Energy Harvesting

Apr 17, 2012 235 Replies

Aha... dann ist also alles was einen Mehrwertsteuersatz von 7% hat subventioniert...

Gerrit

Heinz Schmitz schrieb:

Teil

Wir kommen etwas weg vom Thema und vom Gruppenthema.=20

Dein Argument war: Wenn wir immer neue Elektronik benutzen, braucht die mehr Energie.=20

Das sehe ich nicht so zwangsl=E4ufig, denn eine Entwicklungsrichtung gerade bei der Elektronik ist, elektrische Energie immer gezielter einzusetzen, also letztlich die gleiche Funktion mit immer weniger Ressourceneinsatz zu erzielen.

Und das halte ich durchaus f=FCr eine w=FCnschenswerte Entwicklung.

Die Beanspruchung steht dem nat=FCrlich entgegen: Es wird immer mehr = Mode, einen abgelegten Alt-PC als "Medienserver" vorzuhalten, der st=E4ndig durchl=E4uft und dabei ganz erhebliche Mengen Strom in W=E4rme = verwandelt, ohne da=DF dem ein entsprechender Nutzwert entgegensteht.=20

ihren

Mehr

Leistung

Klar.=20

=20

-

Ich wiederhole mich: Die Menschen sind ein hartn=E4ckiges Ungeziefer, die finden schon ihre Wege. Momentan ist Energie so billig, da=DF sich das Sparen f=FCr viele Leute nicht lohnt. Wenn Energie teurer wird (zu der =FCbrigens nicht nur der Strom geh=F6rt!), werden die Leute schon das = Sparen anfangen.

mich.

Wie wolltest Du diesbez=FCglich den Stromverbrauch verringern?=20

Ich h=E4tte kein Problem damit, da=DF die DSL-Verbindung bei ihrer ersten Inanspruchnahme am Tag erstmal aufgebaut werden mu=DF und somit erst 30 oder 60 Sekunden nach dem Einschalten des PCs zur Verf=FCgung steht. Mein Router schluckt 6 Watt Dauerlast, von denen man durchaus etwas einsparen k=F6nnte -- allerdings h=E4ngt bei mir das Festnetztelefon dran. W=FCrde = ich den Router n=E4chstens ausschalten, w=E4re auch das Telefon tot, was ich nicht will, obwohl n=E4chtens nur selten ein Anruf kommt und ein Anruf in meiner Abwesenheit sein Ziel ohnehin nicht erreicht.

6Wx24h=3D150Wh pro Tag (oder 4ct Strom am Tag). Kleinkram (oder andersherum: Wenn ich hier Aufwand treiben m=FC=DFte, um hinterher Strom = zu sparen, h=E4tte ich eine sehr lange Amortisationszeit).=20

=20

sie

Wie jetzt: F=F6rdern sie denn nun weniger seltene Erden -- oder behalten sie sich nicht eher nur der eigenen Industrie vor (verschaffen dieser somit einen Wettbewerbsvorteil)?

Lutz Schulze schrieb:

Weil die Leute es haben wollen, und weil importierte Nahrungsmittel billig sind. Das war jetzt einfach.

Mit dieser =DCberlegung kannst Du beispielsweise die komplette Schnittblumenbranche knicken. Schnittblumen sind eine ziemlich =F6kologische Sauerei, denn sie werden normalerweise per Luftfracht transportiert (im Gegensatz zu z.B. Obst, das normalerweise verschifft wird).

Neuseeland

Lagerung

Stimmt. Allerdings ging es ja um =C4pfel *in* (unserer) Saison (siehe oben.

"Ralf . K u s m i e r z" schrieb:

Die gefangenen Krabben werden nicht etwa per Schiff nach Marokko expediert, sondern per K=FChllaster.

Joerg schrieb:

einen

Datentelegrammen] reicht. =20

im=20

so viel,=20

=20

=20

Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto, Karl-Otto ... (Oder f=FCr Dich: There's a hole in the bucket, dear Eliza, dear = Eliza...)

Waren wir an dieser Stelle nicht schon einmal?=20

Das war eine klare Antwort: Wenn Kaspereien anfangen, ist der seri=F6se Teil eines Threads zu Ende.

Die Dinger (Schalter ohne Batterieversorgung) funktionieren =FCbrigens recht gut, wovon ich mich gestern erst =FCberzeugen konnte.

Nat=FCrlich ohne Synchronisation mit dem Empf=E4nger; der Empf=E4nger = h=F6rt nat=FCrlich dauernd, damit keine Schaltimpulse verlorengehen, die von Dir postulierte Synchronisation zwischen Sender und Empf=E4nger geht ja = nicht.

Andreas Bockelmann schrieb:

Man k=F6nnte prinzipiell schon die Relationen betrachten und dann erkennen, da=DF die "Nutzverbrennung" von Kohle etc. die "Schadverbrennung" schon noch =FCbersteigt. Aber in der Tag: Die Gasabfackelung im Zuge der Erd=F6lf=F6rderung ist ein Unsinn, den man abstellen sollte.

Mit den unterirdischen Br=E4nden ist die Sachlage etwas anders: Es ist ziemlich subtrivial, einen solchen Brand in den Griff zu bekommen, was aber dennoch hei=DFen sollte, da=DF man seine L=F6schung versucht. Es = gibt in Deutschland =FCbrigens auch solche Br=E4nede, z.B. im Saarland (Zeche "Bl=FCcher"). Dazu sollte man weltweit etwas gegen den sog. = "W=FChlbergbau" unternehmen -- der f=F6rdert n=E4mlich die Selbstentz=FCndung der Kohle.

"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb:

Lebensmitteln=20

die=20

ja

Na ja, wenn Menschen Lebensmittel verzehren gilt das aber dennoch als bessere Verwendungsart, als wenn man Biogas draus macht (wenngleich genau letzteres die heute f=FCr Speisereste vorgeschriebene = Verwendungsart ist. Nicht gegessene Lebensmittel d=FCrfen heute noch nicht einmal mehr nach ausf=FChrlichem Abkochen im Schweinetrog landen.)

Und so sprach Gerrit Heitsch:

Richtig.

Gerrit Heitsch wrote on Sat, 12-04-28 21:52:

Das ist eine zu enge Sicht. Es ist ein staatlicher Eingriff ins Preisgefüge, der den einen Kraftstoff zu Lasten des anderen begünstigt.

Genauso wurde seit jeher Superkraftstoff begünstigt. Pro Liter Produkt wird für ihn mehr Rohöl benötigt und die Differenz schlägt sich im Preis nieder. Andererseits erlaubt er höhere Kompression und geringeren Verbrauch. Normalerweise würde hier der Markt das Optimum finden, aber die pro Liter Produkt (nicht pro Primärenergie) gleiche Steuer verringert den relativen Preisabstand. Es ist kein Zufall, daß in den USA mit geringer Mineralölsteuer geringere Oktanzahlen üblich waren als in Europa mit seiner hohen.

Interessante Logik... Nachdem unsere Mehrwertsteuer im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa noch unter 20% liegt würde das bedeuten, dass hier in D _alles_ subventioniert ist?

Gerrit

Moin,

Am 29.04.2012 13:40, schrieb Gerrit Heitsch:

Nöö, nicht alles, aber eben das, was _in Deutschland_ einen deutlich niedrigeren Konsumsteuersatz hat als den _in Deutschland_ z.Zt. normalen Satz von 19%. Ursprünglich waren es hauptsächlich Grundnahrungsmittel, die mit einer geringeren Steuer belegt waren. Der Staat hat auf einen Teil seiner ansonsten üblicherweise verlangten (höheren) Steuern verzichtet, um diese Güter preisgünstiger zu halten und somit jedem Zugang z.B. zu preiswerteren Lebensmitteln zu ermöglichen. Dass inzwischen auch Hotelübernachtungen mit einem geringeren Steuersatz belegt werden, ist hingegen nichts anders als Subvention einer Lobby, denn die Übernachtungspreise sind dadurch für den Kunden nicht gesunken. Und die Blüten die dieses Konsumsteuersystem treibt, wenn der Kunde seinen Burger mal im Restaurant isst (19%) und mal am DriveIn mitnimmt (7%), sind auch nicht mehr verständlich... aber das passiert ja oft, dass eine ursprünglich mal gute Idee von der Zeit und vom Missbrauch überholt wird.

Der Blick zu Nachbarn bzw. auf andere Steuersysteme sagt nicht immer etwas darüber aus, ob etwas subventioniert wird, denn dabei sollte man auch berücksichtigen, dass eine höhere Konsumsteuer dort auch gleichzeitig oft mit geringeren Steuern bzw. Abgaben auf anderen Gebieten einhergeht, je nachdem, was mit Konsumsteuern so alles finanziert wird. Insofern ist eine Vergleichbarkeit und damit eine pauschalisierte Aussage darüber, ob eine geringere Steuer _in verschiedenen Ländern_ gleich Subvention ist, nicht möglich.

Gruß Kai

Gerrit Heitsch wrote on Sun, 12-04-29 13:40:

Nein. Da Importe der deutschen Steuer unterliegen konkurrieren die unterschiedlich versteuerten Produkte nicht miteinander. Ein staatlicher Markteingriff zugunsten oder zulasten einzelner Angebote besteht dabei deshalb nicht.

Und so sprach Gerrit Heitsch:

Nein. Da du bei korrekte abgewickeltem Import der betreffenden Güter den dt. Umsatzsteuersatz zahlen würdest. (Mindestgrenzen für das Einfuhrgeschäft jetzt mal aussen vor gelassen...)

Roland

Ich glaube nicht dass die Steuer einen Unterschied bei Motorenbauern macht. Der Preisunterschied zwischen Super (hier Premium) und Normalbenzin liegt nur bei rund $0.05/Liter.

Die Motivation liegt eher darin, dass man will dass das Auto ueberall aufgetankt werden kann. Auch an der alten Tankstelle hinterm Klondike wo es nur Normalbenzin mittelmaessiger Qualitaet gibt. Oder in Suedamerika. Moderne Auto wie meines regeln zumindest Zuendung und Gemisch nach und passen sich an die Benzinqualitaet an. Wenn man mal am Berg rasch Gas gibt oder wegnimmt kann man das Einregeln hoeren.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Gilt nicht wenn man grenznah wohnt und deshalb zum Einkaufen auf die jeweils interessantere Seite fahren kann.

Gerrit

Ich kenne das so, daß Diesel am billigsten in der Produktion ist weil man bei Benzin nicht die Ausbeute hat und Diesel (oder ähnliches) noch durch den Cracker schicken muss damit genug Benzin dabei rauskommt. Diese zusätzliche Stufe gibts nicht umsonst.

Wobei man anscheinend heute auch schon Methan zu entsprechenden Längen aufpolymerisieren kann womit sich das etwas relativiert.

Lag das nicht eher an der Hubraumsteuer?

Gerrit

Am 28.04.2012 16:52, schrieb Andreas Bockelmann:

Atomenergie

Wie Du was liest, ist Deine Sache...

Gerrit Heitsch wrote on Sun, 12-04-29 17:23:

Das betrifft, realistisch gerechnet und nicht "Sparen egal was es kostet", wieviel Promille der Bevölkerung? Und meines Wissen bei gesetzkonformem Verhalten und Beachten aller Höchstmengen auch die nicht.

Roland Ertelt schrieb:

Unterm Strich schöpft Papa Staat netto Steuern beim Dieselkraftstoff ab, von daher mag man den gegenüber Ottokraftstoff geringeren Sterusatz als Subventioneirung bezeichnen, das ist aber falsch. Eine Subenventionierung wäre eine Nettozahlung, so wie es u.a. nach meiner Kenntnis in Thailand stattfand/stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN | Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL | F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN | | / \ www.asciiribbon.org |

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