Bei mir sind die Randbedingungen typisch anders und der Aufbau deshalb auch anders. Z.B. so:
Einsteig in Microcontroller und Programmierung
Leider doch, oder zumindest erfordert LaTeX2e Klimmzüge bei zwanzig Jahre alten LaTeX Quellen.
In article , Hans-Georg Lehnard writes: |> |> Was nützt mir TeX bei einem 20 Jahre alten Word Dokument ? Willkommen in |> der realen Welt ;-))))
1989 dürfte wohl eher Word Perfect noch opportun gewesen sein.|> Dafür aber öfters mit Linux "Freaks" die sich mehr mit Linux |> als mit ihrer eigendlichen (bezahlten) Arbeit beschäftigtt haben ..
Und das ist jetzt gleich wie unterschiedlich zu den DOS-Optimierern damals und den Registry-Jockeys von heute?
Bastelnerds gibt es überall.
Und die kriegen auch jedes System kaputt, denn das Problem, das Windows heute hat, hat es nicht von den konformen Programmierern, sondern denen, die meinten, wenn sie diesen Hintereingang da bei Aufruf XY verwenden, geht es 5ms schneller.
Dahingehend hatte Apple seine Programmierer stets besser im Griff. Und selbst beim alten Amiga hatten die "Hacker" ihre Lektion mit OS1.3, spätestens mit OS2.0 gelernt...
Rainer
Nein leider nicht, es ist genau so. Microsoft und andere fördern das "Besorgen" in diesen Kreisen, bei Schülern, bei Arbeitnehmern usw. ganz bewußt und aktiv mit dem Ergebnis, daß steuerzahlende und leicht zu terrorisierende Mittelstands- und Industriebetriebe zur Anpassung gezwungen werden. Die werden dann ausgesaugt. Sogenannte "Computerkurse" an Volkshochschulen sind auch grundsätzlich reine Microsoftkurse -- glasklare Korruption in zu achtzig Prozent steuerfinanzierten Organisationen.
Hans-Georg Lehnard schrieb:
Hä, du hälst lso Linux 0.9 besser als 2.6? Hast du 0.9 überhaupt schonmal benutzt? Es klingt nämlich wirklich so als hättest du keinen Schimmer, von was du redest.
Und hier vergleichst du also Äpfel mit Birnen, prima.
Ein schlechter Programmierer kann schlechte Software für jedes Betriebssystem schreiben. Es ging hier aber um Kernel-Hardwareunterstützung für alte und neue Hardware, und die ist bei Linux wirklich ausgezeichnet.
Viele Grüße, Johannes
[...]
Ich schrub ja bereits weiter oben:
Dirk
Gibts als Beta-Version schon mindestens ein halbes Jahr. Ich hab' noch nicht rausgefunden, ob sich Beta auf die Hardware oder nur auf die Software bezieht.
Ok, ich meinte jetzt beruflich genutztes, keine Spillekes mit MP3 :-)
Rio ging m.W. so in der Zeit von Win 98 langsam den Bach runter. Kurz nach dem Exitus haben wir zum Liquidationspreis eine Stereoanlage von denen gekauft.
Zu SCSI kann ich nichts sagen, dieser Bus hat sich in der Industrie kaum durchgesetzt und ich habe ihn nie benutzt. Bei mir funktionieren noch Filter-Design Programme von Anno Dunnemal, als die Bildschirme noch Kloetzchen anzeigten.
Funzt der Rio denn an Linux?
Mit etwas Glueck geht die Intel Karte in einer Virtual Machine unter Win
98 oder noch aelter. ISDN eher nicht, aber diese Technologie ist doch echt museumsreif ...
Nicht jeder ist ein grosser Programmierer vor dem Herrn. Ich z.B. auch nicht. Da ist es sehr angenehm, wenn man nach ein paar Klicks alles am laufen hat.
Bis Anfang 2000 lief hier noch Ur-SPICE, auf einer Win 2000 und einer NT4 Kiste. Letztens habe ich die huebschen stoffbeschlagenen Ordnerschatullen schweren Herzens weggetragen .
Kaum durchgesetzt? Du meinst, die Industrie verwendet keine Server von IBM, HP, Sun etc. sondern die bewährte Spitzenqualität von Costco[1]?
Gruß Henning
[1]Joerg schrieb:
OK, nehmen wir meinen alten Smartcard-Reader. Unter XP SP1 lief er noch, in SP2 hat Microsoft die Unterstützung dafür rausdesignt. Kein Problem hingegen unter Linux, dort braucht das Teil nicht einmal einen Treiber sondern nur ein Library im User-Space.
Nicht unter Windows XP x64...
Christian
Joerg schrieb:
Ach ja, was ich noch sagen wolte: ROTFL. In jedem besseren Server finden sich SCSI-Platten (bzw. heute SAS, aber rate mal, wofür das zweite "S" steht).
Christian
Wie stellst Du Dir das Durchreichen des PCI-Devices an die VM vor? Ich vermute mal, Xen meinst Du nicht.
Ich hoffe aber stark, dass ein Messgerätehersteller so jemanden angestellt hat.
Das Binary, das ich 2006 mal übersetzt habe, funktioniert bei mir auch heute noch. Es ging mir nur um die Kompilation.
Gruß Henning
Wir reden aber doch hier von Microcontollern. Da gibt es keinen interaktiven Modus weil ich da ganz gewiss kein Terminal anklemmen will.
Mittlerweile allerdings gibt es wieder einen interaktiven Modus wenn man in C programmiert weil die Entwicklungsumgebungen einen ganz guten Debugger anbieten, der z.B so wie bei meinem aktuellen Project mit R8C29 ueber die Resetleitung arbeitet.
Olaf
Ich verwende hier immer noch die Entwicklungsumgebung fuer die alten Palmpiloten mit Firmware 2.x. Um die auf meinem modernen Rechner ans laufen zu bekommen musste ich erstmal mit dem aktuellen gcc einen alten gcc uebersetzen. Nur die Harten kommen in den Garten. :-)
Olaf
Nicht fehlinterpretieren. Das korrekte Argument ist: Der Junge dort braucht was im Industriestandard, damit er Geld damit verdienen kann. Open Source tut es dafuer meist nicht. Z.B. will der Kunde so gut wie immer die Source Files, und zwar mundgerecht fuer eine gaengige Suite vorbereitet. Diese ist in der Welt des 8051 von Keil. In der MSP430 Welt ist sie von IAR, Crossley, usw. Nix GCC.
Man arbeitet in diesem Bereich so aehnlich wie im Office Dokumentbereich: Neue Features die nicht lebensnotwendig sind werden auch nicht benutzt, weil das nur Versionsaerger macht. Ok, das kann ich jetzt nur fuer Nordamerika sagen , ist bei Euch vielleicht anders.
Der Pfiff ist: Eine VBNA Uralt-Chose aus einer Produktion sollte umgearbeitet werden. In einem nagelneuen Office angeschmissen, lief! Was will man mehr?
Ok, Leute, dann schnippelt nicht die wichtigen Quote weg ;-)
Mir ist in >20 Jahren Berufsleben nicht ein einziges Dokument im TeX Format begegnet. Und ja, ich habe auch Peer Reviews fuer akademische Fachzeitschriften gemacht, auch das kam alles in *.doc an. Genug Beleg?
So traurig es klingt, teilweise ja. Ich habe Schaltungen gesehen, wo ich richtig traurig wurde und mir sagte, das haetten sie besser zum zehnfachen Preis mit einem fetten DSP gemacht. Da haette es (vielleicht) funktioniert.
Oh, ich dachte da faellt man runter ...
Schuld? Haeh? Kleine Auffrischung in Oekonomie: Beides kostet Arbeitskraft und damit Geld. Wenn der Markt das nicht wieder einspielen kann, dann wird er es auch weiterhin nicht tun. Kann man nix machen.
Jetzt bin ich in den Augen vieler sicher der poese Kapitalist. Wo der Tux doch sooo suess aussieht (tut er).
Falls es troestet: Comcast macht gerade massive Fernsehwerbung fuer TV-taugliches Internet oder so. Die Haelfte der darin vorkommenden Tiere sind Tux-Pinguine.
Ja aber wieso funktionert dann hier alles an allen OS? Als da waeren: NT4, Win 2000, XP. Funktioneeren tun damit Router, LAN Server, LAN Drucker, Fax, Scanner, LabJack, Funkscanner, GPIB ueber Prologix, digitale Kamera, und noch so ein Dutzend anderer Klimbim. Auf gut Deutsch, alles.
Unsinn, jedenfalls für den Fall avrgcc. Allein schon die Tatsache, daß das Teil nicht in der Lage ist, effizienten Code für
16Bit-Pointeroperationen zu generieren, macht C schweinelangsam bei vielen Sachen.Zu einem (durchaus repräsentativen) konkreten Beispiel gab es vor nicht allzu langer Zeit erst einen Thread hier.
Mir ist noch kein einigermaßen komplexer Algorithmus begegnet, den avrgcc auch nur annähernd so effizient in Code umgesetzt hätte, wie meine native Asm-Implementierung.
Selbst wenn der gcc es bei einfacheren Problemen (ohne Pointerarithmetik) gelegentlich schafft, dieselbe Laufzeiteffizienz zu erzielen, ist die Implementierung in Asm immer noch deutlich kleiner bezüglich der Codegröße.
Das ist viel zu speziell ausgedrückt. Die allgemeine Formulierung ist: IMMER, wenn es um GENAUES und REPRODUZIERBARES Timing geht, ist eine "Hochsprache" (selbst so ein aufgeblähter Macroassembler wie C) komplett ungeeignet. Man muß nämlich jederzeit damit rechnen, daß der Codegenerator in einer neuen Version oder auch nur mit anderen Parametern aufgerufen, abweichenden Code produziert.
Selbst bei Assemblern ist man nicht 100%ig vor Überraschungen sicher, jedenfalls nicht mehr, sobald irgendwelche Optimierungs- oder Benutzerfaulheitskorrekturfeatures aktiv sind, wie z.B. automatische Anpassung bei zu weiten relativen Sprüngen.
Wenn das beides zutrifft, dann brauche ich keine Interrupts, sondern kann gleich dümmlich pollen!
Das ist richtig. Bei Microcontrollern ist man aber bemüht, deren Resourcen optimal (d.h.: möglichst vollständig) auszunutzen. Damit wird i.d.R. fast jeder Programmteil zeitkritisch. Was bleibt, sind die Initialisierungen der Hardware vor dem Start des eigentlichen Programms. Da bringt aber C weder einen Vorteil bei der Portabilität (die Initialisierungen sind eh hardwarespezifisch) noch bei der Lesbarkeit des Codes.
1989 hatte ich mein Ingenieurbuero gestartet, u.a. mit MS-Word fuer DOS dabei. Das konnte WYSIWYG Darstellung, war ganz praktisch vor dem Drucken mal kurz darauf zu schalten.
Fuer die Buchhaltungssachen dann MS-Works. Die Files von damals lesen sich astrein in das aktuelle Works 8.5 ein. Das sind jetzt 20 Jahre ...
[...]
Ich schon. Ein echtes Terminal wohl nichtmehr, aber einen PC mit Terminalprogramm. In geeignetem FORTH ( und auch BASIC ) hat man dann eine Benutzeroberfläche nicht unähnlich von MS-DOS oder früheren Homecomputern und arbeitet direkt auf der CPU des Targets.
MfG JRD
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required