Am 12.12.2012 23:43, schrieb Joerg:
Nein. OS, GUI und App gehören auf den Server. Niemand kann ein Interesse daran haben, 500 gleiche Bespaßungsanlagen für self-loading Cargo in einem A380 getrennt & einzeln in Betrieb zu halten.
Gruß, Gerhard.
Am 12.12.2012 23:43, schrieb Joerg:
Nein. OS, GUI und App gehören auf den Server. Niemand kann ein Interesse daran haben, 500 gleiche Bespaßungsanlagen für self-loading Cargo in einem A380 getrennt & einzeln in Betrieb zu halten.
Gruß, Gerhard.
Ich galube, du hast echt nichts zu tun. Tagelang diskutierst du nun schon über die "Betriebssicherheit" eins der überflüssigsten Systeme im Flugzeug.
Da werden wir wohl unterschiedlicher Meinung bleiben muessen.
Wenn da einer durch die Sitzreihen läuft und pro Gerät manuell Updates einspielt, dann gehört derjenige, der das so entworfen hat, mal für längere Zeit in den Burggraben getunkt. Und zwar dort, wo die hungrigen Krokodile warten.
Sowas macht man anders. Je nach Systemdesign entweder updates als normale update packages einspielen (wenn man ein komplettes System mit r/w root und ordentlichem package manager hat) oder halt gleich ein komplett neues Image ins Flash schreiben. Und da man sowieso zum Verteilen der Media-Daten Netzwerk braucht, kann man das zentral von einer Management-Kiste aus auf alle Entertainment-Systeme ausrollen.
Reboot und fertig. Idealerweise ist der bootloader in einem separaten Flash und kann über das Netz zum Neuflashen des System-Flashimages angesprochen werden, so daß man ein schiefgegangenes Neuschreiben des System-Flash wieder ohne Werkzeug reparieren kann. Oder halt alternativ das System so auslegen, das zuerst vom Netz (PXE) und dann von lokalem Speicher gebootet wird, wobei der Netzbootserver im Normalfall nicht antwortet, sondern nur im Fehlerfall zum Booten des Rescue-Images. Letzteres ist Stand der Technik bei größeren Serversetups (nein, bei ein paar Tausend Servern skaliert "schick mal die Techniker mit console-cart und USB-Bootstick rum" nicht wirklich).
Man liest sich, Alex.
Wundert mich nicht. Kaputt kann man eigentlich alles kriegen, wenn man es in hinreichend unfreundlicher Umgebung betreibt.
Man liest sich, Alex.
Exactamente! Das kann man alles automatisieren. Denn es muessen ja eh staendig neue Nachrichtensendungen aufgespielt werden. Da kann ein Patch einfach mitreiten. Zusaetzlicher Zeitaufwand des Personals: Null.
Cloud Computing geht teilweise wieder in diese alte (und falsche) zentralistische Richtung. Ein Journalist in Berkely war da wohl komplett drauf abgefahren, warum auch immer. Dann passierte was eines Tages kommen musste ... tzzzt ... *FUMP* ... Saft weg. Nicht bei ihm aber da wo ein Teil der Infrastruktur herlief. Er konnte stundenlang Daumen drehen weil aber auch nichts ohne Cloud lief.
Sowas mache ich nichtmal im Buero. Wenn der Saft im Haus ausfallen sollte kann ich per Laptop und Thumb-Drive einfach weiterarbeiten.
Alexander Schreiber schrieb:
Das stimmt zwar durchaus, aber auch Windows Server 2012 gibt es als Konsolenversion, also ohne GUI, zu kaufen.
MfG Rupert
Joerg schrieb:
dDafür gibt es aber nun wirklich keinen vernünftigen Grund. Und du h ast bisher auch nur mit "das muß so sein" argumentiert, ohne einen nachvollziehbaren sachlichen Grund für deine Ansicht ins Feld führe n zu können.
MfG Rupert
Eh klar, wundern tut uns da schon lange nix mehr. Leihgerät, Kaufpreis so viel wie ein kleiner VW Golf, kommt nach paar Wochen zurück, der Bereich des touch mit der Auslösetaste ist quasi perforiert, und der Kunde darob verwundert, daß man das Gerät nicht mit dem Schraubendreher bedient, ferner angepißt, daß er vertragsgemäß die Instandsetzung (vierstelliger Betrag) zahlen muß. Für uns Entwickler interessanter Fall, konnten uns unter dem Mikroskop schön ansehen, wie die Schichten geschädigt wurden :)
-ras
Natürlich kann es gut sein, auch, wenn Du das nicht akzeptieren magst.
-ras
kann zwar
ch
ty-
it
Gibt auch wieder beide (ok, eher ein Sack voll) Varianten - mit GUI und gekachelt.
Guido
Genial! Plastischer hättest Du Deine Kompetenz nicht darstellen können...
Hartmut Kraus wrote on Wed, 12-12-12 17:18:
Ich bin ziemlich sicher, richtig gemacht sind die weit fettärmer als klassische Bratkartoffeln.
Also, dann wiederhole ich die wichtigsten und bereits mehrfach genannten Gruende nochmal:
Soll ich weitermachen oder reicht das?
Du verstehst den Sinn autarker Systeme nicht? Als Professor?
Joerg ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):
Oja, ich möchte endlich im BlueScreen von Windows Fehlermeldungen im Klartext und nicht irgendeine blöde Nummer mit der nicht einmal Microsoft selbst etwas anfangen kann.
Oder wie eben bei der Installation vom Oracle-Client auf einem TS-Server nicht nur lesen "Systemfehler 126" wenn man eine ODBC DSN anlegen will. Der Fehler sagt aus, dass eine DLL fehlt. Nur nicht welche, von den paar hundert die gebraucht werden. Örks! Ab in den Burggraben, ganz Redmond & Redwood Shores. Ein Kommentar im Forum bei Oracle dazu lautet: "Do someone at Oracle really test the software?".
Das macht man anders, nennt sich Cluster.
73 de Tom
Leuteee, was macht Ihr denn mit Euren Computation Machines? Mein Rechner tut genau das. Schrieb ich ja schon, wenn ich morgens vergesse den Office Server einzuschalten und darauf zugreife schreibt er mir das. Im GUI, in Klartext, und welcher Server das ist welcher nicht antwortet. Letzteres ist ganz gut weil Programme manchmal Auto-Backup machen und man das sonst nicht merken wuerde.
gebraucht
Kommentar
software?".
Wenn es App Developers oder die Entscheidern ueber ihnen an Kompetenz mangelt sind kann man nix machen. Oder um es mit Deinen Worten zu sagen, dafuer kann Windows nichts. Beispiel PSpice: "The COM Wrapper error has ocurred". Da ich bezahlten Support und nach einem halben Dutzend solcher Meldungen echt die Nase voll hatte rief ich an. Eine Stunde Remote Debug wurde daraus, am Ende waren auf deren Seite drei Spezi dabei. Sie sagten mein Rechner sei "surprisingly clean", aber bekamen es nicht hin. Dann rief einer verzweeifelt aus "I can't believe this is happening!".
Wie soll z.B. das im Flugzeug mit IFE Systemen funktionieren wenn die Boxes ohne OS und Apps laufen?
Ach Jörg, ich verstehe so einiges und habe auch schon hochverfügbare fehlertolerante Systeme entwickelt. Allerdings verstehe ich wirklich nicht, wie ein Betriebssystem seinen Fehlerzustand vom eigenen Bildschirm(!) ablesen soll. Genau das hast Du nämlich vorgeschlagen.
Abgesehen davon diskutiere ich technische Belange nicht mehr mit jemandem, der alles was er nicht kennt oder nicht versteht für Unsinn hält... Ich erlaube mir aber trotzdem, von Zeit zu Zeit auf ausgewählte Blüten hinzuweisen...
Sorry, den Eindruck habe ich im Moment nicht so.
Haettest Du die Diskussion mitverfolgt wuesstest Du dass die Bildschirme noch funktionsfaehig waren und haettest das Konzept dass ich meinte verstanden.
Dann musst Du auch anderen erlauben auf Deine Blueten hinzuweisen :-)
Klartext
etwas
Hast Du schon mal eine GUI bei einem Bluescreen von Windows gesehen?
Das ist hier die Frage, die nicht eindeutig geklärt werden kann, ob die Meldung vom Microsoft ODBC Administrator oder vom Oracle ODBC kommt. Aber ich schrieb ja, alle ab in den Burggraben und die Entwickler der Bespassungstechnik dürfen die dann gleich mitnehmen ;-)
Joerg, ein Cluster sind mehrere, redundante Systeme, die meist unter der gleichen IP-Adresse laufen. Der Client merkt somit, egal ob ein OS oder nur ein PXE drauf ist, gar nicht, dass da ein Server fehlt. Oder meinst Du, dass Google unter der IP-Adresse 2a00:1450:4013:c01::6a nur einen Server am laufen hat?
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