Es ist schon vorgekommen, dass die hohe Auflösung nett zur Analyse der Drifteigenschaften war, aber ansonsten gebe ich Dir recht, für Hobby schon etwas Oversized. Aber ich konnte das Ding einfach nicht im 'Schrott' liegen lassen ;) (nur weil die eingelötete Li Batterie nach 10 Jahren platt war) und wie schon beschrieben: Es ist nett wenn das Gerät nicht vom Tisch fällt, nur weil an den Strippen geruckelt wird.
Gruß Metabastler
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H
Harald Wilhelms
Naja, da gen=FCgt ja wirklich jedes billige Standardmultimeter. (Wenn man eine Abweichung von 100uV zul=E4sst) Schwieriger ist dann schon die einstellbare Vergleichs- spannungsquelle, die man gehen schalten muss. :-) Gruss Harald PS: Ich habe irgendwo auch noch ein Weston- Element in einem h=FCbschen Holzgeh=E4use rum- liegen. Da es aber seit ca. 40 Jahren unbenutzt ist, weiss ich nicht, ob es noch funktioniert.
K
Klaus Butzmann
Am 12.12.2010 06:43, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Einfach: GAR NED! (von Sonderfällen/Wissenschaft mal abgesehen)
Der Berg braucht keine Bergsteiger, die Stadt keinen Marathon, Hawaii keinen Ironman.
Meine Antwort auf "Wieso willst du 10 ppm?"
--> "Weil's geht!" :-)
Butzo
K
Klaus Butzmann
Am 12.12.2010 11:16, schrieb Harald Wilhelms:
Warum nicht? Wenn keine Studenten im mA Bereich mal eben messen sollte nur der Innenwiderstand gestiegen und die Spannung etwas gesunken sein.
Trocken, sauber, erschütterungsarm, kühl lagern und alle paar Jährchen mal gegen ein 3458er messen. Ein "100% Microprocessor and Software free" Spannungsnormal zaubert mir ein breites Grinsen ins Gesicht :-)
Butzo
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Wie gesagt, zur Fehlersuche in Digitalschaltungen ists toll, weil man damit sogar den Spannungsabfall über der Leiterbahn messen kann und damit den Kurzschluß findet.
Das ist natürlich ein Argument :-)
-ras
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
K
Klaus Butzmann
Am 12.12.2010 18:23, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Zu dem Zweck reicht aber Auflösung, die Genauigkeit ist komplett unbedeutend.
Gell!
Butzo
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Klar.
-ras
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
A
Axel Schwenke
Wie belieben? Und was ist mit "1 Coulomb pro Sekunde"? Wobei 1 C ~= 6.24 x 10^19 e
Ist das kein physikalischer Zusammenhang?
XL
H
Harald Wilhelms
Nun, das bedeutet, man muss Elekronen z=E4hlen. Soweit ich weiss, arbeitet man daran, aber bislang gibt es wohl keine zuverl=E4ssige Apparatur, die das kann... Gruss Harald PS: Daran, die Atome in einem kg zu z=E4hlen, arbeitet man auch noch. Bis dahin ist auch das kg nicht physikalisch definiert.
A
Axel Berger
*Axel Schwenke* wrote on Mon, 10-12-13 11:58:
Ist es - das Coulomb ist über das Ampere definiert und die Elektronenladung ist ein mehr oder weniger genauer Meßwert.
Tschö wa
Axel
P.S: Man möge mich korrigieren.
A
Axel Schwenke
Das ist ein hausgemachtes Problem. Denn die *Definition* der drei Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde ist mitnichten das soundsovielfache von irgendwelchen Wellenlängen. Das sind lediglich Meßwerte. 1 Meter ist die Länge dieses ominösen Urmeter-Stabs. Das Kilogramm ist definiert durch den Platinklotz und die Sekunde durch die Länge des Sonnentags. Das Ampere läßt sich aus diesen drei Größen ableiten (parallele Leiter, Kraft durch Stromfluß).
Woher genau jetzt der zahlenmäßige Zusammenhang von Coulomb (als
1C = 1As ebenfalls aus kg/m/s ableitbar) und e kommt, weiß ich gerade nicht. Hat man das evtl. gar gemessen?
Auf jeden Fall folgt das Ampere direkt aus kg/m/s. Das Watt ebenfalls:
1W = 1Nm = 1kgm^2/s^2. Damit dann auch das Volt. Und das Ohm.
Und was das kg und Atome angeht: die Avogadro-Konstante ist durch das Urkilogramm und pure Willkür (1 Mol C12 = 12g) festgelegt. Also nix Atome zählen.
XL
H
Harald Wilhelms
Diese Festlegungen sind schon lange obsolet. Man ist heutzutage bem=FCht, alle Gr=F6ssen auf irgendwelche physikalische Formeln zur=FCckzu- f=FChren. Beim Volt und Ohm ist das gegl=FCckt. Beim Ampere noch nicht. Nat=FCrlich kann man das Ampere als Quotient von Volt und Ohm definieren. Eleganter ist aber eine Definition auf Grund von physikalischen Konstanten. Gruss Harald
J
Joachim Gaßler
Am 13.12.2010 17:04, schrieb Axel Schwenke:
Erzähl keinen Quatsch, lies nach!
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Einzig und allein das Kilogramm ist durch einen Prototyp-Körper definiert.
Gruß Joachim
F
Falk Willberg
Am 13.12.2010 18:11, schrieb Joachim Gaßler:
...
Bei dem abgebildeten Josephson-Spannungs-Normal steht, daß es die 14000 Josephson-Elemente eine Spannung vom *maximal* 14V ergeben.
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Das Wort "maximal" verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.
Falk
D
Dieter Wiedmann
Falk Willberg schrieb:
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Gruß Dieter
W
Waldemar Krzok
Irgendwo haben die Dinge ihre Grenzfrequenz und dann geht es nicht mehr. Die Josephson-Spannung ist Frequenzabhängig.
Waldemar
F
Falk Willberg
Aha. Danke, wieder etwas gelernt.
A
Axel Schwenke
Mit Verlaub, das ist Unsinn. Es verkennt vollkommen die Bedeutung des Wortes "Definition". Das Meter ist definiert worden, als die Länge des ersten Meter-Stabes festgelegt wurde. Vorher hätte das Meter auch halb so lang sein können oder 40-mal so lang (dann wäre der Erdumfang ziemlich genau 1 Mio Meter).
Alles was danach kam, war lediglich Vermessung des Prototypen mit den jeweils verfügbaren Methoden. Das hat vor allem praktische Gründe.
Wenn man nicht zwei *genau* gleich lange Meterstäbe herstellen kann und das Original aufgrund von Temperatur, Gravitation und sonstigem ebenfalls keine konstante Länge hat, dann ist es halt praktischer, irgendeine physikalische Konstante (oder zumindest etwas, das man für konstant hält) als Basis für die Messung zu verwenden und dann
- weil man genauer messen kann als das Normal konstant ist - einen Meßwert als "korrekt" festzulegen.
Aber die Festlegung eines verbindlichen Zahlenwerts ist *nicht* das gleiche wie die Definition. Die Definition ist vollkommen frei in der Wahl eines Wertes. Die Neuvermessung präzisiert die alte Definition nur dahingehend, daß sie zu den verfügbaren Meßverfahren paßt.
XL
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Rolf Bombach
Axel Schwenke schrieb:
Irgendwie wird hier aneinander vorbeidiskutiert. Der ausschlaggebende Punkt ist der, dass Definitionen ändern, nicht nur die zugegebenermassen willkürlichen Zahlenwerte. Die Definition der Längeneinheit Meter und der Zeiteinheit Sekunde wurden geändert. Insbesondere war störend, dass sich die Definitionen auf die Grösse der Erde und deren Bewegung im All bezogen, also weder konstant waren noch sich sonstwie "transportieren" liessen. Da half auch die Hilfskonstruktion mit dem Urmeter nichts.
mfg Rolf Bombach
R
Rolf Bombach
Axel Schwenke schrieb:
Witzbold. Der Urmeter wurde nach dem Zehnmillionstel der Distanz Nordpol-Äquator angefertigt. Da sind die 40'000 km Erdumfang kein "Zufall". Der Urmeter schrumpft durch Umkristallisation und unbekannte Effekte schon länger vor sich hin und ist nicht zuletzt deshalb im Museum. Mittlerweile ist der Angestellte, der als einziger das Urkilogramm richtig reinigen konnte, in Rente, und man kann seither die Masse nicht mehr richtig reproduzieren. Gibt irgendwo einen Artikel darüber.
mfg Rolf Bombach
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