5000V Testspannung erzeugen

Feb 06, 2006 62 Replies

Am Tue, 7 Feb 2006 21:13:00 +0100 schrieb Axel Berger :

Das erinnert mich an die Pocket Kamera, die ich vor Jahren einmal zerlegte, angeblich (?) war die schon wochenlang nicht mehr benützt worden

- aber sie wollte sich vor der Zerlegung wehren... (Blitzelko).

Martin

Martin schrieb:

Hallo Martin, die Trafos im MW sind eigentlich Streufeldtrafos. Denn Magnetrons werden mit "eingeprägtem" Strom betrieben. Die Spannung stellt sich im Betrieb individuell ein. Würden die Schwingungen des Magnetrons abreißen, arbeitet es wie eine normale Röhrendiode. Deshalb Magnetrons nie mit einer "harten" Spannung betreiben wollen. Wäre der Tod der Röhre.

gruß hdw

Selber was bauen? Schalenkern wickeln, Sperrwandler... Hier geht es um 5kV und nicht um Hochspannung ;-]. Hab vor bald 30 Jahren mal notfallmässig was übers Wochenende bauen müssen, bis Forschungsgeld für ein Netzgerät da hätte sein sollen. Statt einer Woche lief es dann bis Projektende, also etwa 3 Jahre. Ausgelegt auf 1-5kV, lief dann bei etwa 3.6kV für die Anodenspannung eines Channeltrons. Normale Wicklung, Isolierband als Zwischenlage, _keine_ Vakuumimprägnierung. Ich war davon ausgegangen, dass das Ozon und andere Ärgernisse das Ding nach einigen Wochen spätestens zermürben müsste.

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Ist mittlerweile noch scheusslicher geworden durch zahlreiche Umbauten wegen Umnutzung :-]. Die "Regelung" erfolgt übrigens primärseitig durch Auswerten der Rückschlagspannung, war genau genug.

mfg Rolf Bombach

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