DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Hallo,

Am 29.07.19 um 21:55 schrieb Rolf Bombach:

Reflexion ... Erhöhen der Albedo ... ist auch Abschattung. Der Effekt wird Dimming genannt. Abschattung ist ein Verringern des einfallenden Licht, egal ob durch Reflexion (Albedo) oder durch Absorption in einem schwarzen Vorhang. Letzteres liefert die Natur aber nicht, dafür aber Zwischenstufen. Wolken absorbieren auch etwas Licht. IIRC waren es von 20% bis rauf auf 30% für dicke Wolken, und da über die Dicke hinweg relativ konstant.

Nö. Da ändert sich wegen dem einen oder anderen Rußpartikel nicht viel. Erst bei sehr viel Ruß sinkt die Albedo und die Abschattung steigt. Da muss die Wolke aber ziemlich schmutzig werden um spürbare Änderungen zu verursachen. Das wurde zwar schon gelegentlich beobachtet (NOAA, Satellitenmessungen), über Flächenbränden, ist aber bisher immer örtlich und zeitlich begrenzter Einzelfall gewesen. Das merkt man auch am stärksten bei Böden mit hoher Albedo, also Wüste und Steppe oder Eis, kaum aber bei Urwäldern mit einer Albedo von unter 10%.

MfG

Uwe Borchert

Ich bin mir sicher, er wird bei dir MS Word in beliebiger Größe problemlos verarbeiten, und auf Ausgabegeräten vom x-y Plotter bis zum

3D Drucker in ununterscheidbarer Qualität, Skalierung und Farbe ausdrucken. Und bei PDF abstürzen. Aber halt nur bei dir.

Hanno

Kommen bei Euch auf UKW keine Nachrichten mehr? Dann bliebe noch ein Modulator, habe ich fuer Computer oder Smart Phone. Meiner ist auf

107.9MHz eingestellt, weil der Kanal hier weitgehend frei ist.

Oldtimer mit Roehrenradio hiesse Mitte der 50er oder aelter. Da hoert man doch nicht Radio bei der Fahrt! Man rollt das Fenster herunter und lauscht dem sonoren Poettern des Motors, an dem man gerade die monatliche Nachstellung der Ventile vorgenommen hat.

Falk Dµebbert schrieb:

Und wenns nur 150 sind, dann liegt der Verdacht auf schweizer Opa, beinahe-Oldimer, vorzugsweise aus Bern. Für die kommt bei 155 die Schallmauer, und Autos oder Fahrer, die noch schneller als sie fahren, kann es gar nicht geben.

Besonders wenn der Fahrer des Grosswagens ne Deppenkappe aufhat und Ringe/Sterne/freistaatlich Landesfarben oder was mit Pferden auf dem Kühlergrill hat.

Ja und? Springer verteilt Latex-Vorlagen. IIRC hat "mein" letzter Doktorand aber dennoch in docx eingereicht (Appl Phys B), jedenfalls wurde es in Wörd komponiert. Bei verbrennunsrelevanten Journals wüsste ich jetzt nicht, die reicht alle unser Grieche ein. Mitgliedschaft im Editorial Board hier und da scheint den Ablauf zu verflüssigen. Mir wär aber, dass PROCI und dergleichen noch Word (als reiner Texteditor) akzeptieren und immer noch alle Diagramme usw. einzeln als Bild will.

Die Grafiken wollten sie alle als separate Files haben, ob sie im Word File mit drin waren oder nicht.

Ich mache allerdings schon Jahre keine Veroeffentlichungen mehr.

Joerg schrieb:

Die Arbeitsplätze werden systematisch auf den dümmsten Arbeitnehmer angepasst, vorauseilend. Damit kann man die billigsten anstellen. In den USA kommt die strukturelle Unterqualifikation hinzu. Auf diesen Massenmarkt zielt Microsoft. Office mag für Leute mit Restintelligenz eine unzumutbare Zumutung [tm] sein, scheint aber leicht lehr- und lernbar zu sein.

Am 30.07.2019 um 21:08 schrieb Rolf Bombach:

Also ich hab MS-Office nicht als deppensicher in Erinnerung.

Joerg schrieb:

Ist die Firma erst mal so richtig gross geworden, verfällt sie, insbesondere in den oberen Etagen, in den fat, dumb and happy- Zustand. Gepaart mit Panik vor allen Veränderungen. Und da sich nichts ändert, da sich nichts ändern darf, kann man ja auch an Schulungen und Weiterbildung, am Ende auch an F&E sparen. Solange Lochkarten funktionieren, kommt mir nichts von diesem Elektronik-Zeugs in die Firma. IBM stand schon mehrmals vor dem Abgrund, Dec ist weg und eigentlich alle andern, die klassische Supercomputer für die Zukunft hielten, auch. Die Konkurrenz war offenbar noch blöder.

32-bit per channel TIFF oder lausig zu Tode komprimierte jpg werden durch Einpacken in DCM auch nicht kleiner oder besser.

Von einer strukturellen Unterqualifikation habe ich in den Jahrzehnten, die ich in den USA wohne und arbeite, zumindest in der Elektronik nichts bemerkt.

Was Office-Produkte angeht, koemmen die Leute damit recht gut klar. Bis auf Database, aber das war in anderen Laendern dasselbe. Es gibt Faelle, wo z.B. Trennstriche am Zeilenende von Hand reingesetzt werden als "-" und das ist natuerlich Murks. Doch genau das fand ich vor einigen Wochen auch in einem recht wichtigen Dokument einer grossen deutschen Firma.

Das habe ich letztens bei einer grossen Zahnreinigungsklinik bemerkt. Die haben die Roentgenaufnahmen per JPEG tatsaechlich fast zu Tode komprimiert. Voellig unnoetig. Doch den Leuten dort sowas hochtechnisches zu erklaeren, haette wenig Sinn.

Nein. Es stellt nur eine böse Falle, auf die auch ich schon mal hereinfalle. Wenn man es nicht kennt und keine Erfahrung hat, dann ist es für einen kleinen "Hello World" Dreizeiler tatsächlich das einfachste und am schnellsten gelernte.

Als ich vor Jahren anfing, das erste Mal Referate mit Präsentationen zu halten (die Archäologie ist bildlastig), war LaTeX mit Beamer erst das dritte Programm, das ich verwendetete. Ich kannte es an von Anfang an, aber "nur für ein paar Folien ist es viel zu kompliziert". Stimmt auch, solange es es bei zwei oder drei oder einem Dutzend bleibt. Inzwischen nehme ich seit etlichen Jahren nur noch das und nie wieder etwas "einfaches".

Aber für *eine* -- die erste -- Präsentation ist es einschließlich Einarbeitung wohl tatsächlich das mühsamste und aufwendigste von allen. Die allererste Folie dauert so lange wie in PP der ganze Vortrag. In genau diese Falle tappen viele, und die meisten sind, was stumpfsinnig repetitives Arbeiten angeht, sehr viel leidensfähiger als ich. Wohl auch deshalb, weil kaum einer mit dem Skripten und Automatisieren Vorerfahrung mitbringt und ihm fließbandmäßige Wiederholung normal vorkommt.

Am 30.07.2019 um 21:50 schrieb Joerg:

Dass du so manches nicht bemerkst ist ja nichts neues.

Am 29.07.19 um 22:51 schrieb Joerg:

Tatsächlich haben die /kein/ Popularitätsproblem. AFAIK wurden für den Pi 1 seinerzeit 30k bei Broadcom geordert. Es wurden dann Millionen. Bei

3 Mio. habe ich die Sache nicht mehr weiter verfolgt. Jedenfalls bekommt man mit solchen Stückzahlen /jeden/ Custom Chip gebacken. Die Nachfolger BCM2836 (Pi 2) und BCM2837 (Pi 3) waren wohl auch nirgends anders verbaut. Wer hätte zu dem Zeitpunkt auch noch einen VideoCore IV haben wollen?

Definitiv ja. Nur eben VP9 kann der VideoCore IV nicht - jedenfalls nicht offiziell. Mutmaßlich würde man auch das hinbekommen, wenn man das über Custom Shader Code ausführt. Ist aber ein A*** voll Arbeit, denn VideoCore IV programmiert sich räudiger als x86 Assembler zu den übelsten Zeiten. Da gibt es hunderte von Constraints zu beachten, von denen jedes zehnte noch falsch dokumentiert ist. Und ein paar Bugs muss man auch noch umschiffen. Wenn man z.B. die volle TMU Pipeline ausnutzt, bekommt man regelmäßig falsche Daten. Dummerweise kann man die aktuelle Queue-Tiefe gar nicht abfragen.

[Raspi als NAS]

Speicher ist nicht das Problem. Ein einziger USB2-Controller und 100 MBit LAN heißen die Probleme. Zudem erzeugt der räudige USB-Chip so viel Systemlast, dass während Netzwerktransfers schon der zugehörige Kernel-Worker-Thread erheblich Last erzeugt. Vor allem auf den alten Pi

1 mit nur einem Kern läuft da nebenher praktisch nichts mehr. Ein 20MB Dokument erzeugt da schon merkliche Ladezeiten.

Und wie viel MB/Dokument gibt das? Und wie lange dauert das bei 7 MB/s? Viel mehr kommt da Netto nicht raus. Nicht falsch verstehen, es geht definitiv, aber es macht keinen Spaß.

Das bracht man bei keinem Pi, und es würde auch nichts bringen.

Ja das wird eng. ;-)

Wenn man das nötige Kleingeld hat... Ich mache die Nummer halt nur privat. Für mehr als ein altes Tek TDS745A hat es nicht gereicht.

Tatsächlich habe ich sehr zu schätzen gelernt, wenn DAC und ADC am selben Quarz hängen. Dann kann man nämlich auf die Fensterfunktion beim FFT komplett verzichten und bekommt ein traumhaftes SNR, wenn man ein bisschen länger misst. Bei Lautsprechermessungen mit dem Schalltoten Raum für arme Leute (Himmel) habe ich selbst vorbeifahrende LKW nicht in der Messung gesehen, obwohl die lauter waren als mein Messsignal. Die zeitliche Korrelation mit dem Referenzsignal ist einfach ein sehr robuster "Marker".

Sagt mir nichts.

So kenne ich das aus Südafrika auch. Aber hier gibt es kaum echte Indie Musik. Meist versteht man darunter nur, dass die Musiker nicht bei einem Major unter Vertrag stehen. Deswegen ist ihr Werk aber noch lange nicht Gema-frei.

Marcel

Im März 2018 waren es 19 Millionen, vermutlich derzeit so um die

25 Millionen.

Also ja, das Projekt ist ein Erfolg.

Das ist mit dem Pi 4 Geschichte: Der Gigabit-Ethernet-Chip ist per PCIe angebunden und der Rest ist jetzt USB3 statt 2. Damit kann man zum ersten mal auch recht ordentliche NAS bauen.

/ralph

Am 30.07.19 um 20:53 schrieb Rolf Bombach:

Dafür sind alle anderen Schweizer (Züricher, Luzern) anscheinend nur nach Deutschland gekommen um ihre Schleuder endlich mal ausfahren zu können.

"Ab 160 kommt man doch ins Gefängnis?"

Ich gehöre zu dem Personenkreis, der 60 Stunden pro Woche arbeiten darf und sich dann über einen grauen Kombi freuen muss.

Allerdings habe ich das Fahrgestell eine Version kleiner als die Gehaltsstufe gewählt und konnte so innerhalb der Leasingrate etwas mehr Motor ankreuzen. Privat fahre ich ein spanisches Produkt eines Japanischen Herstellers, das auf der Autobahn auseinanderfallen würde, und ein Produkt aus dem Norden von Stuttgart.

Falk D.

Am 31.07.19 um 08:04 schrieb Ralph Aichinger:

Wenn es USB-SATA-Chips gäbe, die ordentliches Queueing beherrschen: ja. ... ZFS hätte wohl auch mehr RAM-Bedarf, als ein Pi erfüllen kann.

Falk D.

Ja, sein Synology um ein paar Tausender wird man nicht wegschmeißen, aber für den Hausgebraucht ist das was man mit USB3 realisieren kann mehr als respektabel.

/ralph

Drei Millionen Bastler kann ich mir schon vorstellen. Doch leider hat es der Raspberry und damit Linux nicht geschafft, in den Media-Box Markt zu dringen, u.a. aus diesem Grund. Dort ist jetzt alles Android. Aber ok, wie ich das bisher mitbekommen habe, gibt es bei Linux weniger kommerziele Interessen.

Manche hartgesottenen installieren sich auf ihren Android-Boxen OpenElec, womit die im Prinizip zu Linux-Geraeten werden. Ist aber sehr selten, die Mehrheit stoepselt nur dekadent ein und benutzt, so wie wir das im Wohnzimmer tun.

Davon verstehe ich nichts, aber genau das klingt wie das Henne-Ei Problem. Wenn es nicht geloest wird, aus welchem Grund auch immer, bleibt der Raspberry weitgehend im Hobbybereich.

Fuer mich waere das kein Problem, da ich keine Spielfilme hin- und herschaufele.

Es ist sehr selten, dass ein Module Spec bei mir ueber 10MB hinausgeht und das sind dann auch schon die von fetten Projekten. Zwei Sekunden empfinde ich nicht als Ewigkeit :-)

Daher wuerde auch der Platz einer 64GB oder gar 32GB SD-Card reichen, da muss kein grossen Laufwerk ran.

Staendig sagen Leute, dass sie ohne ein Terabyte oder zwei nie hinkaemen. Ich habe gerade beim Kauf einer gebrauchten Windows Lizenz eine Festplatte mitgeliefert bekommen. Das und die "Rest-Hardware-Zerstoerungserklaerung" ist Pflicht, weil sonst der Lizenztransfer nicht legal waere. Formatiert, angefangen die Partitionen einzurichten, 250GB, boah ey! Das ist fuer mir unermesslich riesig.

Doch, das braucht man beim Raspberry Pi Zero (die non-W Variante):

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Wir sind sehr verwoehnt. Meine ersten Festplatten hatte 10MB und 20MB. Sie reichten voellig fuer normale Engineering Arbeiten. OrCAD Schaltbilder, Module Specs, MS-Works Database Files, HPGL Plots von Messgeraeten, Datenblaetter, Scans. Ach ja, sowie das komplette OS und alle Software.

Heute? Ich habe gerade Windows 7 Pro auf einem Dual-Boot Rechner installiert (wird mit Windows Boot nicht am Internet betrieben), weil einige Software nur damit laeuft. Obwohl ich allen Firlefanz wegliess, hat sich das erstmal 12GB von der Festplatte gekrallt. Dann auch noch System Files ueber einen physikalischen Bereich von gut 120GB schneeflockenartig verstreut, sodass ich die Partition nachher nicht auf die gewuenschten 50GB schrumpfen konnte. Also neu formatiert, vorher partitioniert, dann nochmals installiert. Und das alles, um in etwa aehnliche Arbeiten durchzufuehren wie vor 30 Jahren.

Der Rechner hat jetzt noch Linux als Hauptbetriebssystem und obwohl ich die schlanke Lubuntu-Version betreibe, braucht auch diese mehrere GB auf der Festplatte.

Ok, Ingenieurbuero, aber ich habe die meisten gebraucht besorgt. Viele sind ueber 30 Jahre alt, gross, schwer, funktionieren. Das ist nicht teuer.

TDS745 kenne ich nicht, klingt nach "Scope Station" aus den 80ern/90ern. Das waere doch schon was edles.

Haette man das nicht mit einem guten USB Sound-Adapter hinbekommen? Ich habe aehnliches mit dem Behringer UCA-202 gemacht, weil der auch von Rock Bands fuer Aufnahmen benutzt wird und daher nicht schlecht sein konnte. Er hat m.w. $20-30 gekostet. Guter Dynamikbereich, keine Stoerungen. Dann diese Software und alles fluppte:

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Das sind universelle USB-Messadapter:

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Die habe ich bei Kunden schon stapelweise eingesetzt, mehrere uebereinander. Ginge fuer Deinen Fall aber nur mit vorgeschaltetem Demodulator.

Da finde ich unser System besser. Die Kuenstler koennen selbst entscheiden, aehnlich wie das ja auch bei Linux-Programmierern ist. Z.B. gibt es manche, die eigene Kompositionen frei auf "Events" vortragen oder Background Musik fuer Kaufhaeuser oder Call Center komponieren. Dann hoert das jemand, wird auf sie aufmerksam und die Karriere beginnt. So wie bei einem Maschinenbau-Ingenieur, der am Ende Rock Star wurde:

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Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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