Einstieg ins Thema ARM und Linux darauf

Nov 26, 2010 51 Replies

Moin!



Das Thema 8-Bit Mikrocontroller habe ich in den letzten Jahren ausgiebig bearbeitet. Jetzt reizt es mich auf ARM umzusteigen, schaue jedoch an vielen Stellen noch nicht so ganz durch.



Den Ansatz einen ARM7 oder M3 einfach als performanteren Ersatz f=FCr die 8-Bit =B5C zu nehmen ist klar und verstanden. Da habe ich schon einige Tutorials gefunden und gelesen. Viele Typen gibt es auch in handl=F6tbaren nicht BGA Geh=E4usen.



Jetzt zu meinem Problem: Ich mag Linux und nutze es auf dem Desktop parallel zu Windows, sowohl privat als auch beruflich. Vom Systemunterbau habe ich leider bis jetzt nur, sagen wir rudiment=E4r Ahnung. Dies ist nat=FCrlich schlecht f=FCr mein weiteres Vorhaben. :-) Ich habe auf Arbeit ein friendlyARM Board im Schrank gefunden und wollte es mir jetzt mal privat etwas n=E4her anschauen.



Hat jemand einen Buchtip zum Thema ARM-Prozessoren, Linux auf embedded Ger=E4ten, Programmierung auf embedded Ger=E4ten?



Gruss, Jens


Jens Frohberg schrieb:

Kürzlich gesehen: M. Haßelberg: "Embedded Linux in der Mikrocontrollerpraxis", ISBN 978-3-89576-208-6, . Da geht es explizit um Linux auf ARM9-Boards. Ob das Buch etwas taugt, kann ich allerdings leider nicht sagen.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Am 26.11.2010 12:21, schrieb Christian Zietz:

Siehe unten. Darüberhinaus sollte das WWW fast alle Fragen beantworten.

Auch

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scheint vieles an Informationen zu haben.

.

Die c't hat es in 25/2010 auf Seite 204 vorgestellt. Bei Interesse kann ich die (sehr positive) Besprechung mal nachlesen.

Falk

Für den Linux-spezifischen Teil würde ich empfehlen:

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spezifisch für ARM:

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XL

empfehlen:

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Vielen Dank! Genau sowas meinte ich. Ich les dann mal...

Gruss, Jens

Wer nicht alles zu Fuß machen möchte, kann buildroot verwenden:

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Gruß Henning

Literatur zu ARM und Linux kenne ich nicht. Aber was ich so mitbekommen habe gab es oft den grosseren Aerger mit den Programmieradaptern. Die sind heutzutage sehr preiswert, doch die Hersteller schreiben meist nur Windows Treiber dafuer. Wenn das unbedingt unter Linux laufen soll am besten erstmal erkuendigen ob es einen Adapter fuer den auserkorenen Prozessor gibt, der mit Linux funktioniert.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Mein ARM920-Board (allerdings Marke Eigenbau) bootet sich über eine stinknormale V24 und dann holt sich dabei die fetten Teile mittels tftp.

Welches System für das Terminal (XModem, Kermit) und den tftp nimmst ist sowas von egal.

Und ab dem Moment, wo das Linux am ARM besteht der "Programmieradapter" aus einem 0815 LAN-Kabel und den entsprechenden RJ45-Buchsen.

Ist aber auch bei vielen anderen Board so, nicht nur mit meinem.

Grüße

- Michael Wieser

Kauf' dir ein Board, für das es 'ne große Community gibt.

Für ARM wären das im Moment vorallem:

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(149$)
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und der Chumby:

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(119$)

Beide laufen direkt aus der Packung, sind hacker-freundlich mit viel Beispielsoftware, und man kann loslegen, ohne erst viel googlen zu müssen.

Thomas Kindler

Das hatte ich mir auch schonmal angeschaut. Da l=E4uft einem das Wasser im Mund zusammen und man malt sich schon aus was man nicht alles damit machen kann. Aber das ist nicht ganz das was ich eigentlich will.

Eigentlich m=F6chte ich f=FCr die Zukunft ein kleines und billiges System haben f=FCr die Grundlage verschiedenster Projekte. Sprich ein eher Low- End ARM mit vielleicht 4 bis 16 MB RAM ein wenig Flash, SD-Karte und einfachem Ethernet. Und halt ein minimales Linux drauf. Nach belieben kann man dann Messschaltungen oder irgendwelchen Krams draufsetzen.

Es gibt ja schon tausende solcher Projekte und noch mehr Evalboards. Einfach ein weiteres kaufen bringt mich da nicht weiter, verstehen ist da angesagt. :-) Daher sind die Links von Axel und Henning die richtige Richtung.

Wenn ich das alles geschafft habe kann ich mich gr=F6=DFeren Dingen widmen. Und ein 1GHz TI Prozessor ist f=FCr die ersten Gehversuche vielleicht eine Nummer zu gro=DF. Ziel soll es ja sein nicht nur so ein Evalboard in eine Kiste zu schrauben und sch=F6n anzumalen, sondern eine eigene LP zu bauen.

alsdenn, Jens

Ok, das ist natuerlich sauber. Ich dachte nur an den Frust den Leute schon mit proprietaeren Programmieradaptern hatten. Geht nicht an emulierten Parallel Ports, Treiber will unter Linux nicht, und solche Geschichten. Ein guter Bootloader ist da was feines, dann get es seriell.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Das ist heute meist nicht mehr so, denn zumindest bei alle dickeren Chips, wo Linux drauf läuft und die ich kenne, kann man ein Firmware Update per USB oder gleich Ethernet durchführen, was in einem ROM-Bereich des Chips drin ist (einige Chips der LPC-Serie, AT91SAM-Serie usw.). Das SAM-BA von Atmel z.B. kann per USB die Chips ansprechen, und dann kann man direkt vom Chip ein eventuell angeschlossenes Flash brennen, oder das interne Flash.

Bei allen größeren Chips, inklusive NAND, wenn man es bei der Verdrahtung nicht vergessen hat und man beim flashen geduldig genug ist, geht natürlich auch JTAG.

Frank Buss, http://www.frank-buss.de piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Jens Frohberg schrieb:

Das ist aber oft die billigere und sinnvollere Alternative.

Schon mal auf der Embedded World in Nürnberg gewesen? Die quillt geradezu über von fertigen Boards für alle Einsatzzwecke und mit allen möglichen Formfaktoren. Man kann sich da einfach das grundsätzlich zur Anwendung passende Board rauszusuchen, die nötige Spezialhardware per I2C oder SPI dranflanschen und sonst nur noch Software machen.

Letztlich ist man damit schneller am Ziel als mit 100% Eigenbau.

Mit freundlichem Gruß

Jan

Jörg, die ARMs, die Linux "können" sind eine andere Baustelle als AVRs

8051 oder PICs.

Da gibts Uboot, Busybox und all das, was einen dann - zurück zu den

8bittern - schmerzhaft abgeht.

Und dann ist`s auch völlig egal, ob Du mittels V24, LAN, CAN oder gar EIB eine Verbindung auf das Gerät hast, sollange sich eine tcp-Verbindung (und damit SSJ und damit... was immer Du willst) aufbauen läßt.

Grüße

- Michael Wieser

So wie ich Jens verstanden habe, ist der Weg sein Ziel. Wohl dem, der sich diese Zeit nehmen kann!

XL

Am 26.11.2010 22:02, schrieb Axel Schwenke:

... Neid dem, der ... ;-)

Eric.

... loeten kann?

SCNR, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Danke, besser h=E4tte ich es nicht sagen k=F6nnen. F=FCr meine aktuelle Arbeit wird das (leider) nicht ben=F6tigt, bzw. meine Kollegen benutzen irgendwelche fertigen embedded PCs / Boards. F=FCr Einzelst=FCcke oder Kleinstserien mag das gehen. Mein Ziel ist es erstmal alles im Kleinen zu verstehen, mich zu steigern und dann auch beruflich mich umzuorientieren. Mal schauen...

alsdenn, Jens

Obwohl nur halb passend: Ich finde das immer sehr lustig wenn verschiedene Menschen, wie zum Beispiel Elektrotechniker und Informatiker, zusammen arbeiten. Die meisten denken doch tats=E4chlich, und an Hochschulen ist das noch viel schlimmer, das Elektrotechniker/Nachrichtentechniker nicht programmieren k=F6nnen m=FCssen/sollen/d=FCrfen. Und anders- herum wird Informatikern allzuoft noch nicht mal die F=E4higkeit zugesprochen die hei=DFe Seite des L=F6tkolbens zu finden. Und die Leute sind nicht etwa (ver)alt(et).

alsdenn, Jens

Am 26.11.2010 22:38, schrieb Joerg:

Eine Drehung um 110° nach links und ich habe meine Hand am Schalter einer WTCP-S...

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