1996er Yamaha CDX-490 CD-Player, jetzt zum 2. Mal die LASER-Einheit defekt
May 05, 2025 Last reply: 1 year ago 119 Replies
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Marte Schwarz
Hi Marc,
echt? Das wäre mir neu.
An was, außer Pressetexte, kommst Du bei Apple dran?
Das bedeutet gar nichts. Nur, dass sie die Daten nicht staatlichen Stellen geben. Wen sie sonst verkauft werden und was Apple damit intern vorab macht, weiß keiner. Aber dass sie vor den Chinesen genauso kuschen, wie alle anderen hast Du schon auch bemerkt?
Eine eigenartige Wahrnehmung, die Du da pflegst.
Marte
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M
Marte Schwarz
Hi Gerrit,
Guten Morgen, gut geschlafen die letzten Jahre? Hast Du die letzten 5 Jahre mal ein Windows-Rechner in Betrieb genommen, ohne ein onedrive-Account dazu abzuschließen? Ich schon viele, aber es wird zunehmend schwieriger, es wirklich ohne Cloud zu tun. Auf unseren Laborrechnern haben wir das mit Windows 11 jetzt noch einmal hinbekommen. Aber Microsoft-Office willst Du dann nicht mehr nutzen. Macht nichts, dafür gibt es LibreOffice & Co. Noch darf ich da kein Linux drauf machen. Die Zeit wird kommen ...
Mit Windows wird es auch zusehends schwerer, reich lokal ohne die Microsoft-Cloud zu arbeiten. Aber es gibt noch alternativen innerhalb der Windows-Welt
Du darfst neue Adressen anlegen. Wenn Du die in der Nextcloudumgebung anlegst, werden die auch zum iPhone hinüber kopiert, nicht aber die bereits erfassten Adressen vom iPhone. Die werden nur und erst dann auch freigegeben, wenn sie einmal in die iCloud gegeben wurden. Verweigerst Du Apple den Zugriff darauf, darfst Du mit Deinen Daten auch nicht aus dem iPhone raus. Ich nenne das Erpressung. Gut, ich habe es seit einem Jahr nicht mehr probiert, aber davor auf viele Wege. Nein, ich bin damit nicht alleine. Ich hab viel gesucht und viele Leidensgenossen gefunden, aber niemanden, der es geschafft hätte. Ich habe zwei Nextcloudinstanzen im Betrieb, auf die die Daten hätten sollen. Wenn es geklappt hätte, hätten beide sich selbst eine Instanz lokal hingestellt. Aber es war uns mit viel Aufwand nicht möglich. Selbst der Weg über die USB-Schnittstellen geht wohl nur, wenn die Adressen auch einmal für die iCloud frei waren. Außerdem klappt das wohl auch nur mit Software, die von Samsung, oder einem anderen Anbieter von eigenen Clouddiensten läuft. Du darfst also den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
Wenn hier jemand eine funktionierende Anleitung hat, wie man den Adressbestand eines iPhones an iCloud vorbei exportieren kann, und dann in ein gut dokumentiertes privates System überführen kann, lasst es mich wissen. Wir haben viel Zeit damit verbraten und irgendwann kapituliert.
Marte
M
Marte Schwarz
Hallo Kai,
Mach Butter bei de Fische. Wie hast Du damit Adressen an der iCloud vorbei auf ein lokales Adressbuch bekommen, von dem man sie hätte weiter in eine Nextcloud oder ein vergleichbares privat gehostetes System bekommen?
Der Dank zweier Freunde wäre Dir sicher.
Marte
M
Marcel Mueller
Und nach spätestens 10 Jahren ist das Laufwerk verreckt. Und wenn doch nicht, passt nach 20 Jahren sein Stecker pass an nichts mehr, was es dann noch gibt.
Ungeeignet.
Das hatten wir schon mal mit MOs. Die sind wirklich ziemlich unverwüstlich, aber was hilft das, wenn der Technik-Zug weiter fährt?
Marcel
F
Frank Müller
Ich habe meinen ersten CD-Brenner 1998 gekauft und da sind mir noch keine CDs untergekommen die von alleine unlesbar wurden. Natürlich habe ich im laufe der Zeit auch Ausfälle, aber die waren dann immer nur durch sichtbare Kratzer.
1000 Jahre alte Bücher kann man heute immer noch lesen...
Frank
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Axel Berger
Leider wirst Du recht haben. Aber Hardware hält hier regelmäßig auch mehr als 20 Jahre und funktioniert noch, die Lesbarkeit von Datenträgern ist meist spürbar kürzer.
K
Kai-Martin Knaak
Ich hatte Dich so verstanden, dass das Problem irgendwie bei Nextcloud liege. Beim Nachlesen des Threads sehe ich, dass es um die Adressen auf einem iPhone geht. Die Hürde besteht also darin, die Adressen in einem für Dritte lesbaren Format lokal zu exportieren - csv, json, xml oder so. In diversen Threads bei Reddit, Stackexchange und Co beschweren sich Nutzer, dass es just dafür keine von Apple sanktionierte Möglichkeit gibt. Ich nehme mal an, dass die nicht alle ahnungslos sind.
Ohne eine Datei, die die Adressinformation enthält, kann ein Sync-Programm natürlich nichts auf einem anderen Gerät abgleichen. Die Weigerung von Apple so eine Exportfunktion zur Verfügung zu stellen, ist für mich ein (weiteres) Argument, einen weiten Bogen um dieses geschlossene "Ökosystem" zu machen.
---<)kaimartin(>---
M
Marte Schwarz
Moin Kai-Martin,
Nee, Nextcloud kann mit den entsprechenden Standards umgehen, iOS prinzipiell auch, aber eben erst dann, wenn Du denen Deine Daten gibst.
Genau darum geht es. Trotzdem gibt es Leute, die dieses geschlossene Ökosystem einer sehr geheimnishütenden Firma so darzustellen, als ob dies transparent und vertrauenswürdiger sei, als das bekannte Opensource-Betrübsystem.
Marte
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Gerrit Heitsch
Soll heissen, wenn du in iOS die Einstellungen für Caldav und Carddav auf deine Nextcloud zeigen lässt funktioniert das nicht?
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Gerrit
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Volker Bartheld
"Von alleine" wird natürlich nichts unbrauchbar. Hitze oder Sauerstoff reicht schon. Manche CD-Rs brauchen zumindest noch ein wenig Licht, Streulicht über längere Zeit beispielsweise.
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Das ist schön für Dich, aber bei Weitem nicht die Regel.
Kommt drauf an, wie die aufgehoben, wie oft sie bis heute gelesen wurden und von wem. Archivare können da ein Liedchen von singen.
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Das hier sind 100 Jahre:
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Volker
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Marte Schwarz
Hi Gerrit,
Nur wenn die Daten einmal in der iCloud lagen. Vorher sieht Nextcloud nichts, es sei denn, die Daten wurden via Nextcloud in das Telefon gesynct. Dann sind und bleiben sie frei. Das Argument, dass das alles nur der Sicherheit der Anwender diene ist damit ad absurdum geführt. Das ist Gängelung und bleibt es.
Marte
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Axel Berger
Versehe ich das richtig? Ich muß alle Einträge auf einem anderen Gerät erstellen und in das Iphone übertragen. Trage ich einen neuen Kontakt unterwegs doc einmal direkt im Gerät ein, muß ich ihn zu Hause von Hand abschreiben und dann übertragen. Für Telephonummern wäre das sogar akzeptabel, aber es gibt andere, größere Dateien.
M
Marcel Mueller
Am 11.05.25 um 17:24 schrieb Frank Müller:
Ich hatte schon verschiedene Ausfälle, und das nicht nur bei selbstgebrannten. Bei manchen CDs löst sich die Alu-Schicht auf bzw. bekommt Löcher. Wenn das zu viele werden, geht nichts mehr.
Vielleicht.
Bei 100 Jahre alten sieht es schon schlechter aus. Stichwort säurefreies Papier.
Marcel
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Marcel Mueller
Manchmal. Bei neuerem Zeug kommt nach 10-20 Jahren gerne mal Firmwareisuffizienz. Da geben einfach die Flash-RAMs auf. Wenn man es merkt, kann man meist mit Bordmitteln schon keine Firmware mehr neu aufspielen (Bei einer GraKa habe ich es einmal geschafft). Früher war das kein Problem. DIL BIOS-Chip raus ziehen und in den Programmer stecken. Heute heißt es TSOP auslöten und beten, dass die Platine überlebt. Zudem muss man noch per Reverse-Engeneering raus finden, welcher Brocken der Firmwaredatei wo hin muss. Wohl dem, der wenigstens nur einem SO8 drin hat.
Bei Consumerspielzeug vielleicht. Sonst gibt sich das nicht viel. Um Medien und Laufwerke mit eingebauter Vernichtungsfunktion (QIC, Syquests >=270, Jaz, DDS, DVD-RW) habe ich immer einen reichlichen Bogen gemacht. Mit MO, DLT und LTO hatte ich nie nennenswerte Probleme. Nur die Laufwerke geben irgendwann auf.
Marcel
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Joerg Walther
Ich werfe gerade vor 20, 30 Jahren gekaufte Taschenbücher weg, die tw. schon einen richtig fetten Gilb haben, was imho ziemlich ekelhaft aussieht, sowas will ich nicht mehr in der Hand halten. Manche Verlage haben echt spät auf säurefreies Papier umgestellt.
-jw-
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Ralph Aichinger
Was ist bitte an vergilbtem Papier "ekelhaft"?
/ralph
T
Thomas Prufer
"Daten brennen" heißt ja auch deshalb so, weil man dazu Tontafeln nimmt!
Thomas Prufer
M
Marte Schwarz
Hi Axel,
Es ging konkret um zwei iPhones, mit langjährig gesammelten Adressen (knapp 2000 auf dem einen und etwa 850 auf dem anderen, die sonst kein Backup haben. Beide Inhaber der Geräte wollen diese Daten explizit nicht einem Konzern wie Apple oder Alphabeth zukommen lassen. Im Moment sind beide Datensätze immer noch nicht gebackupt.
So ist es.
Für Telefonnummern gibt es wohl einen bekannten Weg via Telefonbuch der Fritzboxen. Über Dateien allgemeinen hab ich nichts gesagt. Photos synchronisieren geht, bei Filmen hat man beim Obsthändler wohl ein eigenes Format. Darum hab ich mich nicht gekümmert, es gibt aber wohl die Möglichkeit der Formatwandlung.
Marte
A
Axel Berger
Da scheint mir dann der Fehler zu liegen. Ich trage zwar auch Adressen bei mir, aber in einer selbst erstellen Datei an den Gerätefunktionen vorbei. Weil das "Adreßbuch" des OS von so vielen Apps gelesen wird und mir die Wege, das zu unterbinden, zu mühselig sind, habe ich die Einträge darin wenigstens auf die reinen Mobilnummern beschränkt, das was Messenger etc. brauchen, um komfortabel zu funktionieren. Alles andere bleibt draußen.
Da Gmail keine eigene, nicht synchronisierte Adreßliste kennt, habe ich auf dem neuen Gerät auch keine einzige Mailadresse. Das Wiko hatte da etwas eigenes mit eigenem Datenspeicher.
J
Joerg Walther
Ich schrieb ganz absichtlich imho.
-jw-
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