Alterungsprozess von Basismaterial - Page 2

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Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"
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Probier's mal mit einer Seite aus dem Reichelt-Katalog, ich hatte damit
schon beim ersten Versuch ein perfektes Ergebnis.

Nach dem Transfer (Papier direkt auf die Platine gebügelt):
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/40661/platine.jpg

Nach dem Ätzen (Fe3Cl):
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/40665/geaetzt.jpg

Nach dem Entfernen des Toners:
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/40666/tonerentfernt.jpg
(Zum Entfernen des Toners habe ich Sandpapier genommen, deshalb sieht
die Platine so zerkratzt aus. Dass der Toner mit Aceton schon beim
ersten Drüberwischen abgeht, habe ich leider erst danach
rausgefunden...)

Gruß
Andreas

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Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

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Wie schaut es denn mit den Löchern von den Pads aus?
Waren die nicht vorhanden oder wurden die zugebappt?

Sprich: Kann ich mit der Methode ein TQFP64 (0.5mm)
Padfeld (oder wie man auch immer die vielen
einzelnen Pads beim IC zusammengefasst nennt)
machen?


Danke
 Martin L.

Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"
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Schau Dir doch die Bilder auf dem Link in meinem Posting an. Da hat's
auf einem Print einen Xylinx chip im TQFP 100 Gehäuse.....

Markus

Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

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Howdy,

also das Bild sieht wie meine Experimente mit zu "dickem"
(Schreibmaschinen)Papier aus.
Am Toner haften immer noch Papierfetzen.

Bei den dicken Leiterbahnen ist das kein Problem, aber wenn's in den 16mil
Bereich geht, bekommt man das Papier einfach nicht mehr ab ohne den Toner
mit zu entfernen.

Ich bleib dabei, je dünner das Papier desto besser ;-)

Gruß, Chris



Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

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Die Papierfetzen sind nach längerem Einweichen in Seifenwasser
größtenteils verschwunden, und der Rest hat den Ätzvorgang nicht
behindert.

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In meinen Versuchen war die Haltbarkeit des Toners kein Problem, im
Gegenteil, ich habe das Zeug nach dem Ätzen kaum wieder von der Platine
bekommen. <0.5mm habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Gruß
Andreas

Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

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bekommen

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Genau da liegt der Hund begraben ;-)

Wenn das Papier nicht fast von alleine abgeht, bleibt eine Papierschicht
über dünnen
Leiterbahnen stehen.

Der Toner geht mit Acteton, Nagellackentferner, Alkohol wech...

Gruß,

Chris





Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"
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Mit Aceton geht es, mit Alkohol leider nicht.

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Re: OT: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"
Andreas Schwarz schrieb:
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Fleckbenzin geht auch, ausprobiert an PVC Mappen mit Tonerabdrücken,
gelöst durch den Weichmacher, wenn man eine Kopie lange drin lagert - da
ist es auch wichtig, daß das Benzin das PVC nicht/kaum angreift.

Martin

Re: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

C. Bader schrieb:


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bzw.
in

Hab das eben mal getestet (Atelco-Prospekt, Epson EPL5200, Bügeleisen auf 3
"Punkte"/Baumwolle).

Bin überrascht wie heftig der Toner auf dem Kupfer haftet!

Probleme:

1. Toner verläuft, d.h. die Bahnen werden breiter und unscharf. Zuviel
Druck? Zu Heiss? Zuviel Toner kann eigentlich nicht sein.

2. Papier geht vollständig ab. Trotz Seife und lange einweichen und
vorsichtigem Bürsten mit der Nagelbürste!

Als nächstes werde ich mal dem Reichelt Katalog und die CT opfern.

Kann mir jemand Tips zu 1. geben?

mfg, Bernd




Re: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"
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Ja, nimm einen Bürolaminator anstatt dem Bügeleisen. Viel
gleichmässiger und in diesem Sinne besser reproduzierbare Ergebnisse.

Markus

Re: "Backpapier" war "Re: Alterungsprozess von Basismaterial"

Hi!

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Der PLG-5210 (nicht 5010) wurde mal zum Laminieren von Lötstoppmaske
oder Ätzresist auf Platinen empfohlen. Gibts bei ebay grad für 39,-
Sofortkauf, in wohl ausreichender Stückzahl (50). Nein, nicht von mir.

Gruß,
Michael.

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