Weitere schlimme Erfahrung mit M$

Jul 08, 2026 Last reply: 15 minutes ago 77 Replies

Hallo,

20 ...

Gut, mein Mint "mate" ist tatsächlich Mint Zena und wird im Grub Cinnamon genannt. Ist Cinnamon die Oberfläche, die ich nicht mag?

Bei der Installation mint bekam ich keine Wahlmöglichkeit aufgezeigt. Aber da war auch irgend etwas mit x11 ???

Bei SuSE ist mir das klar, bspw. Gnome raus und KDE drin. Ja, irgendwie geht ein Wechsel im Betrieb, die Nachinstallation muß aber bei SuSE KDE nicht wirklich sein.

peter

Am 17.07.26 um 09:59 schrieb Bernd Laengerich:

linux hat untereinander schon Unterschiede.

Beim Mate Zena verstand ich nicht, warum das Swap nicht auf der Platte angelegt wird. Um das zu verstehen hätte ich recherchieren müssen. Meine "bucket list" ist auch ohne dem gut gefüllt.

SuSE kann ich mittlerweile so anreizen, dass ich die Platte mit

- fat32/boot/efi gefolgt von

- linux-swap (gemeinsames swap) gefolgt von

- ext4 linux

- ext4 neue linux-version testweise

- gemeinsames /home auf 2. Platte belege

auch

- fat32/boot/efi

- Microsoft reserved Part.

- ntfs

- btrfs (testweise, nä, zukünftig ext4)

- linux-swap

- getrennte /home aus 2. Platte

peter

Am 17.07.26 um 10:07 schrieb Peter Thoms:

Offenbar.

Du musst dich schon beim Download entscheiden, welche Oberfläche du anfänglich willst. Das soll den Umfang des Installationspaketes überschaubar halten.

Du kannst nachträglich über den Software Manager oder den Paketmanager weitere Oberflächen installieren und kannst dann beim Login spontan auswählen, welche du benutzen möchtest. So lassen sich Alternativen ausprobieren, ohne gleich das Bewährte platt zu machen. Über den Paketmanager ist sogar eine Mischinstallation möglich, d.h. Desktop A mit einigen ausgewählten, liebgewonnenen Tools von B.

x11 oder wayland sind die Zwischenschicht zwischen Bedienoberfläche, Applikationen und Grafiktreiber und treten zum Anwender hin nur an sehr wenigen Stellen überhaupt in Erscheinung.

Ich weiß nicht, ob/was SuSE da verbockt hat, aber bei Mint(Unbuntu) sind Nachinstallation und Parallelbetrieb weiterer Oberflächen ziemlich schmerzfrei. Nicht zuletzt deshalb, weil schon von Haus aus mehrere Alternativen angeboten werden.

Am 17.07.26 um 11:51 schrieb Hergen Lehmann:

Hallo,

Danke, ich hab es jetzt, genau, Entscheidung beim login.

Jetzt weiß ich auch, warum ich mate, cinnamon, lxde usw überhaupt nicht mag: Abzweiger von gnome. Offenbar bin ich gefixt auf KDA Plasma.

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peter

Am 17.07.26 um 12:11 schrieb Peter Thoms:

ach da schau her.

Auf der Suche nach LTE-Versionen teste ich irgendwann diese linuxe aus:

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Gnome kommt mir dann nicht mehr in den Desktop.

peter

Am 17.07.26 um 12:11 schrieb Peter Thoms:

:)

lxde hat mit GNOME herzlich wenig zu tun, sondern bemüht sich um größtmöglichen Minimalismus für ältere/schwache Hardware.

Mate+Cinnamon sind überhaupt nur entstanden, weil deren Autoren nicht mit dem Weg einverstanden waren, den GNOME in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat. Sie sind Weiterentwicklungen des historischen GNOME2 mit Fokus auf klassischem Desktop-Feeling.

Wenn das also deine Schmerzpunkte sind, sind neuere GNOME-Versionen vielleicht gerade richtig. ^_-

Ist mir generell zu viel Bloat. Aber ich nutze einige wenige KDE-Applikationen zusammen mit XFCE.

Am 17.07.26 um 12:55 schrieb Hergen Lehmann:

Hallo,

ok, bloat.

Erst einmal einen Versuch zur Zeit. Vorläufig stehe ich also auf bloat, KDE Plasma und probiere jetzt Kubuntu/LTS + KDE als SuSE-Ersatz.

xfce ist bei mir raus, diese schwachen Rechner existieren mittlerweile nicht mehr.

Selbst der Dell-Laptop von vor 15 Jahren, der schwächste unter den Damaligen, wurstelt mit SuSE/KDE Plasma. Für die dringend benötigte Abrechnung von Pflege- und Krankenversicherung und Dokumentensicherung ist der ok.

peter

Am 17.07.26 um 13:35 schrieb Peter Thoms:

Das Schöne an Linux ist, das jeder das nach seinem Geschmack konfigurieren kann. :-)

Ich benutze XFCE hier auf einem i7-14700 mit 64GB RAM und 2*2TB SSD in RAID1-Konstellation. Ja, rechtzeitig vor der Speicher-Preisexplosion gekauft :-P

Ich mag einfach die klassische Unix-Philosphie, das ein Tool genau eine Aufgabe (hier: Desktop ohne Firlefanz und hundert Beipack-Programme) erfüllt und ich mir die Werkzeuge für die weitergehenden Aufgaben selbst aussuche. Gleichzeitig ist XFCE durch das Panel-Konzept überraschend flexibel konfigurierbar und auf einer Maschine wie der obigen wirklich rattenschnell.

Setup bei mir ziemlich ähnlich, allerdings Mint Mate 21.2. Kann nicht behaupten, das System würde irgendwie schwächeln, mit einer halbwegs dezenten Grafikkarte (wenigstens GT1030) ist auch der FHD-Videoschnitt mit Lightworks keine Tortur. Für 4K muss man eben schnell Proxies rechnen lassen, auf den vielen Cores auch kein großes Ding.

Wenn man überlegt, dass solche Rechner nach Windows 7 auf dem E-Schrott liegen würden, kriege ich doch gleich wieder einen dicken Hals.

Das auch wieder so eine Sache. Meine Riegel an Reserve-DDR3 (16GB) habe ich vor ein paar Monaten verschenkt und werde den Teufel tun, mir jetzt ein neues System zusammenzustellen. Dank Linux ist das auch gar nicht nötig.

Genau so schauts aus. Allein schon dieses Elend, bis mein Thinkpad T480s (der auch nicht gerade schwächlich ist) fürs Homeoffice Windows-11 gebootet kriegt. Mannomann. Aber das ist natürlich eine direkte Folge von CrowdStrike, Okta Zero- Dings und dem ganzen anderen Ballast.

Volker

Am 17.07.26 um 10:32 schrieb Peter Thoms:

Hallo,

der Probelauf mit Kubuntu war sehr positiv.

In der Folge ist SuSE Leap16 grundsätzlich raus. Die Installation der Plattenbelegung ist mir ab Leap16 schleierhaft, auf mein, die o.a. Partitionen, komme ich ums Verrecken nicht. Ab Leap16 kann eine Neuinstallation ungewollt den ganzen Rechner versauen.

Bestehende Installationen Leap15.6 verbleiben, künftige Neuinstallationen werden Kubuntu. Kubuntu, weil ich KDE bevorzuge aber auch LTS-Versionen gerne wieder hätte.

peter

Hihi... "hier" kam letztes Jahr ein RedHat 10.System an.. so richtig offiziell... für viel Geld gekauft von einer Firma mit 4 Buchstaben. Und die boot war mal wieder viel zu klein für den Kernel konfiguiert, die home zu groß und alles XFS, nichts mit Platten verkleinern.

Und was es an Paketen alles nicht gibt und über Klimmzüge installiert werden muß...

Viel Erfolg,

Olaf

Ausgesperrt wohl nicht, aber beim Hersteller sagten sie mir, die Latenz sei mit Linux nicht stabil genug. Die Jungs haben gut Ahnung davon, weil sie fuer deren andere (groessere) Analyzer eine Linux-Software geschrieben haben. Aber eben nur fuer die, wo USB nicht in einer Echtzeit-Schleife laufen muss.

Brauchen immer weniger, da weitgehend Ruhestand. Ich habe aber noch vier Altkunden, fuer die wir keine Ingenieure mit genuegend Analog-Ahnung finden konnten. Knifflige Sachen werfen sie mir immer ueber den Zaun und da koennte natuerlich mal was bei sein, wo Spektrumanalyse angesagt ist. Dann stuende ich auf dem Schlauch bei Sachen, die nicht mit einem billigen TinySA machbar sind. Ok, kann ich eben was mieten, aber ich werde wohl wieder einen kleinen PC besorgen, wo ich Windows 7 oder so draufmachen kann. Oder notfalls Windows 10. Ohne Internet-Zugang natuerlich und per Remote Desktop von Linux aus.

Unsicher. Da liegt das Problem.

VMWare hatte ich probiert. Das geht manchmal eine zeitlang, bis der Signalhound mit Kommunikationsfehler aussteigt. Bei Win7 und Win10 tat er das nie, damit habe ich bei Kunden manchmal 6-8 Stunden EMV Pre-Compliance gemacht.

Jetzt habe ich keine VMs mehr, weil alles (inzwischen wenige) andere an Windows-zentrischer Software auch per WINE laeuft. Manchmal allerddings nur mit sehr abgehangegen WINE-Versionen, doch per Play-on-Linux kann man das bequem fuer jede Software einzeln einstellen. Ohne Command Line Geklimpere :-)

Es ist wie bei Wein, oft ist aelter = besser.

Hallo Joerg,

Du hast aber schon mitbekommen, dass sich bei Linux gerade in Bezug auf Echtzeitfähigkeit recht viel getan hat? Wahrscheinlich ist diese Aussage von vor Jahren schon lange gründlich überholt..

Ein SA kostet heute auch nicht mehr die Welt.

Oder einfach mal wieder schauen, ob

a) nicht mittlerweile eine Linux-Version der Software existiert b) Wine brauchbar eingesetzt werden kann c) ein open-Source-SA für kleines Geld verfügbar ist, der das kann, was Du brauchst. Die Dinger gehen mittlerweile bis über 5 GHz bei Preisen <

200 €. Selbst wenn Du größere Dynamik brauchen solltest, bist Du unter 1000 $ schon ganz gut dabei, solange Du auf teure Markennamen verzichten kannst.

Marte

Hallo Joerg,

Ungesehen, ich bin davon überzeugt, dass Linux da mittlerweile Windows meilenweit im Vorteil ist. Die RT-Linux-Funktionen seien mittlerweile Bestandteil der Standardkernel.

Wann? Ich kenne VM nicht wirklich, bei VBOX gibst Du die Hardware direkt an die VBOX durch, da zieht sich Linux komlett raus. Die Schnittstelle wird dann komplett und exklusiv vom Windowstreiber kontrolliert.

Eher selten, aber wenn man es brauchen sollte, geht das unter PoL recht klaglos, z. B. wenn was unbedingt 32 Bit sein will.

Marte

Hi Arno,

" This page was last edited on 25 July 2018, at 13:11." Sorry, das ist schon sowas von uralt! Das ist schon lange nicht mehr aktuell. Mit derart veralteten Tipps kann man sich ganz schnell mal ein System versauen.

Marte

Ok, ist etwa zwei Jahre her. Da war es noch nicht ueberholt, sondern harte Realitaet.

Ja, aber im (Fast)-Ruhestand moechte ich keine Tausender mehr ausgeben fuer sowas.

Die gibt es schon sehr lange, aber nach wie vor unterstuetzt sie die kleinen Bricks nicht.

Probiert. Ging nicht. Ich stecke aber auch nicht mehr so viel Elan rein, weil die Chance, dass ich das alles brauche, mit der Zeit geringer wird. Und notfalls kann ich ja Win7 auf eine alten Computer haengen, notfalls per Boot Stick.

An den Signalhound kamen bei Kunden oft nichtmal gemietete teure Boliden von R&S und aehnlichen Platzhirschen ran. "Da draussen vor der Stahltuer steht vermutlich jemand, raucht eine Zigarette und klimpert auf dem Smart Phone" ... "Also jetzt spinnt der aber" ... rausgegangen ... "Da steht tatsaechlich einer!". Der Analyzer konnte aber nicht anzeigen, ob es Marlboro oder Camel Filter war :-)

Gruesse, Joerg

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Vor vier Jahren oder so.

Ich kann nur immer wieder sagen, dass es im Windows Boot funktionierte, in der VM aber nicht. Mit dem Ergebnis, dass ich den Rechner die ganze Messzeit im Windows-Boot lassen musste und dort dann auch die Mess-Doku schreiben musste.

Ja, bei einiger meiner sehr alten SW muss es 32-bit sein. PoL ist eine schoene Sache. Da laeuft sogar Eagle sauber drin und man kann auf die Art Dependency Hell umschiffen.

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