Ja!
- Henry
Ja!
- Henry
Nochmal: Paste brauch einige Stunden zum Trocknen, die ICs sollten schon richtig heiß werden. Besser ist aber, sie kommen aus ihrer gasdichten Tüte erst bei Bestückung raus.
- Henry
Moin!
Tipp von Bungard:
Schablonen lassen sich auch gut mit dem Fräsbohrplotter aus Overheadfolien herstellen. Der Trick ist: Nicht fräsen, sondern bohren! 0603 etc: 1 Loch je Pad, ICs: Reihe aus 3-4 Löchern je Pad, Durchmesser = kleinere Padbreite.
Es gibt von Bungard auch fotobeschichtete Messingbleche, bei Conrad zu kaufen, in Eisen-III zu ätzen - war ich nicht so zufrieden mit.
Sowas haben wir auf Arbeit. Sogar mit 2 Magnetventilen, um nach dem Druckpuls die Luft wieder aus dem Schlauch zur Spritze rauszulassen. Hat mit den frisch gekauften Pasten nie funktioniert, Zeitkonstanten im Bereich mehrerer 10 Sekunden (bis was kommt... und bis es wieder aufhört).
Bungard erzählte mir aber auch mal, daß es eine Firma gibt, die deren Frösbohrplotter zu Dispenserplotter umbaut... Da gabs auch Videos auf der Seite, die setzen nen Pastenklecks sehr sauber und schneller als ein Bohrer durch die Platine braucht.. Leider komme ich nicht mehr auf den Namen der Firma, sonst könnte man mal fragen, welche Pasten die verwenden.
Wenn man keine reproduzierbaren Ergebnisse bei maschineller Verarbeitung braucht, sondern sich bei der Arbeit entsprechend an die Pasteneigenschaften anpasst, kann man die auch länger als ein Jahr gut verschlossen im Kühlschrank lagern.
Gruß, Micahel.
Übrigens gibt es bei PCB-Pool ein Starterset mit einer Platine, einigen wohl wertlosen Teilen, einer Schablone, Lötpaste und einem Ofen für 200.-
Nick
Wenn man die entsprechend eingestellte Paste Verwendet (Grundkonsistenz
Dann ist ein Spindeldispenser oder andere mechanisch dosierende Dispenser das Mittel der Wahl.
Was das basteln von Schablonen angeht. Bei Lieferzeiten von höchstens zwei Tagen und Preisen um die 50,-¤ verstehe ich allerdings nicht so ganz, wozu man sich, zumindest im professionellem bzw. semiprofessionellem Bereich so etwas antun sollte.
AZ (Arbeits- Lebenszeit ist auch Geld wert) inklusive Vorbereitung und Nachbereitung + Beschaffung der Hilfsmittel + Entsorgen der Abfälle (Umweltschweine mal außen vor) + Mehraufwand wegen der Qualität vom Bastelat (insbesondere bei kleinen und/oder schmalen PADs gegen die 50 ¤uronen ist wohl kaum zu schaffen.
Wenn man für den absoluten Extrem-Notfall eine Lösung parat hat, kann das natürlich nie schaden. ;-)
Wenn du basteln willst dann haette ich vielleicht mal einen Tip. .-)
Such mal nach "Dilutor"
Also z.B sowas:
Ebay: 160188529969
Diese Geraete kommen aus dem Labor oder Medizinbereich. Normalerweise unbezaehlbar teuer, aber der Gilson 401 duerfte vermutlich schon so
20Jahre auf dem Markt sein. Es sollte also moeglich sein irgendwo mal einen billig abzugreifen wenn sie nicht einfach weggeworfen wurden.Das sind im Prinzip ueber Motore betriebene Spritzen. Man kann sowohl die Menge die man spritzen will, wie auch die Geschwindigkeit einstellen.
Hier mal ein paar Infos zur Ansteuerung:
Halte ich trotzdem noch fuer zu wenig. Wieviel Platinen macht man privat schon im Jahr? Kann man nichts tun um die Haltbarkeit signifikant zu verbessern? Einfrieren? Vakkumverpacken? Schutzgas?
Olaf
Paul Rosen schrieb:
Dann lerne das mit dem Kolben zu löten. Mit etwas Übung geht das um Welten besser als mit manuell aufgetragener Paste und Reflow.
Glaube es, das geht so wirklich am besten - auch bei Finepitch. Und hat außerdem den Vorteil, daß man weder Schablone noch Lötpaste braucht.
Tilmann
Das war bei uns in der Firma gänzlich unbekannt, und ein paar Leute sind fast vom Stuhl gefallen, als ich so einige TSSOP56 ausgewechselt habe, weil mir das Warten auf Nacharbeit durch den üblichen Bestücker zu lange gedauert hätte. Ich habe das so schon in den 80ern als
16-jähriger gemacht und immer gedacht, "das ist pervers, das kann man keinem zeigen" - umso mehr hat es mich dann erfreut, daß man im Internet von dieser MEthode durchaus öfters hört :)Ralph.
So ähnlich geht das bei mir auch ab. *g* Auch für kleine Musterserien mit relativ kleiner BE-Zahl pro Board. Wenn allerdings ein Musterboard Doppeleuropaformat hat und mit einigen hundert bis ein paar tausend BE vollgestopft ist und/oder ein paar BGAs dazwischen und ähnliche Spezialitäten (QFN, ...), sind alternative Methoden nicht ganz abwegig. Es kommt halt immer drauf an. Ich weiß ja nicht welche Anforderungen der OP so hat, wenn er von Mustern schreibt. ;-)
Mache ich genauso. Geht bis 0,65mm Pitch recht gut. Was im Video wohl vergessen wurde zu erwähnen: Man beachte die Ausrichtung der Platine zur Schwerkraft! Ganz wichtig, daß das dabei entstehende überschüssige Lötzinn an der Lötspitze nach unten weglaufen kann. Dort sammelt es sich und wird abundzu entfernt. Es geht auch nicht mit jedem Lötzinn!
Natürlich alles nur für Labor und Kleinstserie/Rep.
- Henry
Henning Paul schrieb:
Es hilft, die SMD-Teile nicht flach sondern in Grabstein-Technik auf ihrer schmalen Seite stehend einzulöten. Dabei lassen sie sich dann auch recht gut mit der Pinzette dabei festhalten (und ggf. sogar wieder abnehmen).
Cheers,
Jürgen
Beim nächsten IC probier ich das gleich mal aus!
Nick
Geht aber nur mit SIL-Typen. Gibt ja noch einige.
- Henry
Henry Kiefer schrieb:
0.5mm ist auch noch gut lötbar. Es gibt vom selben Autor noch ein anderes Video auf Youtube zum Thema Finepitch... Sieht alles genauso aus, nur die Abstände sind kleiner. :-)Titel: "Vertical drag soldering", gleich zu Anfang des Videos. In einem anderen Video wird auch nochmal extra darauf hingewiesen.
Ja, da haben wir auch deutliche Unterschiede bemerkt. Es hängt viel vom Flußmittel ab. Man beachte auch im Video die reichliche Flußmittel- Zugabe.
Über diesen Rahmen geht manuelles Dispensen auch keinesfalls hinaus.Tilmann
zu
Einl=F6ten.=20
Erstmal Danke f=FCr den Link. Das verbessert sicher die bisher genutzte Technik und ist wirklich hilfreich, wenn es um das Best=FCcken von professionell produzierten Platinen geht. Allerdings bei der Suche nach einem Weg zur autarken Herstelllung (siehe OP) funktioniert das Ganze leider nicht. Denn selbstproduzierte Platinen haben keinen L=F6tstoplack.=20
braucht.
Das Hauptproblem beim h=E4ndischen Best=FCcken sind IMHO auch nicht die ICs, sondern die zweipoligen Teile. Da f=E4ngt das wirkliche zeitraubende Fummeln erst an. Ich habe es schonmal mit einer Rasterschablone versucht, in die ich fluchtende Teile reinlege, dann einen Klebestreifen dr=FCberlege und die ganze Kette auf die Platine klebe. Aber so prall ist das auch nicht. Nur die seitlichen Teile halten, die in der Mitte rutschen weg. Einfach einen schweren Eisenklotz draufzulegen funktioniert auch nicht, weil die Bauteile insbesondere nach dem L=F6ten unterschiedlich hoch stehen. Eine federnde Unterseite m=FC=DFte her. Aber da f=E4llt mir nur Schaumstoff ein und der schmilzt weg. Vielleicht hilft eine Anleihe bei einem Fakir und ein engmaschiges gefedertes und beschwertes Nadelfeld k=F6nnte die L=F6sung sein. Allerdings d=FCrften dabei runde SMDs eine Problem bleiben.
Im Vergleich mit dem traditionellen durch-die-Löcher-fädeln empfinde ich die Bestückung von SMD-Widerständen und Kondensatoren als erheblich weniger fummelig. Erst wird das linke Pad von allen Footprints mit einem Zinnkissen versehen. Dann werden die Bauteile mit einer Pinzette aufgelegt. Im dritten Schritt erhitzt die Lötspitze das Lotkissen und die Pinzette drückt das Bauteil in Position. Abschließend werden die rechten Pads aller belötet. Keine Draht Biegetechnik, keine Platinenwendemanöver, kein Drahtwald, keine Abkneif-Orgie.
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Exakt so mache ich das auch. Auch auf Lochraster... :-) Ok, die Anordnung von SOT-23-Transistoren erfordert ein wenig Knobelei, wenns denn aber hinhaut, wirds herrlich platzsparend.
Gruß Henning
Wie bitte?! Das ist doch kinderleicht...allerdings ist eine Pinzette, die so ausgeformt ist, daß die Teile nicht weghüpfen, hilfreich. Du solltest einfach mal jemandem zusehen, der das regelmäßig macht, und versuchen, Dir die Technik abzuschauen :)
Ralph.
Du machst dir unnötig einen Kopf. Von Belzer eine SMD-Pinzette, eine relativ feine Lötkolbenspitze (Meißelform) eine Kopflupe (ach, du hast sogar ein Mikroskop), 1mm Lötzinn und los gehts. Das ist echt einfach. Nur halt klein. :-)
Gruß, Nick
Es macht erst dann keinen wirklichen Spaß mehr, wenn es kleiner als
0402 wird... Vorsicht, Feinstaub!Ralph.
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