TDA7293

May 24, 2012 153 Replies

Am Sun, 27 May 2012 23:33:51 +0200 schrieb Andreas Bockelmann:

Diese Sprungmechanik ist weitgehend in Vergessenheit geraten, sowohl bei Schnurschaltern, Installationsschaltern und sogar bei Industrie- Nockeschaltern! Warum auch immer.

Das ist ebenfalls in Vergessenheit geraten. Die Mehrheit glaubt, Deutschland hätte GB den Krieg erklärt oder GB angegriffen.

Gruß Werner

Kann ich ja nicht riechen :-)

Kommerziell geht das z.B. im Flugzeugbau so, wo ich seit einiger Zeit drin bin. Da wird das meiste ebenfalls in Evolution gemacht, ein Verbesserungsschritt nach dem anderen, nicht fuenf gleichzeitig und schon gar kein tabula rasa. Das hat gute Gruende. Diese Projekte darf ich natuerlich nicht zeigen.

Dir auch? Oh-oh ... :-)

[...]

Nie klappen? Jo, sowas haben mir Leute schon oefter gesagt. Und sich dann schwarz geaergert als das Produkt auftauchte. Wir haben hier einen sehr wahren Spruch: Man who says it cannot be done shall not hold up man doing it.

Das mit dem Wuenschen von Glueck war uebrigens nicht haemisch sondern ernst gemeint. Vielleicht schaffst Du die Nachbildung des Roehrenverstaerkerverhaltens ja, waere schoen. Ich selber wuerde das eben nur ganz anders angehen als Du, aber muss jeder selbst wissen.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 28.05.2012 00:39, schrieb Werner Holtfreter:

Sprungmechanik wird noch angewendet. Ausführung ist heute nur billiger verwirklicht.

Na ja, nach 2 verlorenen Kriegen und KZ wurde vielen Deutschen verdeutlicht, die deutschen Kultur würde nur Kriegstreiber und kZ-Mörder hervorbringen. Passt zum "ewigen" Büßerimage.

Göring, Minister für den 4-Jahresplan sagte auf einer Konferenz der obersten Befehlshaber (1939?) es gäbe für das Reich nur zwei Möglichkeiten. Staatsbankrott erklären oder Krieg. Und damit Besiegte "bezahlen" lassen. Wie wir inzwischen zuverlässig wissen, wählten sie damals Krieg. Heute geht das mit dem Krieg nicht so einfach. Und Staatsbankrott will eigentlich auch kein Politiker erklären. Kann noch interessant werden. ;-)

BTW DE hat Polen überfallen ohne Kriegserklärung. Daraufhin haben Frankreich und England, dem Reich den Krieg erklärt. DE hatte später den USA den Krieg erklärt. Halt viel Feind, viel Ehr. Bekanntlich hat das dann ja mit der Ehr nicht so recht geklappt.

BTW2 Der gesamte Komplex KZ-Judenermordeung etc band soviel waffenfähige Männer wie die maximal mal erwünschte Sollstärke der Bundeswehr. Das in einem Krieg wo es um Alles oder Nichts ging. Dazu mal die Frage, wie waren nochmal die Gründe für Hoch- und Landesverrat? Und wie war damals die Strafe dafür?

Preisfrage: Welche Militärrichter waren es, die noch kurz vor ende des Kriegs, aber auch danach noch Todesurteile verkündeten? Und die dafür nie bestraft wurden?

mfg hdw

Am 28.05.2012 00:15, schrieb Hartmut Kraus:

Laserdrucker eignen sich auch. Nach aufbringen der Folie mit polyurethan Klarsichtlack besprühen. Hält fast ewig.

mfg hdw

Am 28.05.2012 06:22, schrieb Horst-D.Winzler:

Hallo,

darf ich deine Fragen mal mit einer Gegenfrage beantworten: Warum haben wir seit 1945 die längste bislang bekannte Friedensphase in Mitteleuropa, warum verteidigt Deutschland seine Freiheit z.B, gegen den islamistischen Terror (Blödsinn: Einzig und allein den Profit der Rüstungsindustrie auf Kosten des Steuerzahlers, das krisensicherste Geschäft) heute nur noch im Rahmen seiner "Bündnispflicht" als NATO - Mitglied z.B. in Afghanistan? Nur weil es weiß, dass es einen dritten Weltkrieg verloren hätte, bevor es ihn angefangen hätte.

Aber eine Bitte: Könntet ihr das alles woanders diskutieren? Z.B. in einem der ... zillionen politischen Foren, oder wenigstens in einem anderem Thread hier als "meinem". Der ist eh schon mehr als unübersichtlich.

Am 28.05.2012 06:27, schrieb Horst-D.Winzler:

Sogar viel besser, sagt man (kommt auch auf die Folie an), aber erst haben ein Gewehr, dann schießen. Nach aufbringen der Folie mit polyurethan

Aber nur fast. Hab hier ein schönes Tischchen, das mein alter Herr im Rahmen seiner Hobby-Holzwurmtätigkeit mal gebaut hat, das hab ich zum Schluss mit PUR - Klarlack "vesiegelt". Da lag z.B. mal eine brennende Kippe drauf - das Holz unter dem Lack hat's angesengt, der Lack war unversehrt. Aber jetzt (so nach vielleicht 25 Jahren) fängt er an der Kante an sich "abzuheben" (oder abzuplatzen - wie man's nimmt).

Am 27.05.2012 22:11, schrieb Joerg:

Mach doch nur - wäre doch 'ne Sache von einer halben Stunde, oder?

Beispiel: Die El34, eine der gängigsten Endpentoden in Gitarrenamps (manche haben 4 oder mehr davon in der Endstufe):

formatting link

Zulässige Verlustleistung Anode: 25W, Schirmgitter: 8W

Jetzt zeig mir mal das "Röhrentransistor" - Modul, das du an ihrer Stelle "pinkompatibel" 'reinstöpseln könntest. Zur groben Orientierung: Alleine der Kühlkörper hätte über'n Daumen gepeilt die Abmessungen von 3 oder 4 Röhren.

Am 28.05.2012 00:46, schrieb Joerg:

Wie? Mit ausgeschlachteten Teilen? Da wird das meiste ebenfalls in Evolution gemacht, ein

Ach wo, nie völlige Neukonstruktionen, nie "tabula rasa"? Dann würden heute noch höchstens segeltuchbeplankte Holzgerippe von Hängen aus starten, das einzige Risiko für den Menschen, der drinhängt: Dass es ihn irgendwann genauso erwischt wie seinerzeit Otto Lilienthal.

Oder man hätte das aussichtslose Ziel weiter verfolgt, die Mechanik und Aerodynamik des Vogelflugs möglichst genau nachzuahmen (Schlagfügler) ...

Und auch, wenn nicht alles, was hinkt, ein Vergleich ist: Etwa auf dieser Ebene liegt m.E. dein Vorschlag mit den "Röhrentransistoren" (oder "Trasistorröhren" - weiß jetzt nicht so genau) Diese Projekte darf ich natuerlich nicht zeigen.

Nachvollziehbar. >> Na dann viel Glueck.

Nein, "dito" sollte heißen: Hier gilt das Gleiche - bitte nicht albern werden.

Wieder ein Versuch eines Vergleichs, der auf allen vier Beinen hinkt. Wie gesagt - nimm dir doch irgendeinen "abgerockten" Röhrenamp vom Flohmarkt und stöpsele die "Transistorröhren" 'rein. Aber beschwere dich dann nicht bei mir, wenn man dich höchstens dafür auslacht oder dir einen Vogel zeigt - ich habe dich oft genug gewarnt.

Was sollte daran nicht zu schaffen sein? Ich fange ja nicht bei Null an, und "Fehlentwicklungen" wie deine angedachte (Irrwege, die in Sackgassen führen müssen), muss ich auch nicht alle erst selber gehen.

Im HF-Bereich habe ich sowas schon gemacht. Strangguss-Aluminium zum Kuehlen wurde nicht erst gestern erfunden :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 28.05.2012 00:46, schrieb Joerg:

Ja, besonders, wenn er die Studie von Prof. Zollner kennt. In der stöbere ich gerade wieder. Alleine die Verarbeitung des Gitarrensignals durch eine "übliche" Trioden - Eingangsstufe (gefühlte 30 Seiten) ... Kannst du schon vergessen, wenn du nur die Röhre durch eine wie auch immer geartete "pinkompatible" Transistorschaltung ersetzt und alles um die Röhrenfassung drumrum lässt, wie's ist. Die ganze Stufe durch einen entsprechend beschalteten OV zu ersetzen, wäre schon eher ein Schritt in die richtige Richtung ...

Im Versuchsaufbau ja. Da fliegt noch so manche DC-8 und auch aelteres.

Ich empfehle mal ein Geschichtsbuch zum Flugzeugbau zu studieren.

Ueberlege mal wie man da hin gekommen ist. Dann denke mal darueber nach wieviele Leute bei tabula rasa Entwicklungen a la ME262 ums Leben gekommen sind.

[...]

Ich kenne mich in der Elektronik schon ein wenig aus.

Ok, ist ja Dein Projekt, nicht meins.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 28.05.2012 16:19, schrieb Hartmut Kraus:

Oder die Gitarre an einen der untersuchten Modeler anstöpselst (der dank "irgendeines" OVs an Stelle der Triodenvorstufe schon total "röhrenuntypische" Verzerrungen erzeugt ...

Am 28.05.2012 16:14, schrieb Joerg:

Die "Ersatzschaltung" für die gesamte Endstufe (das erwähnte Patent) auch nicht.

Hallo,

Am 28.05.2012 16:19, schrieb Joerg:

...[...]...

Was? Ein 2mot Tiefdecker als was völlig neues? Nur weil der paar Strahltriebwerke hat? Das war doch *gähn* konservatives Design. Etwas mehr tabula rasa war da unser lieber Dr. Alexander Lippisch:

formatting link

Hier mal etwas mehr tabula rasa:

formatting link
formatting link

Letztere wäre mein Kandidat für Schönheitskonkurrenzen jenseits des ausgelutschten Mainstreams. Echter ?Karackter? und exzellente Kraut-Kreativität vom Feinsten.

MfG

Uwe Borchert

Oder der hier:

formatting link

Gerrit

Wenn man ein Flugzeug richtig wartet, hält es fast ewig - oder bin ich da falsch informiert? Und das vergleichst du mit irgendwelchem Kram, den ich mir aus dem Sperrmüll klauben soll - weiß ich, was der hinter sich hat? Wie gesagt - nicht alles, was auf allen vier Beinen hinkt, ist ein Vergleich - aber ich glaube, ich wiederhole mich. > Oder man hätte das aussichtslose Ziel weiter verfolgt, die Mechanik und

Nee du, ich studiere mal lieber die "Geschichte" der Röhrenamps weiter - mal ein Vergleich der nicht ganz so hinkt wie deine - also zu meinem Konzept: Das soll vom Sound her "röhren", aber das erreiche ich nicht, indem ich alle möglichen Klimmzüge mache, um die (vor allem interne) Wirkungsweise von Vakuumröhren 100%ig auf Halbleiterbasis nachzuäffen. Genauso wenig wie "moderne" Flugzeuge den Vogelflug.

Kennste den schon: Zwei Vögel sitzen auf dem Dach, sehen einen Jet - "Du, guck mal, der fliegt aber schnell!" "Du fliegst genauso schnell, wenn dir der Schwanz brennt!"

Oder bei der, mit der ein großer Traum gestorben ist - der der DDR von einer eigenen Luftfahrtindustrie - mit dem Absturz des ersten deutschen(!) Passagierjets:

formatting link

formatting link

Deine Bescheidenheit ehrt dich.

Am 28.05.2012 17:31, schrieb Uwe Borchert:

-->

formatting link

Butzo

Klar, unter Zeitdruck macht man diese Schritte schneller, aber es ist nicht tabula rasa. Diese Flugzeuge folgen den alten Konzepten die nach und nach verfeinert werden. Unter Zeitdruck werden dann aber auch rasch Fehler gemacht, z.B. das mit dem Fahrgestellabwurf wo manchmal Brocken wieder ins Flugzeug reinkrachten. Oder wie beim zivilen Namensvetter Comet wo die ganze Kabine nach einiger Zeit in Reiseflughoehe implodierte.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo,

Am 28.05.2012 17:44, schrieb Gerrit Heitsch:

Na ja, kann man fast gelten lassen. Aber so richtig von Hocker reißt das leicht Mainstream-mäßige Aussehen echt nicht. Die Gebrüder Horten waren nicht mit A. Lippisch vergleichbar. Der hatte eindeutig das bessere Design.

MfG

Uwe Borchert

Hallo,

Am 28.05.2012 18:42, schrieb Klaus Butzmann:

Ihr macht mir die Lippisch P.13a nicht madig! Ihr nicht! ;-)

MfG

Uwe Borchert

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required