Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber dahin geht halt derzeit die Reise. Ich sage nicht, daß es gut ist, ich sage nur, daß das immer mehr passiert (insbesondere bei jüngeren Nutzern/Firmen).
/ralph
Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber dahin geht halt derzeit die Reise. Ich sage nicht, daß es gut ist, ich sage nur, daß das immer mehr passiert (insbesondere bei jüngeren Nutzern/Firmen).
/ralph
Am 10.11.19 um 17:12 schrieb Ralph Aichinger:
Von mir aus können die ihre Dokumente beim oder vom Teufel persönlich bearbeiten lassen, solange ich ggf. mit dem Resultat was anfangen kann.
Hanno
Am 10.11.2019 um 16:17 schrieb Volker Bartheld:
Das scheint mir der Knackpunkt zu sein: die Systeme sollen den *Fahrer* unterstützen, beim Autopiloten könnte das meiste wegfallen.
Solche Einrichtungen können auch vom Autopiloten genutzt werden, wenn sie erst einmal verfügbar sind. Mir kommen allerdings gewisse Zweifel an der Machbarkeit - wie stellen sich die Politiker z.B. ein Spurhaltesystem vor? Wer ist für die entsprechende dauerhafte Markierung der Spuren bzw. Standstreifen zuständig und verantwortlich?
Ich sehe auch hier immer mehr Sprechblasen, wie "Mietpreisbremse" oder "Wachstumsbeschleunigungsgesetz", mit Wirkung auf homöopathischer Grundlage, Gesundbeterei oder St.-Florian :-(
DoDi
Eben, das relativiert den Nachteil ganz vieler neuer Seitenabfragen beim Server erheblich, wenn die dann halbwegs schlank belben können.
Da hat offenbar der Setzer des Artikel gepennt und versehentlich ein "swarnung" zu viel angehängt. Passiert schon mal.
Beim Vergleich darfst Du allerdings nicht vergessen, daß heutiger Wegwerf-Massenkram teils wirklich obszön billig ist. Es hat einen Grund, daß man bis vor kurzem vom Reparieren leben konnte. Man hat bis vor kurzem beim Tod eines Verwandten auch noch geerbt und nicht entrümpelt.
Wenn ich mir die Zunahme von Ausfällen und Wartungsstau in den letzten Jahren so ansehe und etwas extrapoliere, dann fragt sich wie lange noch.
Preis ist leider gar kein Maßstab. Ich habe schon oft teuer gekauft, bin auf die Schnauze gefallen, habe mich sehr geärgert, danach das allerbilligste genommen und war zufrieden.
Ich will das ganz klar nicht haben. Aber ganz ohne Zweifel verringert es die Zahl der weinenden Diplomanden, denen in einer Minute drei Monate Arbeit ohne Backup irreparabel zerstört wurden.
Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net:
Ah ja. Passt wirklich gut:
Skripte: Eher ein Ärgernis, wenn eingesetzt zur Gedankenfaulheit, oder um Benutzer zu kompromittieren. Auf letzteres läuft der Einsatz in großen Teil der Fälle hinaus. Und dass das gewünscht sei, ist nur ein Gerücht. Für Qualität braucht es den Einsatz nicht.
Autonome Fahrzeuge: Ein Irrsinn, China zu kopieren zu wollen - und die haben ein massives Schadstoffproblem plus ein ZK einer Partei für rigide
5-Jahrespläne. Das ist nicht wirklich übertragbar, die Nennung läuft auf einen Schwanzvergleich hinaus. Und künstliches Schüren von Innovationszyklen ist hier angesagt, wo das niemand braucht, mit dem Straßenverkehr als blutiges Experiment im vielgepriesenen freien Spiel der Kräfte. Danke sehr.Smartphones: Die Leute flippen aus, wenn sie mit sich alleine sein sollen, dem Chaos im eigenen Hirn nicht davonlaufen können. Fang mal bei dem Punkt an. Zugleich ist da nun die billigste Gleichschaltungsmaschine der Hirne, so billig war garantierte Herrschaftssicherung noch nie, so billig hat man Massen von Menschen noch nie zum Narren halten können.
Whatsapp ist nun Facebook, sprich, die Tendenz zur Monopolisierung ist beim sogenannten freien Spiel der Kräfte eingebaut, hin zur garantierten Unfreiheit beim unternehmerischen Risiko. Zudem handelt es sich hier nicht um Technik sondern um gewinnorientierte Firmen mit Monopolistentendenz. Und im Meinungsmonopol erleben wir den Umschwung, dass dieses zur Zensur der Meinungen missbraucht wird, wenn auch nur, zum Anfang, per Weglassungen und per Manipulation von Gewichtungen.
Medizin: Frag einen Kranken in Kuba. Dann frag einen kranken Obdachlosen (gibt es in Kuba nicht) in Los Angeles. Frag nach den Gewinnspannen der Unternehmen, nach der Aussicht auf Gesundung. Falls letzteres Chaos dank sogenanntem freien Spiel der Kräfte nicht eindringlich genug ist (und Kuba zeigt, dass diese Form von zynischer Brutalität gegen Leib und Leben unnötig ist), dann schau nach Indonesien, schau nach Malaysien, usw., wo ein Kranker auf der Straße verrecken darf, aber das Nonplusultra-Krankenhaus mit gesalzenen Preisen steht gleich nebenan.
Und dann bewundere ich tatsächlich den Schwachsinn, so etwas auch noch in einen Topf mit obigem Spielzeug-Klimbim zu werfen.
Sehr illustrativ, wirklich.
Und dann gleich noch alle Kunststoffe dazu, heißa! - schau! - wirklich ein imposanter Rundumschlag! Ohne Sinn und Verstand.
Vielleicht die kleine Erinnerung von diesseits des Differenzierens:
Es gibt die Organisation von Produktionsbedingungen. Es gibt die Mobilisierung von Mitteln. Es gibt die Ingenieurskunst.
Das sind drei paar Stiefel. Da fällt man garantiert auf die Schnauze, wenn man alle zugleich anziehen will und passt womöglich nicht mal recht in eines, so man keine Zeit mehr hat, das zu überblicken, bei der Gier, mit allen zugleich punkten zu wollen.
Aber die Nachfolger der Germanen haben im Mittelalter noch auf die Straße geschissen, wo die Römer mehr als 1000 Jahre zuvor schon Kanalisation hatten. Der obige Wust lässt ahnen, wo der Kandidat sich hinsehnt, mit dem undifferenzierten Rundumschlag ... das war eine hohe Qualität im Abendland, alles immer kaputtschlagen wollen. Sich dann stolz auf die Brust klopfen, wenn alles kaputt ist, aber bessere Kultur wurde hernach hinzugekauft. Bitte nicht vergessen. Ich meine: auf die richtige Reihenfolge, wie die Dinge zusammengehören.
Am 10.11.19 um 23:06 schrieb Ewald Pfau:
Täusch' dich mal nicht, das kannst du auch in D haben. Musst nur die Augen aufmachen. Ich wollte es auch nicht wahrhaben, bis inzwischen 5 niedergelassene Ärzte mir als Kassenpatient die Behandlung verweigerten
- schlichtweg, weil's ihnen nichts einbringt.
In der Anschaffung. Im Betrieb kann sich das u. U. schon amortisieren oder streßt einfach weniger, i. S. v. vergeudeter Lebenszeit und Arztkosten zur Behandlung von Magengeschwüren. Neulich erst wieder zum Thema "Hochdruckreiniger" recherchiert, weil mein gelber Kärcher einfach nur ein unendliches Ärgernis ist. Laut, schwach, unzuverlässig. Habe das Kackding bereits zerlegt und die O-Ringe vom Pumpenblock und den Anschlüssen getauscht, weil er den Druck nicht halten konnte. Neueste Sucht ist so eine Art "Intervallpumpbetrieb" mit der Dreckfräse, letzte Hoffnung könnte Verkalkung mit zu hohem Rückstau sein. Wenn heiße Amidosulfonsäure das Problem nicht löst, greife ich zu einem Kränzle, vielleicht der HD 10/122 TS oder eben sein eineiiger Zwilling mit Rädern. Faxen dick.
Das eh. Diese 1001 halbarschig implementierten Features, die sich vielleicht im Prospekt super machen aber im Praxisbetrieb nur nerven, weil sie den Kernanforderungen im Weg stehen, darf gerne jemand anderes bezahlen. Glanzbeispiel Smartphone. Inzwischen scheint sich jeder damit abgefunden zu haben, daß die Standbyzeit des fest eingelöteten Akkus miserabel ist, das Teil aus der Verpackung erstmal ein Update bekommen muß und es ohne derbes Hacking keine Möglichkeit gibt, die ganze Bloatware loszuwerden. Natürlich wurde der SD-Slot wegrationalöisiert, weil die Apps eh nur auf dem internen Speicher vernünftig laufen. Auf den Gewinn der Antenne und die Tonqualität von ganz regulären Telefonaten scheint auch niemand mehr Wert zu legen, wenn das Juwel nur mit 20 Megapixeln nach vorne und hinten knipsen, mit 100MBit/s Videos streamen kann und die 8 Cores sogar bei FPV-Shootern in 4K 100 Bilder pro Sekunde abliefern.
Meinen Pioneer-DVD-Spieler (ein DV-420) habe ich explizit nach solchen Kriterien angeschafft. Also ein HDMI-Ausgang mit brauchbarem Upsampler, Komponentenausgänge und die Möglichkeit, ihm per Firmwareupdate die ganzen Nutzergängelungsmaßnahmen auszutreiben [1]. Der umtriebige Finne hat sich um das Thema so verdient gemacht, daß ich für mein damals neues Modell das serielle Datenkabel [2] gelötet, von den ISP-Pins die originale Firmware gesaugt und ihm geschickt habe. Leider erwies sich - wie so oft - das Laufwerk als Schwachpunkt, begann zu quietschen und wurde dann vom Service innerhalb der Gewährleistungszeit getauscht.
Inzwischen scheint der Laser etwas an Altersschwäche zu leiden, weil es mit manchen etwas ramponierten DVDs Probleme gibt. Verschmerzbar, denn gegenüber dem LibreElec-KODI-RasPI nutze ich das Gerät ohnehin nur für Datenträger, die ich bislang aus Faulheit nicht gerippt habe.
Übrigens kümmert mich dabei DVD-CSS einen Scheiß. Denn ich habe die Scheibe gekauft und wenn es kein vernünftiges Abspielgerät mehr gibt, fühle ich mich moralisch im Recht durch Transkodierung wieder eine lizenzgemäße Nutzung der Inhalte wiederherzustellen. Ein weiterer Pluspunkt für hackbare Geräte und Medien.Vermutlich würde ich (m)einen potentiellen Neuwagen ebenfalls hacken, so die Möglichkeit bestünde. Diese nervtötende Start-Stop-Automatik, permanentes Tagfahrlicht, Gurtanlegewarnung, usw. möchte ich gerne auch weiterhin durch Brain 2.0 ersetzen.
Volker
[1]
Gurtanlegewarnung stört mich nicht, ich fahre immer angeschnallt. Einzige Ausnahmen sind wenn ich aus oder in die Garage fahre (keine 10m) und vorher das Tor geöffnet habe bzw. schliessen muss. Aber da leuchtet nur ein rotes Lichtlein im Tacho, kein nerviger Warnton.
Start/Stop nervt, ja, aber immerhin kann man es abschalten, der Griff zum Knopf dazu passiert inwzischen automatisch.
Tagfahrlicht kann man überraschenderweise im Setup des Autos abschalten, so man will.
Gerrit
Gerrit Heitsch schrieb:
Hast du noch nie einen Rucksack oder was ähnliches auf einen Sitz gelegt?
Ich fahre regelmäßig 10-15 Meter unangeschnallt - aus der Garage auf den Hof, Garagentor schließen und einmal ums Auto geguckt, dann fahre aus dem Hoftor. Draußen steige ich nochmal aus, mach das Tor zu und dann erst nach dem einsteigen schnalle ich mich an. Da würde mich so eine Boing-Boing-Boing-Tröte doch nerven.
Guido
Auf den Beifahrersitz? Nein, sowas kommt nach hinten in den Fussraum, Rücksitz oder Kofferraum. Wenn auf den Sitz, dann angeschnallt. Schon bei einer scharfen Bremsung geht der sonst auf Reisen.
Ladungssicherung ist wichtig.
Ich hab bei meinem nur das Warnlicht.
Gerrit
Angenommen, du hast 'nen Beifahrer, der für dich das Tor schließen soll und der legt seine Tasche auf den Beifahreresitz, geht raus und wartet daußen. Dann würde das Scheißding auch schon nerven.
Außerdem gibts sogar Autos die warnen, wenn auf dem Rücksitz einer nicht angeschnallt sei. Da kannste dann auch nix drauflegen.
Hast du außerdem schon mal überlegt, wo der Rucksack vom Vordersitz bei einer scharfen Bremsung hingeht? Im Allgemeinen landet der im Beifahrerfußraum.
Guido
Für die paar Sekunden kann ich das ignorieren.
Und da sollte auch nichts unangeschnallt drauf sein. Bei einem Unfall wird das zum Problem wenn es schwer genug ist für den Sensor.
Ja... und der Inhalt wird das u.U. nicht überleben. Dann doch lieber gleich in den Fussraum stellen.
Gerrit
Echt? Ich kenne nur Autos, die zusätzlich eine Mindestgeschwindikjeit von 20 km/h verlangen. Damit kann ich gut leben.
Bei mir werde Rucksäcke und volle Einkaufstaschen angeschnallt. Vorn und hinten.
YMMV.
Wieviele Unfälle hast du so im Jahr? Du scheinst zu Übertreibungen zu neigen.
Wenn der Inhalt das nicht überlebt, taugt entweder der Rucksack nix oder es ist nichts, was man in einem Rucksack transportieren sollte.
Guido
Fährst du Rallye oder föhnst du dir die Socken?
Guido
Sollte man aber nicht. Mit hat der Gurt dreimal ein heiles Genick bewahrt. Davon einmal noch auf dem Parkplatz, kurz nach dem Losfahren. Da kam mir einer mit einem Affenzahn in die Quere ...
Mich haben schon mehrfach Leute zu kräftigen Bremsungen -- gar nicht unbedingt volle Notbremsungen -- gezwungen, bei denen ein Notebokk mit Schmackes vom Sitz flog. Bis jetzt haben es alle überlebt, aber wenn nicht hätte ich es allein mir selbst zuzuschreiben.
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