Es gibt ein Problem mit dem Autopiloten.

Oct 31, 2019 Last reply: 6 years ago 707 Replies

Am 01.11.2019 um 08:55 schrieb Heinz Schmitz:

Nein, es hat nicht jeder Wahnvorstellungen wie du.

Lange keine Verkehrsnachrichten gehört? ;-)

(Attempts: 310022 und immer noch nicht sauber in der Parklücke) Ah! JETZT. VERSTEHE. ICH. In München wurden diese AI offenbar schon flächendeckend ausgerollt.

SCNR & Ciao, Vol"auch

formatting link
kommt mir bekannt vor"ker

Oder dermassen Schlaglöcher, dass nur noch Ochsenkarren fahren. Scheint das Fernziel der rt/gn Spackos hüstel Gutmenschen zu sein. Aber wie fliegen die dann nach Kalifornien zum Eisessen? Wird wohl ein arges Problem werden :(

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Dann hast du ja schon das Problem korrekt erfasst, herzlichen Glückwunsch. Nämlich, dass du beim durchschnittlichen 85-jährigen eben nicht mehr angstlos daneben pennen könntest.

Beim Laufen kann ich niemanden versehentlich töten, indem ich über sie drüber laufe. Dafür reicht meine Masse nicht.

Allerdings habe ich schon mindestens zwei impertinente Rentner kennengelernt, deren Selbsteinschätzung deutlich daneben war. Einer davon konnte zwar selber nicht mehr laufen, aber seinen SL500 noch prima steuern, halb blind. Den Führerschein hat er nach zahlreichen Bagatellschäden *nicht* verloren, dazu hat es erst Personenschaden gebraucht. Die 35-jähige Mama, die er angefahren hat, findet das sicher cool, mit ihrem neuen Hüftschaden.

Viele Grüße, Johannes

Am 01.11.19 um 10:29 schrieb Wolfgang Allinger:

Gut erkannt. Vielleicht sieht man das Deutsche Leiden aus Paraguay schärfer als aus Deutschen Landen frisch auf den Tisch?

Ja, weil die allermeisten eben selber erkennen, dass man mit 85 Jahren oft nicht mehr fahrtauglich ist.

Genau. Und überprüfen sollte man das auch regelmäßig. Von mir aus auch für alle, alle zwei Drei Jahre Sehtest sollte schon drin sein. Ist in anderen Nationen völlig üblich, bei uns wird da wegen Diskriminierung rumgeschwafelt.

Exakt. Oder gefährliche 35 oder 45- oder 55-jährige.

Diesen asozialen Rasern, die in Stuttgart zuhauf unterwegs sind und hier schön ihre kleinen Rennen auf öffentlichen Straßen fahren, gehört m.E.n. der Schein permanent entzogen.

Viele Grüße, Johannes

Am 01.11.2019 um 10:54 schrieb horst-d.winzler:

Man kann deine Krankheit von der ganzen Welt aus bestens sehen.

In den wenigen Jahren, die ich jetzt in Köln mir Straßenbahnanschluß wohne, sind die wenigen Parkplätze in Uninähe, auf denen ich früher oft gestanden habe, praktisch alle vollgebaut. Von jungen Kommilitonen höre ich nur Schauergeschichten über Wohnungssuche und tägliche Pendelzeiten.

Eindrucksvoll. Was ich ein wenig seltsam finde: Wieso wird gegen Hindernisse gefahren, obwohl diese vom Sensor erkannt (Rotfärbung) wurden? Die Lernstrategie scheint mir nicht optimal zu sein...

Wolfgang Allinger schrieb:

Und dann wird gejammert, wenn sich jemand einen Geländewagen kauft (nein, ich meine nicht diese aufgeblasenen SUFFs).

Guido

Johannes Bauer schrieb:

Du kannst aber durchaus jemanden beim Laufen rammen und in der Folge irgendwo runterstürzen, oder die Person fällt ganz unglücklich.

Guido

Ja, und ich kann mich an einer Erdnuss verschlucken und daran ersticken. Glasklar sind Erdnüsse Todesfallen.

Im Tempo von Usain Bolt (passiert bei mir eher selten, nicht mal PMPO) habe ich mit ~85kg Gewicht

E = 0.5mv² = 4.6 kJ

Eine C-Klasse mit Leergewicht 1475 kg in einer Zone 30 (langsamer als Usain Bolt...) aber

E_30 = 51.2 kJ

bei Tempo 50

E_50 = 142 kJ

und bei Tempo 120

E_120 = 819 kJ

Also das 11-fache, 31-fache und 178-fache, respektive.

Du wirst sicherlich nicht bestreiten wollen, dass du, wenn du die Wahl hättest von mir angerempelt zu werden oder von einer C-Klasse angefahren zu werden, du mit der Wahl auch nur eine Sekunde zögern würdest.

Viele Grüße, Johannes

Hm, naja, das sind ja alles die Lernversuche. Also wie der Input des Sensors zu interpretieren ist, lernt das Netzwerk ja erst dadurch, dass es eine Kollision baut und diese dann bestraft wird.

Ist ja beim Menschen nicht anders. Die haben ja auch zwei optische Sensoren, trotzdem rennen kleine Menschlein gern mal gegen das eine oder andere unübersehbare Hindernis :D

Viele Grüße, Johannes

Machst Du jetzt auf Witzbold oder habe ich den *Witz* nicht verstanden?

ja, ist leider so.

Die Altersspanne ist von Fahrerlaubniserwerb bis zum Tod.

Ich war gute fuenf Jahre Pendler nach Thueringen. Auf der A4 herrscht einfach nur Krieg, und ganz besonders Freitags nachmittag. Zwei mal gab es haarstreubende Fahrmanoever meinerseits, um einen Crash zu vermeiden. Hat beidesmal geklappt. Noch kann ich das. Noch. Nachdenk: Was haette mein Pa getan? Seine Karre faehrt fast so schnell wie meine, er meint, 130 reichen gut. Und ich hab meine nur getreten ...

Ganz ehrlich, dumm kommen kann ich mir alleine, dazu brauche ich dich nicht.

Gert schrieb:

Da ist nirgends ein Witz! Ich frag mich halt, welches Problem du darin siehst, wenn man gefährliche Verkehrsteilnehmer von der Straße fernhalten möchte?

Für die Fahrerlaubnis? Diese Altersspanne ist möglicherweise auch deutlich kürzer! Wem die notwendigen Fähigkeiten fehlen, egal aus welchem Grund, dem ist die Fahrerlaubnis zu entziehen. Wenn das Problem altersbedingt sein sollte, dann mag es genügen, wenn der Betroffene von sich aus auf das Fahren verzichtet. Wer insoweit nicht einsichtig sein sollte, der muss zum Schutz der restlichen Welt dann eben zwangsweise am Fahren gehindert werden

Nur weil jemand keine 85 ist, heisst das keineswegs, dass er fahrfähig wäre. Wer dann gar noch von "Krieg" auf der Straße schwadroniert, der hat den Führerschein schon zu lange, tja...

MfG Rupert

Tut mir echt leid fuer die Mutter, aber

der "seinen SL500 noch prima" ... was auch immer ... fast immer tauchen solche hochkaretigen KFZ in diesen Vergleichen auf. Und?

Die dusslige Tussie mit ihrer Karre, die mich fast abgeschossen haette, Uno oder Micra. Jedenfalls was, was ohne Unterweisung auf der Autobahn nichts verloren hat.

Johannes Bauer snipped-for-privacy@gmx.de:

Schöne Aussichten. Danke vielmals für blumige Werbung, alle Dummheit der Welt bittesehr ein weiteres Mal wiederholen zu wollen, die Ideologie muss gerettet werden, und nach uns die Sintflut.

Mit dem Lachaffen wird man sich nicht dessen entledigen, einen Rest von menschlicher Intelligenz als solche taxieren zu vermögen. Es sei denn, der Lachaffe soll die Dummheit von Ideologie entschuldigen?

Menschliche Intelligenz gründet auf Diskursivität (das ist die deutschsprachige Vokabel, nicht die englischsprachige), und diese kennt Intuition und so etwas wie Vorahnung.

Jene Ideologie kräht aber nach mechanischer Reproduzierbarkeit. Sich an diese zu krallen, heißt nun aber, des Lebens in all seiner Rätselhaftigkeit dermaßen überdrüssig zu sein, dass man in schreiender Todessehnsucht jeden nur erdenklichen Blödsinn inszenieren will, solange auch noch ein Funken von Lebendigkeit fleucht aund kraucht.

Rätselhaftigkeit lässt sich aber nicht auf den Punkt bringen, und somit auch nicht in ein schnurrendes Räderwerk von Begrifflichkeiten einbetonieren. Das muss man akzeptieren, soll eine Idee von Lebendigkeit noch von Bedeutung sein. Die Gier nach Herrschaft und Kontrolle läuft viel eher mit Karacho gegen die Wand, als ihr Scheitern einzugestehen, und ergo Menschlichkeit woanders zu suchen, als in ihrem mechanistischem Wahn.

Schauen wir den Militärikern zu, die spielen diesen Wahnsinn am heftigsten, schon gegen alle Vernunft - was ist die Konsequenz der Abschaffung der gegenseitigen Kontrolle von Mittelstreckenraketen für Europa? Richtig: die Vorwarnzeiten werden aberwitzig kurz. Ob es also in absehbrer Zeit überhaupt ein bewohnbares Europa noch gibt, ist, das ist ausgemachte Sache!, nurmehr ein Scharadenspiel von KI-Gespenstereien, Gedankenbeton ohne Sinn und Verstand. So geht der Wahnsinn der Sucht nach vermeintlich absoluten Begrifflichkeiten und deren Umsetzung in Kontrollidiotie.

Schaue man sich das Schauspiel an, wo Technik nunmehr schon darauf hinausläuft, Mimese seiner selbst in ein Selbstgeschaffenes zu verfrachten, um sich dann damit identifizieren zu können, wie man ebendiese Mimese perfektioniert, zugleich aber sich auferlegt, immer rigidere Formen von Einschüchterung und Restriktionen sich gefallen lasssen zu müssen, was hinwiederum so ein mimetisches Spiel vereinfacht. Und ist es nicht die Identifikationsmöglichkeit, dann ist es nackte Panik angesichts der Bodenlosigkeit, in die man bei Verlust sofort abgleitet.

Diese Interaktion von Gier, menschlichen Abgründen, und Politik im entsprechendem ideologischen Fahrwasser ist gewiss immer wieder beschrieben worden, wenn auch bei den Zeitgeistpalaverern eher nicht mehr, aber man hat einfach nicht dazulernen mögen.

Vielleicht hat man in China, kraft dem Rückhalt in mehrtausendjähriger Zivilisation, einen anderen Zugang dazu, dass KI nicht die eigene Bodenlosigkeit zugleich kaschieren und verstärken soll, sondern schlicht eine technische Krücke ist, eben nur noch eine weitere, mit ganz anderem Respekt vor dem, was den menschlichen Diskurs ausmacht. Ebendieser ist, dies zur Erinnerung, deshalb einer, weil seine Resultate nicht vorhersagbar sind.

Das steht radikal quer zur Welt der Physik, wie sie sich der Mensch ausgedacht hat. Und auch derjenigen von Markt und global vagabundierendem Kapital, das ja niemals den menschlichen Diskurs akzeptieren wird, sondern nur den Blick auf die Rendite.

Seltsame Weltsicht. Gert sprach ersichtlich von seiner Wahrnehmung des Umfeldes und nicht seiner eigenen Methode. Und leider ist da immer mal wieder viel dran. Selber defensiv zu fahren hilft irgendwann auch nicht mehr viel. Extrem aggessive Fahrweise -- wer hat mehr Angst vor dem Unfall und bremst zuerst? Sicherheitsabstand von mehr als einer Wagenlänge wird sofort zum Einscheren mißbraucht und mehr in dieser Art. Halbwegs gleichmäßiges Fahren ist nur noch hinter dem langsamsten zu findenden LKW möglich. Ich tue mir das ohne Not nicht mehr an - auch nicht nach der Bahnfahrt von Berlin nach Köln mit mehr als sechs Stunden Verspätung, die es in Tageszeitung und Fernsehen geschafft hat. Der Zug von Leipzig nach Frankfurt -- natürlich auch eine Stunde länger als geplant unterwegs -- in dem schon kurz nach der Abfahrt ohne Ausnahme

*sämtliche* Toiletten defekt und unbenutzbar waren -- hat meine Leidensfähigkeit da schon mehr strapaziert.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required