Andreas Bockelmann schrieb:
Da könnte man doch mit ein wenig Ladedruck...
Andreas Bockelmann schrieb:
Da könnte man doch mit ein wenig Ladedruck...
bei meiner kawa (ZRX1100) liefert die impulsgeberei 2 impulse pro KW-umdrehung (siehe ), die dreht sicher ein klein wenig schneller hoch als ein golf und hat trotzdem kein problem damit.
cm.
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
brauchst nur das richtige Tool, gibts passenderweise im Hardware-Store.
CU Ralf
Schon, aber eine Kennfeldsteuerung reinzuflexen duerfte damit schwierig werden :-)
Nein, Druck und Drehzahl. Von der Klappe höchstens Endlagenschalter.
Positionierung kriegst Du eh nur in Zusammenhang mit einem zweiten Kurbelwellensensor hin, weil ja alle Zaehne gleich sein muessen. Aber induktive Sensoren sind schon ziemlich gusseisern. Da kannst Du einen Liter kochendes Wasser drueberkippen und die gehen immer noch.
In einem Bereich wo ich manchmal mit zu tun habe (maritim) kommt es vor dass man nur noch grobe Krusten von Siff sieht, die Sensoren aber schon lange nicht mehr. Tun auch weiter ihren Dienst.
Mein Audi in Deutschland gefiel mir u.a. wegen der Kompression von 10.5 und hatte echten Overdrive. Bekommt man nicht mehr, jetzt zockel ich mit
8.5 rum, fuenf Gaenge aber kein richtiger Overdrive :-("Axel Berger" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@b.maus.de...
Spulen auf Dauermagnet gewickelt finden sich im ABS-Radsensor. Solch ein Sensor sollte auch auf dem Anlasserzahnkranz funktionieren.
Wolfgang Horejsi schrieb:
Reluktanzgeber sind da nichts neues.
Gruß Dieter
Kurze Analyse deines Motors: Du hast 2 grosse Zaehne am CPS die den 4 Ohren der Blende (bzw. den 4 Nocken des Unterbrechers) im Verteiler des Golf entsprechen. Jeder der Pulse hat 2 Flanken, d.h. du bekommst genau wie bei der VW-Konstruktion aus den 2 Pulsen 4 Winkelinformationen pro Umdrehung. Das dritte "Zaehnchen" bei deinem Motor dient zum Synchronisieren damit er den OT von Zylinder 1 identifizieren kann (entspricht bei meinem neuen CPS den
2 fehlenden Zaehnen). Zur Berechnung wird es wohl nicht verwendet weil 2 der 4 Zylinder nichts davon haetten. Man koennte diesen CPS also "2+1" nennen. Da die ZRX1100 offenbar eine "wasted spark" Zuendung verwendet braucht sie genau wie der VW-Motor mit Verteiler keinen weiteren Sensor an der Nockenwelle.Je weniger Winkelinformation zur Verfuegung steht, desto weiter liegt der reale Zuendzeitpunkt einfach "neben dem Kennfeld" wenn sich die Drehzahl aendert (wenn man den gleichen Algorithmus des Steuergeraets zu Grunde legt). Muessten Motorraeder Abgaswerte wie Autos einhalten, dann haette der CPS da sicher auch deutlich mehr Zaehne. Die Motorad-Technik hinkt da einfach immer 10 Jahre hinter dem "state of the art" her.
Micha
Es gab irgendwo im www sowas wie Beschreibung für Softwarelösung in der Anwendung basierend auf Alpha-Beta Filter. Das sind aufwandsarme 2pol IIR Filter die auch auf Controllern laufen. Wurden ursprünglich für Radar verwendet. Aus pulsförmigen Eingangssignalen wird neuer Schätzwert für zukünftige Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung des Flugzeugs ermittelt. Oder hier eben zukünftiger Puls. Daraus kann man dann natürlich auch interpolierte Zwischenwerte ( d.h. künstliche Pulse ) zwischen echten Sensorpulsen bilden. Meine Beschreibung zu ABG-Filtern in Heft 12 ist kostenpflichtig (
MfG JRD
Genau so einen "VR-Sensor" habe ich ja an meinem CPS. Der hat aber einen Durchmesser von ca. 1cm, fuer ein Zahnrad sollte es wohl schon ein wenig filigraner sein. Und da muss man fuer ein gescheites Signal speziell bei unter 100RPM auch sehr nahe ran. D.h. die Halterung darf weder das Modell "Grobschlosserei" noch ein simples Gewinde im Getriebegehaeuse sein. Selber bauen will man das eher nicht.
Micha
Das MegaSquirt-II Steuergeraet (ein amerikanisches Eigenbau-Projekt) macht das angeblich so:
Der Aufwand fuer die Implementierung lohnt sich aber IMHO nur wenn man schon einen CPS mit wenigen Zaehnen hat und einem diese Aufloesung zu schlecht ist. Wenn man gar keinen hat und sowieso einen neuen bauen muss wie in meinem Fall, dann verpasst man dem einfach so viele Zaehne wie man haben will.
Micha
... auch weil es einem das Anlasserritzel wohl uebel nehmen wuerde wenn man da ein paar Zaehne rausfraesen wuerde, d.h. man braucht auch noch einen zweiten Sensor fuer die Synchronisation.
Interessant, war noch nicht im www als ich meinen Artikel schrieb. Daß sie von simpler Differenzbildung ( "first derivative" ) weg- gegangen sind ist leicht einzusehen: verstärkt Rauschen. ABG-Filter kommen an dem Problem zwar auch nicht vorbei, aber man kann dort leichter sinnvolle Kompromisse machen.
MfG JRD
n.
an.
K=F6nnte man da nicht einen Schlauch bis zum Handschuhkasten legen, in dem man bei Bedarf kr=E4ftig reinpustet? :-) Gruss Harald
Das war der Punkt, den ich meinte.
Dafür ist das Zündsignal vom Verteiler gut.
der stimm ich zu.
wasted spark ist (oder war, ich hab noch nicht an wirklich neuen maschinen geschraubt) ziemlich üblich bei motorrädern.
yup. macht aber, und darauf wollt ich hinaus, in sachen fahrbarkeit kein problem, auch bei schnelleren drehzahländerungen als in einem automotor.
was bei einem gerät von 1999 auch kein wunder ist :-)
(aber: ja. versager, kein kat, keine elektronik außer der zündung, die mit kurbewellensensor und TPS auskommt, das war auch '99 nimmer wirklich state of the art).
cm.
Mir faellt gerade keine Loesung ein wie das funktionieren koennte.
Problem 1: Die Verteiler mit Unterbrecher so wie meiner und die fuer TSZ-H haben ja Fliehkraft- und Unterdruckverstellung, d.h. die liefern keine festen Positionen sondern einen Zuendzeitpunkt ihres "mechanisch-pneumatisches Kennfelds". Als Referenz ist das untauglich weil das Zahnrad fuer den Anlasser recht viele Zaehne hat, d.h. man braucht wohl die Referenzposition auf wenige Grad genau. Die Aenderungen liegen aber im Bereich 30 Grad. Der Unterbrecher nutzt sich ausserdem ab und Prellen tut er auch noch.
Problem 2: Es gab zwar auch starre Verteiler (fuer die VEZ), bei meinem Projekt war aber eine der Anforderungen, dass die Original-Zuendanlage als Backup-System funktionsfaehig bleibt. Auf einen starren Verteiler umbauen war also keine Option. Wuerde man es doch machen, dann hat man wieder das gleiche in gruen: Man bekommt 4 Positionsdaten pro Motorumdrehung (4 Flanken von 2 Pulsen). Mit diesem Signal ist es nicht moeglich den OT von Zylinder 1 einem Zahn am Anlasser zuzuordnen.
Micha
Das glaube ich dir. Ich hatte halt keine Erfahrungen wie viel das ausmacht, daher habe ich einfach versucht es so "gut wie moeglich" zu machen, die CPU soll sich ja auch nicht langweilen :-)
Ich vermute auch mal, dass dein CPS einen Hall-Sensor verwendet, wegen der "langen" Zaehne. Damit ist das Signal unipolar, hat eine konstante Amplitude und entspricht der Form der Zaehne. Die Anzahl der Zaehne und die Minimaldrehzahl kann damit beliebig niedrig sein. Bei meinem induktiven VR-Sensor ist das Signal quasi die Ableitung der Zahnform. Viele Zaehne sind daher beim Start, also niedrigen Drehzahlen, ein Vorteil: Das Signal gurkt zwischen den Zaehnen (oder auf ihnen wenn sie so lang waeren wie bei dir) nicht ewig bei Null herum wo es besonders anfaellig fuer Stoerungen ist.
Micha
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