Es gibt ein Problem mit dem Autopiloten.

Oct 31, 2019 Last reply: 6 years ago 707 Replies

Ok, du hast also mit ner Säge oder nem Bolzenschneider mal eben deine Bremsleitung durchtrennt, oder das Schloß gestochen? Oder du hast die Räder abgeschraubt und die Karre auf Ziegelsteine gestellt? Oder bist eben hingegangen und hast die Antenne abgebrochen oder die Scheibe eingeworfen?

Könnte es nicht auch sein, daß du dort bekannt ist und aß die meisten Leute im Umfeld wissen, daß das dein Auto ist? Oder daß du überhaupt nicht mitgekriegt hast, daß du dabei beobachtet wurdest aber die Leute eben mitgekriegt haben, daß du auch 'nen Schlüssel zu der Karre hattest?

Und zuallerletzt: wenn ich vermute, daß da einer unrechtmäßig an einem Auto manipuliert, spreche ich den mit Sicherheit nicht an, weil ich dann befürften müßte, daß der gewalttätig wird.

Guido

Ich würde vermuten mit einem Akku-Dremel oder einer kleinen Akku-Flex kann man schon einigen Schaden anrichten, da braucht es kein grobes Werkzeug.

Schutzbrille aufsetzen, Dose mit Ausbesserungslack danebenstellen, das kratzt keinen.

Die dann keinen Grund zum Einschreiten gesehen hätte.

/ralph

Guido Grohmann schrieb:

/Was/ er da tut, wird kaum ein Passant feststellen können. Und nicht überall sitzen Horden von Rentnern hinter ihren Gardinen und warten auf Falschparker, Autoschrauber und dergleichen, um sie der Polizei melden zu können

Selbst derlei Aktionen interessieren Passanten kaum, wie die Erfahrung lehrt

Das ist natürlich auch ein Grund, sich keine weiteren Gedanken zu machen

Derlei Befürchtungen braucht man eher weniger zu hegen. Autoteilediebe ergreifen in der Regel schleunigst das Hasenpanier, wenn sie sich ertappt fühlen. Warum auch sollten sie gewalttätig werden? Es wäre für den Dieb ja auch ziemlich dumm, so zu handeln, wechselt er damit doch vom Straftatbestand des Diebstahls zu dem des räuberischen Diebstahls mit deutlich erhöhtem Strafrahmen. Aber auch der Saboteur, der die Bremsleitung ansägen möchte, wird im Zweifel eher abhauen als gegen einen Passanten gewalttätig zu werden. All das natürlich unter der Prämisse, dass der Passant nicht etwa Hilfspolizist spielen möchte und den (vermeintlichen) Täter seinerseits angreift oder ihn festzuhalten versucht

MfG Rupert

Am 09.11.2019 um 11:21 schrieb Ewald Pfau:

Das mag vorkommen, ist aber IMO nicht mehr sehr weit verbreitet. Eines der wichtigsten Argumente *für* JS dürfte sein, daß nur so Google&Co Informationen über das Surf- und Kaufverhalten usw. abschöpfen können, und nur dann der Betreiber der Seite seine Tantiemen oder kostenlosen Webspace bekommt.

Ich bin jedenfalls ganz froh, wenn mir der FF im Lesemodus den Text einer Seite ohne herumzappelnde Werbung serviert.

DoDi

Richtig, und auch kein "IT Experte", der außer Webseiten nichts anderes produzieren kann. Zum Glück müssen diese Entwickler ihre Fahrzeuge auch noch selbst testen, weil sie ja als einzige wissen, was genau da wie zu testen und ggf. nachzubessern ist.

Aber Aluhut-Träger dürfen sich gerne vorstellen, daß Schrauber und Programmierer strikt getrennt aneinander vorbei wursteln, und vom Metier des anderen keine Ahnung haben, und vorsichtshalber selbst nur noch Oldtimer fahren.

DoDi

Ralph Aichinger schrieb:

Woher hast du diese erkenntnis?

Guido

Rupert Haselbeck schrieb:

Die Clientel, die hier gerne mal Autos sabotiert (Radmuttern lockerschrauben ist beliebt) oder auch nur abfackelt (Kaminanzünder auf/schräg unter Reifen), fackelt da erfahrungsgemäß nicht lange. Da sollte man zusehen, daß man Land gewinnt und außer Sichtweite die 110 bemühen. Und ob du es glaubst oder nicht, meist kommen die dann auch.

UNd die Herren Räderdiebe sind meist in Grüppchen unterwegs, da hat man als Einzelner auch verloren.

Guido

Den Entwickler seinen Code selber testen zu lassen ist aber nur die halbe Miete. Du brauchst auch noch einen der ohne Wissen über den Code diesen testet. Diese Leute kommen dann oft auf Ideen an die der Entwickler nie gedachte hätte und finden so weitere Fehler. Ergibt dann neue Tests im Testplan und, so möglich, weitere automatisierte Tests.

Aber die QA-Abteilung wird bei Software ja schon länger gerne eingespart.

Wer hat denn das behauptet? Auf der anderen Seite gilt aber auch, daß jemand der wirklich gut darin ist Code für eine Motorsteuerung zu schreiben nicht unbedingt auch guten Code für Netzwerke schreiben kann.

Gerrit

Versuch mal die Polizei wegen was geringerem als einem Raufhandel aus dem warmen Wachzimmer rauszulocken. Ja, die kommen vielleicht. Wenn Zeit ist, eine Stunde später.

/ralph

Weh wundert das? Die sind doch schon mit der Bewachung ihrer Dienstellen ausgelastet. Personal ist nunmal rar. Wer will sich schon im Dienst vermöbeln lassen um hinterher von den politisch Verantwortlichen verhöhnt zu werden. Bestimmt kein Traumjob.

Verstehe, außer dumpfem Geschwalle kommt nix von dir. 6, Setzen.

Guido

Am 09.11.19 um 15:35 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Aus einem Vortrag über Auto-Hacking vor ein paar Jahren: "Die Sicherheit der Computersysteme in Autos ist auf dem Niveau der allgemeinen Computersicherheit der 80er Jahre."

Ist mir recht egal, ob du das jetzt glaubst. Ich glaub den Experten zu dem Thema, und zu denen gehörst du sicherlich nicht.

Hanno

Am 09.11.19 um 09:13 schrieb Ralph Aichinger:

Wat? Daten und Code zu vermischen war von Anfang an sicherheitstechnischer Irrsinn und hatte selbstverständlich auch die prophezeiten Konsequenzen. Das BSI hat ewig auf seiner Webseite eine Warnung vor JS gehabt.

Dann soll man halt einfache bedienerfreundliche Webseiten bauen - das ist vermutlich in doppelter Weise hilfreich. Mit kommt JS deutlich häufiger in die Quere als es mir was nützt. Abgeschaltetes copy and paste, wildes neuarrangieren der Seitenelemente beim Resize des Browserfensters, etc. Von potentiellen Sicherheitsproblemen und Datenabschnorcheleien rede ich erst gar nicht, das setze ich als bekannt voraus.

Ja, es gibt Ausnahmen. So was wie Google Maps ohne JS / AJAX / sonstwelche aktiven Inhalte geht wohl nicht.

Hanno

So etwa. Als ich mal vor meinem demolierten Auto stand (ok, nur die Türschlösser brutal "geknackt", aber nicht nur bei mir, sondern bei etlichen auf diesem Parkplatz) und die Poizei anrief: "Zum Angucken sind wir nicht da." Und aufgelegt.

Ja, ich habe auch halb unter dem Auto gefummelt, ohne daß wer sehen konnte, was genau ich da mache.

Nein. Zu Hause konnte ich immer auf dem eigenen Grundstück und unter Dach schrauben, Straße war stets irgendwo weit weg.

Richtig, aber die herbeirufenen fitteren und bewaffneten Uniformierten kamen auch nicht, um Fragen zu stellen.

Es gibt genug dokumetierte Beispiel, wo Autos am hellichten Tag in der Öffentlichkeit ausgeschlachtet wurden. (Wohnungen ausgeräumt auch.) Das fällt dann weit weniger auf als nachts um drei.

Es gibt Pfennigfuchser mit nur einem Satz Felgen und andere die sparen wollen, egal was es kostet.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Am 09.11.19 um 20:13 schrieb Axel Berger:

Kann man sich aber nicht drauf verlassen. Als mir mal die Reifen zerstochen wurden, hat auch irgendwer die Polizei gerufen und die haben sogar die Täter festnehmen können.

Mag ja sein, daß Einbrecherbanden das Risiko erwischt und verknackt zu werden, einkalkulieren, aber Mordversuch ist vielleicht noch ein wenig was anderes.

Hanno

Was glaubst Du wohl, wie der das macht.

Das ist zu ziemlich ganau das, was die sagen, denen Du gerade zu widersprechen vorgibst.

Du hast mich überzeugt. die guten Programmierer arbeiten alle bei BMW. Microsoft und Routerhersteller und andere Hinterhofklitschen können eben nur Hauptschulabbrecher beschäftigen und sind deshalb eine vollkommen ungeeignete Referenz. Klar doch.

Axel Berger schrieb:

Du irrst! Die Situation ist nur deshalb derart schlecht, weil die wahren Profis, diejenigen, welche den Volltrotteln bei all den Herstellern von IT-Equipment sagen könnten, wie sie es wirklich anfangen müssten, vernünftige Geräte und perfekte Software zu schaffen, sich lediglich im Usenet tummeln statt ihre überragende Kompetenz nutzbringend zu verkaufen

MfG Rupert

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