Technische Doku: welches Werkzeug?

Sep 27, 2013 270 Replies

Ich sehe keinen Grund. Ahnung ist natürlich Bedingung. ;).

Hartmut Kraus schrieb:

ry

Ich habe hier eine PL36. Die läßt dich in den Himmel fahren, wenn du

ihrer Anode einen bläst. Sofern sie mit Nennspannung betrieben wird.

Holger

Heiko Nocon :

Nein.

Nein.

Da liegt der Hund begraben. Ubuntu ist abgespeckt & zusammengestaucht, für Anwender, da läuft nicht das volle Programm. Die Stabilität ist ebenso in Richtung Anwender gezüchtet.

Slackware oder Archlinux wären eher Beispiele für das volle Programm.

Das zeichnet sich nicht dadurch aus, dass der Massenspeicher zugemüllt und man in den Menüs an der großen Auswahl erstickt. Auch nicht dadurch, dass in der Paketverwaltung einem die ganze Welt zu Füßen liegt, auch wenn das nett ist, wenn man es sieht und komfortabel, wenn es funktioniert.

Viel eher merkt man das, wenn möglichst viele Quelltext-Pakete von größeren Programmen halbwegs blind einfach geholt werden können, und mit dem klassischen Dreisprung unversehens gleich laufen. Wahrscheinlich muss man allerdings zur Gegenprobe bereit sein, die Abhängigkeiten selbst zu überprüfen.

In so einer Umgebung wird hoffentlich ein eigener Target-Compiler plus weiteres Werkzeug auch ohne Zicken parallel zum System-Compiler laufen, als das mindeste, was funktionieren sollte. Aber Ubuntu ist hierfür nicht so die rechte Spielwiese.

Am 06.10.2013 13:10, schrieb Ewald Pfau:

Das hält sich bei meinem Debian auch in Grenzen. Die ich ihm (mir) allerdings selber auferlegt habe. ;)

Wer macht denn sowas? (Das liegt bei einem Kernel schon in der Größenordnung von Stunden.)

Ewald Pfau schrieb: [...]

Debian stable nehmen. Da hat man sehr viel Kram bequem greifbar und die Distribution ist für eine recht große Zahl von Architekturen verfügbar, so daß die Entwickler da durchaus ein wenig auf Interoperabilität achten. ;-)

Ralf

Wenn Du so minderbemittelt bist, daß Du es nötig hast, die Worte anderer für Dich sprechen zu lassen, dann kann ich Dir meine Hilfe schlecht versagen...   ? Thorsten Albers in

Ich weiss jetzt akut nicht, was Datentransfer mit Gott zu tun hat. Ausser bei der Prayer Chain unserer Kirche.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 06.10.2013 12:41, schrieb Holger:

Ich kenne nur EL36. Gitarrenamps sind nämlich in der Regel keine "Allstrom" - Geräte, du Geschlechtskasper.

Axel Berger :

Mir kommt der Planet ergiebiger vor, wenn man sich beide Pole als Erlebnishorizont erhält.

Das eine entspringt einer gewissen Bescheidenheit, mit Respekt vor den Abgründen, die sich nie erklären lassen werden, da beruhigt dann die eigene Motorik, wenn man sich selber zuschauen kann, dass sich ein Häuflein aufschichtet während man irgendwie geschäftig vor sich hin tachiniert.

Dazu ist mir über die Jahrzehnte ein Kommentar erinnerlich geblieben, Überlieferung aus einer Zeit von primitiven Formen der Mechanisierung:

Bauer A erwischt Bauer B dabei, wie der den Ausleger per Körperkraft geduldig im Kreis zieht, mit dem aus dem Brunnen Wasser gefördert wird, erinnert ihn verwundert daran, dass in der Region anderswo nun eigentlich überall Zugtiere für so etwas hergenommen werden, worauf er zur Antwort bekommt, wenn das ganz automatisch und ohne sein Zutun abläuft, dann verliere er den Respekt vor den Zusammenhängen, denen er das frische Wasser verdankt.

Ich finde, das hat auch etwas. Das ist der eine Pol, mit dem man mit den Füßen noch auf dem Boden steht, und daran erinnert wird, dass man dem nicht entkommen kann - und wenn man glaubt, man könne dem entkommen, macht man sich in irgendeiner Art immer etwas vor.

Ich meine das als Kontrast dazu, dass hier der andere Pol Thema ist, die Abstraktion über Alltägliches sich ins Selbstverständnis eingegraben hat.

Den ganzen Kosmos voll der allbekannten Dummheiten könnte man leichter in Schach halten, wenn man hierzu beide Pole irgendwie präsent hätte, statt nur bevorzugt den einen, der zur Hoffnung auf vermeintlichen ewigen Fortschritt antreibt.

Einfach nur, weil man sich dann dessen besser gewiss sein kann, was man da eigentlich treibt. So ein Fortschreiten um des Fortschreitens willen ist leider viel zu oft mit einer Eigendynamik besetzt, die einem wiederum die Haare zu Berge stehen lässt.

Wenn sich denn jeweils die passende Motivation benennen lässt, ist der archaische Zugang nicht immer von der Hand zu weisen. Ein spannendes Kapitel hierzu ist gerade etwa die Landwirtschaft, die mit irren Methoden der Industrialisierung immer wieder gegen die Wand läuft - hingegen haben sich breite Gruppierungen aufgemacht, und sind mit dem Nachweis schon recht weit gekommen, dass die ökologischen Methoden mit starkem regionalen Bezug in der Effizienz und der Versorgungssicherheit dem zumindest ebenbürtig sind. Das findet man dann in Studien aus Afrika und aus Indien, wo der Einfluss zugunsten industrieller Methoden zugleich als Kolonialismus betrieben wird.

Nun ja, abgesehen davon - immer nur stupide einer sinnentleerten Motorik frönen ist auf längere SIcht hirntötend, keine Frage.

Aber da mischen sich ein paar Paradoxa dazwischen, die haben auch wieder etwas Spannendes an sich.

Nicht zu vergessen auch das Detail, wenn es um die Früchte dessen geht, dass per Abstraktion Freiheitsgrade in der Verfügung über die eigene Zeit zu erringen sind, wird es wieder spannend, ob diess denn nun gesellschaftlich in partizipative Modelle mündet, oder doch nur die primitivst-mögliche Manier von Steinzeitmenschen sich dazu paart, dass alleine der Ellbogen regiere - was den Gesamtzusammenhang wieder wesentlich ungemütlicher machen wird, als man ihn per sozial verträglicher Strukturierung haben könnte.

Auf letzteres kommt man aber eher, wenn man faul und gedankenschwer den Leuten zuschaut, statt dem Fließen des Wassers. Dann hat man es nicht mit technischen sondern mit politischen Modellen zu tun. Tja, da kommen dann die Paradoxa mit rekursivem Eigenpotential daher. Oder so.

Dein Gehirn ist auch weiter nichts als eine "Vorrichtung" zur Speicherung, Verarbeitung, Ein- und Ausgabe von Daten. Da machen's nur nicht ein paar Millionen Transistoren, halt ein paar Milliarden Nervenzellen.

Am 06.10.2013 19:06, schrieb Ewald Pfau:

Genau so: Ein Spaziergänger trifft einen Holzfaller, der nur nichts schafft, weil seine Säge stumpf ist. "Warum schärfst du sie nicht mal?" "Keine Zeit, muss sägen!"

Du hättest das Zeug dazu, "Das Kapital" von Marx neu zu verfassen. Aber in 10 Bänden.

Heiko Nocon wrote on Sun, 13-10-06 11:02:

Sehr gut. Irgendwann werde ich in die Harware eingreifen müssen, um genau das zu erreichen. Meine älteren Rechnner sagen noch "Sie können den Rechner jetzt ..." Wenn ich nach dem Pseudo-Aus die Steckdosenleiste wieder mal vergesse, dann sind nicht nur der Standby des Rechners unnötigerweise an sondern die ganze im Sommer wie Winter mitheizende Peripherie noch dazu. Sowas brauche und will ich nicht.

Und anstatt nach dem Shutdown und Wechseln der Platte in der Wechselschublade einfach einmal den Klammergriff zu machen muß ich mich gegen den Widerstand meiner Wampe sonstwohin bücken, damit es wieder losgeht.

Die Abhängigkeiten sind oft genug das Problem; schlimmstenfalls darf man zig Seiten output durchsuchen, woran es hängt, dann nochmal ermitteln, wie das fehlende Paket korrekt geschrieben heißt, damit man es auch findet. Alles ziemlich abenteuerlich.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Dafür gibt's z.B. Synaptic. ;)

Am 06.10.2013 02:20, schrieb Axel Berger:

"Extrem" kann man nicht mehr steigern. ;) Aber auf einem 16:9 Monitor durchaus zwei Fenster so nebeneinander anordnen. Ohne große Rechnerei, nur mit ein bisschen "Maustechnik". ;)

Am 04.10.2013 20:15, schrieb Hartmut Kraus:

Nein, war's nicht, enstchuldige also. ;) Ist auch nicht ganz einfach, hier noch die Übersicht zu behalten. ;)

Ist aber wenigstens eine klare Ansage, in aller Unklarheit :)

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Klappt aber nicht immer. Das löst nicht unbedingt auf, daß die geforderte libmumpfelgrumpf in Wirklichkeit unter lib-mumpfel-grumpf-0.1-dev firmiert.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Hallo,

beim Durchsuchen kann grep helfen:

formatting link
alternativ man grep auf dem System

etwa: grep suchtext > ergebnis.txt

Die Zeilen mit dem gesuchten Fehlerausdruck kann man dann in der Datei ergebnis.txt nachlesen.

Bernd Mayer

Bernd Mayer schrieb:

Wollte ich auch schon schreiben, aber dann muß man vorher wissen, wonach man sucht. Das ist bei fehlgeschlagenen Übersetzungen oder Paketinstallationen nicht immer so einfach.

OK, wenn's öfter vorkommt kann man sich einen Fundus mit Fehlermeldungen als Suchzeichenkette anlegen und ggf. ein Skript schreiben, das die alle abklappert, aber dann stimmt schon was nicht. ;)

Marc

Wem sagst du das. ;)

formatting link

Die Diskussion fände ich übrigens z.B. in diesem Forum angebrachter. ;)

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required