CR2032 Batterien für Funkschlüssel

Aug 17, 2024 Last reply: 1 year ago 110 Replies

Ich hab auch noch einen Schlüssel, den hat es einmal gebraucht, aber nicht weil die Batterie leer war sondern weil irgend ein Steuergerät gesponnen hat. Wenn die batterie im Schlüssel grenzwertig wird, bekomme ich eine Anzeige im Kombiinstrument und habe dann noch etliche Tage Zeit.

Grüße Marc

Laut Anleitung soll das bei meinem Auto auch passieren. Nur, in der Realität passiert es nicht. Da schliesse ich ab und wenn ich 5 min später wiederkomme funktioniert die Fernbedienung nicht mehr.

Und ja, ich nehme Qualitätsware und versuche bei den CR20xx 'Made in Japan' zu bekommen.

Gerrit

Wir haben das Spiel schon zweimal durch.

Grüße Marc

Hier dreimal bisher. Und nie kam eine Warnung obwohl sie kommen sollte. Mir insofern egal, daß ich eine Ersatzbatterie dabei habe und selbst wenn die nicht will, weiss wie ich reinkomme und das Auto gestartet bekomme.

Gerrit

Und wie? Oder andersrum: Wozu gibst du dich dann überhaupt mit dieser Spielerei "Funkschlüssel" ab? (Findige Kriminelle wissen übrigens auch, wie die zu knacken ist. Lohnt sich aber nur bei Autos der höheren Preisklasse.) ;)

Weil ich das ganz nett finde den Schlüssel nicht aus der Tasche nehmen zu müssen. Wenn ich das Auto über Nacht vor dem Haus parke schalte ich diese Funktion allerdings ab. Womit der Relay-Trick nicht funktioniert.

Und wenn die Batterie leer ist und keine neue in Reichweite oder der Funkschlüssel sonst nicht mehr will, dann entferne ich die Abdeckung über dem Schloss an der Fahrertür, schliesse mit dem normalen Schlüssel auf und steige ein. Motor wird dann gestartet indem ich den Startknopf mit dem Funkschlüssel mechanisch betätige. Der enthält einen RFID-Chip und der Startknopf den zur Abfrage nötigen Sender.

Gerrit

Am 19.08.2024 um 21:42 schrieb Frank Schletz:

Die BR2032 bekommst Du bei Reichelt...

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Ja, ich weiß. Das ist eine Quelle.

Sagen wir es einmal so: Ich bin mit teuer schon so oft auf die Schnauze gefallen, daß ich die Erwartung, der Preis könnte ein Indikator für irgendwas sein, aufgegeben habe. Für einen Mehrwert bin ich gern bereit zu zahlen und tue es in etlichen Fällen. Aber erst will ich den sehen. Und es muß ein Mehrwert für mich sein, kein abstrakter, der unter meinen Bedingungen nie zur Geltung kommt.

Oder auf dem großen Fluß:

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nicht, ob 5,40€ ein üblicher Tarif und akku-net (+76ct) ein vertrauenswürdiger Anbieter ist.

Volker

Das ist leider korrekt. Man kann für viel Geld Schrott kaufen und man kann Glück haben und für kleines Geld gute Qualität bekommen.

Und aus diesem Grund hat mein Auto Stahlfelgen aber LED-Scheinwerfer.

Gerrit

Thomas Prufer schrieb am Tue, 20 Aug 2024 10:31:26 +0200:

Wie nennt sich die schwarze Schicht, die sich unvermeidlich auf solchen mechanisch belasteten Flächen bildet? Ist das das Blei?

MfG

Frank

Frank Scheffski schrieb:

Ich tippe auf Zinnoxyd.

Passend zum thema: Mein Passarati meldete heute, dass er gerne eine neue Schlüsselbatterie haben möchte. Vorher hatte jemand eine CR2025 eingesetzt, jetzt ist es eine Varta CR2032. Während der Fahrt blinkt der SChlüssel hin und wieder, anscheinend flirtet das Auto im Betrieb unaufhaltsam mit dem schlüssel.

Wenn du Keyless Go (o.ä.) hast, also kein Zündschloss mehr sondern nur einen Start/Stop-Knopf, dann ist der Schlüssel auch ein Empfänger und das Auto versichert sich periodisch, daß er noch da ist. Antwortet er nicht mehr kommt eine Fehlermeldung im Display.

Gerrit

Was bin ich froh, daß meine olle Gurke einfach anspringt und fährt. Keine Willkommenslightshow, keine Assistenzsysteme, kein Engelsgeheule in Schleichfahrt, kein INfotainment am Fahrerlebnisplatz, kein Rückwärtsgepiepse, keine penetranten Gongs, wenn irgendein Pups quersteht, natürlich keine Schlüsselbatterien und schon gleich gar kein Aboscheißdreck.

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"In Zukunft will man bei VW möglichst keine Neuwagen mehr verkaufen."

Jetzt aber bitte nicht gleich die Sektkorken knallen lassen, geht noch weiter:

'sondern im Rahmen von "Vehicle on Demand" in einer Art Abo anbieten. Kunden sollen die Fahrzeuge also nicht mehr besitzen, sondern nur noch gegen eine Gebühr nutzen.'

Debakel on Demand. Die unvermeidliche Konsequenz eines hirnamputierten Marketings für eine hirnamputierte Kundschaft.

Volker

Was denn für eine? Und wart's ab, wie lange noch. ;)

Ich weiß nicht, was du hast. ;)

Und nur darauf kommt's doch an. Kapitalismus live. Und da wird nicht für den Bedarf produziert, sondern für den Profit. Das wusste Einstein schon, glaub' ich. ;)

Ich habe schon als Fünfjähriger (und vielleicht noch früher) alles, das mir gehörte (und manches, des es nicht tat) auseinandergebaut -- und wann immer es mir aus irgendeinem Grund passend erschien, anders zusammengesetzt.

Mit dem Alter läßt man manches ruhiger angehen, aber das Prinzip ist geblieben.

Wer das nicht tut und einfach stumpf konsumiert, der ist mit Miete allerdings imho gut und richtig bedient.

Am 28.08.24 um 00:15 schrieb Axel Berger:

Und hat's dann auch noch funktioniert? ;)

Das kenne ich irgendwoher. ;)

Hallo Volker,

Du schriebst am Tue, 27 Aug 2024 22:36:03 +0200:

Richtig _kaufen_ kann man inzwischen Autos - "Neuwagen" - doch sowieso nicht mehr. Der Besitzer muß schon beim Kauf fast alle Rechte an irgendwie von der Karre produzierten Daten, die dem Hersteller nützlich erscheinen, abtreten. Dafür darf er dann die permanente Funkverbindung ins internet und diverse "Mehrwert"-Dienste nutzen - und natürlich zahlen - die er eigentlich überhaupt nicht braucht und, wenn er wüßte, was da abgeht oder gar vorkommen kann - überhaupt nicht haben wollte.

Da gibt's doch auch schon die ersten Vorboten: Zusatfunktionen, die man monatlich "dazubuchen" kann, z.B. Sitzheizung (braucht man ja nur im Winter) oder Auslands-"navi". Manchmal auch "Sicherheitsfunktionen" wie Umfeldsensoren oder Einparkhilfe oder gar -funktion. Ja, da war Tesla auch mal wieder Pionier, aber BMW war schneller mit der Werbung für das "Sma:tphone auf Rädern" - sie haben sich nur noch nicht voll drangetraut...

Das Problem ist der zeitliche Verlauf von Einkommen. Software-Hersteller machen es schon länger so, dass man ihre Ware mit regelmäßiger Gebühr mieten soll. Jeder Zeitschrften-Drucker will Abonnenten. Da steckt das Wort "bon" drin, also gut. Und möglichst überall soll man Mitglied werden. Der Spruch lautet aber: "Der Reiche kauft, der Arme mietet."

Grüße, H.

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