Logikschaltkreise

Mar 16, 2006 18 Replies

Hallo, ich sitze vor einer Aufgabe im Bereich Logikschaltkreise und suche ein Bauelement welches eine =DCberschreitung einer Spannungsschwelle erkennt.=20



Kann mir hier jemand helfen?



Vielen Dank,



Peter Vermeer.



schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@i39g2000cwa.googlegroups.com...

Nein, denn dazu muesste man den Unterricht besucht haben.

Das wird auch dein Problem sein. Geh naechstes mal also besser hin.

Dann kannst du auch Mitschueler/Kommilitonen fragen und zu einer Uebungsgruppe finden, denn dann kennen dich die Leute sogar und halten dich nicht fuer einen wildfremden.

Praktisch JEDER (elekr(on)ische) Logikschaltkreis erkennt das Ueberschreiten einer Spannungsschwelle, denn die Spannungsschwelle kennzeichnet den Uebergang von einem Logikzustand in den anderen, und das ist das wesentliche fuer den Logikschaltkreis.

Es gibt natuerlich einige Schaltkreise, die besondes genau sind, wie den Comparator und den Schmitt-Trigger, aber welchen davon dein Lehrer/Dozent als Antwort haben will, weiss man nur, wenn man im Unterricht/Vorlesung aufgepasst hat. Dumm wenn man nicht da war.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

VCC + | | | .-. | | Rc | | '-' | | o----Output(High~VCC / Low~GND) | .-----. | | G | __ |/ |_-_-_|---|__|--| T1 | | Rb |>

'-----' | | | | | === GND

Beispiel: VCC= 9V Rc=2,2kOhm Rb=10kOhm T1 = bc547

Jeppa, wärst lieber mal in die Vorlesung gegangen oder hättest zumindest das Skript gelesen. ;)

Und zur Not gibts auch noch $oogle.

P.S. Mach grad auch Digitech und wüsste ne handvoll, aber such nur mal selber. :)

^^^^

Mit Logikschaltkreisen kannst du keine analogen Zustände, wie eine Spannung auswerten. Das gesuchte Bauelement wäre ein Operationsverstärker oder ein Komparator, aber das ist ein analoger Schaltkreis.

Peter Heitzer wrote:=20

Wie kommst Du darauf? Was am Eingang eines Logikschaltkreises anliegt,=20

*ist* *immer* eine analoge Gr=F6=DFe.=20

=20 Jeder Schaltkreis ist analog. Natura non facit saltus, jedenfalls nicht=20 im makroskopischen Bereich.=20

Michael

Natürlich. Aber "Überschreiten einer Spannungsschwelle" impliziert bei mir die Auswertung eines beliebigen Pegels und _das_ geht mit Logikschaltkreisen nicht.

Ach!

Peter Heitzer schrieb:

A/D Wandler und Komparator. Aber der meint vielleicht Zener oder Diac. Und wenn er das nicht wei=DF, das hilft ihm auch nicht, da=DF wir es sagen.

Gr=FC=DFe Marco

Hallo Peter,

Man kann :-)

Huh? Ich habe schon etliches analoges mit CD4000 und 74HC Logik erledigt. Fluppt wunderbar und die simpleren Tricks dieses Metiers finden sich sogar im National Applications Handbook.

Stimmt.

Doch ein SW Chef sagte mir mal, alles in der Welt sei digital. Nach meinem Ausdruck der Entruestung ergaenzte er, es sei ja nun alles auf das kleinste der Dinge, das Planck'sche Wirkungsquantum, zurueckzufuehren. Grummel...

Gruesse, Joerg

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Michael J. Schülke ( snipped-for-privacy@mjschuelke.de) postete:

Das ist so nicht richtig. Wenn Werte gemessen werden, dann wird der

*vereinbarte* Wertebereich genutzt. Wenn von "analogen" oder "digitalen" Signalen gesprochen wird, dann liegen genau solche Vereinbarungen zur Signalauswertung vor. Und bei so genannten Digital-Schaltkreisen ist nun einmal eine digitale Skala vereinbart. Von Logikschaltkreisen werden also nur digitale Signale erfasst.

Das Signal ist auch nicht an sich analog oder digital, sondern wird dies erst durch die Erfassung/Auswertung.

Joachim

Joachim Wehlack wrote:=20

Nein -- das ist eine Abstraktion, die vom Me=DFger=E4t oder vom Beobachter= =20 vorgenommen wird. Die Spannung (und auch, obwohl in diesem Zusammengang=20 meist weniger relevant, der Strom) ist immer eine analoge Gr=F6=DFe.=20

Eben: Vereinbarungen zur Signal_auswertung_.=20

Wiederum eine Abstraktion zur vereinfachten Beschreibung der Schaltung.=20

Michael

Hi Peter, lies mal die Handb=FCcher der Hersteller solcher Bauelemente.

Die Applikationsb=FCcher des 74HCxx und CMOS 4xxx Serie wisen diverse Beispiel f=FCr den analogne Betrieb von Digitalschaltkreisne auf. Betreib als Schmitttrigger mit einstellbarer schaltschwelle, Betreib als analogverst=E4rker.

Also Peter, hier irrst Du.

hth, Andreas

Das ist normal f=FCr den Chef: Welcher Chef mag schon zugeben, das er irrt - Recht behalten ist das A und O dieses Metiers.

scnr, Andreas

Joerg schrieb:

Pleite oder nichtpleite ist irgentwie auch digital. Und mein Geldbeutelinhalt hat auch so etwas digitales ;-(

gruß hdw

Michael J. Schülke ( snipped-for-privacy@mjschuelke.de) postete:

Um Mißverständnisse zu vermeiden: Du schriebst "Was am Eingang eines Logikschaltkreises anliegt, *ist* *immer* eine analoge Größe." Ich gehe davon aus, dass am Eingang dieses Logikschaltkreises ein *Signal* anliegt und argumentiere entsprechend. Grund dafür ist der Zweck des Schaltkreises. Er soll das Signal "verstehen" und eine Information daraus machen. Wenn dich das Signal nicht interessiert und du einfach so etwas sagen willst, wie "Spannung ist eine analoge Größe", dann reden wir aneinander vorbei. Es wäre hilfreich, wenn du dich diesbezüglich klar äußern würdest. Sprichst du von einer Spannung (als physikalischer Effekt) oder von einem Signal (und dessen informationstechnischer Bedeutung) am Eingang des IC?

Bitte beachte dass Signale einen Sinn haben. Sie sind nicht einfach da, sondern sie _signalisieren_ etwas. Sie werden zur Erfassung und Übertragung von Informationen benutzt. Zu jedem Signalzustand gibt es die eineindeutige Zuordnung zu einer Bedeutung (gemäß einer Definition).

Ansichtssache. Wenn ich die Information erfassen will, ob eine Spannung z.B. über 1,5V ist oder nicht, dann ist die Spannung eine digitale (hier binäre) Größe. Es gibt diese *eineindeutige* Zuordnung zur Bedeutung. Und wenn du aus der Information (hier: Ja/Nein) wieder eine Spannung machst, dann kommt bei "Ja" eben irgend eine Spannung über 1,5 V heraus und bei "Nein" irgend eine Spannung gleich/kleiner 1,5 V. Und man kann diese Spannung *ohne* *Verlust* an *Information* durch Ein-/Ausschalten einer Lampe anzeigen.

Ja genau. Nur durch diese Betrachtung wird man erst in die Lage versetzt, zu entscheiden, ob analog oder digital vorliegt. Ohne diese Vereinbarungen zur Auswertung ist man *nicht* in der Lage zu entscheiden, ob es sich um ein analoges oder digitales Signal handelt. Dann betrachten wir einen physikalischen Effekt, auf dem diese Begriffe aus der Informationsverarbeitung *nicht* anwendbar sind.

Du setzt hier möglicherweise eine bestimmte Betrachtung/Auswertung voraus und kommst so zu deinem Ergebnis. Diese Betrachtungsweise des Signals ist aber von dir willkürlich festgelegt. Sie lehnt sich nicht an die zu erfassende Information an.

1.) Das hat mit der Schaltung überhaupt nichts zu tun, sondern mit der zu erfassenden Information. 2.) Wir arbeiten generell mit Abstraktionen. Auch du kannst nicht anders.

Joachim

Hallo Joachim,

Aehm, ich will ja hier kein Staenker sein, aber so eineindeutig (watt'n Wort...) ist das nicht. Wenn die Spannung nur wenig bis gar nicht von

1.5V abweicht und der Eingang kein Schmitt Trigger ist, dann wird die Chose analog (und manchmal auch ziemlich warm).

Gruesse, Joerg

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Joerg ( snipped-for-privacy@removethispacbell.net) postete:

:-) Ein Beispiel verwendet Idealisierungen. Die Probleme der technischen Umsetzung (Fehler der Erfassung, begrenzte Verstärkung, usw.) spielen da keine Rolle.

Ja, bei der Umsetzung in die Praxis ist noch einiges zu beachten. Aber analog wird es nicht, es sind nach wie vor zwei Zustände (Lampe an/aus) definiert. Wird etwas anderes angezeigt, muß nachgebessert werden.

Grüße Joachim

Hallo Joachim,

Das hatten sie uns im Studium auch gesagt und danach bin ich nicht mehr ganz so oft in manche Vorlesung gegangen :-)

Wenn ich so die eine oder andere Reset-"Schaltung" betrachte, haben das eine Menge Ingenieure nicht begriffen. Mir wird beim Betrachten manchen Schaltplans leicht uebel.

Gruesse, Joerg

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Normalerweise muss man diese Konstante noch mit einer reichlich analogen Zahl multiplizieren, bis was ver- wertbares rauskommt... Andererseits, das mit dem quantisierten Stromfluss in einem normalen Leiter steht selbst im AoE falsch drin, vielleicht sollte man nicht allzustrenge Ansprüche an Laien stellen.

mfg Rolf Bombach

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