Weitere schlimme Erfahrung mit M$

Jul 08, 2026 Last reply: 18 minutes ago 76 Replies

Marc Haber, 2026-07-15 11:56:

Genauer, weil das sich ja an Leute mit weniger Linux-Erfahrung richtet:

Mit "Dotfiles" sind Dateien und Ordner mit "." am Anfang gemeint, wie ~/.ssh.

Man sollte nicht pauschal alles kopieren und dann davon ausgehen, dass alles funktioniert, sondern die Daten nur sichern und dann die Dateien oder Ordner *einzeln* zurückkopieren und prüfen, ob das System noch wie gewünscht läuft.

Am 16.07.26 um 06:45 schrieb Marc Haber:

Schlaf' doch mal wieder. Das hellt die Stimmung auf.

Gruß

Gregor

So siehts aus. Inzwischen habe ich mir ein paar Scripte zusammengezimmert, für Speech2Text, OCR, Backup, ffmpeg-Transkodierung, ... und das NAS von SMB auf NFS umgestellt. Gewisse Lernkurve notwendig, Resultat befriedigend.

Volker

Ja, Umgangsformen werden zunehmend überbewertet. Ich dachte erst, das sei eine Frage des Alters (d. h. der sprichwärtliche alte, böse, weiße Mann), aber Gen-Z kann auch recht ordentlich austeilen. Die findest Du dann in Klickibunti-Foren.

Volker

Danke für die Erläuterung, hab mir schon das Resthirn zermartert :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Danke für diese wichtige Ergänzung.

Erschwerend kommt hinzu, dass Desktop Environments gerne mal hunderte dieser Dateien haben, die mehr oder weniger logisch über .local und .config verteilt sind.

Man kann versuchen das beizubehalten, ist aber in aller Regel schneller wieder am Start wenn man sich den Desktop "einfach" wieder so zurechtklickt wie man ihn haben wollte.

Grüße Marc

Und in richtiggehenden "Datenbanken" wie "dconf" struktuell komplexer, sodass eventuell wirklich nur mehr das erstellende Programm sie angreifen sollte.

Ja, definitiv.

/ralph

Hallo,

das Auslesen aus meinen Backup lässt entsprechend einstellen. Konkret, sicher gibt es viele Varianten: Ich selbst nutze "Back in Time" unter OpenSuse.

peter

Hallo,

ich mag die Oberfläche von Debian/ Ubuntu/ Mint nicht so gerne.

Abgesehen von der Oberfläche, die Installation von Mint Zena startet aus einem praktischen Live-System heraus und bietet LTE-Version.

So komfortabel ist SuSE in der Installation nicht, aber für meinen Alltag nach überstandener Installation auf KDE empfinde ich SuSE akzeptabler.

Das frühe suse leap 16 war für mich nicht nutzbar, aber mittlerweile habe ich und auch l16 dazugelernt.

peter

Es gibt nicht "die Oberfläche" bei diesen Distris, sondern so 20 verschiedene.

/ralph

Dass man bei den meisten Linuxen die Oberfläche mit wenigen Befehlen komplett austauschen kann ist unbekannt?

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Das geht oft sogar im Displaymanager, wo man sich vor dem Anmelden die Defaultumgebung aussuchen kann.

Früher (tm), so 93... war es fwvm2 IIRC (tatter). Mit den neueren Gnomes/KDE wurde ich nie so richtig warm. Hier läuft, wenn es geht, XFCE.

Olaf, a kingdom 4 a shell, Schultz

Am 16.07.2026 um 16:33 schrieb Marc Haber:

Das ist für den Unbedarften oft schon zu viel. Ich habe jetzt für 2 Windows-Benutzer Ubuntu Cinnamon installiert, die sind glücklich damit. Wer von Mac kommt, wird das bestimmt schrecklich finden.

Bernd

Der installiert lieber neu, verstehe ich. Nicht.

Grüße Marc

Hi Marc,

Oder man macht es umgekehrt. Wichtig ist zunächst das Sichern, damit man im Zweifelsfall weiß, wo man was sucht.

Ihr mit Eurer Individualisiererei. Ja man kann sich alles Mögliche zurechtzimmern, aber man muss es nicht wirklich. Ich hab Rechner mit Xfce, LMDE, LxQT, Gnome, Mate und Cinnamon im Einsatz (gehabt) Irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis, mir irgendwo den Desktop so umzukonfigurieren, dass ich das auf einem anderen Gerät unbedingt auch so haben müsste. Ich sags mal so: Flexibel bleiben im Hirn trainiert auch ;-)

Vor allem, wenn man vor dem Hintergrund von Wechsel von M$ zu Linux diskutiert, sind doch solche Diskussionen eher abschreckend als für irgendjemanden hilfreich. Ich kann mich nur an M$ Rechnern wirklich daran erinnern, dass ich den spontanen Reflex habe, den Filemanager gleich durch doublecmd zu ersetzen. Das mache ich unter Linux aber auch sofort.

Marte

On Thu, 2026-07-16 at 10:38 +0200, Marc Haber wrote:

Es gibt natürlich noch 1.001 andere Dateien, die bei einer Migration möglicherweise angefasst werden müssen. smb.conf, sysctl.conf, nsswitch.cnf, fstab, sshd_config, Allerlei in ~/.ssh, alles was /usr/share und /usr/local/share hinzugefügt wurde, mounts und Berechtigungen in /media, ...

Unendliche Möglichkeiten, je nachdem, wie komplex das System aufgesetzt ist. Verhält sich bei den Windows-Derivaten nicht anders. Natürlich hat man 3-2-1- Backup am Start, evtl. was mit Timeshift/rsync und User auf komplexen Systemen halten vielleicht noch ein Clonezilla-Image der Bootpartition vor, falls überraschend die SSD abraucht und das Setup nach Neuinstallation zu lange dauern würde oder bei der Migration übel was schiefgeht.

Dass man so ein Projekt nicht ohne Backup in Angriff nimmt, sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein.

Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass sich Linux-Distributionen relativ stark ähneln und deswegen ein Umstieg zwischen ihnen - im höchst seltenen Fall, wo eine Distribution eingestellt wurde oder man aus welchen Gründen auch immer nicht mehr damit zufrieden ist (z. B. fixed vs. rolling release) mit relativ wenig Aufwand verbunden ist. Das trifft eigentlich sogar für den Umstieg Linux <-> Mac OS zu, was viele meiner Arbeitskollegen getan haben, weil für Full-Stack-Entwicklung die Affigkeiten mit Docker, WSL, usw. unter Windows in keinem Verhältnis zum Mac stehen, wenn man aus Gründen der Systemverwaltung Linux nicht oder nur in einer VM nutzen darf.

Jedenfalls im Vergleich zum Unterfangen, Windows den Rücken kehren zu wollen. Auch wenn das - mit einem vernünftigen Migrationsplan - und dank LLMs auch kein Beinbruch mehr ist.

An Softwarealternativen hatte ich mir damals angesehen:

Microsoft Office -> LibreOffice Outlook -> Thunderbird, Evolution Adobe Acrobat -> Okular, Xournal++, PDF Arranger PDF-XChange Editor -> Okular, Xournal++, Wine (if needed) Lightroom -> darktable, RawTherapee Photoshop -> GIMP, Krita CorelDRAW -> Inkscape PhotoLine -> Wine (or Krita/GIMP) GeoSetter -> digiKam UFRaw -> darktable, RawTherapee Picturenaut -> Luminance HDR Hugin -> Hugin IrfanView -> XnView MP Final Cut Pro -> Kdenlive, Shotcut Lightworks -> Native Linux version VirtualDub -> Avidemux, FFmpeg (ggfs. Wine) Deshaker -> FFmpeg + vid.stab Audacity -> Audacity Exact Audio Copy -> K3b, abcde ImgBurn -> K3b DVDStyler -> DVDStyler MP3Gain -> MP3Gain Lagarith -> FFmpeg Chrome -> Chromium, Firefox, LibreWolf Firefox -> Firefox, LibreWolf FileZilla -> FileZilla PuTTY -> OpenSSH, PuTTY Notepad++ -> Geany, Kate (oder Wine) Total Commander -> Double Commander Visual Studio -> VS Code, KDevelop, Code::Blocks KiCad -> KiCad Arduino IDE -> Arduino IDE Scribus -> Scribus FreeMind -> Freeplane VeraCrypt -> VeraCrypt VirtualBox -> VirtualBox, KVM Microsoft Security -> ClamAV (optional) VueScan, ... -> VueScan Wacom Tablet -> Native Linux support

Wine könnte eine überraschend gute Option sein, falls man diese Produkte liebgewonnen hätte:

40tude Dialog Garmin MapSource Garmin POI Loader PhotoLine Sony Content Browser The Bat! TNGen tniASM VirtualDub (with plugins)

Kategorien:

Usenet -> Pan, Evolution FTP -> FileZilla SSH -> OpenSSH File manager -> Double Commander Photo management -> digiKam RAW development -> darktable, RawTherapee Raster graphics -> GIMP, Krita Vector graphics -> Inkscape Video editing -> Kdenlive, Lightworks, Davinci Resolve Disc burning -> K3b Typesetting -> Scribus

Wer Stand 2026 beklagt, Windows sei alternativlos, der hat entweder ziemlich spezielle Anforderungen - oder ist einfach nur faul.

Damit ist das Thema aus meiner Sicht hinreichend erörtert, ich klinke mich jetzt wieder aus. Bin nach Windows 7 auf Linux Mint Mate umgestiegen, konnte meinen alten Rechner behalten und habe seitdem sicher an die 10 Migrationen begleitet. Da führt kein Weg mehr zurück.

Volker

Am 16.07.2026 um 21:30 schrieb Marc Haber:

Nein, meckert darüber daß Linux unbrauchbar sei. Aber tatsächlich ist oft das Einstöpseln des USB-Sticks mit dem Installationsmedium für viele am einfachsten. Sprache und Zeitzone kriegen die meisten gut hin, bei der Art der Installation wird es schon echt schwierig. Der Rest wird einfach der Default genommen, die Zeiten als man dann mit

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begrüsst wurde sind ja schon länger vorbei. In dem Vorgehen gibt es kaum Unterschiede zwischen Nutzern von Windows, MacOS oder Linux. Das sind diejenigen die auch den Unterschied zwischen Rechnung.pdf und Rechnung.pdf.exe nicht erkennen, weil sie die Dateiendung ausblenden.

Bernd

Am 17.07.2026 um 08:17 schrieb Marte Schwarz:

Unter Windows muß bei mir als Erstes das Ausblenden der verborgenen Dateien und das Ausblenden der Dateiendung entfernt werden. Ansonsten kann ich alleine mit dem Explorer auch nicht arbeiten.

Bernd

Ich habs inzwischen aufgegeben, Windows @work so hinzubiegen, dass man damit arbeiten kann. Ist nach dem nächsten Update sowieso wieder alles anders bzw. rückgängig gemacht.

Man geht da halt 8h/Tag hin, verbringt einen wachsenden Anteil mit dem Kampf gegen Windmühlen und sinnloser Beschäftigungstherapie. Mei. Solange die Kohle stimmt und der Ärger nicht komplett überwiegt, soll mir das Recht sein. Ich bin nur ein kleiner Angestellter, deswegen nicht existenziell auf maximal effizient arbeitende Mitarbeiter und Produkte mit konkurrenzfähiger Preis/Leistung angewiesen.

Volker

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