Warum nur 1 Stromversorger?

Mar 02, 2023 Last reply: 3 years ago 649 Replies

Am 08.04.23 um 00:51 schrieb Axel Berger:

Offenbar. Prohibition war kein Erfolgsmodell, Tempolimit auf der Autobahn in praktisch ganz Europa schon.

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Hanno

Am 08.04.2023 um 02:28 schrieb Hanno Foest:

Jedes Verbot, das nur dazu dient, den Bürger zu maßregeln ist schädlich. Man müsste also zunächst nachweisen, dass ein allgemeines Tempolimit überhaupt einen Sinn hat. Hinzu kommt, dass die meisten Unfälle an Stellen passieren, wo es ein Tempolimit gibt, z.B. auf den Landstrassen.

Und wenn man sich mal die Unfallstatistiken anschaut, dann kann man daraus keinen Grund für ein Tempolimit ableiten:

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In Deutschland kommen wir auf 4,1 Verkehrstote je 100.000 Einwohner

Im vergleich dazu hier einige europäische Länder mit Tempolimit:

Niederlande : 3,8 Dänemark : 4,0 Spanien : 4,1 Finnland : 4,7 Östereich : 5,2 Frankreich : 5,5 Italien : 5,6 Tschechien : 5,9 Ungarn : 7,8 Griechenland : 9,2 Bulgarien : 10,2 Rumänien : 10,3

Lediglich GB ist da mit 3,1 deutlich besser als Deutschland. Vielleicht sollte man mal über Linksverkehr nachdenken.

In den USA, wo man ein besonders strenges Tempolimit hat sind es übrigens 12,4 Verkehrstote je 100.000 Einwohner, also 3x soviele wir hierzulande.

Das ist kein Argument.

Am 08.04.23 um 10:47 schrieb stefan:

Du meinst demnach, alle europäischen Länder außer Deutschland wollen lediglich den Bürger sinnlos maßregln? Hm.

Aber sag das doch mal der Verbotspartei CDU. Was die alles verboten sehen wollen... Cannabis, Tanzen an Feiertagen, Seenotrettung, Informationen über Abtreibung, religiös motivierte Kleidung, Gendern, daß sich Leute unter 18 gegenseitig ihre Nacktfotos schicken (ok, das will die Faeser auch), Containern, Bau von Windenergieanlagen dichter an Wohnbebauung...

"Maßregeln", oft religiös motiviert, paßt da schon recht gut. Tempolimit dagagen...

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Hanno

Ich zitier mal aus dem Link:

Jahren zuvor ein Tempolimit eingeführt wurde. Ergebnis: Die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten sank um 20 bis 50 Prozent. Auch die Unfallkosten fielen um rund 25 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Kapazität der Autobahnen. Durch die gleichmäßigeren Geschwindigkeiten gäbe es weniger Staus und dadurch ließen sich mehr Autos in derselben Zeit über einen Abschnitt bewegen.

Gemessen daran, dass Autobahnen nur rund 2 Prozent des Verkehrsnetzes ausmachen, ist das überproportional viel. Auch kommen hier 11,1 Prozent aller Menschen zu Tode, die jährlich im deutschen Verkehr sterben.

Prozent des gesamten Co2-Ausstoßes im deutschen Autobahnverkehr.

Thomas Prufer

Hanno Foest schrieb:

Fake News. Seenotrettung ist allerdings keine Schleusung illegaler Migranten.

Fake News. Derartige Informationen sollen nicht verboten werden.

Auch Fake News. Eine Kippa darfst du überall tragen und sicher auch das Geewand eines Mönches oder einer Nonne und das wird auch niemand verbieten wollen.

Zu Recht.

Zu Recht.

Guido

Am 08.04.2023 um 14:20 schrieb Hanno Foest:

Ja, das denke ich, denn es gibt keinen vernünftigen Grund, warum im Jahr

2023 irgendwo auf der Welt Autos langsamer fahren müssten als im Jahr 1923.

Es gibt aber immer Leute, die meinen, anderen vorschreiben zu müssen, wie sich diese zu verhalten haben. Eines der Motive mag Neid sein.

Ich mag auch keine Porsche-Fahrer. Aber man sollte der Evolution die Chance geben, das Problem zu lösen.

Ich bin für Seenotrettung aber gegen illegale Einwanderung und wer Menschen aus der 3. Welt ins Land holen will, sollte die Kosten dafür tragen und sie nicht der Allgemeinheit aufhalsen.

Ich bin dagegen, dass menschliches Leben getötet wird und ich finde es pervers, wenn dieselben Menschen, die gegen das Töten von Eintagsküken auf die Strasse gehen für die legale Tätung von menschlichen Embryonen eintreten.

Und ich bin dafür, dass man kranken Menschen die Medikamete zukommen lässt die geeignet sind ihr Leiden zu lindern und wenn das Canabis ist, ist das gut und richtig. Ich bin aber dagegen, gefährliche Drogen zu legalisieren.

Am 08.04.23 um 15:18 schrieb Guido Grohmann:

Migranten können nicht in Seenot sein? Ertrinken lassen ist besser als Retten?

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Der tendenziöse Begriff "Werbung" ist hier natürlich unsinnig.

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Demnach obendrein noch je nach Religion diskriminierend? Macht es irgendwie nicht besser.

"Jedes Verbot, das nur dazu dient, den Bürger zu maßregeln ist schädlich."

Hanno

Am 08.04.23 um 16:02 schrieb stefan:

Dann sind sicherlich die Deutschen viel schlauer als der Rest Europas. Bestimmt!

Das ist schön. Du bist herzlich eingeladen, das Problem ohne unterlassene Hilfeleistung zu lösen. (Oder gehört die neuerdings zu den christlichen bzw. europäischen Werten?)

In deinem Menschenbild scheinen die Rechte von Frauen bzw. Müttern durch Abwesenheit zu glänzen.

Tabaktote: ca. 125.000 Alkoholtote: ca. 75.000 Cannabistote: ca. 0 CDU: Prost!

Hanno

Falsch, alle Länder maßregeln in Teilbereichen sinnlos. Von Land zu Land ändert sich nur der Teilbereich.

Und sinnlos definiert sich eben auch durch die Meinung der Bürger.

In Irland war bis 1995 die Ehescheidung verboten. Wäre das bei uns so, würden sich ermordete Ehemänner auf den Gehwegen stapeln.

Peter

Am 08.04.23 um 15:18 schrieb Guido Grohmann:

Was als Seenotrettung verkauft wird, ist Schleusung mit einem abenteuerlichen Boardingverfahren, bei dem notfalls auch Verluste inkauf genommen werden, Die "Rettung" ist voll eingepreist, kein Hilfsschleuser hat die Absicht, jemals in Italien oder Spanien an Land zu gehen und dann dort gleich einzufahren.

Am 08.04.2023 um 16:41 schrieb Hanno Foest:

Das, was da auf dem Mittelmeer passiert ist Förderung illegaler Einwanderung und Förderung des organisierten Verbrechens. Hinzu kommt, dass man so Menschen erst dazu verleitet, ihe Leben zu riskieren, indem sie sich mit Schlauchbootem und ähnlichem aufs Meer begeben.

Diese Leute, die da herumschippern tun das nicht aus Menschenfreundlichkeit sondern bestenfalls aus Geltungssucht. Im schlimmsten Fall wissen sie was sie tun und sie nehmen in Kauf, dass Menschen elendig ersaufen weil sie einer kranken politischen Ideologie folgen die Europa grundlegend verändern will.

Nieman hat das Recht, menschliches Leben auszulöschen. Vor 100 Jahren mag das anders ausgesehen haben. Da konnte eine unterwünschte Schwangerschaft das Leben der Frau gefährden und ihre Lebensgrundlagen zerstören. Das ist heute nicht mehr der Fall. Es gibt deshalb auch keinerlei soziale Rechtfertigung für einen Schwangerschaftsabbruch.

Auch wenn Cannabiskonsum nicht unmittelbar zum Tod führt, ist es eine gefährliche Droge die das Leben von Menschen zerstört. Ich kenne solche Fälle persönlich.

Nein, Du?

  1. es ist nicht meine Ansicht, sondern Peters. "Diese Raser" rasen. Übersetzt: Unverhältnismäßig hohe, unangepaßte Geschwindigkeit.

Hat niemand ernsthaft bezweifelt.

Es geht hier aber - ich möchte nochmals daran erinnern - um die von Peter in Aussicht gestellte Lösung für das Problem der fetten, immer fetter werdenden, mithin übermotorisierten Kraftfahrzeuge, die höchstens einen verschwindenden Bruchteil ihrer Existenz das tun, wofür sie konstruiert und gekauft wurden und deswegen unnötig ineffizient arbeiten. Diese Lösung sei, den Rasern gelegentlich ihre Raserei zu erlauben. Ich halte das auf mehren Argumentationsebenen für idiotisch, ganz gleich, ob ich nun der meinungsdominante Ökoapostel bin, für den Du mich gerne hinstellst oder nicht.

  1. scheint es einen Konsens in der Gesellschaft zu geben (den ich nicht teile, aber WTF), wonach Rasen durchaus einen Straftatbestand darstellt, sogar ohne explizite Gefährdung Anderer.

Eine überaus kreative Auslegung von § 3 StVO nämlich, die so schwach war, daß sie eigens der Einführung von § 315d I StGB bedurfte, wo es um Kraftfahrzeugrennen ging, im hier diskutierten Fall frivolerweise sogar gegen sich selbst. Was auch immer das sein mag und wer hierbei der Sieger ist.

Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe immerhin. Demgegenüber §

177 StGB "Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung" mit Freiheitsstrafen zwischen 6 Monaten und 5 Jahren (die semantische Finesse mit der Waffe und inwieweit ein Auto eine Waffe sein kann, lasse ich mal außen vor).

So groß (aka. "deutlich") scheint der Unterschied nach Ansicht des Gesetzgebers also nicht zu sein.

Ich habe Schwierigkeiten, ausgerechnet bei der Autobahnhöchstgeschwindigkeit auf irgendeine Art Naturgesetz zu erkennen, eine grundgesetzlich verbriefte Art der freien Entfaltung der Persönlichkeit oder der Freizügigkeit, die offenbar genau beim KFZ so in Stein gemeißelt ist, daß eine Einschränkung vollkommen indiskutabel wäre. Daß man dem notorischen Raser irgendwie sein Biotop lassen müßte, wo er sich im Interesse seines Seelenfriedens ausleben kann.

Interessant, wo Du hier meinen Anspruch zu erkennen glaubst. Es geht hier schlicht um die Merkwürdigkeit, daß vor der Öko-Inquisition offenbar nichts tabu ist - außer das Automobil und die Interessen des Automobilisten freilich. Haben wir ja bei der SynFuel-Schnapsidee der FDP wieder überdeutlich erlebt, die sich sogar gegen den mehrheitlichen Konsens der Autoindustrie selbst(!) richtet, wie Rolf in seinem Posting mit der Message-ID: <tvvmrs$3tnn3$ snipped-for-privacy@dont-email.me überaus treffend bemerkte. Abstruser geht es eigentlich schon gar nicht mehr.

Welches Argument hatte ich den postuliert?

In dem Moment, wo mit einer Mehrheit im Bundestag eine allgemein gültige Autobahnhöchstgeschwindigkeit beschlossen wird, ist diese "allgemein geltende Regel" Vergangenheit. Hier geht es nicht um irgendwelche unantastbaren Menschenrechte. Sondern etwas, was außer in Deutschland weltweit nur noch homöopathisch anzutreffen ist (Isle of Man, Afghanistan, Bhutan, Burundi, Myanmar, Nepal, Uttar, Pradesh, Vanuatu, Libanon, Somalia, Haiti, Mauretanien). Keine Ahnung, ob dort der Straßenzustand sowieso der eigentliche Maßstab für das Tempolimit ist.

Und wo wir gerade bei der Vernunft sind: Meine Kritik ging sowieso eher dahin, daß auf der einen Seite jemand seine Waschmaschine hackt, damit sie sich den Niedriglastökostrom herauspickt und damit z. B. das Schreckgespenst des Dunkelflautenblackouts vermeidet, während im Jahre

2023 immer noch 90% der Privat-PKW in einer der staureichsten Städte dieses Landes mit exakt einer Person stillstehen und sinnlos Sprit verbrunzen.

Automobile Wegwerfprodukte, die man nach 200Mm und 15 Jahren entsorgt, die trotz einer Höchstgeschwindigkeit von deutlich über Autobahnrichtgeschwindigkeit die meiste Zeit ihres Lebens in Schleichfahrt verbringen, d. h. sich gefüllt mit 100kg Fleisch durch den Stau schleppen, dabei durchschnittlich 16 Kilometer je Weg und täglich insgesamt rund 40km zurücklegen [1] und ansonsten versiegelte Parkfläche für sich beanspruchen.

Das ist halt nicht meine Vorstellung, sondern Fakt. Und das darf ich im Kontext von jemandem, der auf der einen Seite - Zitat: "keine Steuerelektronik in den Waschmaschinen bis Kühlschränken haben, die den Stromverbrauch ein wenig dem Angebot anpasst" (Message-Id: snipped-for-privacy@news.heirich.name>) beklagt und auf der anderen Seite kein Problem damit hat, den Rasern ihre Raserei zu verbieten (Zitat: "kann man natürlich erfolglos versuchen, so etwas zu unterdrücken") schon noch merkwürdig finden, ohne mir irgendwelche Engstirnigkeit unterstellen lassen zu müssen.

Volker

[1]
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Wird sogar wieder aufgehoben:

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Motto: Nachdem es den erwünschten Nutzen gebracht hat, braucht man es ja nicht mehr. Diese Konsequenz möchte ich mal bei irgendwelchen Subventionen, Umweltzonen, usw. sehen.

Volker

Warum jetzt auf einmal wieder die Einschränkung auf die Umwelt? Raser rasen doch nicht - und auch nicht Deiner Argumentation folgendend - weil sie der Meinung sind, dies wäre gelebter Umweltschutz. Sondern weil sie

- ebenfalls Deiner Argumentation folgend - irgendeine Art Urinstinkt ausleben, gegen den es keinerlei Handhabe gäbe, wollte man nicht den Kollaps unserer Gesellschaft heraufbeschwören. Und das fand ich etwas verquer, weswegen ich das Beispiel mit der Vergewaltigung brachte, wo es deutlich ausgeprägtere Triebhaftigkeit gibt, aber trotzdem keinen Konsens, dies hinnehmen zu müssen.

Ansonsten möchte ich mich nicht wiederholen, verweise stattdessen auf Message-ID: <ec3gtsre8zdq$. snipped-for-privacy@news.bartheld.net>.

Naturgesetz. Kann man nichts machen.

Ich bin eher ein Schnellfahrer. Musealer Audi A3 8L 1.6 mit vMax um die

200km/h, dazu ein paar ältere und neuere Motorräder mit geradezu grotestkem Wirkungsgrad. Ein MTB. Und jeweils immer so schnell wie geht, teilweise auch unangepaßt und deutlich über Tempolimit. Macht das nun meine Logik zu größerem Bullshit als Deine?

Volker

Nein, Du?

  1. es ist nicht meine Ansicht, sondern Peters. "Diese Raser" rasen. Übersetzt: Unverhältnismäßig hohe, unangepaßte Geschwindigkeit.

Hat niemand ernsthaft bezweifelt.

Es geht hier aber - ich möchte nochmals daran erinnern - um die von Peter in Aussicht gestellte Lösung für das Problem der fetten, immer fetter werdenden, mithin übermotorisierten Kraftfahrzeuge, die höchstens einen verschwindenden Bruchteil ihrer Existenz das tun, wofür sie konstruiert und gekauft wurden und deswegen unnötig ineffizient arbeiten. Diese Lösung sei, den Rasern gelegentlich ihre Raserei zu erlauben. Ich halte das auf mehren Argumentationsebenen für idiotisch, ganz gleich, ob ich nun der meinungsdominante Ökoapostel bin, für den Du mich gerne hinstellst oder nicht.

  1. scheint es einen Konsens in der Gesellschaft zu geben (den ich nicht teile, aber WTF), wonach Rasen durchaus einen Straftatbestand darstellt, sogar ohne explizite Gefährdung Anderer.

Eine überaus kreative Auslegung von § 3 StVO nämlich, die so schwach war, daß sie eigens der Einführung von § 315d I StGB bedurfte, wo es um Kraftfahrzeugrennen ging, im hier diskutierten Fall frivolerweise sogar gegen sich selbst. Was auch immer das sein mag und wer hierbei der Sieger ist.

Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe immerhin. Demgegenüber §

177 StGB "Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung" mit Freiheitsstrafen zwischen 6 Monaten und 5 Jahren (die semantische Finesse mit der Waffe und inwieweit ein Auto eine Waffe sein kann, lasse ich mal außen vor).

So groß (aka. "deutlich") scheint der Unterschied nach Ansicht des Gesetzgebers also nicht zu sein.

Ich habe Schwierigkeiten, ausgerechnet bei der Autobahnhöchstgeschwindigkeit auf irgendeine Art Naturgesetz zu erkennen, eine grundgesetzlich verbriefte Art der freien Entfaltung der Persönlichkeit oder der Freizügigkeit, die offenbar genau beim KFZ so in Stein gemeißelt ist, daß eine Einschränkung vollkommen indiskutabel wäre. Daß man dem notorischen Raser irgendwie sein Biotop lassen müßte, wo er sich im Interesse seines Seelenfriedens ausleben kann.

Interessant, wo Du hier meinen Anspruch zu erkennen glaubst. Es geht hier schlicht um die Merkwürdigkeit, daß vor der Öko-Inquisition offenbar nichts tabu ist - außer das Automobil und die Interessen des Automobilisten freilich. Haben wir ja bei der SynFuel-Schnapsidee der FDP wieder überdeutlich erlebt, die sich sogar gegen den mehrheitlichen Konsens der Autoindustrie selbst(!) richtet, wie Rolf in seinem Posting mit der Message-ID: <tvvmrs$3tnn3$ snipped-for-privacy@dont-email.me treffend bemerkte. Abstruser geht es eigentlich schon gar nicht mehr.

Welches Problem hatte ich den postuliert?

In dem Moment, wo mit einer Mehrheit im Bundestag eine allgemein gültige Autobahnhöchstgeschwindigkeit beschlossen wird, ist diese "allgemein geltende Regel" Vergangenheit. Hier geht es nicht um irgendwelche unantastbaren Menschenrechte. Sondern etwas, was außer in Deutschland weltweit nur noch homöopathisch anzutreffen ist (Isle of Man, Afghanistan, Bhutan, Burundi, Myanmar, Nepal, Uttar, Pradesh, Vanuatu, Libanon, Somalia, Haiti, Mauretanien). Keine Ahnung, ob dort der Straßenzustand sowieso der eigentliche Maßstab für das Tempolimit ist.

Und wo wir gerade bei der Vernunft sind: Meine Kritik ging dahin, daß auf der einen Seite jemand seine Waschmaschine hackt, damit sie sich den Niedriglastökostrom herauspickt und z. B. das Schreckgespenst des Dunkelflautenblackouts vermeidet, während im Jahre 2023 immer noch 90% der Privat-PKW in einer der staureichsten Städte dieses Landes mit exakt einer Person stillstehen und sinnlos Sprit verbrunzen.

Automobile Wegwerfprodukte, die man nach 200Mm und 15 Jahren entsorgt, die trotz einer Höchstgeschwindigkeit von deutlich über Autobahnrichtgeschwindigkeit die meiste Zeit ihres Lebens in Schleichfahrt verbringen, d. h. sich gefüllt mit 100kg Fleisch durch den Stau schleppen, dabei durchschnittlich 16 Kilometer je Weg und täglich insgesamt rund 40km zurücklegen [1] und ansonsten versiegelte Parkfläche für sich beanspruchen.

Das ist nicht meine Vorstellung, sondern Fakt. Und das darf ich im Kontext von jemandem, der auf der einen Seite - Zitat: "keine Steuerelektronik in den Waschmaschinen bis Kühlschränken haben, die den Stromverbrauch ein wenig dem Angebot anpasst" (Message-Id: snipped-for-privacy@news.heirich.name>) beklagt und auf der anderen Seite kein Problem damit hat, den Rasern ihre Raserei zu erlauben (Zitat: "kann man natürlich erfolglos versuchen, so etwas zu unterdrücken") schon noch merkwürdig finden, ohne mir irgendwelche Engstirnigkeit unterstellen lassen zu müssen.

Volker

[1]
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Am 08.04.23 um 18:35 schrieb stefan:

Das ist deine subjektive Wertung. Objektiv betrachtet werden Ertrinkende / Personen in Seenot aus dem Wasser gezogen.

Ausgehend von deiner Wertung scheinst du der Meinung zu sein, daß das, was da passiert, nicht richtig ist. Und daß man dementsprechend das Gegenteil tun sollte.

Klare Antwort bitte: Soll man die Leute ertrinken lassen?

Ist in der Forschung eine Minderheitenmeinung:

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Der Anteil der Geretteten ist eh eher klein. Ich finde auf die Schnelle keine guten Zahlen, daher beispielhaft:

"Im zurückliegenden Jahr sind nach Regierungsangaben gut 100 .000 Migranten über das Mittelmeer nach Italien gelangt – elf Prozent von ihnen auf Schiffen privater Hilfsorganisationen."

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Ist schon klar, daß du ein "interessantes" Menschenbild hast. Schaun wir mal, was bei der obigen Frage rauskommt.

Es sei denn, da schwimmt jemand im Mittelmeer, dem du die falsche Motivation unterstellst, ne?

Wie stehst du eigentlich zu Blinddarmoperationen? Da wird doch auch menschliches Zellmaterial ausgelöscht.

Jemand, der Lebensrettern Geltungssucht unterstellt, wird bei derartigen Kausalitäten sicherlich den totalen Durchblick haben.

Hanno

Wer sich von einem sicheren Hochseeschiff aus in einem überfüllten Schlauchboot ohne Motor und ohne Kraftstoff aussetzen läßt im Vertrauen darauf, daß seine Postion an die steuerfinazierten Schleuser-NGOs übermittelt wird, ist nicht "in Seenot geraten".

Rettungsbedürftig ist er trotzdem und gerettet soll er werden. Das geschieht typischerweise in Sichtweite oder mindestens Nähe einer Küste. Dahin oder zum nächsten Zielhafen des Schiffes -- die Regeln sind nicht mit Blick auf bestellten Taxiservice geschrieben worden -- wird er richtigerweise gebracht.

Der wunschgemäße Tansport quer über einen Ozean zum gewünschten Zielhafen ist Schleusung. Auch wenn sich die NGOs selbst aus anderen Quellen füttern lassen, arbeiten sie eng mit den Schleusern zusammen, die an der Sache sehr gut verdienen.

Nein, ich sehe das sehr entspannt.

Peter

Hanno Foest schrieb:

In Tschernobyl war die Ursache schon vorher bekannt.

Hergen Lehmann schrieb:

Es werden Zahlen im Bereich von 1.5-2.5 G€ pro GW-Jahr rumgereicht. Für Natur- und Gesundheitsschäden der Kohlekraft. Es bleibt dem Leser als Übungsaufgabe, das in c pro kWh umzurechnen.

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