequenz sinnvoll, hier spielt das keine Rolle.
Wahrlich erschöpfend dargestellt hier:
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H
Helmut Schellong
Am 10.08.2023 um 23:51 schrieb Rolf Bombach:
Verstehe ich nicht. Bei 450 Hz liegen 37 dB vor, bei 20 Hz 67 dB, bei 12 kHz 60 dB. Das ist für mich eine stark ausgeprägte Zweihöckrigkeit - unübersehbar. Wie bei einem zweihöckrigen Kamel (Trampeltier).
Dies kann auch online nachgelesen werden:
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|Um einen linearen Frequenzgang zu erreichen, muss das Wiedergabesignal überdies entzerrt werden. |Hierzu werden ein Tiefpass und ein Hochpass eingesetzt. Es werden also die tiefen und die hohen |Frequenzen angehoben. Der Tiefpass gleicht den Omegagang aus, der Hochpass das Absinken des Pegels |bis zur Grenzfrequenz des Gerätes.
H
Helmut Schellong
Am 10.08.2023 um 23:58 schrieb Rolf Bombach:
An der Hochschule war eine solche Darstellung ein krasser Fehler. Mir wurde sogar 'Rb' vom Professor rot angestrichen, weil das 'R*b' bedeutet.
Die Zeitkonstante ist RC [s]. Die Frequenz dazu ist 1/RC [1/s = Hz].
Allerdings ist 1/(0.0016*68*2*pi) die Übergangsfrequenz (-3dB) einer Filterschaltung. Ist halt eine andere Definition.
H
Helmut Schellong
Am 10.08.2023 um 23:40 schrieb Rolf Bombach:
[...]
So wird's sein. Ich habe solche Parallelschaltungen seit 1970 nie gesehen. Eher parallel zu Gleichrichter-Dioden - und eben Abblocken von Digital-ICs.
In der 'Elektronik' (?) war mal eine Abhandlung zum Abblocken. Darin wurden sogar 3 parallele abgestufte Kondensatoren empfohlen.
Da kostet ein einziger Folienkondensator bis zu ~500 EUR. Es taucht da auch an Esoterik angelehnter Sprech auf, um die ultrahohen Preise zu erklären.
Passive Frequenzweichen finde ich schlecht. Sie /klingen/ nur gut, wenn sie 30000 EUR kosten.
Es gibt Lautsprecher-Boxen für etwa 150000 EUR. Da sind passive 5-Wege-Weichen drin, die vielleicht 30..50 kg wiegen!
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Darin beschreibe ich ein 'Tri-Amping' mit Filtern 8. Ordnung im Vorverstärker und je 3 Endstufen für jeden Kanal. Jeder Lautsprecher hängt direkt zwischen Komplementär-Transistoren. Folglich unmittelbar an etwa 0,001 Ohm Innenwiderstand, ungefähr bis 300 kHz bei bis zu 1000 W. Dagegen kann keine passive Weiche konkurrieren. Ist auch viel preiswerter, als die oben genannten Boxen.
J
Jörg Barres
Am 09.08.23 um 15:59 schrieb Gerald Eіscher:
Latürnich. Ich gehe exakt nach dem Service Manual vor. Dabei ist ja auch der extreme Höhenanstieg beim ReprAmp aufgefallen. Und bevor ich weiter vorgehen kann, musste der ja erst einmal weg.
Jetzt geht's nach Anleitung weiter :-)
Allerdings sind die Regelbereiche der A77/B77 oft ein Problem, da gibt es haufenweise Texte im Netz dazu. Und so versuche ich dann halt, aus den 40-50 Jahre alten Kisten das noch machbare Optimum herauszuholen.
*Ohne* alle Bauteile ersetzen. Denn auch die "kleinen" Cs wie 10nF oder
100pF haben in dem Alter teils recht hohe Kapazitätsunterschiede.
Ist ja auch nur Hobby und ich lerne etwas dazu :-)
Von daher sag doch bitte nicht "rumpfuschen", kreatives Experimentieren klingt doch viel freundlicher :-)
Jörg
J
Jörg Barres
Am 10.08.23 um 17:57 schrieb Bernd Mayer:
Danke für den Elektor-Tip. Das es die noch gibt <staun>. Hatte ich früher nicht sehr oft in Händen, die c't war mehr mein Ding.
Aber da mal ein paar Hefte zu suchen oder gleich den Stick zu kaufen, scheint mir ein guter Einstieg in die Theorie.
Schönes Wochenende,
Jörg
H
Helmut Schellong
Am 11.08.2023 um 08:42 schrieb Jörg Barres:
Es werden da mehrere Sticks angeboten, unter Sammlungen. Ich habe vor Jahren einen gekauft, den, mit den Heften ab 1970. Da war der noch 20 EUR billiger als heute.
G
Gerhard Hoffmann
Am 10.08.23 um 16:31 schrieb Marte Schwarz:
Wir pflegten dazu in den frühen 80-ern TUP-TUN-Zeitung dazu su sagen.
Das Stärkste jemals: Der Mensch == 100 KOhm, 1/4 Watt, unter der Überschrift "Elektortur".
Gerhard
B
Bernd Laengerich
Am 10.08.2023 um 23:40 schrieb Rolf Bombach:
Ja, eben. Der Xc ist immer da, egal ob von Jungfrauenhand bei Mondschein gewickelten Silberfolien-Cs oder Standard-Al-Elkos. Der bessere Kondensator kann da nur bei Risiken und Nebenwirkungen punkten, da glaubt der Hifi-Esoteriker dann dem Arzt oder Apotheker.
Die Grenzfrequenz der erwähnten Kombination ist übrigens 1.6Hz, soviel macht dann doch der Xc aus.
Bernd
G
Gerald Eіscher
Am 09.08.23 um 22:46 schrieb Hanno Foest:
Der Spannungsabfall am Koppelkondensator beträgt im Tonfrequenzbereich annähernd 0 V. Andernfalls hätte man einen an dieser Stelle zumeist unerwünschten Hochpass. Die (zeitlich veränderliche) Eingangsspannung der Verstärkerstufe nach dem Koppelkondensator ist daher identisch der Ausgangsspannung der Verstärkerstufe vor dem Koppelkondensator.
G
Gerald Eіscher
Am 09.08.23 um 21:34 schrieb Michael Schwingen:
Keine Ahnung, auf den Keramikkondensatoren steht nichts drauf. Ist übrigens ein Kopfhörerverstärker als Bausatz mit zwei kleinen Röhren für die Spannungsverstärkung.
Deswegen stehen sie im Hai-End-Bereich auf Polypropylen-Kondensatoren (MKP). Extremisten nehmen WIMRE Glimmerkondensatoren.
Der oben erwähnte Kopfhörerverstärker hat wegen MOSFETs in Eintakt-A-Schaltung die Gleichspannung abblockende Elkos, zu denen parallel wieder Keramikkondensatoren. Deren Sinn besteht wohl darin, dass fette, gewickelte Elkos bei höheren Frequenzen zur Spule werden.
Und durch Mikrofonkabel um 1 €/m und im Falle einer LP vor der Schneidmaschine durch einen Filter der tiefe Frequenzen auf Mono mischt und einen Tiefpass, der alles über 19 kHz abschneidet. Wenn Hai-Ender mit Goldohren das wüssten ... :-)
H
Helmut Schellong
Am 11.08.2023 um 19:30 schrieb Gerald Eіscher:
C0G wirkt meist ganz leicht transparent, weißlich, mit leichtem blauen Schimmer. Die anderen sind eher mittelbraun, nicht transparent.
M
Michael Schwingen
Auch da würde ich aus dem Bauch raus erstmal sagen, daß das erst bei höheren Frequenzen als 20kHz eine Rolle spielen sollte - wenn die Kapazität nicht schon eh knapp gewählt ist.
Gut, schaden wird der parallele Keramikkondensator nicht.
cu Michael
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