Am 16.06.25 um 18:25 schrieb Guido Grohmann:
Aber vorsichtig. Diese dünnen Drähtchen hast du auch ganz schnell auf Rotglut.
Am 16.06.25 um 18:25 schrieb Guido Grohmann:
Aber vorsichtig. Diese dünnen Drähtchen hast du auch ganz schnell auf Rotglut.
Am 17.06.2025 um 13:41 schrieb Thomas Prufer:
[...]
Kann ich zu 100% bestätigen. Bestes Beispiel Foto Sauter München - so mies wie dort kann man im Onlinehandel gar nicht bedient werden. Der sog. stationäre Fachhandel hat sich durch seinen Dünkel zu einem guten Teil selber abgeschafft. -> Braucht kein Mensch!
Vor säurehaltigen Flussmitteln kann man hier auch nur warnen, bei Litzen mit hauchdünnen Drähtchen. Geschickt gemacht kannst du darauf warten, dass es sich durchfrisst.
Am 17.06.2025 um 08:31 schrieb Eric Bruecklmeier:
Ich hab' gleich welche bestellt. :-)
Am 16.06.2025 um 14:53 schrieb Marc Haber:
Hast Du mal mit einem scharfen Messer an der Litze geschabt/gekratzt? Eventuell ist die Litze lackiert. Bei dünnen Drähtchen ist das oft so.
Alexander Schreiber schrieb:
Ist RG174 nicht per Definition StCu? (Klar, wird man nicht für DC verwenden.)
Am 17.06.25 um 23:42 schrieb Rolf Bombach:
Hallo,
ja - laut mehreren Datenblättern ist der Innenleiter copper clad steel, die Schirmung ist verzinntes Kupfer.
Bernd Mayer
Am 17.06.2025 um 08:31 schrieb Eric Bruecklmeier:
Ich habe davon noch mehr Motive, gLabels ist mein Freund :)
Next percussive maintenance: 12/25
Bernd
Am 16.06.2025 um 14:53 schrieb Marc Haber:
Die beiden Enden abkratzen, übereinander legen und mit einem "Kabelschuh" (ohne Öse) und einer Presszange fest zusammenpressen (Aderendhülsen sind da zu schwach, halten nicht). Dann die Stelle wasserdicht versiegeln und wieder eingraben. Müsste gehen.
Kurt
Am 18.06.2025 um 12:02 schrieb Bernd Laengerich:
Am besten gefällt mir: "Prüfplakette geprüft" - das beschreibt den realen Irrsinn!
RG174 ist doch Koax, das fände ich etwas ungewöhlich als Stromkabel für eine Kleinspannungslampe oder als _reguläres_ USB-Kabel.
Man liest sich, Alex.
Also, inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher dass das jemand[tm] mit dem Rasenmäher war, vielleicht war es auch jemand[tm] hübscheres mit der Heckenschere beim zurechtschneiden der Spiralzypresse.
Anyway, es handelt sich um Zwillinglitze AWG20, das Leuchtmittel hat 3 Watt bei 12 V. Ich hab die abisolierte Litze für zehn Sekunden in die Feuerzeugflamme gehalten und dann ordentlich ins Lötfett gestupft. Mit dem auf 400 °C gestellten 40W Lötkolben der Weller-Lötstation (was gröberes hab ich nicht) draufgebraten, gleiches Ergebnis wie vorher. Schöne Lottropfen, aber nix bleibendes auf dem Draht.
Also quetschen. Aus dem Sortiment
Strom drauf, nix. Die anderen Lampen am Strang leuchten, die hier nicht. Ist also entweder kein Kontakt entstanden oder die Lampe kaputt. Hab das dann aufgegeben, sind jetzt halt nur noch drei Lampen am Strang. Auf das zum Verteiler führende Kabel hab ich dann ein Stück Schrumpfschlauch draufgesteckt und heißgemacht (die Heißluftpistole hatte ich eh schon dabei, ich wolllte ja die Quetschverbinder danach verschrumpfen). Natürlich auch Fehlanzeige, der Schlauch schließt sich natürlich nicht komplett.
Zusammengefasst: Viel gelernt, nix erreicht.
Jetzt können von den insgesamt acht Lampen an zwei Netzteilen noch drei kaputtgehen bis ich einen Satz Ersatzlampen beschaffe. Diese Lampen werden dann auch so gekauft, dass sie bevorzugt nach unten leuchten, den Insekten zuliebe. Das wusste ich damals auch noch nicht.
Danke für Eure Hilfe.
Grüße Marc
Hier vermisse ich das Abkratzen mit einem Tsschenmesser o.Ä. damit man das blanke Metall sieht. Feuerzeugruss usw. lässt vermutlich kein Lötfett ans Metall.
Bernd Mayer
Am 18.06.25 um 18:47 schrieb Marc Haber:
Für die Insekten ist eigentlich nur gut, wenn sie gar nicht leuchten. Nur weil Insekten bevorzugt auf bestimmte Lichtquellen fliegen, bedeutet das nicht, dass sie die Alternativen nicht auch nehmen, wenn die Favoriten aus sind.
Marcel
"Bernd Mayer" schrieb:
Wenn es schwarz aussieht dann ist das die einfachste Lösung. Die Kupferpatina, die sich nach einiger Zeit bildet wenn die Isolierung undicht wird und Wasser eindringt, läßt sich kaum anders löten. Ich habe das sogar mal mit Lötwasser probiert, aber selbst daß hält die Patina aus. Das kann man nur mechanisch so blank bekommen daß man es löten kann.
Frank
Es gibt durchaus Koax als DC-Kabel - Laptop-Netzteile haben sowas öfters, gegenüber Zwillingslitze hat das den Vorteil, daß es rund und durch die Symmetrie robuster bei mechanischer Belastung ist.
Meine Lautsprecherkabel sind ebenfalls Koax - trittfest, 2.5mm^2 Innen- wie Außenleiter. War damals günstig von Discothekenausstatter - ungefähr sowas:
Dito beim Elektrohändler in Würselen, liegt günstig auf dem Weg zur Arbeit. Früher konnte man da an der Theke problemlos Sachen bar bezahlen und mitnehnem.
Als ich vor 2 Jahren einen bestimmten Gira-Lichtschalter als Ersatz suchte, hängt an der Tür ein dickes Schild, daß man als Privatkunde nicht bedient wird.
Per Internet bei der Konkurrenz überhaupt kein Problem ... dauert halt leider 2 Tage länger.
cu Michael
Am 16.06.2025 um 14:59 schrieb Marcel Mueller:
Reichelt schreibt "mit Säure/Lötwasser vorbehandeln und mit Löthonig löten"
Am 18.06.25 um 22:00 schrieb Leo Baumann:
aber Stahldraht sieht nicht schwarz aus der ist eher stahlgrau. STAKU (Stahldraht mit Kupferüberzug) kann korrodieren, da kann ich mir vorstellen, daß der dann an der Oberfläche schwarz aussehen kann.
Hier gibt es auch ein Bild von einem schwarzen Kupferoxid:
Ich hatte mal einen Rest von Fernmeldekabel für Telefonleitungen von der BW, da war auch Litze aus Stahl drin, evtl. noch mit einem Zusatz eines anderen Materials (Alu?) - lange her.
Bernd Mayer
hier habe ich etliche Audiokabel mit Cinch- oder Klinkensteckern mit RG58-Koaxkabel selbst zusammen gelötet.
Ich hatte Reste von alten Koaxkabeln für Netzwerke (Thin Ethernet oder
10Base2) dafür verwendet.Bernd Mayer
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