Hi
bin gerade dabei einen uralten Verstärker (Bj. 1967) zu renovieren. Da ich hörte, daß Elkos ne begrenzte Lebensdauer haben, hab ich jetzt einfach mal alle Elkos ausgelötet und will die jetzt durch Neuteile ersetzen.
Das Problem dabei ist, das Gerät ist ein englisches Fabrikat und eben recht alt, das heißt es sind Teile verbaut, die hier und heute praktisch nicht erhältlich sind.
Beispiele: Der Netzteil-Elko hat 2500 muF bei 64V, vor dem Gleichrichter hängt noch ein Elko mit 160 muF und 40V, sehr abwegig scheint auch folgender zu sein: 125 muF bei 4V. Etliche Elkos liegen zwischen 50 und
500 muF bei sehr geringen Nennspannungen (2,5 bis 6,4V).
Jetzt stellt sich für mich als relativen Elektronik-Laien die Frage, wo und wie weit kann man von den Original-Werten abweichen ohne größere Probleme zu bekommen oder gar was gefährliches zu tun?
Macht es etwas, wenn die Nennspannung über der originalen liegt (sofern das Bauteil von den Abmessungen paßt)?
Welche Auswirkungen hätte es, wenn ich den o.a. 2500er Netzteil-Elko durch einen 2200mu / 100V ersetze bzw. durch einen 3300 / 100V?
Ist das ganze Unterfangen überhaupt sinnvoll oder tippt sich der Fachmann da an die Schläfe?
Bin für jeden Tip dankbar!