Warum nur 1 Stromversorger?

Mar 02, 2023 Last reply: 3 years ago 649 Replies

Am 08.04.23 um 22:27 schrieb Axel Berger:

Ich schrieb "sein". In einer solchen Situation ist die Exegese der Vorgeschichte nicht zielführend.

Und woher hast du das "steuerfinaziert"? Als Stichprobe

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"Wie viele andere Seenotrettungs-Organisationen finanziert sich Sea-Watch, als gemeinnütziger Verein, ausschließlich aus Spenden."

"Sicherer Hafen" ist spezifiziert. Siehe z.B.

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Das mag ja sein, aber wer wünscht sich da was von wem, wenn die Leute einfach nur so behandelt werden wie oben beschrieben?

Ich geb ja gerne zu, daß die Situation nicht so recht zufriedenstellend ist, aber sich beschweren ohne Lösungsvorschlag ist auch nicht zielführend.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

In Lucens ist der ganze Reaktor hochgegangen. Klar, nur ein Brennelement, aber die Brennstäbe waren aus Magnesium-beschichteten Uranmetall; das hat dann auch chemisch mit dem D2O reagiert.

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Bei Ideen verweise ich mal auf Idee Nummer 1 in:

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Der im Artikel genannte Forschungsreaktor Diorit wurde ebenfalls Opfer einer Kernschmelze. Hatte im Labor daneben Jahrelang bis 1.5 uSv/h.

Peter Heirich schrieb:

Und dann auch gleich trocknen, und wenn "du schon dabei bist, auch gleich bügeln und aufräumen.

Das würde meine persönliche Lastspitze erheblich abbauen.

Peter Heirich schrieb:

Der Reaktor hätte sich automatisch selber abgeschaltet. Wenn die Mannschaft nicht vorsätzlich zahlreiche Sicherheitseinrichtungen überbrückt hätte. Nur die Reaktorperiode wurde noch überwacht, was auch nichts mehr nützt, wenn der Reaktor promptkritisch wird. Die hat ausgelöst, allerdings halt 10 Sekunden zu spät.

Und der Reaktor wäre gar nicht gefährlich geworden, hätte man weitere Punkte der Betriebsvorschrift eingehalten, etwa hinsichtlich der Steuerstabäquivalente. Ausserdem verstiess das Experiment selber gegen Sicherheitsbestimmungen, etwa die Idee, den Reaktor während des Experiments weiter laufen zu lassen. Also Last wegnehmen und weiterheizen.

Insgesamt wurden mindestens 20 (zwanzig) Punkte falsch gemacht.

Die Devise war, Et hätt noch immer jot jejange.

Peter Heirich schrieb:

Bedingt aber, dass die Tür nicht geschlossen wird. Ansonsten herrschen beste Brutbedingungen, da heutige Mistmaschinen einen nass bleibenden Sumpf haben.

Peter Heirich schrieb:

Die Wama ist ein Biotop, die Biofilme wirst du nie mehr ganz killen können. Und wenn erst mal die Muffelbazillen drin sind, wirst du die nur los, indem du mit andern Bakterien animpftst. Geeignete Mittel sind in Entwicklung.

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Während der Ölkrise wurde in den USA die Benzinpreise subventioniert. Damit ist deren Autoindustrie nie in die Notlage geraten, über zeit- gemässe Autos nachdenken zu lassen.

stefan schrieb:

Jaja, Norwegen (90-110 km/h), Schweden (typ 110 km/h) und Schweiz (120 km/h) mit je etwa 2.2-2.7 Strassenverkehrstoten (2021) lässt du einfach mal weg.

Viele der Länder oben haben auch ein, äh, entspannteres Verhältnis zum TÜV.

Die haben keine vernünftigen Autos und können nicht fahren. Die meisten Kalifornier finden nicht mal den Scheibenwischer-Schalter.

Ich zitiere: "Der Verkehrsfluss solle nicht gestört werden, sagte Britta Kornmesser,..."

Tempolimiten enstören den Verkehrsfluss, das ist erwiesen, und Schnellfahrer verursachen Staus, etwa durch Ziehharmonika-Effekte. Die Tante hat Null Ahnung.

Rupert Haselbeck schrieb:

Wir hatten praktisch nur AFFF. Ist angeblich jetzt (schon beinahe) verboten.

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Sieghard Schicktanz schrieb:

Sicher. Allerdings ist bei solchen Leuten immer die Gefahr da, dass sie persönliche Meinung, Wunsch und Tatsachen nicht so klar trennen. Vorsichtig ausgedrückt.

Ich finde es generell peinlich, dass immer Leute interviewt werden, die nicht wirklich Ahnung haben. Die werden sich wohl proaktiv vordrängen. Fachleute haben idR auch keine Zeit für Affenzirkus.

Ok, dann nehme ich das zurück. Ich habe einen Waschtrockner, der ist am Ende ausreichend trocken.

Peter

Gibt es eine Vorschrift, nach der aus Seenot gerettete Schiff-, Boots-, oder Schlauchboot-Brüchige nach ihrer Rettung in einen Hafen ihrer Wahl zu bringen sind?

Grüße, H.

Am 09.04.23 um 02:49 schrieb Heinz Schmitz:

Ist das schon mal vorgekommen, daß die ihr Ziel wählen konnten?

"Sicherer Hafen" ist spezifiziert. Siehe z.B.

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Hanno

Am 08.04.2023 um 21:17 schrieb Hanno Foest:

Falsch

Objektiv werden Menschen die illegal nach Europa einwandern wollen dazu verleitet, Geld an kriminelle Banden zu zahlen und um sich in Gefahr zu bringen um sich dann "retten" zu lassen.

Rolf Bombach schrieb:

Ein Bericht, egal in welchem Medium, wirkt nach Ansicht des Verfassers bzw. der jeweiligen Redaktion, wohl bedeutend authentischer oder zuverlässiger, wenn dort ein "Experte" zu Wort kommt. Wie wir freilich zumindest vom SPIEGEL wissen, muss ein solcher Experte noch nichtmal existieren... In der Praxis ist es offenabr wirklich so, dass "Experten" zu jedem beliebigen Sachgebiet zumeist rudelweise zu finden sind. Es genügt vielen Journalisten offenbar, wenn sich jemand findet, der sich als solchen zu bezeichnen beliebt. Man kann sich dann auch gleich einen aussuchen, der praktischerweise die eigenen Vorurteile bzw. die eigene Ansicht des Journalisten bzw. seines Chefs zu bestätigen vermag :->

MfG Rupert

Rolf Bombach schrieb:

So ist es jedenfalls hierzulande. Immerhin gibt es längst für die meisten Anwendungsfälle fast gleichwertige Alternativstoffe.

Man muss dir wohl nicht wirklich erklären, wie ein Einzelfall die Statistik und die Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten jedes denkbaren Ereignisses beeinflusst?

Auf das Ergebnis der Untersuchungen bin ich allerdings auch gespannt.

MfG Rupert

Man darf es m. M. n. schon pervers finden, wenn jemand sich das Tierschutzfeigenblatt umhängt und bei Abtreibungen achselzuckend das Recht der Frau (auf Selbstbestimmung) einfordert. Oder, wie ich es gerne etwas näher am Thema formuliere, jegliche Zwangsmaßnahmen z. B. in puncto Brandschutz zu billigen, für den gefühlten Nutzen von Radhelmen (auf anderer Köpfe natürlich) einzutreten, eine Flut von Assistenzsystemen mit "jedes (im Straßenverkehr verlorene) Menschenleben ist ein Menschenleben zuviel" zu rechtfertigen und jährlich um die 100'000 Abtreibungen in Deutschland, darunter satte 90% nach der Beratungsregelung wären dann aber kein Problem.

Denn das sind - bei allem Verständnis - nicht ausschließlich Fälle, wo es wegen Armut, mangelnder Bildung oder Pearl-Index zu einem Hoppala gekommen ist. Stattdessen ist da schlicht mangelnde Sorgfalt im Spiel, auf die man gesellschaftlich vielleicht auch ein wenig Mühe verwenden könnte.

Natürlich paßt die De-Facto-Inkriminierung von Schwangerschaftsabbrüchen (Werbeverbot, Informationsverbot und die anderen diesbezüglichen Paragrafen im Schwangerschaftskonfliktgesetz) wieder voll ins Bild. Gesellschaftliche Probleme versucht man mit technischen Lösungen in den Griff zu bekommen, d. h. sich freizukaufen. E-Fuels statt ÖPNV, Handel mit CO2-Ablaßzertifikaten, wir kennen das zur Genüge.

So gesehen und geschehen bei Brandmeldern (menschliches Fehlverhalten ist immerhin Brandursache N°2, danach Brandstiftung - über den menschlichen Anteil am Spitzenreiter "Elektrobrand" hatten wir schon diskutiert. Chinaramsch, angeschafft von Sparfüchsen, der sich weit jenseits von DIN, VDE und GS bewegt, scheint mir dabei zumindest nicht vollkommen utopisch zu sein. Außerdem im Straßenverkehr, bei der IT-Sicherheit (laßt uns inherent unsichere Betriebssysteme einfach mit Flickschusterei zustopfen, weil man den Usern keine Alternative anbieten will und auch nicht vermitteln kann, daß es unklug ist, auf irgendwelche obskuren Links zu klicken) und überall sonst.

Und FoaF-Schwänke erzählen. Laßt uns einfach noch ein wenig mehr auf Strohmänner eindreschen, denn das Recht des Bayern auf seinen Alkohol bleibt genauso unangetastet wie die grundgesetzlich verbriefte freie Entfaltung des Rasers auf Deutschlands Straßen.

Volker

Und muß es auch nicht. Denn es ging in der Diskussion um die Ressourcenverschwendung und den ökologischen Fußabdruck. So misanthropisch bin ich dann doch nicht, schnelle Autos und schnelle Fahrweise wegen ihres Unfallrisikos als ökologisch sinnvoll zu bezeichnen.

Jup. War im geltenden Narrativ nicht jedes Menschenleben ein Menschenleben zuviel? Warum also bei der Einführung von dutzenden Assistenzsystemen aufhören? Nur zwei sich bewegende Gegenstände können kollidieren, je schneller, je heftiger. Tempo 30 in Deutschlands Städten, Tempo 100 auf allen Autobahnen. Wir sollten endlich mal an die Kinder denken!!!111einself

Stört das Gesamtbild.

Volker

Das prädestiniert Britta Kornmesser doch gerade für den Posten als verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Und - wir wollen auch politisch offen bleiben - ihre CDU-Kollegin Nicole Walter-Mundt für einen Sitz im Landtag Brandenburg. Nachdem ihre Website so lahm, ist konnte ich nicht ergründen, welche Ausbildung sie zur Statistikexpertin macht, ist aber auch egal. Hauptsache eine Herzensangelegenheit, unsere Heimat mitzugestalten und noch lebenswerter zu machen.

Kennen wir ja: Was ist schlimmer: Hochintelligente Verbrecher oder Idioten mit humanitärer Mission?

Volker

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