Ueberliefert ist das im Fall Groenland aber ganz anders. Das Klima wurde immer kaelter, das Land karg, Viehzucht fast unmoeglich. Die Inuit verstanden nie warum die Wikinger Robbenfang und aehnliches nicht von ihnen lernten oder lernen wollten. Diese wussten offenbar dass man in so einem Land auf Dauer sonst nicht ueberleben kann. Wahrscheinlich auch dass das damalige Global Warming nicht ewig anhalten wuerde. Was es denn auch nicht tat.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Solche Grafiken nehme ich immer mit Skepsis auf. Z.B. zeigt diese fuer Kalifornien eine deutliche Erhoehung an und das ist nicht der Fall. Sonst wuerden die Leute hier nicht regelmaessig die doppelte Brennholzmenge wie frueher brauchen und duerften Gletscher nicht wachsen. Tun sie aber. Im Sueden werden in Haeusern mit viel Aufwand Heizungen nachgeruestet, in Gegenden wo man sowas frueher ueberhaupt nicht brauchte.
Ich glaub's erst wenn ich meinen Anteil an der Global Warming auch bekomme :-)
Gruesse, Joerg
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O
Olaf Schultz
Die Grafik ist auch zu ungenau...vor ca. einem Monat war in der Süddeutschen ein Grafik drin, wo auch der Bereich um Kalifornien sich abgekühlt hatte...hab die leider nicht aufbewahrt....
Olaf
D
David Kastrup
Man brauchte es nicht, weil man nicht alles unter 22° Raumtemperatur auf jedem Quadratmeter des Hauses als unzumutbar empfunden hat.
David Kastrup
A
Axel Berger
*Harald Wilhelms* wrote on Sun, 10-12-19 11:15:
So so. Im Deutschen heißen die Diplomand mit "d" am Ende. Doktorand genauso. Diplomant gibt es gar nicht, wenn mit "t" dann Diplomat.
Diese Berufsschreiberlinge können nichts, wissen nichts und referieren nur, da wird man, denke ich, doch wenigstens die berufsrelevante Beherrschung der deutschen Sprache erwarten dürfen.
A
Axel Berger
*R.R.Kopp* wrote on Sun, 10-12-19 12:16:
Die Quelle von Diploma, Empfehlungsschreiben, ist wohl griechisch und da muß ich passen.
J
Joerg
Hier ist das heute fast wichtiger als frueher und die haben Pfluege:
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Tip fuer USA-Urlauber: Wenn Schnee auf den Gleisen liegt in gebuehrendem Abstand vom Bahnuebergang halten, sonst koennten nachher Aufwaermungsuebungen mit dem Klappspaten angesagt sein :-)
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Stand das mal wieder im Spiegel oder einer aehnlichen Gazette? Viele Bekannte von uns haben den Thermostaten im Winter auf 63F stehen, etwas ueber 17C. Und das auch nur tagsueber. Die laufen im Haus mit dicken Wollpullovern rum.
Gruesse, Joerg
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D
David Kastrup
Und das sind dieselben, die die doppelte Brennholzmenge wie früher brauchen?
David Kastrup
D
David Kastrup
Und das sind dieselben, die die doppelte Brennholzmenge wie früher brauchen? Gemessen in Raummeter und nicht in Dollar?
David Kastrup
J
Joerg
Nein, das sind Leute mit Gasheizung. Bei den Leuten mit Holzofen ist es etwas waermer, auch bei uns. Meist 19C-20C. Und ja, dafuer ist inzwischen die doppelte Raummenge Holz noetig, wird hier in Cords gemessen.
Ein Problem ist dabei der Holzofen. Als wir die Groesse berechneten hiess es immer "nicht zu gross waehlen". Heute weiss ich dass wir nach dem Motto "bigger is better" haetten handeln sollen, obwohl das groessere Modell kaum in den ehemaligen offenen Kamin gepasst haette. Denn inzwischen muessen wird den Holzofen immer oefter in den oberen Teil des erlaubten Bereichs feuern.
Gruesse, Joerg
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K
kai-martin knaak
Ein Blick auf die Skala hilft beim Verst=C3=A4ndnis: Wegen 0.5 K mehr o= der=20 weniger muss man nicht doppelt so stark heizen. Faktoren, die erheblich=
st=C3=A4rker in die Brennholzmenge eingehen:
Die bevorzugte Raumtemperatur steigt mit dem Alter. Leute die ihren Brennholzbedarf von vor 40 Jahren mit dem von heute vergleichen, sind nicht mehr 20.=20
H=C3=A4user altern, Dichtungen von Fenstern und T=C3=BCren werden mit= den=20 Jahren weniger dicht. Das betrifft auch den =C3=9Cbergang vom Rahmen zum Mauerwerk. Holzfassaden verlieren ebenfalls an Winddichte. Wie viel die Fenster-Geschichte ausmacht, erlebe ich im Moment:=20 Im Fr=C3=BChjahr haben wir neue Fenster montieren lassen. Jetzt ist es auch bei Minusgraden morgens in der K=C3=BCche noch halbwegs=20 wohnlich (nachdem der Ofen nachts noch eine letzte Ladung Hobris bekommen hat). Das war letzten Winter anders.
Mumpiz. Zum Gletscherwachstum h=C3=A4ngt nicht allein von der Temperatu= r ab, sondern auch von der Schneemenge. Diese wiederum hat die Tendenz mit h=C3=B6herer Temperatur zu steigen. Es ist einfach mehr Wasser in d= er Luft. Welcher Effekt =C3=BCberwiegt, h=C3=A4ngt von den lokalen Bedingu= ngen ab. =20 Im =C3=BCbrigen sind es laut Foxnews(*) die Gletscherzungen an genau ei= nem kalifornischen Berg, die wachsen. Alle anderen schrumpfen, oder sind=20=
schon verschwunden.
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/---------Zitat:=20 Climate change has cut the number of glaciers at Montana's Glacier National Park from 150 to 26 since 1850 Ok, das ist Montana und nicht Kalifornien, aber nicht wirklch weit weg. Ein paar Zeilen tiefer gehts um die Sierra Nevada:
/--------Zitat The Sierra's 498 ice formations =E2=80=94 glaciers and ice fields =E2=80= =94 have=20 shrunk by about half their size over the past 100 years, \----------
------ (*) Alles links unterwanderte Weltuntergangshysteriker.
Nein. Es gab Begegnungen mit Inuit aber die Wikinger sind jämmerlich verhungert. Von Kämpfen gibt es keine Spur. (Sorry für das Format. Ausgabereports habe ich nur für HTML und LaTeX, da müßte ich erst ein PDF erstellennund dann den Text rauskopieren.)
ref: An04 jhr: 2004 rph: Andresen 2004 srt: Andresen 2004 art: Klima bib: PDF scn: /PDF/journals/ sig: jqs19-783-Andresen.pdf aut: Camilla S. Andresen, Svante Björck, Ole Bennike & Gerard Bond tit: Holocene climate changes in southern Greenland: sbt: evidence from lake sediments jou: Journal of Quaternary Science vol: 19 pag: 783--795 abs: ABSTRACT: A Holocene lake sediment record is presented from Lake N14 situated on Angissoq Island 15 km off the main coast of southern Greenland. The palaeoclimatic development has been interpreted on the basis of flux and percentage content of biogenic silica, clastic material, organic material and sulphur as well as sedimentation rate, moss content and magnetic susceptibility. A total of 43 radiocarbon dates has ensured a reliable chronology. It is argued that varying sediment composition mainly reflects changing precipitation. By analogy with the present meteorological conditions in southern Greenland, Holocene climate development is inferred. Between 11 550 and 9300 cal. yr BP temperature and precipitation increase markedly, but this period is climatically unstable. From 9300 yr BP conditions become more stable and a Holocene climatic optimum, characterised by warm and humid conditions, is observed from 8000 to 5000 cal. yr BP. From 4700 cal. yr BP the first signs of a climatic deterioration are observed, and from 3700 cal. yr BP the climate has become more dry and cold. Superimposed on the climatic long-term trend is climate variability on a centennial time-scale that increases in amplitude after 3700 cal. yr BP. A climatic scenario related to the strength and position of the Greenland high-pressure cell and the Iceland low- pressure cell is proposed to explain the Holocene centennial climate variability. A comparison of the Lake N14 record with a terrestrial as well as a marine record from the eastern North Atlantic Ocean suggests that the centennial climate variability was uniform over large areas at certain times. KEYWORDS: paleolimnology; paleoclimate; centennial and millennial variability; biogenic silica; mosses; Neoglaciation; Holocene; southern Greenland.
ref: Pa07 jhr: 2007 rph: Panagiotakopulu 2007 srt: Panagiotakopulu 2007 art: Klima bib: PDF scn: /PDF/journals/ sig: Naturwissenschaften94-300-Panagiotakopulu.pdf aut: Eva Panagiotakopulu, Peter Skidmore & Paul Buckland tit: Fossil insect evidence for the end of the Western Settlement in Norse Greenland jou: Naturwissenschaften vol: 94 pag: 300--306 abs: The fate of Norse farming settlements in southwest Greenland has often been seen as one of the great mysteries of North Atlantic colonization and expansion. Preservation of organic remains in the permafrost of the area of the Western Settlement, inland from the modern capital Nuuk, allowed very detailed study of the phases of occupation. Samples were taken from house floors and middens during the process of archaeological excavations and from insect remains were abstracted and identified in the laboratory. In this study, we present a new paleoecological approach principally examining the fossil fly faunas from house floors. The results of our study provide contrasting detailed pictures of the demise of two neighboring farms, Grden under Sandet and Nipaatsoq, one where abandonment appears as part of a normal process of site selection and desertion, and the other where the end was more traumatic. The level of detail, which was obtained by analysis of the dipterous (true fly) remains, exceeds all previous work and provides insights otherwise unobtainable.
A
Axel Berger
*Joerg* wrote on Sun, 10-12-19 16:42:
Ein Autor, vergessen wer, Jared Diamond war es wohl nicht, verstand das sehr gut, nachdem er das erste Mal Robbenfleisch probieren durfte.
H
Henning Paul
"Doppelt gefaltet". Hat man nach der Hälfte des Studiums dann eigentlich schon ein Haplom?
Gruß Henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
R
R.R.Kopp
Der Lateiner kennt es, wahrscheinlich als Lehnwort aus dem Griechischen: diploma, atis, n, Empfehlungsbrief, Pass für die Staatspost. Bloß das Verb "diplomare" gibt es nicht, von dem die Form "diplonandum" ganz klar das Gerundivum ist.
Rolf
J
Joerg
Ja ok, aber da haette man die Koffer packen und mit dem naechsten Schiff zurueckfahren sollen. Der Sohn von Bekannten hat mal aehnliche Erfahrungen gemacht als er in einem armen Land in Suedamerika lebte. Die absolute Kroenung in kulinarischen Dingen waren Huehnerfuesse.
Wenn man auswandert muss man sich mit den Bedingungen und auch Gepflogenheiten der neuen Heimat abfinden. Ok, wir backen eben unser Brot selbst, aber manchmal muss man bei Geburtstagsfeiern hier schonmal einen Root Beer Float runterwuergen. Haette mich allein beim Schreiben dieser Worte beinahe uebergeben muessen, so eklig schmeckt das.
Gruesse, Joerg
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F
Falk Willberg
Nicht so einfach, wenn überwiegend Ostwind herrscht.
Beißen sich wie Knorpel, schmecken wie der Essig, in den sie eingelegt sind.
Das nennt man Multikulti, wenn die Kulturen voneinander lernen. Es gibt hier einen mit sarazenisch klingendem Nachnamen, der das nicht begreift.
Aber der glaubt auch, daß Intelligenz genetisch bedingt ist, rotfl.
Falk
J
Joerg
Schiffsverkehr zwischen Skandinavien und Groenland hat es damals gegeben. Der wurde dann Berichten zufolge aber immer weniger. Nicht wegen der Winde sondern weil auf Groenland einfach kaum noch was los war und sich das offenbar wirtschaftlich nicht mehr rechnete.
Oh, offenbar schonmal gegessen. Ich hab's mir bisher verkneifen koennen.
Ok, da weiss ich jetzt nicht wen Du meinst.
Gruesse, Joerg
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