Die Mainstream-Distributionen Debian, Ubuntu, RedHat, SuSE gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten.
Je exotischer, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Distribution eingestellt wird.
/ralph
Die Mainstream-Distributionen Debian, Ubuntu, RedHat, SuSE gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten.
Je exotischer, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Distribution eingestellt wird.
/ralph
Was ist eine Edition?
Dass der Support für eine Version eingestellt wird kommt ja bei Windows nie vor.
Grüße Marc
Helmut Wabnig, 2026-07-14 15:57:
Der offizielle Begriff is "Distribution" nicht "Edition".
Nein, man kann auch gleich eine Distribution von einem großen Anbieter nehmen und keinem "Hobbyprogrammierer": Debian, Ubuntu, Mint, Fedora
Bis auf die kleinen Signalhound Analyzer. Der ist weder in WINE noch per VM zum Laufen zu bringen, weil die USB Latenz in Linux zu unsicher ist. Dafuer musste ich immer einen alten Laptop im Windows Boot starten, doch der ist mir gerade von hinnen geschieden :-(
Hi Helmut,
Bevor Debian stirbt geht Microsoft pleite ;-)
Und wenn, dann geht man zu Arch ;-)
Marte
Hallo Joerg,
Du schriebst am Tue, 14 Jul 2026 09:34:31 -0700:
USB stellt sowieso nur eins sicher: unreliability. Hat da die Software evtl. den Prozessor (unerlaubt) "festgehalten" und in einer engen Schleife auf eine Antwort gewartet? Das könnte unter Linux auch gehen, inzwischen gibt's dafür Vorkehrungen für "real time processing". Ich bin da noch nicht recht dazugekommen, mich damit zu befassen. Du müßtest selber mal dazu recherchieren, aber damit könnte es möglich sein, eine Task als zeitkritisch einzustufen und der quasi "freie Hand" bei der Prozessornutzung zu geben. Wenn die das zu sehr ausnutzt, könnte das natürlich auch bedeuten, daß da nix anderes mehr läuft, das sollte aber bei Mehrkern-Maschinen auch kein totales Aussperren produzieren, wenn man die auf einem Kern "einsperrt".
Das ist natürlich schade. Ich hoffe, Du findest eine andere Lösung dafür, soweit Du das noch brauchst.
Linux Mint wurde 2006 gestartet und basiert auf Ubuntu, welches seinerseits schon seit 2004 existiert. Der Umstieg von einer Distribution zur anderen ist wegen der sehr ähnlichen Architektur - insbesondere der Verzeichnisstruktur - meist mit wenig Schwierigkeiten verbunden. Bootstick erstellen, booten, drüberinstallieren, $HOME-Verzeichnis behalten.
Aber das brauchst Du ja nicht zu wissen, denn dem, der den Hafen nicht kennt, weht kein Wind der richtige. Weiterhin gute Besserung Deiner Ängste und viel Spaß in der Abofalle von Microsoft.
Volker
Joerg, 2026-07-14 18:34:
Unsicher oder zu hoch? Letzteres kann man ändern:
Am 15.07.26 um 09:31 schrieb Arno Welzel:
Ich hatte einen der ersten DG8SAQ-Networkanalyzer, der blieb in Virtual Box öfter mal hängen weil USB nicht zügig genug durchgereicht wurde. Mit VMware war das einfach behoben. (frühes Mint) Leider ist VMware etwas skurill geworden seit es letztes Jahr von Broadcom gekauft wurde.
Ich habe auch noch eine virtuelle XP-Maschine für meinen ALL-11 Prom/PAL-Programmer. Der lässt sich unter Win7 nicht mal installieren. Unter XP geht's aber, mit einem USB <--> V.24-Kabel von Hama aus dem Supermarkt.
Gerhard
Ich habe hier bei meinem letzten Hardwareupgrade im Januar (RAM-Preise... Aua!) auf Mint gewechselt, der alte Rechner hatte Ubuntu. Fand ich nicht besonders schwer. Kiste rennt, meine Hardware wird out of the box unerstützt.
Gerrit
Vom Beibehalten der Dotfiles möchte ich gerne abraten.
Grüße Marc
Naja, ein .ssh/config kann man ohne Nachdenken übersiedeln, eine komplexe neovim-Installation mit irgendwelchen Plugins eher nicht.
/ralph
Kommt drauf an. Hier im $HOME sind dotfiles, deren Anfänge auf ein SuSE Linux aus den 1990er datieren. Natürlich nicht unverändert seitdem sondern immer mal wieder bedarfsweise aktualisiert.
Man liest sich, Alex.
Ich dachte da insbesondere an die dotfiles des Desktop Environments und anderer grafischer Anwendungen, die in der neuen Distribution vielleicht in älterer Version oder mit anderen Optionen gebaut vorliegt.
Nicht umsonst bekommt man aus der Community solcher Anwendungen als erstes die Frage, ob man das Problem mit einem "frischen Account" nachstellen kann.
Grüße Marc
Dass DU das kannst steht außer Frage. Ob man das jemandem mit weniger als 30 Jahren professioneller Unix-Erfahrung auf höchstem Nivaeau empfehlen möchte, steht auf einem anderen Blatt.
Grüße Marc
Funktionierte hier gut.
Gerrit
Also ich würde da jetzt nicht "30 Jahre professionelle Unix-Erfahrung" als Voraussetzung nehmen. Es kommt halt sehr darauf an, wie der Betreffende das System nutzt, nutzen will und welches Interesse an den Details "unter der Motorhaube" vorhanden ist (oder auch nicht[0]).
Und natürlich auch, wie brüchig die entsprechende Software auf alte oder unerwartet Inhalte in der Konfig reagiert. Das _kann_ man durchaus stabil handhaben (z.B.: alte "was'n das?" Konfig nach .config.${timestamp}.bak schreiben, alles Verständliche rauslesen und dem Nutzer sagen: "Hey, die Konfigeinstellungen haben sich geändert, ich habe versucht, alles was verständlich war, zu übernehmen, aber geh besser noch mal drüber" - und gerade Desktopumgebungen und grafische Software haben da üblicherweise eigene Frontends dafür integriert die deutlich nicht-erfahrener-Admin kompatibel sind als "vi .config"), setzt aber den Willen dazu voraus auf Seiten der Entwickler.
Man liest sich, Alex. [0] Hey, manche Leute wollen die Maschinen nur benutzten, nicht im Detail verstehen und das ist natürlich auch ok.
"Works for me!"
Hallo Marc,
Du schriebst am Wed, 15 Jul 2026 11:56:30 +0200:
Du immer mit Deiner pauschalen Ablehnung von Übernahmen überkommener Einrichtungen (nicht nur Linux-Installationen). Daß man bei der Übernahme von Einstellungen mal alles kontrollieren sollte, und natürlich besonders, wenn sich was recht grundlegendes geändert hat, sollte bei Leuten mit "etwas" tiefergehenden Kenntnissen des Metiers ja eigentlich normal sein. Wer natürlich blind alles überträgt, kann mal durchaus ganz heftig "auf die Nase fallen". Aber _gerade_ beim Übergang zwischen "Desktöppen" ist eher damit zu rechnen, daß der neue _garnichts_ von der Einrichtung des alten erkennt und daher sowieso komplett neu aufzubauen ist. Dann sind die alten "Dotfiles" halt sinnloser Ballast - und das ist Dir doch sowieso egal?
Ich musste einmal für ein paar Tage mit xfce (oder war es lxde? oder lxqt?) arbeiten, weil KDE in Debian Unstable gerade kaputt war und ich die Warnungen von apt-listbugs ignoriert hatte. Ein paar der Einstellunger, die ich in dem anderen Desktop gemacht habe, haben sich auch auf mein KDE ausgewirkt. Ich habe Tage gebraucht um überhaupt zu bemerken WAS da so anders ist dass es mch so irritiert, und die entsprechenden Einstellungen konnte man in KDE auch nicht wieder rückgängig machen, weil das KDE-Frontend die entsprechende Konfiguraitonsoption nicht exposed hat.
Ich hab das dann in Mühevoller Kleinarbeit in dem andren Desktop nach trial-und-error wieder zurückgestellt bis das KDE wieder benutzbar war. So richtig "wie gewohnt" habe ich das auch nicht wieder hinbekommen.
Ich bin so nett und weise andere Leute auf solche Probleme hin, bevor sie selbst in sowas reinlaufen. Dass Du mich dafür ankackst finde ich schäbig. Ich sag sowas ja nicht weil ich den Leuten den Spaß verderben möchte, sondern weil ich halt doppelt so viel Erfahrung habe wie alle anderen Linuxer in dieser Gruppe zusammen.
Fängt dieser Tag jetzt so beschissen an wie gestern aufgehört hat? Ich bin echt kurz davor das Usenet vor seinem Tod aufzugeben, das hier bringt mir echt nix mehr.
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