DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Was bin ich froh, daß der Grafikchipsatz des neulich verbauten Asus Prime B365M-K von Linux Mint Mate 19.1 mit Bordmitteln unterstützt wurde. Komplett unkompliziert, lediglich die Auflösung mußte dem etwas unüblichen

4:3-Format angepaßt werden.

Da lasse ich mich gerne ein Weichei schimpfen, das zum "Einsteiger-Linux" griff, weil zu ängstlich für Kommandozeilenakrobatik, wie es echte MännerInnen tun. Vielleicht solltest Du auch mal über einen Wechsel nachdenken - evtl. auch nur testweise, es tut gar nicht groß weh! ;-)

Volker, der eigentlich genau gar nix getan hat, um die Kompatibilität mit Linux zu verifizieren, da dummerweise davon ausgegangen, daß Win7x64 funktionieren würde. Je nun. Der Umstieg war auch nicht schlimm, wieder was gelernt.

Jemand dem bekannt ist, das man sich auch per SSH übers Netz einloggen kann z.B.

sshd aktivieren und einloggen, fertig.

Gerrit

Dann hat wohl entweder Nvidia etwas falsch gemacht, oder du.

Mit läuft ständig irgendwelche Hardware zu - "da, ist mir runtergefallen, rette bitte mal Daten, Rest kannst behalten" - "ich hab den Laptop in der Badewanne benutzt, leider ist nur die Tastatur wasserfest, aber nicht die Tasten vom Trackpad, nimm hin" - Mr. Wichtig braucht neues Protzgerät. das alte liegt im Müll - diverse (!) abgelegte eeePCs von Windowsusern, denen der Arbeitsspeicher nicht mehr reichte, etc. Bisher konnte ich immer problemlos Linux mit 2D Grafikunterstützung für XFCE installieren...

Hanno

Am 02.09.2019 um 12:20 schrieb Hanno Foest:

Ich habe eher das Gefühl, daß es den Linux-Entwicklern langweilig ist, weil ja alles schon tut, und sie deshalb auf alle möglichen dummen Ideen kommen. Insbesondere Frischlinge, die sich erst eine Nische erobern müssen, haben keine große Ahnung, was die Änderungen an einer Stelle für Auswirkungen anderswo haben können:

Seit einiger Zeit funktioniert die xUbuntu Installation in einer VM nicht mehr, weil die Dialoge breiter als das Fenster werden und damit der Continue Button verschwindet, und auch nicht per Tastatur ansprechbar ist, und das Fenster sich auch nicht scrollen läßt. All das dürfte bei ordentlicher Programmierung des Unterbaus nicht passieren.

Dumme Frage: was ist an den Linux-Distributionen eigentlich noch unterschiedlich, außer ihrem GUI?

DoDi

Das kann schon sein.

Durfte wachsenden Bildschimauflösungen geschuldet sie, da können sich die Newbies nicht mehr vorstellen, daß irgendwer noch in 640x480 oder so arbeitet.

Systemd, Packetmanager, Aktualität, Paketauswahl?

Hanno

Hallo Volker,

Du schriebst am Mon, 2 Sep 2019 16:33:05 +0200:

Kleine Randfrage: Welchen Treiber benutzt Du dafür? Den radeon oder den amdgpu? Der letztere kann zwar die Hardware besser nutzen, ist aber schon "jahrelang" insofern kaputt, als er nicht suspend-fähig ist - er läßt sich nicht entladen, was die ganze Maschine zum "Einfrieren" bringt. Geht nur noch hartes Abschalten (ohne weitere Folgen als Komplett-Boot danach, weil ja vorher schon alles richtig abgeschlossen war).

Hallo Hans-Peter,

Du schriebst am Mon, 2 Sep 2019 17:46:35 +0200:

Du kannst doch dem X-Server eine größere virtuelle Bildschirmfläche bei bringen als er real hardware-mäßig verwenden kann? Dann kümmert der sich um das Scrollen, wenn die Maus am Rand anstößt. Oder benutzt das eines der neuen Grafiksysteme, die das dann ggfs. nicht mehr können?

Hallo Marte,

Du schriebst am Mon, 2 Sep 2019 10:33:21 +0200:

...

Aber nicht doch - das kann sogar der nackte Lx-Windowmanager ("openbox") mit einem kleinen Hilfsprogramm ("LXRandR"), das eigentlöich nicht mal was anderes ist als ein Gooey ("GUI ") für das X-eigene "xrandr".

Die Definition von "alt" ist etwas subjeltiv. Ich sehe meine 7490 als ziemlich neu an. (Ende 2015)

Ganz furchtbar wird es aber mit "NAS". Von und zu einer Platte am USB der Fritzbox kannst Du beim Einlesen der Verzeichnisse nicht bloß Kaffee sondern eine mehrgängiges Dinner kochen. Dieselbe Platte mit demselben USB an einem Notebook am LAN der Box ist Größenordnungen schneller. Müll sowas.

Für das Syncen nehme ich den Totalcommander. Leider läßt der sich nicht skripen, ich muß jede Partition einzeln anstoßen. Dafür geht Sync halbwegs schnell, da läßt sich das noch ertragen.

also auch wieder Proprietärkram. Will ich nicht.

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Am 02.09.2019 um 21:35 schrieb Sieghard Schicktanz:

Der Bildschirm ist groß genug, aber das Fenster der VM ist kleiner als vom Setup Programm angenommen. Wenn das Setup Programm nicht in der Lage ist, die Grafik-Auflösung richtig zu ändern, sollte es wenigstens für Scrollbalken in einer größeren virtuellen Auflösung sorgen.

Da das Problem bei der Core Version nicht auftritt, könnte man bei den Unterschieden zwischen den Versionen anfangen nach dem Fehler zu suchen.

DoDi

Meine letzten 7490 habe ich in den 70er Jahren verbaut, würde ich schon als "recht alt" bezeichnen ;-)

DoDi

Keine Ahnung. Müßte ich nachsehen, habe den Rechner aber gerade nicht vor mir. Wie macht man das?

Suspend (to RAM) funktioniert auf der Maschine vollkommen problemlos. Irgendwelche Grafikperformance habe ich aber noch nicht getestet. Ist eh sinnlos bei dem Chipsatz und dem Verwendungszweck. Hätte ich irgendein Interesse an GPU-Beschleunigung, würde ich eine Nvidia/Zotac/MSI/Gigabyte GeForce RTX 2070 oder die entsprechende Quadro reinstecken. Ein nicht funktionierendes Suspend wäre bei mir jedoch das KO-Kriterium schlechthin. Ein MB/OS, das das nicht gebacken kriegt, muß weg.

Ciao, Volker

OK. Die 3170 ist von 2008. Also "noch immer nicht gefixt".

Den USB-Anschluß meiner Fritte habe ich mit "geht" [1] ad acta gelegt. Was willst an USB 1.1 auch groß erwarten? Alle Rechner im Netz nebst NAS (mit Link Aggregation) hängen an einem dedizierten GBit-Switch von dem ein freier Port an den DSL-Router geht. Damit geht der Zugriff aufs NAS einigermaßen flott, den managed Switch (D-Link DGS-1100-05/E) hätte ich mir aber sparen können, denn er funktionierte zum Verrecken nicht mit IEEE

802.3ad LACP.

Mag sein, daß ein Produkt von Netgear besser tut - als Kandidaten stehen beispielsweise Exemplare aus der Insight-Managed-Switch-Familie zur Auswahl. Ich halte das für weit übers Ziel hinausgeschossen. Dominik Bamberger von idomix.de bewirbt in seinem Artikel "Switch mit Link Aggregation + PoE zum kleinen Preis für daheim" die "Zyxel 8-Port Gigabit Web / Smart Managed Switch" Serie, dazu fehlt mir der Hintergrund. Ich habe schließlich den "Teaming Mode" meines RN214 auf "Adaptive Load Balancing" umgestellt, hier wird die Flußsteuerung über ARP-Pakete bewerkstelligt und es entstehen keine speziellen Protokollanforderungen für den Switch, d. h. auch unmanaged Switches sind geeignet. Damit erziele ich zumindest mehr als die maximalen 1GBit/s bei mehreren Clients.

Es hätte also der günstigste, dümmste, energiesparendste 5x oder 8x GBit-Switch auch getan. Ohne krampfige Web-GUI.

USB-Performance war Gerüchten zufolge noch nie die ganz große Kompetenz dieser FritzBoxen.

Das schon. Oder halt ein robocopy-Script. Darum geht es aber nicht. Ich täte gerne die 8TB-Platte direkt ans USB3.0 des NAS stöpseln wollen, den Backup-Knopf drücken und ab geht die Marie. Ganz ohne externen PC, der die Daten dann doch wieder übers LAN und seinen USB-Port schleppt.

Ciao, Volker

[1]
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Am 02.09.2019 um 14:51 schrieb Hanno Foest:

Mein Lexmark Optra R+ ist auch nach knapp 25 Jahren verstorben.

Falls jemand Toner 1382150 braucht, ich habe noch welche bei denen jeweils nur 4-5 Seiten gedruckt wurden. Gegen Portoersatz zu haben, passt für eine Latte von Lexmarks, Data General etc.

Butzo

Hi Joerg,

Ich hab nun schon sicher mehr als 20 verschiedene Rechner auf Linux umgestellt und noch nicht einmal mit einer Grafikkarte Stress gehabt, Hier werkeln 3 Monitore parallel: 2 auf der Onboard-Grafik und einer an einer eingesteckten Karte. Mit VGA und DVI gehts auf die Monitore und zum Filme schauen aktiviere ich bei Bedarf den HDMI auf den Beamer. Das geht in wenigen Sekunden via GUI-Bordmittel von Mint-Mate seit vielen Jahren. Ja, ich weiss, mit LUBUNTU geht das nicht so schön, hatte ich auch schon ausprobiert. Diese beiden Distributiuonen sind nicht wirklich vergleichbar, obwohl beide auf UBUNTU aufsetzen, nur eben mit völlig verschiedener Ausrichtung.

Erzähl mir mehr davon... Nee, lass besser.

Rechner ohne Onboard-Grafik hab ich seit vielen Jahren nicht mehr in die Finger bekommen. Wie schaffst Du das, immer das Komplizierteste zu finden?

Steck doch mal einen USB-Stick mit Mint-Mate rein, ich bin sicher, dass das ganz problemlos spielt.

Marte

Hi Hans-Peter,

Hatte ich beim EEE auch, die Programmierer konnten sich einfach nicht vorstellen, dass nur 600 Bildzeilen da sein könnten. Macht aber nix: Einfach die Alt-Taste halten und den Bildschirminhalt an beliebiger stelle mit der Maus anfassen und nach oben schieben.

Ziemlich viel an Voreinstellungen, mitgelieferte Standardtools, die Vorauswahl des "Stores" uvam

Marte

Mir wuerde es ja schon reichen, wenn Linux die neue Karte einfach mit

1024*768 Output ansteuern wuerde und auch nur einen Monitor. Mehr brauche ich im Linux-Boot gar nicht. Super VGA ist in diesem Jahrtausend ja nun wirklich keine Raketenwissenschaft mehr. Oder wenn es wenigstens ein lesbares Bild in 640*480 oder800*600 erzeugen wurde, wie das Windows _vor_ der Treiberinstallation machte. Aber nein ...

Mint Mate ist ein Anfaenger System? IIRC saugt sich das bereits im Leerlauf mehr als ein halbes GB rein.

Verstehe ich nicht, Windows 7 64-bit funktioniert nicht? Das laeuft bei mir wunderbar und die Einrichtungszeiten fuer diverse Features beliefen sich auf einen winzigen Bruchteil derer bei Linux. Im Prinzip funktioniert alles immer sofort.

Ich ueberlege derzeit, Linux ausser auf dem Rechner meiner Frau nicht mehr als eigenstaendiges Boot zu betreiben, sondern unter Windows 7 in eine VM zu verfrachten. Wenn ich dann den Browser und vielleicht Email nur noch in dieser Linux-VM benutze, sollte die Windows 7 Chose auch nach Januar 2020 sicher bleiben. Ohne auf Windows 10 umsteigen zu muessen, was ich vermeiden moechte.

Dann waere ich dieses elende Treiber-Geraffel endlich los und Linux haette ueber die Guest Addition der VM weiterhin Zugang zu den unter Windows installierten Treibern (Drucker, Scanner und so weiter). Auch zu Peripherie, die es selbst nicht beherrscht.

Fuer mich ist ein PC kein Selbstzweck, sondern nur ein Werkzeug. Fuer jedes Kinkerlitzchen stundenlang studieren und ueber die Konsole Logs durchwuehlen und diese oder jenes probieren, das bringt es irgendwie nicht.

Das hat sogar jetzt ein Software-Team geschafft. Fuer die Software "Spike", um den Signalhound Spectrum Analyzer zu betreiben, reichen

1024*768 nicht. Im Ernst, kein Scherz, das Fenster ragt horizontal erheblich ueber die Bildschirmgrenzen hinaus und man muss hin- und herschieben. Bei Windows geht das aber ohne Alt-Taste, einfach mit der Maus.

Man kann normalerweise alles nachladen. Z.B. den XFCE Power Manager und in meinem Fall den Nautilus File Manager (heisst jetzt "Files"), weil der mitgelieferte PCManFM fuer LAN-Zugang zu schwachbruestig ist. Das geht sogar ohne grosses Command Line Gehampel ueber Synaptic.

Auf die Art hat man nicht den ganzen Ballast im RAM, den man nie braucht. Manche Spezial-Laptop sind aelter und packen "nur" 1GB, gelegentlich 2GB.

Das schmeisst eine n Anfaenger aber sofort aus der Kurve und solcher Unsinn ist unnotig. Windows schafft das schliesslich auch ohne Abschaltung des Motors.

Oder Linux in eine VM verfrachten und sich nicht mehr um solche Teiber kuemmern muessen. Eventuell mache ich das so, damit fuer solche Dnge nicht jedesmal Stunden vergeudet werden muessen. Haar raufen kann ich nicht, da keine mehr da :-)

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