Es gibt ein Problem mit dem Autopiloten.

Oct 31, 2019 Last reply: 6 years ago 707 Replies

Am 24.11.19 um 23:46 schrieb Sieghard Schicktanz:

Richtig, "Wiedergabe", aber "Widerspiegelung". Und "Wiederholung (nicht "Widerholung"), "Widerspruch" (nicht "Wiederspruch"), "Widerstand", nicht "Wiederstand" (wie man's leider auch oft liest), ... Komisch, was? ;)

Am 25.11.19 um 09:12 schrieb Hartmut Kraus:

Bobby zu einem ausländischen Autofahrer, der in England rechts fährt:

"Yo drive on the wrong side!"

"No, i drive on the right side! What a strange country - right is wrong" ...

Am 25.11.19 um 00:16 schrieb Sieghard Schicktanz:

Aber nicht im Osten. Da wurde nach dem Krieg "zurückgebaut" - als Reparationsleistung in die siegreiche Sowjetunion verfrachtet. Schienen (auch Loks, glaub' ich) - jedenfalls waren dann viele Strecken nur noch eingleisig ... Nichtsdestotrotz konnte man nach der Wende erstaunt feststellen: Das Gleisnetz war im Osten zwar ziemlich marode, aber besser "vernetzt" als im Westen.

Ich weiß nicht, was du hast. Schließlich gibt's da Tausende Fahrzeugkolonnen mit mehreren 100m Länge und 0 Abstand. Nennen sich "Züge". ;)

Am 25.11.19 um 00:22 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ja klar. Ich funke alle vor mir an: "Bitte ja nicht stark bremsen, sonst sitze ich euch hinten drauf!" ;)

Am 25.11.19 um 09:46 schrieb Hartmut Kraus:

Das war wohl auch notwendig, bei der ewig knappen Verfügbarkeit und vergleichsweise enormem Spritverbrauch von Straßenfahrzeugen. ;)

Nichtsdestotrotz gab's auch in der DDR mal so eine geniale Entscheidung von ganz oben: "Unwirtschaftliche Neben- und Schmalspurstrecken stillegen und die Transporte auf den Güterkraftverkehr verlagern." Da haben sie doch echt und ernsthaft z.B. unserem Großbetrieb den Gleisanschluss 'rausgerissen ...

Leider ging die große Ölkrise auch an uns nicht spurlos vorüber - die ruhmreiche Sowjetunion konnte zwar immer aus dem vollen schöpfen und auch uns beliefern, aber beim Geld hörte auch die größte Freundschaft auf, sie haben auch die Preise kräftig angezogen.

Ergebnis: Auch unser Betrieb hat seinen Gleisanschluss wiedergekriegt, die Bahn schrottreife Dampfloks wieder befeuert (die krochen dann vor endlosen Güterzügen rauch- und rußspeiend duch die Landschaft), und mein Schichtleiter hat mir mal erzählt, wie sein Vater (alter Berufskraftfahrer) plötzlich "arbeitslos" war und zur Bahn abkommandiert wurde. Aber nicht etwa als Lokführer, sonder auf irgendeinen Güterbahnhof als Elektrokarrenfahrer. Da war eine "Einweisung", und als er das Gefährt quasi blind zentimetergenau rangieren konnte. "Sie haben doch heimlich geübt?" ;)

Am 25.11.19 um 10:10 schrieb Hartmut Kraus:

... (mit Braunkohle, versteht sich), ... ;)

Das ist ja nun kein Naturgesetz.

Tip: Das war eine rhetorische Frage. Die offensichtliche Antwort ist: Wenn das so "einfach" wäre, hätte man das sicherlich schon gemacht. Analog dem funkvernetzten Kolonnenfahren mit geringsten Abständen auf der Autobahn.

Hey, wenn die Funkvernetzung im Straßenverkehr das Wundermittel ist, um auf klassische Sicherungsverfahren wie Abstand halten und auf Sicht fahren verzichten zu können, warum dann nicht auch bei der Bahn?

Ja, und? Von unseren blauäugigen Technologiegläubigen wurde doch schon "vorgerechnet", daß Abstände und Bremswege (bei autobahnüblichen Geschwindigkeiten auch mal eben so 150m, auf denen sich sicherlich mehr vorausfahrende Fahrzeuge befinden als bei dem Kilometer einer Bahn) irrelevant sind, wenn die vorausfahrenden Fahrzeuge nach hinten melden, daß man besser mal bremsen sollte. Bei der Bahn sollte alles eigentlich einfacher sein - eindimensionales Problem, da keine Spurwechsel, und bessere Streckenüberwachung und -infrastruktur - aber *DA* kommen jetzt die Bedenken, die beim funkvernetzten autonomen Fahren ignoriert werden. Seltsam, nicht wahr?

Hanno

Fehlschluss. Dein Vordermann war 25m vor Dir, bremst dann abrupt mit 8m/s2, steht nach 2,78 sec und 30,86 Metern. Du bremst erst nach einer Sekunde, in der Du 22,22 m zurückgelegt hast. D.h. Deine Bremsung startet 2,78m _vor_ dem Punkt wo Dein Verdermann anfing zu bremsen. Demzufolge kommst Du genau mit diesen 2,78m Abstand zum Stehen. Klar, wenn Du die 25m Abstand beim Fahren unterschreitest, oder länger brauchst als 1 sec Reaktionszeit, oder schwächer bremst als der Andere, dann kommt es zur Metall-Kaltverformung.

Ein Vampir kommt in eine Polizeikontrolle. "Haben Sie was getrunken?" "Nur zwei Radler..."

Den der am meisten Kindergeld beantragen kann.

Am 25.11.19 um 11:51 schrieb Hanno Foest:

Echt nicht nötig, kannste einem alten Bahnkunden glauben. Bei der heutigen Zugfolge fahren viele Züge halb leer, hier habe ich manchmal einen Wage fast für mich alleine, außer in Spitzenzeiten, und selbt da finde ich immer einen Sitzplatz. Und Güterzüge - die werden doch mehr und mehr durch endlose LKW-Kolonnen auf der Autobahn ersetzt.

Vorausgesetzt a) deine Bremsverzögerung ist genauso gut und b) du hast auch nach stundenlanger Kolonnenfahrt eine Reaktionszeit <=1s. ;)

Marc Stibane schrieb:

Oha, Witz gemeuchelt*.

... mit zwei Fahrrädern incl. Fahrradträger auf dem Auto ....

  • der hat nicht nur die beiden Radler ausgenuckelt, sondern auch noch deren Fahrräder incl. Zubehör (und Auto) mitgehen lassen.

Guido

Setzt voraus, daß beide Fahrzeuge identische Bremswirkung haben. Wie wir aus der Realität wissen kann schon ein anderes Reifenfabrikat einen deutlichen Unterschied beim Bremsweg machen.

Gerrit

Zum Beispiel. Oder der eine hat ganz neue drauf und der andere abgefahrene Latschen. Oder der eine ist leer und der andere voll besetzt und beladen, oder / und / oder / und ...

Worum geht's hier eigentlich noch? Um "ein Problem mit dem Autopiloten" (das es auch nie gab, höchstens vielleicht mal geben könnte) ... Nehmt's mir nicht übel: Irgendwie kommt ihr mir manchmal (fast) vor wie Helmut Schellong und Leo Baumann in dem anderen Thread, wo ich mich gerade endgültig ausgeklinkt habe. ;)

Am 25.11.19 um 11:51 schrieb Hanno Foest:

Naja, mach' mal mit einem kleinen Triebzug eine Notbremsung und verlass' dich drauf, dass der Güterzug hinter dir genauso gut bremsen kann, sonst gibt's Schrott ...

Am 25.11.19 um 11:51 schrieb Hanno Foest:

Naja, alles relativ, auch "einfach" und "schwierig". Gugge mal nach Japan. Ein Shinkansen-Lokführer muss sich schriftlich verantworten, wenn er mehr als 15s Verspätung hat. Und in einem guten halben Jahrhudert gab's auf de Hochgeschwindigkeitsstrecken einen einzigen Unfall, nach einem Erdbeben. Und gerade mal mit ein paar Leichtverletzten ...

Am 25.11.19 um 09:55 schrieb Hartmut Kraus:

Ok, sowas hätte ich mir schon manchmal gewüscht, Muttis guten alten R19 hab' ich nämlich wie gesagt nicht gerne gebremst, wenn ich ihn nach einer gefühlte Ewigkeit endlich mal auf lockeren 170 hatte. Schon gar nicht für Triefnasen, die dachten, mit <~150 die Überholspur auf einer sonst ganz freien Autobahn gepachtet zu haben - schließlich weiß man als BMW - Fahrer, was man wert ist. ;) Was wollte ich machen - rechts überholt, mich davor gesetzt und nur die Bremslichter mal kuez aufleuchten lassen - was meinst du, wie schnell die rechts rüber zogen. ;)

Nein, nein die Eisenbahn bewegt sich resp. ihre Fahrgäste von Anfang an wider jedes Naturgesetz. ;) Bei wahnwitzigen 30 befürcheten doch schon ernstzunehmende Medziner Gesundheitsschäden. Bloß nicht für den Lokführer - der durfte bei jedem Wetter mit Frack und Zylinder fahren.

Am 25.11.19 um 11:51 schrieb Hanno Foest:

Gerade das ist ja das Problem! MIt dem Auto kannst du schon mal ausweichen. ;)

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