Monitor mit LED-Backlight dunkel

Dec 12, 2025 Last reply: 7 months ago 44 Replies

Hallo,



hier steht ein LG-Monitor (E2541T) mit LED-Hintergrundbeleuchtung, der ist nun ziemlich dunkel, auch mit der Einstellung von Helligkeit, Kontrast oder Farbtemperatur läßt sich nichts mehr verbessern.



Auf dem Netzteil hatte ich vor einiger Zeit schon einmal aufgelähte Elkos getauscht. Der, der bei der Hintergrundbeleuchtung sitzt (47µ,



100V), ist allerdings noch original. Bei dem messe ich mit dem Hand-LCR-Meter aber 42µ, bei 1kHz und 10kHz.

Stimmt die Vermutung, daß einfach die LEDs nachgelassen haben und man da ohne ans Panel zu gehen nichts mehr machen kann?



Holger


"ziemlich dunkel" = LED-Backlight funktioniert noch prinzipiell? Wenn die LED- Versorgung ausgefallen ist, dann siehst Du auf einem TFT ohne Taschenlampe so gut wie gar nicts mehr.

Aber verschlechtern, d. h. irgendeine Reaktion gibts noch?

Und was für einen ESR? Wenn Du den Kram eh schon offen hast, tausch den doch einfach auf Verdacht. 47u ist doch Schüttgut.

Vermutlich.

Volker

Richtig, es funktioniert noch, man kann prinzipiell auch damit arbeiten, aber es macht keinen Spaß.

Genau, schlimmer geht immer. :-)

ESR habe ich noch nicht gemessen, ich muß ihn erst auslöten.

Ok, danke.

Die meisten Monitore hier, die ausgefallen sind, hatten noch Röhren statt LEDs, die blieben schwarz. Neulich hatte ich so einen, der blitzte nur periodisch kurz auf. Zufällig war im Elektroschrott ein baugleiches Modell, das ging nach 1s immer aus. Bei dessen Netzteil habe ich die aufgeblähten Elkos getauscht, aber ohne Besserung. Dann habe ich es in den blitzenden Monitor eingebaut, der geht jetzt wieder.

Holger

Es würde mich wundern, wenn eine ganze Handvoll stark alternder LEDs genau gleich schwächer werden. Wenn der Bildschirm nach wie vor gleichmäßig ausgeleuchtet ist, würde ich die Ursache eher an einer gmeinsamen Stelle suchen.

Bei einem zerlegten (Impact am Display) Lenovo P27... waren das es ein

15s4P-Schaltung mit ca. 41.1V@0.1A IIRC je P, nicht in Summe. fragt nicht nach dem realen "Brennstrom"

Viel Erfolg, Olaf

Ich hab reihenweise LG, Dell und IIRC auch Samsung LCDs mit komplett dunklem Display gesehen, das Panels selbst funktionierte noch. Dort waren es ausnahmslos irgendwelche auf Kante gebügelten Elkos, die zu heiß wurden, vertrockneten und dann haben sich irgendwelche SNTs abgeschaltet. Das war vergleichsweise leicht zu reparieren, sehr selten Kollateralschäden.

Irgendwann wurde der ESR-Skandal erdrückend, die Hersteller haben dazugelernt, es traten dann im Rahmen der Miniaturisierung SMD-Mehrschichtkondensatoren den Siegeszug an und bei den Wandlern wurde weniger auf Sicherheit geachtet. Die sind dann spektakulär (u. A. Tischfeuerwerk) ausgefallen und haben meist noch weitere Halbleiter mitgerissen.

Ein Paradebeispiel die älteren FritzBoxen 7590, 7590 AX, 6890 LTE (alle Seriennmmerm "J" oder "K", auch "L" und eine Zahl kleiner als 25), die waren allerdings falsch bestückt, mit 1nF statt 100nF:

formatting link
Wenn mans rechtzeitig merkt, kriegt man die gerettet, ist WIFI erstmal ausgefallen, wirds umständlich, weil man u. U. den MP1477 Spannungsregler austauschen muss oder die ganze HF-Endstufe. Lohnt sich meist nur mit Organspende einer durch Überspannung/Gewitterschaden gerösteten Fritte und selbst dann wirds diffizil wegen Chips mit Massepad unterm Bauch.

Neuere Monitore der unteren bis mittleren Preisklasse kriegt man fast nicht mehr zerstörungsfrei auf, das ist eben der Lauf der Dinge.

Ich empfehle Dir, Deine CRTs zu entsorgen und stattdessen einen oder mehrere Iiyama Prolite XUB2797QSU-B1 anzuschaffen. Die gibts in unterschiedlichen Darreichungsformen (höhenverstellbar, USB-C, DVI-D, DP, ...) und sie sind alle ziemlich gut für den Preis und sehr langlebig. Ich habe die mit einem Spektrometer kalibriert und sie sind ab Werk für 6500K schon recht präzise, aber wie üblich zu hell und etwas blaustichig.

Mit R=100, G=98, B=94 sowie Helligkeit=24 und Kontrast=60 kann man am normalen Bildschirmarbeitsplatz eigentlich sofort loslegen, die Korrektur fast nicht mehr wahrnehmbar.

Natürlich ist das nicht "High Gamut", wer sowas will, landet beim EIZO ColorEdge CS2731 für einen knappen Tausi und löhnt dann nochmal 200€ extra fürs EX4 Kolorimeter.

Ist leider ein enormer Zeitaufwand für Liebhaber. Mir blutet auch regelmäßig das Herz, wenn ich am E-Schrott-Container am WSH vorbeigehe, aber genug ist irgendwann genug. Manche Produkte gehen auch einfach nicht mehr sinnvoll instand zu setzen, weil Du das Gehäuse nicht aufkriegst, eine Reflow-Station oder Binokularmikroskop brauchst, Spezialbauteile aus Unobtanium oder das Design einfach so scheißen-billig, dass man sich stundenlang duschen wollte, wenn man die Platine gesehen hat.

Ich schreib dann einen saftigen Verriss auf Amazon, warne meine "Community" und verbuche die Erfahrung als Lehrgeld.

Volker

P.S.: Keine Ahnung, welche LEDs in solchen Backlights verbaut sind. Wenn es die Type ist, die ich Idiot in meiner Lichterkette verwendete, dann ist vollkommen klar, warum der Scheiß nicht hält. Sicher keine 100.000h Lebensdauer, eher um die 2.000, bis die Helligkeit auf unter 50% abgefallen ist. Und, ja, die 20mA nominal habe ich nicht ausgereizt.

Meine Charge an

formatting link
ist sehr schön gleichmäßig verreckt, d. h. sie funzeln jetzt nur noch. Ohne sie irgendwie am Limit getrieben zu haben. Die

formatting link
erfreuen sich weiterhin guter Gesundheit. Bei den farbigen LEDs vom Reichelt bislang keinerlei Defizite. Nicht, dass das jetzt was für Display-Backlights bedeuten müsste.

Doch. Frag ich. Bissl sehr arg wohlwollend? Das wäre typisch. Denn beim Händler machen sich Blendgranaten besonders gut. Keine Ahnung, wer 250cd/m² und mehr zu brauchen glaubt.

Volker

Am 12.12.25 um 13:38 schrieb Holger Schieferdecker:

Plötzlich eingetreten oder nach und nach?

LEDs verrecken schon mal. Dunkler werden sie auch, aber sonderlich schnell geht das normalerweise nicht. Eine plötzliche Verdunklung deutet in jedem Fall auf einen Defekt.

Man kann die LEDs austauschen, ist vermutlich einfach ein Edge-LED. Ersatz bekommt man beim freundlichen Chinesen. Aber das Panel muss man dafür ausbauen. Da sollte man zumindest vorsichtig sein, weil 0,5mm Glas. Und tunlichst keine Fingerdatschen, sonst hat man nachher Flecken.

25" ist aber noch harmlos. Habe es kürzlich mit 39" gemacht, das war schon weniger spaßig, aber läuft auch wieder.

Bevor man an die LEDs ran geht, sollte man aber auf jeden Fall Strom und Spannung für dieselben checken. Zu viel Spannung heißt kaputte LEDs, zu wenig Strom eher Netzteil bzw. Inverter.

Btw. geht das OSD noch. Wenn nein könnte der Steuerchip nicht das korrekte Signal an das Backlight senden. Die Chips leiden gerne mal an BGA-Insuffizienz, also abgelösten Chips. Kann man mit etwas Glück auch im Backofen flicken, aber wirklich gut tut das den Bauteilen nicht.

Marcel

Hi Marcel,

Davon, dass das plötzlich geschehen sein soll, war bisher nicht die Rede.

In allen Monitoren und Fernsehern, die ich auf dem Tisch hatte, waren es einfache SMD-LEDs bei größeren Geräten gerne 1 W pro LED typischerweise in Reihe zu mehreren und die auch noch in Reihe geschaltet. Ich erinnere mich an 120 V Strangspannung, spannungsüberwacht, so dass abgeschaltet wird, wenn eine tot ist.

52" aber zu zweit ;-)

So ist es. Bisher war es noch immer eine LED, die gestorben war. Meistens sind ein paar andere auch schon mit dunklem Punkt im Farbklex, die hab ich dann auch gleich getauscht. Im Nachhinein hab ich mich beim

52"er geärgert, dass ich nicht gleich alle getauscht habe, weil jetzt die Lichtverteilung nicht mehr homogen ist. Wenn mans weiß, sieht man nun, wo die neuen LEDs sind.

Marte

Am 13.12.25 um 23:22 schrieb Marte Schwarz:

Besser ist das.

Ich tausche meist alle, in der Regel die komplette Einheit. Faktisch sind die ja in 90% der Fälle an dauerhafter Überhitzung gestorben. Kurzum, die sind alle schon gut angegrillt. Wenn man kann, sollte man auch gleich die Kühlung verbessern. Bei einem TV war der chinesische, vermeintliche Billigersatz auf Alu-Träger statt im original FR4. Da hat mal jemand mitgedacht. Manchmal kann man auch mit Wärmeleitpaste etwas nachhelfen.

Nur bei dem 39" habe ich keinen gescheiten Ersatz gefunden, auch nicht für die LED-Chips (mit je 2 LEDs). Da habe ich dann zwei einfache LEDs in Reihe für die eine defekte reingefummelt. Und die Lösung für's Grillgut war, die Einstellung im Menü. Die Hirntoten Firmwareprogrammierer haben in allen Settings bis auf "Custom" die LEDs immer alle auf Maximalleistung betrieben und jegliche Helligkeitsreduzierung über das Panel gemacht, erbärmlicher Schwarzwert, hoher Verbrauch und kurze Lebensdauer inklusive.

Genau, das meine ich.

Marcel

Eben. Plötzliches Ableben der DELLs bei mir in der Arbeit waren ausnahmlos die Netzteile. Ich hatte auch mal einen uralten Hyundai in Betrieb, der kränkelte helligkeitsmäßig schon etwas und dann ist das BL ausgefallen. Stellte sich heraus, dass noch zwei CCFLs (Mini-Leuchtstoffröhren) verbaut waren. Da habe ich die Sache dann auf sich beruhen lassen und das Ding entsorgt, speziell beim Seitenverhältnis 4:3 kann man es wirklich auch übertreiben.

Der eine DELL meiner besseren Hälfte hält sich wacker (scheint wegen Hochlaufverhalten und Wärmeentwicklung auch eine CCFL zu sein), dafür ist sein edler, hauchdünner Enkelsohn mit ein paar grünen Längsstreifen auffällig geworden. Da ist meistens auch jegliche Liebesmüh vergeblich.

Mein Spezl hat nun den fünften 27"-Lenovo binnen eines Jahres durch, die ersten zwei kamen schon neudefekt an (einfarbige Streifen, satt Pixelfehler, fleckiges BL), der Rest hat sich erst entwickelt. Penetrantes Spulenfiepen auch immer mal wieder mit dabei. Von den Teilen halte ich nur eines: Abstand.

Mit meinem Iiyama ProLite XB2483HSU-B2 und dem XUB2797QSU-B1 bin ich aber sehr zufrieden, der 24-Zöller ist bestimmt schon fast 10 Jahre alt und hat immer noch nicht nachgelassen. Ich überprüfe die Kalibrierung gelegentlich und Korrekturbedarf hat sich eigentlich noch keiner ergeben.

Was waren das für Monitore und wie kriegt man die auf? Alles, was ich in letzter Zeit zu Gesicht bekommen habe, war ringsum ca. 1.000x geclipst, das ist ein Albtraum mit Trennmesser(n), Plastikkarten, Plektren, usw. Oft gibt es trotzdem Kollateralsachäden, weil erst hinterher klar wird, wie die Rastnasen funktionieren und auf welcher Seite die Weibchen sind.

Bei der Diagonalen nervt das schon sehr. Zumal Du das Ding schon offen hattest. Übrigens würde ich auf die Farbwiedergabewerte nach so einer Revision nicht mehr viel geben. Selbst wenn die LEDs exakt gleich in der Bauform sind, haben sie meist doch sehr unterschiedliche Spektren je Charge. Da müsste man also mit dem Kolorimeter nachsehen, wenn es nicht einfach nur eine dumme Glotze für die Medienbox ist, der man den Blaustich mit dem entsprechenden Regler austreibt.

Volker

Hi Volker,

DAs war ein 27"er AFAIR von LG, ein Panasonic-Fernseher (52") und ein Fujitsu-Monitor in der Größenordnung 24-27", weiß nicht mehr so genau.

Ja, das ist imer ein Problem. Für viele Geräte gibt es YT-Filmchen, wo schon mal jemand ein Zerlegen gezeigt hat. Dann weiß man wenigstens, wo die Clipse sitzen. Das macht vieles einfacher.

Das war das Erstlingswerk. So viel Erfahrung hatte ich da noch nicht.

Auf die kommt es mir ohnehin nicht an.

Marte

Am 14.12.25 um 11:54 schrieb Volker Bartheld:

4:3 fände ich eher gut - diese Panzerschlitze, die zuweilen in waren, sind nicht sonderlich ergonomisch - aber die mutmaßlich XGA-Auflösung des Monitors hätte mich sehr gestört. Die Dinger waren zum Erscheinungszeitpunkt schon peinlich. Den letzten Monitor, der nur XGA kann, habe ich in '91 gekauft. Dahin will ich auf keinen Fall zurück.

Ja, BGA-Chips wieder festlöten macht keinen Spaß, zumal man in dem Fall noch das Problem hat, nicht einfach die Platine in den Backofen legen zu können, weil da das Panel per Folie dran hängt. Manchmal liegt es auch an der Kontaktierung des Panels. Da kann mit etwas Glück ein wenig Pappe, die an der richtigen Stelle drauf drückt, helfen.

Man kann halt fast nie von einem Modell auf ein anderes schließen. Mache sind Müll, andere halten ewig.

Wir haben auch noch einen gut abgehangenen Dell 3007WFP in Betrieb. Der ist irgendwann mal in einer Agentur raus geflogen, weil die Farben nicht mehr stimmten. Jetzt ist er nur noch besser als jeder LCD-Monitor, der mir jemals in meinem Bekanntenkreis unter gekommen ist, der dicke NEC, vor dem ich gerade sitze, eingeschlossen. ;-)

Bei blauen LEDs mit Leuchtstoff für R/G ist das Thema Farbalterung i.a. kein großes Problem. Die werden nur dunkler. Das war eher bei CCFLs problematisch, die gerne mal rosa oder auch gelblich geworden sind.

[Panel ausbauen]

I.d.R. gibt es Videos dazu im Netz. Es ist halt etwas nervig aus den langatmigen Dingern, die wenigen, relevanten Informationen herauszudestillieren.

Die stimmt bei den allermeisten LCDs auch vorher nicht. Außer dem o.g. Dell hatte ich bisher noch keinen gesehen, wo alle wesentlichen Farben natürlich aussahen. Natürlich waren keine kalibrierten Profimonitore dabei. Die Consumerclass bekommt man meist auch gar nicht kalibriert. Spätestens wenn der Schwarzwert einen Blaustich hat, weil die Polfilterfolien nichts taugen, ist es eh vorbei.

/Sehr/ unterschiedlich würde ich es jetzt nicht nennen, aber unterschiedlich schon. Ich habe ja schon ein paar LED Backlights und auch CCFLs getauscht. Die Unterschiede vorher/nachher waren erkennbar, aber eher gering.

Geht halt nicht, wenn es ein Bias oder gar nichtlinear ist. Bei Grafikkarten geht nichtlineare Korrektur per LUT. Aber das zündet halt auch nur, wenn der Monitor wenigstens 10 Bit kann, und das ist in der Holzklasse selten.

Marcel

Am 12.12.25 um 17:34 schrieb Volker Bartheld:

Der Vergleich hinkt jetzt aber, denn mit einer groben Fehlbestückung bekommst du jedes Gerät kaputt. Im vorliegenden Fall reicht dann halt die Gate-Spannung nicht, um den RDSon des FETs hinreichend runter zu ziehen. Und in Folge wird's heiß, vor allem, wenn ordentlich Strom gezogen wird. Das gibt dann einen halben Längsregler. Das macht bei 12V Input keinen Spaß. ;-)

Bei meiner 7590AX ist glücklicherweise der richtige Kondensator drin. Zumindest sieht das Taktsignal am Bootstrap der 3 Wandler einigermaßen sauber aus.

Ack. Das macht keinen Spaß. Auch das Hühnerfutter ist extrem klein.

Das geht mir etwas zu weit. Klar, die eine oder andere Schramme gibt es schon, aber man bekommt sie auf und auch wieder ordentlich zu.

CRTs? Davon war jetzt aber wirklich nicht die Rede.

Marcel

Am 12.12.2025 um 21:25 schrieb Marcel Mueller:

Kann ich nicht sagen, ist nicht meiner. Der stand im Labor, ich meine, die Farben haben schon länger komisch ausgesehen, und relativ dunkel war er auch.

Wahrscheinlich war es nicht plötzlich. Aber wie Axel schon schrieb, daß die alle gleichmäßig nachlassen, wäre auch eher erstaunlich.

Habe ich noch nicht geprüft, aber die Monitore sind auch immer so gebaut, daß man meßtechnisch nicht gut rankommt, wenn alle Kabel zum Panel angeschlossen sind.

Das OSD geht.

Holger

Mea culpa. Interpretierte Holgers "Die meisten Monitore hier, die ausgefallen sind, hatten noch Röhren statt LEDs, die blieben schwarz." falsch. Er meinte naheliegernderweise und natürlich CCFLs zur Hintergrundbeleuchtung.

LCD-Monitore mit defekten CCFLs würde ich ebenfalls entsorgen, statt einen Reparaturversuch zu unternehmen. Da kann man sich zwar auch einen Frankenstein frickeln oder schauen, ob man die Röhren irgendwo mit den passenden Specs kriegt.

Aber die Geräte entsprechen eher einem 300Mm runtergerockten, ollen Audi A3 mit

1.6-Liter-Brüllwürfel als gut erhaltenem S3 8L, der nur aufs H-Kennzeichen wartet und neue Schaltbowdenzüge braucht. Wenn Du verstehst, was ich meine.

Volker

Ja, so sieht es hier auch aus. Die Monitore in den Laboren laufen halt auch 24/7. Und wenn man sie nicht abschaltet, geht das auch. Beim halbjährlichen Notstromtest werden sie dann eben ausgesteckt, und ab und zu läuft einer nicht mehr an.

Meinst Du die quasi randlosen Teile? So einen habe ich noch nicht gehabt.

Daheim steht auch ein Iiayma, über 10 Jahre alt, mit dem bin ich auch sehr zufrieden. Kalibrierung habe ich aber nicht gemacht, da fehlt mir auch das Gerät.

Holger

Am 14.12.25 um 13:44 schrieb Holger Schieferdecker:

Nein, das ist eher normal. Warum sollten LEDs einer Charge, die mit demselben Strom betrieben werden, stark unterschiedlich altern. Das passiert höchstens, wenn sie unterschiedlich heiß werden, weil manche schlecht gekühlt sind.

Netzteil nebst Backlight und Steurplatine ist in der Regel kein Problem. Nur wenn man an die Treiberplatine vom Panel ran will, wird es unschön.

Marcel

Genau die. Vom Panel bis zum Rand vielleicht 2-4mm, keine sichtbare Gehäusefuge, keine Schrauben. Vielleicht sind die auch geklebt oder es gibt hauchdünne Schnapper, die reihenweise abreißen.

Die Spyder-Kolorimeter von Datacolor sind ganz brauchbar. Ab IIRC V4 auch mit anorganischen Filtern, die halten länger Umgebungsbedingungen stand. Kann man gut zur Einstellung von 6500K hernehmen und zur Überprüfung, wie stark die Abweichungen sind.

Korrektur mit LUT ist - wie Marcel schon sagte - bei 8 Bit Auflösung nicht so prickelnd, wegen Gefahr von Tonwerabrissen. Muss man sich genau anschauen und abwägen.

Bei den eingangs erwähnten Iiyama reichen aber die RGB-Regler und Helligkeit/Kontrast, ggfs. sogar

formatting link
wenn Du auf nicht ganz saubere 6500K verzichten kannst.

Volker

Am 14.12.25 um 13:49 schrieb Volker Bartheld:

Die Röhren sind alle im groben gleich. Wenn Länge und Durchmesser passt, ist man dabei. Ersatz gibt es sowieso nur in China. Natürlich können sich die Leuchtstoffe unterscheiden, aber da CCFLs ohnehin keine wirklich auf die Farbfilter des LCDs abgestimmten Spektren liefern, sind auch da die Unterschiede eher gering. Gibt halt etwas Abweichung beim Weißabgleich. Aber das hatten die gealterten CCFLs auch. Deswegen tauscht man sie üblicherweise. Ich hatte nur einmal eine geplatzte Röhre. Da war die Isolation der Zuleitung defekt (Luftblase im Isolationsmaterial) und der überschlagende Funke hat die eine Ecke stark erhitzt.

Was dagegen spricht, ist der Stromverbrauch. CCFLs haben eine schlechteren Wirkungsgrad als die üblichen Deckenleuchten mit Heißkathoden, und die sind schon eine Nummer schlechter als LED.

Auf der anderen Seite können CCFLs extrem lange leben - deshalb nutzt man sie ja dafür. Solche Probleme wie oft überhitzte LEDs kennen die nicht.

Gefühlt sterben aktuelle LED-LCDs fast immer am Backlight (seit die Sache mit der Elkoinsuffizienz durch ist) und das manchmal recht früh. Ich glaube, ich hatte bis auf einen die letzten 10 Jahre nur kaputte Backlights auf dem Tisch. Aber sonderlich oft mache ich das auch nicht, also statistisch nicht belastbar.

Marcel

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required