Daten zu Glasknubbel-LED-Display gesucht

Dec 22, 2005 8 Replies

Hallo,



ich hab ein paar dieser niedlichen Glasknubbel-LED-Displays (die winzigen Dinger mit der Vergr=F6=DFerungslinse davor, bei denen man die Bonddr=E4hte so sch=F6n sieht) ergattert und m=F6chte mich auf diese Weise an das Thema Multiplex-Anzeigen heranarbeiten.



Das entsprechende Kapitel der FAQ habe ich mir durchgelesen. Die Belegung rauszufinden war nicht schwer, ich w=FCsste aber gerne, mit welchem max. Strom ich die Segmente betreiben darf. Momentan gehe ich mit den Segmenten =FCber einen 1k-Vorwiderstand und mit den gemeinsamen Kathoden direkt an einen ATtiny2313 (der reicht ohne weitere Hardware gerade eben so aus f=FCr die 8 bzw 9 Stellen, ist auch erstmal nur zum Probieren), was einen Strom von etwa 3mA/Segment ergibt. Bei kontinuierlichem Betrieb (eine Stelle, alle Segmente an, kein Multiplex) erscheint mir das etwas zu viel (Segmente zu hell, Anzeige dadurch unscharf; daher nur kurz ausprobiert). Bei schnell dahingezimmertem Multiplex (alle Segmente an, alle Stellen nacheinander durchschalten, Leuchtdauer 1ms) sieht es ganz gut aus.=20



Kurzum: vielleicht hat jemand von euch schon mal mit =E4hnlichen Modulen gearbeitet und wei=DF aus dem Bauch heraus, was die Dinger m=F6gen und was nicht? Ein Datenblatt genau zu diesen Modulen zu finden d=FCrfte schwer bis unm=F6glich sein, eine Typenbezeichnung habe ich nicht und aus dem Bleistiftgekrikel auf den Boards werde ich auch nicht schlau. Vielleicht hat jemand einen Link zu einem =E4hnlichen Datenblatt? (google hab ich probiert; ohne Erfolg).

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zeigt ein =E4hnlich aussehendes Display, allerdings keine Daten.



Ein paar Scans habe ich auf=20

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hinterlegt (alles, was mit "display" anf=E4ngt); das leuchtende Display macht auf dem Scanner nat=FCrlich nur Flimmer, leider :-/


TIA,



Martin



"Martin Wiesner" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.dfncis.de...

Haengt vom Alter der Anzeigen ab. Alte (MAN93?) brauchten 20mA pro Segment kontinuierlich, sahen so aus wie deine stammten aus einem der ersten Taschenrechner 1971, neuere brauchen weniger. Machs halt so, das es gut ablesbar wird.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Erscheint mir sehr viel. Die Belastbarkeit von LED ist ja im wesentlichen thermisch bestimmt. 7x20mA wären aber 140mA. Frühe LEDs konnten nur 10mA ab. Der Chip in diesen Displays ist größer, aber 140mA hält der kaum auf Dauer aus.

Ich finde jetzt keine Daten mehr, erinnere mich aber vage an

5mA pro Segment Dauerstrich. Die Schaltungen die ich hier so habe betreiben diese Display mit ~5mA im 1:4 Multiplex. Sind aber auch explizit auf Strom sparen (Batteriebetrieb) ausgelegt.

Würde ich auch sagen. Sonderlich hell waren diese Anzeigen nie, allerdings durch den hohen Kontrast und den prinzipiell eher geringen Abstand trotzdem gut abzulesen.

XL

Axel Schwenke schrieb:

Ich hab hier Kurzdaten solcher Displays von '75, Hersteller NS (Ja, sowas haben die mal gemacht.), verschiedene Modelle etwa gleicher Zifferngröße haben I_F von 3mA, 5mA und auch 20mA.

Gruß Dieter

Martin Wiesner schrieb:

Hallo Martin,

hört sich nach VQE30 aus der ehem. DDR an. Sind die 9-stellig, rotleuchtend und ca 10 x 65 mm groß ? Wenns die sind, kann ich Dir ein Datenblatt davon mailen.

Gruß Michael

Auf jedenfall koenntest du es mir mal zumailen weil ich hier auch noch zwei habe wo sogar VQE30 draufsteht. Spart mir dann das durchmessen.

Olaf

eher nicht, 18,2mmx60,4mm und extra aus USA eingeflogen... ;-) Ein Datenblatte w=E4re trotzdem interessant, rein aus Neugier.

Danke auch f=FCr die anderen Antworten. Ich werde dann wohl im interesse einer langen Lebensdauer bei den 1k-Vorwiderst=E4nden bleiben.

bis dann,

Martin

Olaf Kaluza schrieb:

Ich dachte, das wären VQC 30?

Ein Datenblatt finde ich nicht, aber ich habe noch eine komplette damit aufgebaute Anzeige hier. Diente mir an meinem ersten Computer als bus analyzer. Angesteuert wird die VQC 30 von einem V40511 (= CD4511 aber mit Pseudotetraten-Dekodierung als A...F) über 470-Ohm- Widerstände. Als Stellen-Multiplexer dient ein K155ID4 (müsste ein

74155 sein).

Auf dem Display hatte ich mir mit Faserschreiber die Pinbelegung notiert:

a . b . c . d . . . e . dp . . f g

Die "." sind dabei die jeweiligen Katoden.

Das Ganze hat beim mir ein Platinendatum von 1984. ;-)

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Hm..du denkst falsch. Ich aber auch. War wohl gestern schon dunkel :-) Also ich hab hier zwei solcher Displays die ich aus Spass beim letzten Funkertroedelmarkt in Dortmund mitgenommen habe. Das steht drauf:

VQD 30 WF ! L9

Mein allererster selbstgebauter Computer bestand aus einer Lochrastplatine mit einem MCS48 als CPU, externen RAM, ROM, AD-Wandler, 8255 PIO, 8253 Timer, upD7011 AD-Wandler, 8243, bergeweise TTL. Ich glaub auf den 100x160 war fast kein Loch mehr frei und alles gefaedelt und da hatte ich auch so eine Anzeige drauf die ich einem alten Tastenrechner entwendet habe.

Das duerfte bei mir so aehnlich sein. Die Programme sind auf dem Apple][+ unter CP/M entstanden mit einem Macroassembler fuer 8080 fuer den es in der C't mal ein haufen Macros gab um damit MCS48 uebersetzen zu koennen. Bei jeder Programmaenderung erstmal 10min Eprom loeschen, Apple aufschrauben, Eprom in den Sockel des ebenfalls selbstgebauten Programmiergeraetes stecken und brennen. Das waren noch Zeiten. :-)

Olaf

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