Solartechnik: Noch eine Meldung zum "Ingenieurmangel"

Jul 22, 2008 492 Replies

Moin,

MaWin schrieb:

Das hat mit 'Gegenrechnung' nichts zu tun. Der Gewerbetreibende zahlt keine MWSt, sondern nur der Endkunde. Er hat sich _keine_ MWSt vom Kunden bezahlen lassen. MWSt ist für den Gewerbetreibenden ein durchlaufender Posten. Was er an MWSt bezahlt, bekommt er vom zurück. Was er seinen Kunden berechnet, muß er abführen. Wenn er die Einkäufe teurer weiterverkauft, führt er auch automatisch mehr MWSt ab, eben auf den Mehrwert.

Ich sehe in diesem Verfahren keine Bevorteilung der Unternehmen. Die ist allenfalls bei Eigenverbrauch zu sehen, wo der Unternehmer für selbst genutzte Waren/Dienstleistungen keine MWSt zahlt.

Wenn ich die Verkaufsteuer richtig verstanden habe, fällt diese bei jedem Verkauf erneut an. Damit hätte man aber das Problem, daß Steuern auf Steuern erhoben würden, nur weil Zwischenhändler agieren.

- Heinz

[...]

Falls Du die in USA meinst, die ist nicht kumulativ. Sie wird erst berechnet, wenn die Ware an den Endkunden verkauft wird. Allerdings muessen Unternehmer und Selbststaendige wie ich die Steuer auch auf Anlagegueter zahlen, z.B. wenn ich einen Drucker, PC oder Bleistifte fuer's Buero brauche. Nix Vorsteuerabzug :-(

Dafuer wird hier i.d.R. keine Verkaufssteuer auf Leistungen erhoben. Komme gerade vom Friseur zurueck und auf die $12 fuer den Haarschnitt kommt keine Steuer. Theoretisch ist das also hier fuer die Verbraucher besser, aber am Ende zahlt der Endverbraucher sowieso alles. Naja, und dann sind unsere 7.5% eben weniger als 19% ...

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Und doch hat Aldi den mehrfachen Umsatz von Porsche. Der größte Möbelhändler in D ist Ikea und nicht ein Nobel-Möbel-Verkäufer. Das gleiche Bild hat man bei Brillen: Da verdrängen mit Fielmamnnn und Apollo die Anbieter des unteren Segments die kleinen Händle und nicht etwa Juweliere mit angeschlossener Linsen-Abteilung.

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Ich vermute, dafür waren jahrelange Optimierungen nötig. Unteranderem enthält so eine Frontlader Waschmaschine ein Paar gut funktionierende Stoßdämpfer. Die habe ich mal für ein Bühnenprojekt gewinnbringend recycln können...

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

MaWin schrieb:

=20

die

Ja, sein dreistufiges Steeurmodell.

Nur f=FCr Steuerzahler? Ist da was an mir vorbeigegangen? Nun gut, ist eh egal denn 80% der Berliner Beschl=FCsse m=FC=DFen von den=

L=E4ndern genehmigt werden. Somit kann man sich auch eigentlich die Wahlen sparen, es =E4ndert sich sowieso nichts.

Sozialhilfe bekommen sie noch nicht.

Nun der Steuersatz den Unternehmen faktisch zahlen, soll bei 24% liegen. Eben die besagten 24%.

Nun gut, Politiker sehen sich (bis wann eigentlich noch?) als Wahlgeschenkevertreiler. Wahlgeschenkeempf=E4nger meinen ja immernoch, Staat w=E4re Dukatenesel. D= as letztlich sie der Esel sind, der schon vorher ausgenommen wird, mu=DF bei=

vielen wohl noch als Nestw=E4rme ankommen. Zumindest bei denen, die sich zu den Linken z=E4hlen.

--=20 mfg hdw

Es wird zu viel Geld verteilt, und zu wenige Sachleistungen. Aber ist halt bequemer, klar :(

Obschon ich in einer Region wohne, wo unsereines an sich immer Arbeit findet und ich wohl hier bleiben werde, sehe ich das auch so.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Am 29.07.2008, 18:29 Uhr, schrieb Joerg :

Cool. Für Leute, die ihren Erben nichts gönnen wollen (oder keine bekannten Erben haben), ein lohnendes Modell. Frei nach dem Motto: "Wir versaufen unser' Oma ihr klein' Häuschen..."

Ansgar

Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf! Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be given when required!

"Kai-Martin Knaak" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@lilalaser.de...

Wir haben ja auch mehr Angestellte, als Chefs.

Die 2-Klassen Gesellschaft, die in den 70ern fast mal verschwunden war, damals, als man zeigen musste dass Kapitalismus nicht unsozialer als Sozialismus ist und nur ein paar Krupps eine andere Klasse bildeten, Aerzte, Aktiengesellschafts-Vorstaende und Unternehmerkinder aber selbstverstaendlich noch im gleichen Standteil wohnten, in dieselbe Schule gingen, sind heute ja vorbei.

10% der Bevoelkerung hat sich von der Mehrheit ja abgekoppelt und lebt ihr Leben im Traumschiffland bei ueppiger Apanage, weil die Leute sich ihr Geld selber zuschanzen koennen und inzwischen voellig hemmungslos zugreifen. Der Arbeiter erwirtschafttet es ja und laesst es sich wegnehmen, ohne auf die Barrikaden zu gehen, denn er weiss ja was ihm bluehen wuerde. Orwell ist schon lange Realitaet.
Manfred Winterhoff

"Horst-D.Winzler" schrieb im Newsbeitrag news:g6ol84$1ro$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Sozialhilfe ist seit dem Sterben der Grossfamilie nichts andere als die fruehere Umverteilung innerhalb der Familie.

Dort ernaehrte der 'verdiener' auch den 4-koepfigen Haushalt.

Heute lebt er als Single und ist viel zu selbstverliebt daran zu denken, dass mit ihm die menschheit aussterben wurde, dass es eine Frau mit 2 Kindern naemlich auch noch geben muss. Und die hat mit ihren 2 Kindern naemlich genug zu tun, als dass sie noch eine der ueblichen kinderfeindlichen Arbeitsstellen besuchen koennte. Daher sollte der Single 75% seines Lohn abgeben um 3 weitere Leute durchzufuettern. So viel gibt er aber gar nicht ab, die Kinder der Sozialhilfefrau leben ziemlich am Abgrund der Gesellschaft und es interessiert $Single kein Stueck, der denkt nur, ob er nun den Porsche oder doch den MX5 kaufen soll, nach dem der Plasmafernseher im Wohnzimmer steht.

Also: Natuerlich macht Sozialhilfe einen grossen Brocken bei den Staatsausgaben aus, aber die Umverteilung ist notwendig, damit die Gesellschaft ueberlebt. Abzocker gibt es, aber die gab es auch in der Grossfamilie, da lag der versoffene Bruder auch der Sippe auf der Tasche.

Die letzten Wahlgeschenke gab es in den 70ern. Heute bekommen nur noch Unternehmen Wahlgeschenke. Der Buerger darf's bezahlen. Warum wohl hat sich seit 20 Jahren keine Reallohnsteigerung ergeben, aber die Wirtschaft hat 10 mal hoehere Ertraege als damals ?

Manfred Winterhoff

"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Kluegere Menschen sagen sofort: JA.

Du hast kein Leben, noch nie erfahren was Leben ist, kein Leben geschenkt, kein Leben erzogen, kein Leben aufgezogen. Natuerlich hast du auch keinen Grund fuer ein eigenes Heim, denn du definierst dich nicht durch dich selbst, sondern durch deinen Job. Bis zu dem Tag, an dem es die Firma nicht mehr gibt...

So liebt es unsere Konsumwelt. Freudige Konsumenten die kein anderes Lebenszeil haben als angebliche von der Werbung suggerierten kleinen Wohlstand auszunutzen. Armer Ralph. Sei's drum.

Manfred Winterhoff

Und in den Landgasth=E4usern gut bis sehr gut essen kann und das zu akzeptablen Preisen. Man ist halt noch Bodenverbunden ;-)

--=20 mfg hdw

Joerg schrieb:

Hier ist eher die jedes Jahr schlechter werdende Abschreibung ein Problem.

1000? Gewinn --> Oszi für 1000? gekauft --> Fertig.

Stattdessen:

1000? Gewinn --> Oszi für 1000? --> Abschreibung 200? --> 25% Körperschaftsteuer auf 800? Gewinn, --> 200 ? ans FA

--> 200 ? Von der Bank als Kredit leihen...

Butzo

em.

Ja. Ist aber ein bisschen verk=FCrzt... Tats=E4chlich l=E4uft das so:

Fall a:=20

Jahr x : 1000 Gewinn --> Oszi f=FCr 1000 gekauft --> Fertig.

Jahr x+1 1000 Gewinn --> 250 Steuern zahlen.

Fall b:=20

Jahr x:

1000 Gewinn --> Oszi f=FCr 1000? --> Abschreibung 200? --> 25% K=F6rperschaftsteuer auf 800? Gewinn, --> 200 ? ans FA --> 200 ? Von der Bank als Kredit leihen...

Jahr x + 1:

1000 Gewinn --> 200 Abschreibung aus x abziehen --> Zinsen f=FCr geliehen= e 200 abziehen -> Steuern zahlen.

[...]

Klar, es gehen einem Zinsen verloren, aber die Kiste ist am Schluss abges= chrieben. Ausserdem darf man den Lohmann-Ruchti Effekt nicht vergessen ;-)

Martin

*MaWin* wrote on Wed, 08-07-30 11:21:

Und wenn Du jezt Nominallohn und Realerträge vergleichst?

Da komme ich nur mit dem Auto hin; und die sind eh schon oft teurer, als es in der Stadt ist, die haben auch gemerkt, wie man es macht.

Naja... :-)

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Jaja. Ich mag das meinen Kindern nicht antun müssen, was ich so erleben durfte. Da ich nicht garantieren kann, das abwenden zu können, lasse ich das lieber. Ich sehe das als vernünftig und verantwortungsvoll an, wie Du das siehst, ist mir egal. Schön, wenn Du es so toll findest, Haus in der Pampa, Familienkutsche, Kinder. Meins ist das nicht. Aber so, wie Du das verteidigst, kommt es mir vor, ich höre da eine kleine Unzufriedenheit durch, die dazu führt, das noch vehementer zu verteidigen. Jaja, die kleinen Selbstverleugnungen...

So ein Blödsinn. Jaja, Du bist sicher auch so ein Terror-Elter, dessen Balg über alle geht, und der kein anderes Gesprächsthema mehr kennt und seine Bekannten endlos damit nervt - bis diese sich halt rar machen, weil sie es nicht mehr hören können.

Nö, habe ich nicht, weil mir das finanziell einfach zu unattraktiv ist und ich nicht in der Pampa wohnen will.

Na und? Das Leben geht weiter. Du hast nix verstanden. Mir macht mein Job Spaß, aber wenn es die Firma nicht mehr geben sollte, dann findet sich wieder was.

Ich sehe keine Werbung. Und höre ich da einen gewissen Neid? Fressen Dich die Kosten auf? Mich nicht.

Och, meiner Frau und mir geht es durchaus gut. Es gibt auch andere Lebensphilosophien - Du mußt das nicht verstehen, macht ja nix. Erfreue Dich Deines Landlebens, solange das nocht geht.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Mit einem feinen aber sehr wichtigen Unetrschied: Die Sippe konnte entscheiden, ob sie den Suff unterstuetzt oder nicht. Bei Sozialhilfe ist dieser rationale Prozess de-facto nicht vorhanden. Giesskanne sozusagen.

[...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

So ist das hier, fuer Kleinunternehmer bis zu etlichen zigtausenden Dollars.

Das habe ich schon von vielen gehoert, dass man in D inzwischen beinahe jede Lokusrolle ueber Jahre abschreiben muss. Warum macht denn niemand Stunk dagegen? Tretet Euren IHM doch mal in den H.....n. Dafuer sind die da.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Martin J schrieb:

Ist dann ja auch ok.

Abzugsfähigkeit seit neustem aber nur noch bis zur Höhe der Zinsschranke und irgendwie fallen MietZinsen da auch drunter. Für kleinere Betriebe kein Problem aber wenn ein großer Laden 2 Mio Miete=Mietzins zahlt ist alles > 1 Mio nicht mehr abzugsfähig.

Doll.

Wie Immobilien die nach 2% x 50 Jahre auch abgeschrieben sind. Ich würde aber kein Haus mit 50 Jahren ohne Erhaltungsinvestition erwerben wollen...

Butzo

e

Politiker sehen ihre Aufgabe hier, im Beschaffen von Geldern f=FCr auch noch den gr=F6=DFten Unsinn.. Der Staat wird als Melkkuh angesehen. Woher=

das Geld kommt, interessiert erst ganz am Ende. Folge ist, die Abgaben steigen. das wiederum f=FChrt zu einem allgemeinen Gef=FChl, ungerecht besteuert als abgezockt zu werden. Daraufhin werden Politiker aktiv und fordern "gerechtere" Gesetze. Etwa 80% der Weltliteratur =FCber Steuern erscheint in Germanisch. Jeder

2=80 verwaltet inzwischen der Staat.

Eine Ma=DFnahme zu gr=F6=DFerem Vetrauen in die Organe w=E4re eine "bruta= le" Tranzparenz der Steuergelderfl=FCsse. Aber genau dagegen wehrt sich eie unheilige Allianz von Politikern und Subventionsempf=E4nger. Hier ist =FCbrigenz die EU ganz auf Seite der Steuerzahler.

Diese Intranzparenz f=FChrt zu noch gr=F6=DFerer Frustration der, die hie= r die Leistung erbringen. Das sind inzwischen stinknormale Gehalts-/Lohnempf=E4nger die nie die Steuerprogression gedacht war.

Immer mehr sich verbreitende Ansicht hier, die Politiker haben diesen Staat an die Wand gefahren. Sie wollen es nur noch nicht zugeben ;-)

--=20 mfg hdw

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