48VDC mit wenig Ripple

Feb 27, 2009 123 Replies

Moin moin,



ich habe gerade für den symbolischen Preis von 50 Neumark einen alten Analogpanzer in Form eines Teac Model-15[1] Pultes übernehmen können. Prinzipiell funktioniert da auch alles (abgesehen von einer LED und zwei Potis, die ich noch tauschen muß). Trickreicherweise hat man damals schon eine Vorbereitung für Phantomspeisung eingebaut, so dass lediglich noch zwei Widerstände und ein Schalter je Kanal eingebaut werden und dem Netzteil die passende Spannung zugeführt werden muß. Die wird nämlich im externen Netzteil (4HE...) nicht mit erzeugt, weil man damals wohl nicht wusste, welchen Wert man nehmen sollte.



Ich würde das jetzt gerne nachrüsten. Dazu brauche ich 48V (+/-4V) DC und je Kanal (stücker 24) nach Spezifikation 14mA, also in Summe knapp



400mA. Die absolute Spannung ist nicht sooo kritisch (laut Spezifikation eben +/-4V, zur Not reichen aber oft schon 24V, wenn's hart auf hart kommt). Ein Trafo 2x 15V steht zur Verfügung (wenngleich mit 2x 4A 'etwas' überdimensioniert, aber dafür vorhanden und in's Netzteil passend). Ich hatte mir jetzt gedacht, man könnte das relativ easy diskret aufbauen und z.B. diesen Vorschlag etwas pimpen (3055 statt BD139) - wobei die angegebenen sicheren 100mA fast reichen würden (die meisten Mikrofone die hier zum Einsatz kommen genehmigen sich 4-5mA).

Oder hat jemand eine bessere Idee?



Zuendi


[1]
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Der Aufzug ist 2x1x2m groß - nur um eine Idee zu bekommen, wie groß das Ding ist. Wiegt auch nur knappe 150kg. Ist auch erst 30 Jahre alt.
[03:33] Mr_F4s: grmbl [03:33] EDE-WOLF: ist das ne neue geschäftsform? [03:34] EDE-WOLF: Gesellschaftsrest mit beschränkter Leistungsfähigkeit Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Vielleicht auf die ganz bequeme einen TL783 reinsetzen? Aber Achtung,

15mA Mindeststrom, kann man ueber die Widerstaende sicherstellen.

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Erst 30 Jahre? Ist doch nix :-)

Hauptsache die Potis sind noch halbwegs in Schuss. Nicht zu oft Bier reingelaufen und so.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

"Sebastian Zuendorf" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Vergiss es. Integrierte Spannungsregler sind besser, ein LM317HV nach Datenblattschaltung taete es.

Es gibt natuerlich noch andere Methoden, z.B. mit 1MHz per Schaltregler aus der normalen Versorgungsspannung zu gewinnen, aber ich nehm mal an, du willst den Trafo verbauen.

Thomas Schaerer hat auf

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irgendwo (ich find's nur nicht) eine Schaltung eines Netzteils fuer ein Audiomessgeraet gehabt, welches so weit ich weiss besonders die 100Hz unterdrueckte (Gyrator-Notch? Feed-forward?).

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Sieht an sich schnuckelig aus, hat aber zwei Probleme:

  1. Habe ich das Ding nicht in der Grabbelkiste
  2. Stehen ohne Trafoneukauf nur 30V am Eingang zur Verfügung, was für den ESP-Vorschlag sprechen würde (abgesehen davon liegen sämtliche dafür benötigten Teile hier in der Grabbelkiste rum).

Werde ich mir trotzdem mal auf die Merkliste setzen, vielleicht nehme ich das Ding dann für die Nachrüstung des ebenfalls knapp 30 Jahre alten Allen&Heath/Starsound Dynamix SD12-2.

Die Hälfte der Kanal-, Bussmaster- und Studio/Control Room-Module habe ich bereits behandelt. Bisher bin ich mit je einer halben Dose DeoxIt D5 (für die Schalter und Buchsen) und FaderLube 5% sowie ein paar Spritzern FaderLube 100% hingekommen - zzgl. einer Flasche Glasreiniger, um den äußerlichen Siff zu entfernen.

Die Konstruktion ist extrem massiv (15mm Multiplex als Bodenplatte, Mainframe aus Stahl-U-Profil, Seitenteile der Meterbridge aus ~10mm Aluminium (aus dem Vollen gefräst), Meterbridge selbst aus Aluminium-Strangprofil, Modulkassetten aus Stahl mit gebürsteten und schwarz eloxierten 3mm Alu-Frontplatten - einzeln entnehmbar, versteht sich. Die Kanal- und Bussmaster-Fader sind noch die guten alten Kassetten-Teile und kein Billigkram. Sämtliche (bis auf zwei) Potis laufen sauber, alle Fader butterweich und ohne Hakeln. Alle Mikrofoneingänge besitzen Übertrager Format "Filmdose". Dazu ein Stand, ebenfalls Stahl U-Profil und alleine ca. 30kg schwer (da müssen noch Rollen drunter), Seitenteile aus 30mm Massivholz. Die Handballenauflage verdient diesen Namen noch, ist fluffig weich und mit echtem Kunstlederimitat aus imitiertem Kunstleder bezogen :-)

Die Eingänge sind übrigens diskret aufgebaut. Steht auch extra sinngemäß im (leider nur rudimentär vorhandenen) Handbuch: "Kein neumodisches Teufelswerk mit OpAmps - Mic-Preamp diskret!".

Zuendi

F: Was ist ein Mathematiker? A: Ein Gerät das Kaffee in Behauptungen umwandelt. Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Ich wuerds auch so machen, allerdings wuerde ich das zum Anlass nehmen mal zu schauen ob es nicht mittlerweile mal einen besseren Leistungstransistor gibt. Ich hab da noch was von 2N3xxx, wobei mindestens ein x eine 7 war, in Erinnerung. :-)

Garnicht davon zu reden das es bessere Gehaeuse zum anschrauben an Kuehlkoerper als TO3 gibt.

Olaf

Hallo,

die Gleichrichterschaltung aus

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kann man ja auch unabhängig von der Stabilisierung nutzen.

Bernd Mayer

Klar, ohne Spannungsverdoppler geht das mit diesem Trafo nicht. Ich dachte nur an den Regler selbst. Man will das ja auch einigermassen ueberlastsicher haben.

Ein Bekannter hat bei einem alten Funkgeraet die total versiffte Frontplatte eiskalt in die Spuelmaschine gegeben. Kam raus wie aus dem Ei gepellt. Er war zu dem Zeitpunkt m.W. nicht verheiratet :-)

Naugahide? Da wuerde ich echtes Leder draufmachen. Die Naugas stehen inzwischen eh unter Naturschutz ;-)

Frueher war das tatsaechlich so, man konnte keinen leckeren Sachen wie LM833 bekommen. Doch die Puristen wuerden natuerlich nicht anderes als eine ECC83 akzeptieren.

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Och ja nu, 3055 liegen hier noch kiloweise rum, nebst passend gebohrter Kühlkörper aus alten Endstufen. Das Bischen umgebender Kleinkram ist natürlich auch vorhanden, in so fern sehr kosteneffektiv.

Zuendi

Der Kunde steht immer im Mittelpunkt - und damit im Weg. Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Selbiges fiel mir kurz nach dem Abschicken des Postings auch auf :-)

Zue'need more coffee'ndi

"Kaffee? Du sagst Kaffee dazu? Das war hochraffiniertes Industrie-Koffein in einer kandiszuckergepufferten Lösung." -- Dietz Proepper in d.a.s.r. Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Dann besser den klassischen Engineer's Drink:

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Siehe anderes Posting. Ich doof. Überlastsicherung wird eh eine Feinsicherung. Der Halter dafür ist netterweise schon im Netzteil vorhanden :-)

Ich habe schon eine ganze Endstufe in die Spüma gestellt (eine alte Peavey CS-800. Siebelkos Marke "0,5l Coladose"). Wasser zu, einen Kanister H2O dest. und ein Fläschchen Orangenöl rein, Energie. Kam funkelnd wieder raus und tat nach intensiver Trocknung und Tausch einiger Transen dann auch wieder.

Der Bruder meiner ersten Freundin, seines Zeichens KFZ-Mechaniker, pflegte Zylinderköpfe seiner privaten Bastelautos in der Spülmaschine zu reinigen. IIRC musste er damit aufhören, nachdem seine damalige Freundin bei ihm eingezogen war und einen Satz Nockenwellen und jede Menge öligen Siff in der SpüMa vorfand...

Das Zeug bleibt da drauf. Da ist außer ein paar Kratzern nichts dran.

Platz ist da drin genug. In die Module kommen jetzt noch 2-polige Kippschalter für Phantomspeisung und Phase reverse rein und dann ist das gut. Ok, vielleicht baue ich die Inserts noch von RCA auf Stereoklinke mit Schalter um...

Zuendi

Vielleicht war diesmal die Amtshandlung ja auch eine vorläufige Erschiessung. MQ am 21.3. in drf Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Hallo,

etwa die hier:

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die können 20 oder 30 Ampere ab.

Ich würde eher BD249 o.Ä. nehmen als Ersatz für BD139 mit mehr Strom oder Leistung.

Bernd Mayer

In Amerikanskiland durchaus verständlich. Nachdem ich mich neulich beim Satz "We in America have the best coffee in the world!" extrem verschluckt habe, musste ich schmunzelnd ein Tässchen Sulawesi[1] zu mir nehmen. Das Zeug ist mit Abstand der beste Espresso, den ich seit Jahren getrunken habe - sehr empfehlenswert.

Zuendi

[1]

Ich hoffe, der Link geht...

Vielleicht war diesmal die Amtshandlung ja auch eine vorläufige Erschiessung. MQ am 21.3. in drf Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Der 2N3055 ist aber nicht unbedingt die beste Wahl. Erstens ist der mit seinen max. 60Vce ein bischen knapp bemessen, zweitens ist seine Stromverstaerkung eher bescheiden, was dazu fuehren koennte, dass die von dir verlinkte Schaltung nicht ganz so gut funktioniert. Wenn dir wie im subject geschrieben "wenig Ripple" wichtig ist, dann wuerde ich auch Abstand von der Spannungsverdopplerschaltung nehmen. Darueberhinaus halte ich die Schaltung auch nicht wirkich fuer ideal. Die funktioniert zwar, ist eine klassische aber doch ziemlich angestaubte Schaltung. Probleme sind z.B. das hohe Rauschen der Z-Diode (deshalb C6), in den 80'ern habe ich diese Schaltung dann z.B. haeufig mit LEDs als Referenz gesehen. War damals in Audiokreisen Mode, weil die angeblich weniger rauschten. Die Stabilisierungseigenschaften sind auch nicht so beruehmt. Bei einem Phantomspannungsnetzgeraet ist das vermutlich nicht wirklich schlimm, weil die Last naeherungsweise DC ist, aber ich habe dieses Schaltungskonzept als sporadisch zu Schwingungen neigend und schlecht regelnd in Erinnerung, wenn einen nennenswerte Last im Audiofrequenzbereich angeschlossen war. Manfreds Vorschlag erscheint mir da sehr viel angemessener.

Gruss Klaus

Solange die Feinsicherung wirklich vor dem Bonddraht des 2N3055 ausloest. Kann mich noch gut an TO3 erinnern, die geblaeut aussahen wie die Auspuffrohre einer gut eingefahrenen BMW.

Klassisch! Wir hatten mal das Getriebe eines Opel Kadett C in unserer Studentenbude auf dem Kuechentisch komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Die Werkzeuge waren Rohrzangen, Englaender, Hammer und eine Kiste Grolsch. Heute sind wir beide verheiratet, gar nicht mehr an sowas zu denken.

Hinterher ging der Rueckwaertsgang wieder, 2-3 Teile waren irgendwie "uebrig", im zweiten Gang hoerte man ein dezentes Rasseln und, tada, das Rueckschalten von 3 nach 2 ging so butterweich wie bei keinem anderen Kadett. Lopez waere begeistert gewesen.

Diff In/Output waere schoen, aber aufwendig. Auf jeden Fall muss dann "Zuendorf Tuning" oder so draufstehen.

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ROFL! Wer hat denn sowas losgelassen? Wir haben bei Auswanderung 45 Pfund deutschen Kaffee mitgebracht und die hat es beinahe auch gedauert, bis wir hier was halbwegs akzeptables an Kaffee gefunden hatten. French/Columbian Roast, der ist ganz gut.

Die Indonesier konnten das schon immer. Nicht umsonst gibt es bei deren ehemaligen Kolonialherren (NL) den IMHO besten Kaffee in Europa.

Tut er :-)

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Irgendein Ami. Wer kann, kann ich nicht mehr sagen.

Das Zeug[tm] tut's auch :-) Ganz im Gegensatz zur verbreiteten Lavazza-Blumenerde.

Zuendi

-- So, wie ein Bildhauer einen Löwen bildhauert, indem er an einem Granitblock alles wegschlägt, was nicht nach Löwe aussieht, spiele ich einen Akkord, indem ich einen Haufen Töne in die Hand nehme und diejenigen unter ihnen, die *nicht* passen, weglasse. (MaWa am 6.10.01 in d.r.m.m) Die Partyband vom Niederrhein:

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"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:vRXpl.7816$ snipped-for-privacy@flpi144.ffdc.sbc.com... ..

Hi, manchmal bin ich neidisch auf die tollen Angebote da drüben, und dann wiederum heilfroh, daß es das Zeug nur da gibt, wo die Leute angemessen dämlich genug dafür sind. Letztens gabs hier ne Sorte Pupsi mit extraviel Koffein. Macht nicht wach, höchstens Herzklabaster. Schmeckt aber eklig. Genau wie Dr.Peppers, das Zeug wird überschätzt. Willst Du mal richtig durchhalten, Fishermans extrastark langsam zerkauen hilft :-)

mfg, gUnther

Das Pult lässt auf jeden Fall haufenweise Raum für Tunings jeglicher Art, zumal man die Module für 'n Appel und 'n Ei in der eBucht bekommt. Ich hatte schon überlegt, ein paar Module mit einem besseren EQ zu pimpen - der ist leider bei positiven Gain-Einstellungen etwas rauschig und bietet nur zwei Mittenbänder mit (immerhin umschaltbarer) fester Frequenz.

Zufällig sind mir gerade ein paar Coax-Potis zugeflogen, die dafür bei gleichem Platzbedarf in der Frontplatte prima passen würden.

Wenn man es halbwegs geschickt anstellt, sollte es auch kein Problem sein, noch zwei zusätzliche Auxe dranzubasteln, ebenfalls unter Verwendung von Coax-Potis an Stelle der bereits vorhandenen einfachen solchen. Ein Blank Panel ist in der Mastersektion eh noch vorhanden...

Wir schreiben normalerweise "RKS" dran :-)

Zuendi

"Musiker sind schwierige Menschen. Jeder hat andere schwierigkeiten, der eine mehr, der andere weniger. Aber einen am Brett haben sie alle!" Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Evtl. baue ich auch einfach die Phantomspeisung aus der GL2200 nach. Da muß ich eh noch ans Netzteil...

Zuendi

"Der Prophet sagt: 'Vertraue in Gott, aber binde dein Kamel an!'" Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

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